16. September 2017

Danke...

...möchte ich sagen!

Ein kurzes aber ganz großes Dankeschön an alle Blogfreunde, die
so reizend und mitfühlend kommentiert haben!

Fanny-Lieselchen geht es unverändert. Sie ist sehr mager, spielt jedoch noch
und liebt es im Garten im Rasen zu liegen - mein Herz ist schwer.


Nächste Woche ist ein weiterer Tierarzttermin fällig, eventuell stellen wir die
Tabletten um.

Habt es alle fein, ich wünsche ein angenehmes Wochenende

Heidrun




9. September 2017

September...

...startet mit Regen und kühler Luft.

Wie warm ist das Wasser?

...ein Post für den Samstagsplausch, High 5 for Friday und dem Sonntagsglück,
vom Steinsee und mehr...

Die erste Septemberwoche zeigt klimatisch deutlich, dass wir in den Herbst wandern.
Die Hitze scheint vorüber, die Tage dunkeln schneller und die Felder abgeräumt
und leer lassen gut ahnen, dass das Jahr wieder zur Neige rinnt.

Es ist eine schwierige Situation:
Mit unserer geliebten Katze scheint es zu Ende zu gehen.
Es können eventuell noch ein paar schöne Tage sein.

Daher möchte ich die kommende Zeit bewusst mit meinem Mann mit ihr in Ruhe
genießen, für sie da sein und verabschiede mich in eine Blogpause.

Zum Lesen, gelegentlichen Kommentieren
komme ich jedoch sehr gerne zu euch, den Blogfreunden vorbei.




...kunterbunt zusammengewürfelte Bilder...




Montag — Der Wochengroßeinkauf will vormittags bewältigt sein, es fehlt
inzwischen so einiges in unserer Vorratskammer. Am Nachmittag picken
wir Luzie von der Straße auf, sie wird in ihre Transportbox verfrachtet und
Fanny ebenfalls: Der Besuch beim Onkel Doktor ist fällig.
Es verläuft - Gott-sei-Dank - absolut reibungslos.

Anstrengend ist's trotzdem.




Dienstag — Ein anderer länger geplanter Termin wird erneut fällig: Meine Freundin
und ich fahren gemeinsam zum Friseur. Der ist nicht gerade einmal um die
Ecke, sondern befindet sich in Glonn! Und danach essen wir gemeinsam lecker am
Steinsee in einem renommierten Restaurant am Ufer. 

Wir lassen uns ausgiebig Zeit für unsere Gespräche, laufen einige Schritte am See entlang.

Der Steinsee.

Der Steinsee ist ein Relikt der Würm-Kaltzeit, ein Toteissee im Endmoränengebiet des Inntalgletschers und ein sehr beliebter Badesee vor den Toren Münchens. Seinen Namen trägt er wegen eines römischen Steinhauses, dessen Überreste in der Nähe des Sees entdeckt wurden. Der See selbst liegt in einem idyllischen Waldgebiet und speist sich aus reinem Quellwasser, weshalb seine Wasserqualität einwandfrei ist. 
Die Uferregion des Steinsees ist überwiegend dicht bewachsen. Teile des Ufers sind mit Schilfrohr bestanden oder weisen Reste von Moor auf. Der See ist übrigens einer der wärmsten Seen Deutschlands, da sich sein Wasser bereits im Frühsommer häufig auf rund 23 Grad Celsius erwärmt. Im Sommer kann die Wassertemperatur sogar auf 26 Grad oder mehr steigen. Die ökologisch wertvollen Schilfgürtel und Moorreste des Steinsees dürfen nicht betreten werden.

Mehr davon nach meiner Blogpause...


Mittwoch — Heute muss ich arbeiten... dem ist nichts hinzuzufügen

Donnerstag  — Und ein weiterer Tag in meinem Jöbchen. Zwei Tage
hintereinander sind für mich die Hölle. Da nutzte auch die vormittägliche
Physio nur sehr wenig. Es verhält sich nämlich wie der berühmte Tropfen
auf dem bewussten heißen Stein.



Freitag  — Heute heißt es gründlich ausruhen, da kommt mir die
vernachlässigte Bloggerei gerade recht. Trotzdem muss ich mich
zusätzlich noch auf das bevorstehende Event, ein weiterer Termin in der
Museumsmühle in Thierhaupten vorbereiten!


Das Unendliche

Lieb war mir immer dieser kahle Hügel
und diese Hecke, die dem Blick so viel
vom fernsten Horizont zu schau'n verwehrt.

Und wenn ich sitz' und um mich blicke, träum' ich,
endlose Weiten, übermenschlich Schweigen
und allertiefste Ruhe herrsche dort
jenseit der niedern Schranke, und das Herz
erschauert mir vor Grau'n. Und hör' ich dann
den Wind erbrausen im Gezweig, vergleich' ich
die  grenzenlose Stille dort, und hier
die laute Stimme; und des Ew'gen denk' ich,
der todten Zeiten und der gegenwärt'gen

Lebend'gen Zeit und ihres Lärms. Und so
im uferlosen All versinkt mein Geist,

Und süß ist mir's, in diesem Meer zu scheitern.



Ab durch die Hecke No. II

Wie versprochen die Fortsetzung unseres nachbarlichen Hainbuchen-Abenoteuers. Nach der einigermaßen lautstarken Beschwerde, vornehmlich der
Nachbarin konnte mein Mann mit ruhiger Stimme, guten Argumenten und einer
gehörigen Portion Humor die Aufregung entspannen. Ich zog mich
zwischendurch ins Haus, in die Küche zum Zwetschgendatschi zurück, der im
Backofen buk. Tage vergingen nach dem Disput und mein Mann, der die Hecke
kurzerhand abgesägt hatte meinte er müsste noch eine Flasche Wein
vorbeibringen und sich förmlich entschuldigen. Was angemessen
entgegengenommen wurde. Als dann die Nachbarn tatsächlich die Hecke
beschnitten half er seinen neuen Freunden, war behilflich mit Rat und Tat...

...ergo: So geht's also auch!


Die Auseinandersetzung mit sämtlichen Drumherum jedoch hätte eigentlich
vermieden werden können, wenn - ja, wenn - die Gartenpflege ordentlich durchgeführt
worden wäre.




Habt es fein, ich wünsche weiterhin ein schönes Wochenende
und sende liebe Grüßle

Heidrun


Verlinkt mit Image-In-Ing


8. September 2017

Spannende Welt...

...interessante Menschen und mehr!

Ein Nachmittag am Sonntag.

Einblicke in mein Menschsein

Aufgefangen in der ARTE Sendung Metropolis hörte ich unlängst von der Ausnahmemusikerin
Tianwa Yang, einer Violinistin aus Peking, die in Kassel lebt. Strickenderweise empfangen
meine Ohren ihr Können, das mich beeindruckte.
Und ich bringe ihren  Konzertausschnitt  hier mit ein.


- Der Post enthält Werbung: Eine weitere Rezension -





Zitat im Bild.

Jede Woche heißt es, sich Gedanken machen. Den Alltag, Gefühle
in Wort und Bild harmonisch, lustig, gedankenvoll, inspirierend,
nachdenkenswert und schön umzusetzen.
Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere
Blogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.






Gersthofen: Am Ballonmuseum...

...und der Bibliothek.




Unter der Woche - das detailliert im Samstagsplausch aufgedröselt
werden wird - jagte ein Termin den nächsten. Daher wollte ich
das Wochenende zuvor bewusst ruhig halten. Gammeln war angesagt.
Gut, die Hausarbeit dazwischen mit dem Saubermachen und Kochen ist unumgänglich
aber alles in Ruhe.

Apropos Küche: Das Gulaschfleisch musste zubereitet werden.
Es entstand ein bunter Schmortopf in Stile der französischen Küche
mein „boeuf mode“.

Mit viel Wurzelgemüse, mit Champignons und tollen Gewürzen u.a.
einem sagenhaften Kräutersalz, das mir eine liebe Kollegin auf Anfrage
immer wieder mitbringt, mir schenkt. Ich schulde ihr dafür noch eines
meiner Bilder.

Nach dem deftigen Essen steht der Sinn nach etwas Süßem.

Et voilá: Es wird Zeit eine weitere Rezension vorzustellen!

Französisch Backen von Aurélie Bastian. Leider litt das schöne Buch,
den der Göttergatte verschüttete darauf den Dopio, den er mir bringen wollte - was jedoch dem Inhalt
keinen Abbruch tut.


Französisch backen: Meine Lieblingsrezepte

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Südwest Verlag (20. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3517095338
ISBN-13: 978-3517095332

Die Autorin.

Aurélie studierte Heil- & Sozialpädagogin und Musikpädagogin und
machte sich 2013 selbstständig, stellte einen Online Shop
für Küchenutensilien und Feinkost aus Frankreich auf die Beine.
Daneben schreibt sie Koch- und Backbücher mit großer Leidenschaft
und Liebe, wie ich finde.

Mit Tipps und Tricks nach ihrer eigenen Vorstellung, einige Worte
zur eigenen Person geht es auch schon richtig los. Schließlich möchte
frau, dass ihr Backwerk gelingt, gut ankommt und eben von Erfolg gekrönt ist!

Was bei mir ungemein gut ankommt, habe ich doch nicht unbedingt das
Händchen für die Backerei.



Die Kapitel.

In den folgenden Kapiteln zeichnet Aurélie mit leichter Hand
französische Köstlichkeiten auf und es kommen neben den absolut
angesagten Macarons viele interessante typische Backwaren
zur Sprache und auch bildhaft zur Umsetzung.
Schön und detailliert beschrieben macht es Vergnügen und
inspiriert die Tüte Mehl aus der Vorratskammer zu holen,
die Küchengeräte anzuwerfen.

Was mir besonders gefällt ist, dass es Rezepte für wirklich jede
Gelegenheit gibt, die im Buch behandelt werden: Gâteau reversé
à la l'orange stelle ich mir beispielsweise köstlich im Advent,
zu Weihnachten vor. Während Gâteau basque in den Herbst passt,
versetzt mit der frisch zubereiteten Kirschmarmelade.
Oder Clafoutis, mit frischem Obst im Sommer.

Oder da wären nicht zuletzt die Éclairs zu nennen, die scheinbar
entstaubt wieder groß in Mode kommen und die zum Tee trinken
das ganze Jahr über genossen werden können.

Den eigentlichen Zauber machen jedoch die persönlichen kleinen
Anmerkungen aus, die zu dem jeweiligen Rezept ein Sahnehäubchen
darstellen...

Ich gebe 7 von 7 Lesezeichen!





Leib und Leben.

Liebe geht durch den Magen heißt es!

Über die Herkunft des süßen Gebäckstückes ist nur sehr wenig im Umlauf.



Im Mittelalter beginnt man, Köche und Konditoren voneinander zu unterscheiden. Als im 16. Jahrhundert Katharina von Medici den späteren König Henri II heiratet, bringt sie der Legende nach das Speiseeis von Italien nach Frankreich mit – wofür aber keine schriftlichen Belege existieren. Fest steht aber, dass es bereits in der Antike Speiseeis gab. 

Auch den vom Italiener Popelini erfundenen Brandteig soll Katharina von Medici in Frankreich bekannt gemacht haben. Weitere Errungenschaften aus dem Ausland treten im 17. Jahrhundert ihren Siegeszug an: Anne von Österreich bringt vom spanischen Königshof die Schokolade mit, die Torten kamen nach Versailles, und Vatel erfindet die Sahne. Aber erst im 19. Jahrhundert erreicht die französische Konditorkunst ihren wirklichen Höhepunkt.

Was man weiß ist, dass es um die Wende des 19.Jahrhunderts entstanden sein dürfte. Historiker vermuten, dass ausschließlich  die berühmte französische Konditorin Marie-Antoine Carême die Lizenz hatte Éclairs-Gebäcke herzustellen.

Éclaire jedoch bedeutet übersetzt Blitz!

Und man mutmaßt, dass dieses Gebäck wie der Blitz verspeist worden ist und tatsächlich daher den Namen abbekommen hatte. Eine charmante kleine Geschichte finde ich!

Andere behaupten, dass der Name daher rührt, weil der Teig gespritzt wird und dadurch die Zackenform eines Blitzes erhält. So oder so:
Das Gebäck ist köstlich!


In Deutschland ist der oder das Éclair als Liebesknochen, Hasenpfote oder auch als Kaffeestange geläufig. Es handelt sich hierbei um ein glasiertes und gefülltes Gebäck aus Brandteig, dass die Form eines Knochens oder auch einer Hasenpfote hat. Da man den Éclair ursprünglich geteilt hat, bekam das Gebäckstück unter den Verliebten zusätzlich den Namen Liebesknochen.







 







Habt es fein, ich wünsche ein schönes Wochenende
und sende liebe Grüßle

Heidrun






Verlinkt mit Image-In-Ing


2. September 2017

Würzburg...

...im Vorübergehen - wir kommen wieder!

Ein kurzer Besuch.

Ein Post für Nova´s Aktion Glockentürme

Nach der Fahrt nach Würzburg, mit etlichen Umleitungen und Baustellen,
dem Abschluss der Kaufformalitäten murrten unsere Mägen vernehmlich.
Und wir beschlossen in der Innenstadt aufs gerade Wohl ein Restaurant zu suchen.

Zuvor galt es allerdings Parkplätze zu finden: Für unseren Mokka und
die neue Triumph America. Denn ich hatte im Wagen sämtliches
Zubehör der alten Maschine, der Triumph Explorer mitgenommen
gehabt...
...wir wurden in der Haugerpfarrgasse schließlich fündig.

Details: Das Zifferblatt der Kirchturmuhr jedoch widme ich

Passé #6



 Aufmerksamen Betrachtern entgeht nicht, dass die Kirche gegenwärtig keine vollständigen Turmuhren aufweist: Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg wurden lediglich zwei Ziffernblätter am Südturm angebracht, auf alles Weitere wurde jedoch aus Kostengründen verzichtet.

Die kleine Zeitung aus dem Jahr 1983 beinhaltet folgende Informationen:
Zwei leere Ziffernblätter befinden sich am rechten (südlichen) Turm von Stift Haug. Beim Wiederaufbau ließ Pfarrer Hermann Grömling diese auf Empfehlung des Landbauamtes mit Blick auf zukünftige Nutzung gleich mit einbauen. Die erforderlichen 30.000 DM für Uhr und Schlagwerk konnten damals aber nicht aufgebracht werden. Bei einem geplanten späteren Einbau sollte das nötige Außengerüst für die Anbringung der Ziffernblätter eingespart werden.
 
Bis jetzt (1983) steht jedoch die Summe immer noch nicht zur Verfügung und dies ist auch nicht absehbar. 
Daher sind immer noch die leeren Ziffernblätter zu sehen.






Die barocke Kirche St. Johannes in Stift Haug, meist kurz als „Stift Haug“ bekannt, befindet sich in der Würzburger Altstadt, an der Bahnhofstraße. 
Der Name entstand durch das ehemals zugehörige Kollegiatsstift und durch den früheren Standort auf einem Hügel vor den Toren der Stadt. Die heutige Kirche im Stil des fränkischen Barock gilt als das Hauptwerk des Baumeisters Antonio Petrini. Sie ist Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten geweiht. Durch die 65 Meter hohe Kuppel und die Doppeltürme ist sie ein prägender Bestandteil des Stadtbilds.


Die Geschichte des Stifts geht auf eine unter Bischof Heinrich I. errichtete Kapelle in der Weinlage Schalksberg zurück. Sie entstand vermutlich um 997, wurde im Jahr 1002 als Sitz der Gemeinschaft der „Herren vom Berg” wiedergegründet. Nach ihrer Lage wurde sie „in Haugis” (houg = althochdeutsch für Hügel) genannt. Der Kirche wurde ein Kollegiatsstift als Altersruhesitz für Kanoniker hinzugefügt. Der Standort des Stifts war am heutigen Hauptbahnhof. Um das ungeschützt vor den Toren der Stadt auf einem Hügel liegende Stift entstand die Vorstadt „Haug”. Die Kirche wurde mehrfach geplündert, zuletzt während des Bauernkriegs1568 wurde die Orgel eingeweiht. Nahe der Stiftskirche war zwischenzeitlich noch eine dreischiffige Pfarrkirche Haug errichtet und 1591 durch Julius Echter von Mespelbrunn geweiht worden. Das teils abgerissene romanische Gebäude der Stiftskirche wurde dann nochmals aufgebaut und 1637 neu geweiht.Kurze Zeit später, als die barocke Stadtbefestigung Würzburgs Mitte des 17. Jahrhundert geplant und ausgeführt wurde, stand der Gebäudekomplex den Baumaßnahmen im Wege. Beide Kirchen wurden komplett abgebrochen und der Hügel abgetragen. Am heutigen Standort wurde dafür eine neue Kirche mit Stiftsgebäuden errichtet.



Am 26. April 1670 legte Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn den Grundstein für die Kirche, der Bau war mit der Weihe 1691 vollendet. Es war der erste große Kirchenbau der Barockzeit in Franken, die 60 Meter hohe Kuppel wurde jener des Petersdoms in Rom nachempfunden. Die Kirche ist wohl das bedeutendste Werk des italienischen Architekten Antonio Petrini, der zu jener Zeit als fürstbischöflicher Baumeister in Würzburg tätig war.

1803 wurde infolge der Säkularisation das Kollegiatstift aufgelöst, die Kirche blieb als Pfarrkirche erhalten.



Bei Errichtung des barocken Kirchenbaus wurden 12 Glocken der abgebrochenen ehemaligen Stifts- und Pfarrkirche übernommen. 1786 kam eine weitere dazu. Sechs dieser Glocken zerschmolzen in Folge der Bombenangriffe 1945. Es verblieben: das „Viertele”, das „Pfärrle”, die „Zweischelle”, das „Geyerle”, die „Kreuzglocke”, die „Dreiviertelsglocke” und das „Silberglöcklein”. Die älteste davon ist das „Viertele” aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Übrigen stammen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert. Im Jahr 2002 wurden zum 1000jährigen Jubiläum des Stifts drei neue große Glocken hinzugefügt.
 Eine weitere Glocke, die „St. Johannes-Evangelista-Glocke“ wurde von Bischof Friedhelm Hofmann am 14. Juni 2015 zur Feier „1000 Jahre Pfarrei Stift Haug“ geweiht.








Meine Informationen stiftete Wikipedia



Habt es fein, ich wünsche weiterhin einen angenehmen Sonntag,
liebe Grüßle

Heidrun


Verlinkt mit Image-In-Ing

Grüne Tomaten...

...die trotzdem reif sind – so kann man sich täuschen
und ein 2CV an der Decke!

Ab durch die Hecke?

...ein Post für den Samstagsplausch und dem Sonntagsglück
Reiche Zeiten, voller Erleben, die schnell vergehen.
Turbulenzen am Zaun und mehr.

Montag — Wolfgang meldete die Triumph America LT - wie erwähnt - bereits die Woche
zuvor an und wir freuen uns unbändig, dass sie seit dem Wochenende nun in
unserer Garage steht. Sie konnte von uns am Samstag in Würzburg beim Händler
abgeholt werden. Nun gehen wir also einem weiteren Lebensziel entgegen:
Dem gemeinsamen Cruisen.

Ferne Orte locken.

Juchhe!





Dienstag — Ich muss am Nachmittag arbeiten. Vormittags jedoch genieße ich
noch die kühlwürzige Luft im Garten mit Fannyliesl in Begleitung, Luzie dagegen ist
auf der Straße on Tour.
Der Frühherbst rückt heran... und ungebetene Gäste: Eine riesige Spinne hat
sich verlaufen, ist in der Küche gestrandet. Bei aller Liebe, die muss der
Göttergatte wieder nach draußen befördern!

Von einer Kollegin bekomme ich grüne Tomaten zum Kosten geschenkt
und bin begeistert, sie sind köstlich. Wir unterhalten uns über diese Sorte und
ich erfahre, wie man sie sich selbst ziehen kann. Das probiere ich gerne aus
und beschließe mir die Kerne aufzuheben.





Nach der Übernahme unserer America LT knurrte der Magen,
wir gingen durch die City, auf die Suche nach einem Restaurant...





Mittwoch — Unsere Jungfernfahrt führt uns in die Umgebung von Aichach.
Dort kennen wir eine einigermaßen versteckte Gastwirtschaft, die äußerst
leckere Schnitzel anbieten. Von der dortigen Metzgerei nehme ich Fleisch
für uns mit. Koteletts und gemischtes Gulasch, das sich gut vorbereiten und
einfrieren lässt.



St. Johannes in Stift Haug





Donnerstag — Ein weiterer Tag in meinem Job. Ein geschwollenes Knie hinterher.

Freitag — Haus und Garten verlangen dringend nach notwendigen Besorgungen.
Doch Charlotte gibt ihren Geist auf. Was für mich bedeutet, ich darf wieder
selbst staubsaugen und muss zusätzlich – verflixt nochmal – in den Tiefen
des Archivs nach irgendeiner Garantie Ausschau halten.

Ach, wie habe ich das dicke!



...mit freundlicher Erlaubnis durch den Künstler, Max Gehlofen
mit dem ich kurzerhand Kontakt aufgenommen hatte...





Samstag — Die Nachbarn schneiden endlich ihre Hainbuchenhecke  - was eine eigene
Geschichte ist, wie folgt: Seit Jahren ärgern wir uns nämlich krawutisch über das
wuchernde Gestrüpp an der östlichen Front unseres Grundstücks.

Auf eine Länge von etwa 40 m vorne, seitlich der Garage beziehungsweise
der Auffahrt und hinten im Garten hängen die Zweige der schnell wachsenden
Hainbuche teilweise mit einer überragenden Vormacht im Wege herum.





Die Hecke.

Früher, das heißt die ersten Jahre als wir frisch eingezogen, kamen die Nachbarn
noch zum Schneiden herüber was sich dann verlor. Selbst war die Frau, der
Göttergatte und ich / wir musste(n) auf die Leiter und dem Wucherwuchs zu
Leibe rücken. Inzwischen versagen längst meine Kniee, so dass bei uns
dschungelartige Zustände herrschen, vor allem in meiner ehemaligen
Kräuterecke - hinter der Garage.

Wir sprachen infolge mehrfach mit den Nachbarn, erkundigten uns auf der
Gemeinde - es änderte sich nichts. Es wurde nur einmal im Jahr geschnitten
und auch nur auf deren Seite. Wir verhielten uns dennoch ruhig, da wir einen
Zwist vermeiden und eventuelle Nachspiele, das Treten etwa nach unseren
Katzen, verhindern wollten.

Bei Weitem am Ärgsten gestaltete sich das Heraustasten mit dem Fahrzeug
vom Garagenvorplatz auf die Straße. Wir mussten uns gegenseitig
herauswinken, was in Abwesenheit natürlich auch nicht immer möglich.
Und so kam es zu einer brenzligen Situation: Es wäre uns beinahe zuletzt
im August ein vorbeirauschendes Auto in die Seite gedonnert!

Es ging noch glimpflich aus, wir - der fremde Autofahrer und ich - kamen
mit dem Schrecken davon. Es halten sich nun einmal leider nur wenige an die
vorgeschriebene Tempo-30-Zone! Was meinen Mann endgültig auf den Plan
brachte und er rigoros die Ecke der Hecke absägte...

...das Nachspiel erzähle ich Dir in einem zweiten Teil, in der nächsten Woche!





Der Himmel blau, der Morgen kühl,
und Herbst steht vor den Toren.
Vorbei die Zeit, da es so schwül;
Jedoch des Sommers Wohlgefühl
ging uns noch nicht verloren.

Da blüht und duftet es im Garten,
wo in den Rosenhecken
vereinzelt Hagebutten warten,
hier rot den Feuertanz zu starten
in ihren Blattverstecken.

Noch schlafen fest im Stachelbett
die braunen Esskastanien;
kein Sturm sie wachgerüttelt hätt’.
Und auf Frau Sommers Fensterbrett,
da leuchten hell Geranien.

© Ingrid Herta Drewing, 2011

Dankeschön, liebe Dichterfreundin für dieses Gedicht.

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!



Habt es fein, ich wünsche weiterhin ein schönes Wochenende
und sende liebe Grüßle

Heidrun


Verlinkt mit Image-In-Ing