26. Juli 2017

Monatsrückblick...

...der Juli, schwülheiß und windig

Was [emp]fand ich im Juli?


Es wird wieder Zeit für den üblichen Blick über die Schulter,

zeitlich nach hinten, dem Monatsrückblick bei Birgitt.
Verschiedenes steht ohnehin in den einzelnen Posts für den Monat Juli, was jedoch in keinem
Post zu finden war, erzähle ich noch nebenbei hier zum Monatsrückblick.

Es regnet gerade heftig; es regnet seit Tagen und es ist deutlich kühler geworden.
Wohltuend einerseits wieder durchatmen zu können, dem verdorrenden Garten zur
Rettung - freilich den Ferienkindern ein Hindernis für Aktivitäten im Freien.

… Es gibt verschiedene Tonarten geistigen Lebens,
und unser seelisches Leben kann sich in
verschiedener Höhe abspielen,
bald näher,
bald ferner der Tätigkeit,
je nach dem Grade unserer Aufmerksamkeit
auf das Leben.
(1859 - 1941), französischer Philosoph, seit 1914 Mitglied der Académie française,
Nobelpreisträger für Literatur 1927 (überreicht 1928)
Quelle: Bergson, Materie und Gedächtnis. Eine Abhandlung über die Beziehung zwischen Körper und Geist. Übers. von Julius Frankenberger; verlegt bei Eugen Diederichs, Jena 1908




Dieser Juli mit gesundheitlichen [der Bluttest mit neuen Überraschungen,
dem gravierenden Vitamin D-Mangel und dem Defizit bei. Depotwert für das Eisen
im Körper], privaten [mein neues e-Bike] und beruflichen [?] Höhen
und Tiefen.

Mit der Erkenntnis: Erstens zunehmend mehr zu kontrollieren, zweitens ein
dickeres Fell zu entwickeln. Leider leicht dahergeredet! Wie kommt frau aus
ihrer Haut beziehungsweise zu einem hautgleichem Pelz?

Kommt zu dem maßgeblich reichlichen Abstand zu den aufregenden,
nervigen Details, die das Leben so mit sich bringt?
Training heißt es hier wohl, mich immer wieder selbst an die
buchstäbliche Kandare zu nehmen.
Cool down und lass' es gut sein.
Der Aphorismus von Marc Aurel trifft meiner Ansicht nach
vollkommen ins Schwarze.


Es kommen doch zu dir nicht die Dinge,
denen nachzujagen
oder vor denen zu fliehen
dich in Aufregung versetzt,
sondern in gewissem Sinne gehst
du selber zu ihnen.



Der Alltag.

Neulich Semmeln eingekauft. Der Dialog: "Ich hätte gerne zwei Neros!" Übrigens: Ein Nero ist kein verkappter römischer Kaiser, vielmehr ein leckeres Brötchen, das zwar seltsam aussieht, doch bekömmlich und gut schmeckt. Der Verkäufer: "Es sind gerade drei Stück im Angebot! Da kommen Sie günstiger weg." "Gut!" sage ich! "Dann nehme ich bitte drei Neros!"

Zuhause jedoch finden wir statt der avisierten drei Brötchen lediglich zwei Exemplare.

Ich fuhr erneut hin und stellte dies klar. Es geht um das Gefühl sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen - ich vollzog es in Gelassenheit!


Und außerdem hilft stets eine gehörige Portion Humor!



Zeige niemandem, dass deine Nerven straff gespannt
wie Saiten sind,
sonst findet sich jemand, der darauf spielt.




So, nun bin ich schon neugierig gespannt auf die Bilder, die Collagen der
anderen Mitblogger zum Monatsrückblick.

Habt es fein & liebe Grüßle von

Heidrun



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22. Juli 2017

Samstagsplausch...

...Bilder aus der Sicht einer Fußgängerin.


Ein Post u.a. für den Samstagsplausch!





Lavendel in unserem Garten.

...und weiterhin geteilt mit dem Gartenglück, ein Projekt von
Loretta und Wolfgang, das ich sehr, sehr schön finde!

Der Duft am Abend auf der Terrasse sitzend vom seitlich stehenden
Lavendel ist kaum zu beschreiben. Es duftet freilich - doch dieser
Duft geht mit einem deutlichen Wohlbefinden einher...





Das Sein des Nichts

Dreißig Speichen treffen die Nabe,
die Leere dazwischen macht das Rad.

Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen,
die Leere darinnen macht das Gefäß.

Fenster und Türen bricht man in Mauern,
die Leere damitten macht die Behausung.

Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes,
das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.
(6. oder 4. - 3. Jh. v. Chr.), eigentlich Laozi, nur legendenhaft fassbarer chinesischer Philosoph,
Begründer des Taoismus, Laotse bedeutet 'der Alte', sein Sippenname war 'Li Erl'



Meine Woche.

Montag - Der Tierarzt war gefragt. Nein, den beiden Lieblingen geht es
soweit bestens. Doch die Herztabletten für das Fannylieserl reichten nicht
mehr lange. Diese Tabletten helfen gut.

Nachmittags Probefahrten mit verschiedenen e-Bikes bei zwei
Fahrradgeschäften. Und es wird vor der Kaufentscheidung generell eine
Nacht darüber geschlafen! Es wird langsam Zeit meinem Traum zu folgen,
den ich in Höhenried geträumt: Wieder Fahrrad zu fahren. Bei mir schlagen
nämlich die homöopatischen Medikamente allmählich an, was Zuversicht
verleiht.


Wie handhabt ihr euere - ähnlich gelagerten - Käufe?




Dienstag — Mein elendes Jöbchen ist wieder dran. Brrr... muss frau eben
durch, wie viele andere Frauen und Männer auch.

Mittwoch — Der Garten erwartete Bedienung, ein Großeinkauf an
Lebensmitteln war fällig und Wolfgang hatte wieder Dienst im Korrektorat.

Donnerstag — Haushalt und kochen, am Nachmittag Friseurtermin mit
meiner Freundin. Endlich! Es war höchste Zeit. Und um ein gefühltes Kilo
Haare erleichtert fuhr ich zufrieden-begeistert zurück zum Göttergatten.

Freitag — Arzttermin und Physiotherapie standen an. Nach einer kleinen
mittäglichen Brotzeit - im Sommer, bei dieser Hitze habe ich persönlich
deutlich weniger Appetit - ging es im Anschluss zum Fahrradhändler: Ich
holte mein (!) e-Bike ab und fuhr die Jungfernfahrt nach Hause.

Am Abend: Das monatliche Treffen mit den Bikerfreunden.






Reisen ist besonders schön,
wenn man nicht weiß, wohin es geht.

Aber am Allerschönsten ist es,
wenn man nicht mehr weiß, 
woher man kommt.







Samstag — Regen und Unwetter waren angekündigt. Doch es scheint die Sonne erfreulicherweise. Mittags fuhren wir, der Göttergatte und ich aufs Land, genau genommen nach Affing. Hier befindet sich eine gute Landmetzgerei, die mich auch gleich folgendermaßen begrüßten: "Ich habe Sie vermisst - ich habe Sie lange nicht mehr gesehen!" Das kam so spontan wie glaubhaft herüber. Mich freute es.

Anschließend Mittagessen in Haunswies beim Bachwirt, wo ein
tellerüberragendes Schnitzel mit fantastisch leckerem Salat (!) noch
schlappe 6,50 Euro kostet - was will frau mehr?!

Dort trafen wir einen ehemaligen Arbeitskollegen meines Mannes
und plauderten angeregt.



Das Rad käme eher nicht für mich infrage!






Das neue Ärztehaus am Vincentinum in Augsburg.

Hier finden meine Behandlungen immer noch statt.
Hier sind meine Ärzte.







Habt es fein, ich wünsche einen schönen Sonntag
und sende liebe Grüßle

Heidrun


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21. Juli 2017

Liebe - auch im Sommer...

...immer ein heißes Thema!
Angeregt durch unseren eigenen Hochzeitstag
und das Juli-Thema von Paleica 

Bilder aktuell und aus dem Archiv - rund um die Liebe...
...dieses Kuvert gemalt und hatte ich meinem Mann gesandt.

Nachfolgend verschiedene Betrachtungen zu diesem großen Thema!

Enthält Werbung



Eine Aufführung, ein besonderer Abend gemeinsam mit Freunden.

Außerirdische Liebe.

In einer regnerischen Novembernacht sucht das frischverlobte Paar Brad Majors und Janet Weiss nach einer Reifenpanne Hilfe bei den Bewohnern eines nahegelegenen Schlosses. Doch statt der erhofften Gelegenheit zum Telefonieren begegnet ihnen hier reichlich Unerwartetes: Der exzentrische außerirdische Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania präsentiert seinen Mitbewohnern in dieser Nacht seine neueste und bisher größte Schöpfung, das blonde und muskelbepackte Retortenwesen Rocky, das er in erster Linie zu seinem – auch sexuellen – Vergnügen erschaffen hat. Brad und Janet werden unfreiwillig Zeugen dieser Enthüllung. Im Verlauf der Handlung wird Rocky geboren, verliert seine sexuelle Unschuld, erleidet durch Untreue seines Schöpfers Eifersuchtsqualen und stirbt.
Währenddessen werden die rigiden Wertvorstellungen des Liebespaares durch den Transvestiten Dr. Furter herausgefordert, der beide täuscht und verführt. Schließlich ruft Frank N. Furter durch seine Unmäßigkeit (zur Erschaffung von Rocky scheute er zum Beispiel auch nicht vor dem Mord an seinem Ex-Geliebten zurück) eine Revolte hervor, die in seiner Entmachtung und Tötung und der Rückkehr der übrigen Aliens auf ihren Heimatplaneten gipfelt, während Brad und Janet gerade noch einmal davonkommen.
 ...die Story der "Rocky Horror Show", die ich mit Freunden auf der
Freilichtbühne am Roten Tor in Augsburg verfolgen konnte - mit
Wasserpistole, Konfetti, Tanz...





Zitat im Bild

Jede Woche heißt es, sich Gedanken machen. Den Alltag, Gefühle
in Wort und Bild harmonisch, lustig, gedankenvoll, inspirierend,
nachdenkenswert und schön umzusetzen.

Mir macht es jedes Mal Freude!

Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere Blogger, 
die sich mit dem Thema beschäftigt haben.

Das Motto der Rocky Horror Show.





Liebesgedichte.

Rezension Hörbuch
Gedichte mochte ich schon immer, weniger auswendig gelernt - das war stets ein Graus -
als zu lesen oder sie zu hören. Nun wandte ich mich bewusst der Liebeslyrik zu.
"Erklär, mir Liebe" - heißt es auf der DVD-Hülle. Aufnahmen, die von der Autorin
selbst gesprochen, maßvoll vorgetragen werden. Eine Autorin, die bekannt - sogar sehr
bekannt ist. Die Stimme jedoch ist mir persönlich fremd und neu - und ich lausche.

Sie erzählt lyrisch im Versmaße von allen Facetten der Liebe zwischen zwei Menschen.
Je länger ich hinhöre, um so mehr gerate ich in deren Bann!

Dann ein Mondsignal, und der Wind steht still. - aus "Die blaue Stunde"

Liebende, die sich nach einander verzehren, die sich Treue schwören.

Eine Stimme, die gleichmäßig, ruhig getragen vorträgt: Gedanken, Gefühle die den Zuhörern unter die Haut gehen - damals als sie von Ingeborg Bachmann geschrieben wurden und heute, da ich sie wahrnehme. Zugegeben, mir war sie eher unbekannt - freilich der Name, aber ohne den Klang ihrer Verse. Durch eine Radiosendung neugierig aus meinem literarischen Dornröschenschlaf geweckt, ließ ich mir die neue Aufnahme als Rezensionsexemplar zukommen - Dankeschön an dieser Stelle.

Sie, die große Bachmann belebt definitiv meine blauen Stunden mit ihren Versen!

Ein einmalig schönes Hörerlebnis.



Blumen der Liebe.

Natürlich denkt jetzt jeder an Rosen! 

Sag' es mit Blumen heißt es immer, sag'es durch die Blume.
Besonders mit Floristen in Zusammenhang gesetzt, die daran verdienen wollen. Blumen haben einen besonderen Reiz und werden verschenkt, um Gefühle auszudrücken. Doch um welche Gefühle geht es? Meist denken wir zunächst an die rote Rose als Zeichen der Liebe oder an die weiße Blume zum Abschied. Mary Wortley Montagu berichtete jedoch bereits zu Beginn des 18. Jhdt. von der Kommunikation durch Blumen. Doch die Blumensprache ist keinesfalls ihre Erfindung. Schon aus dem alten Ägypten ist eine Symbolsprache der Blumen bekannt.

Auch in China kommunizierten Menschen mittels Blüten und Pflanzen. Grundsätzlich wurde die Blumensprache eine Art Geheimsprache. Damals nämlich in Zeiten unterdrückter Kommunikation brauchten beispielsweise junge Frauen und Männer ihre eigenen Ausdrucksformen. Hier dienten zuerst nur einzelne Blüten und Kräuter/ Gräser. Später kam es zu komplizierten Systemen, in denen auch eine Rolle spielte, wie beispielsweise die Blumen übereicht wurden.

Auch wie die Blumen in Empfang genommen wurden, sagte etwas aus. Steckte zum Beispiel ein junges Mädchen die Blumen ins Haar, die ein Junger Mann verschenkte, so galt das als eine offensichtliche Abneigung. Wir kennen noch heute die beiden Ausdrücke "sich an den Hut stecken" oder "sich etwas in die Haare schmieren". Die folgenden Überlieferungen sind bis heute im Gebrauch.

Der Fachbegriff für die Blumensprache ist übrigens Selamik und ich überlege mir dabei gerade, wie man das Wort wohl betont.


Anemone: Ich möchte ganz bei dir sein
Aster: Ich misstraue dir
Dahlie: Ich bin bereits vergeben
istel: Ich fühle mich nicht wohl bei der Sache
Edelweiß: Du bist wunderschön
Eibe: Ich liebe dich ewig
Gerbera: Durch dich wird alles wunderschön
Gladiole: Sei nicht so stolz
Hortensie: Du bildest dir zu viel auf dich ein
Iris: Ich werde dich nicht aufgeben
Rote Tulpen: ewig währende Liebe
Jasmin: Du bist bezaubernd
Klette: Du bist mir zu anhänglich
Kapuzinerkresse: Ich weiß nicht, was ich von dir halten soll
Kornblume: Ich gebe die Hoffnung nicht auf
Krokus: Ich muss mir das noch überlegen
Lilie: Ich schätze dich und deine Reinheit sehr
Malve: Ich schätze dich als beste Freundin
Gelbe Nelke: Ich verachte Dich
Weiße Nelke: Ich bin noch zu haben
Petersilie: Ich möchte dir etwas Liebes tun
Pfefferminze: Verzeih mir
Rote Rose: Ich liebe dich über alles
Salbei: Ich denk an dich
Vergissmeinnicht: Vergiss mich nicht



Hochzeitstage.

Unlängst las mir der Göttergatte aus der Zeitung vor, dass wir Orchideen-Hochzeit gehabt haben! Aha, habe ich gesagt: Wo waren meine Orchideen!? Eine kleine Neckerei! Denn ich mag keine Orchideen. Hochzeitstage sind die Jahrestage der Hochzeit.



Mein Mann und ich - unsere Hochzeit


Helmut Walther von der Gesellschaft für deutsche Sprache merkt in einem Übersichtsartikel an, dass bei der Namensgebung vieler Jahrestage die „Geschäftsinteressen v. a. des Blumen- und des Schmuckhandels […] nicht zu übersehen [sind].“ Sie werden gemeinsam mit der Dauer der Ehe im deutschen Sprachraum mit verschiedenen Bezeichnungen belegt. Bestimmten Jahrestagen wurde schon im 19. Jahrhundert besondere Bedeutung zugemessen, namentlich sind das die Silberhochzeit (= 25 Jahre), die Goldene Hochzeit (= 50 Jahre) und die Diamantene Hochzeit (= 60 Jahre). Goldene Hochzeiten sind bereits um 1600 nachweisbar.




Liebe geht auch bekanntlich durch den Magen...
...eines meiner Kochbücher!



Liebesfilme.

Da denke ich zunächst an "Vom Winde verweht", an die bittersüße "Lovestory" oder auch an "Pretty Woman" (erst unlängst wieder angesehen...). Was ist Dein persönlicher LieblingsLiebesfilm, der Dich dahinschmelzen und eventuell auch zu Tränen rührt?






Und selbstredend wird die Liebe weidlich von der Werbeindustrie
ausgeschlachtet; es ist fast jedes Mittel, jeder Titel recht.



Liebevolles Auf dem Viktualienmarkt in München




Und diese Tafel hängt in meiner Küche.



Specksteine, die von mir herzhaft bearbeitet worden waren.







Auch im Winter male ich Herzen!


Habt es fein, ich wünsche ein schönes Wochenende
und sende liebe Grüßle

Heidrun



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15. Juli 2017

Samstagsplausch...

...endlich mit Abkühlung!

Der Garten bekam den dringend ersehnten Regen - öfter mal am Abend,
in der Nacht teilweise mit heftigen Winden. 
Ein Post u.a. für den Samstagsplausch!

Wir, der Göttergatte und ich, waren am Freitag letzter Woche  - wie im vorletzten Post erwähnt - beim Sommerfest der Thierhauptener Mühle. Es war eine herrliche Stimmung, sehr schwül warm, mit leckerem Essen und interessanten wie lustigen Gesprächen.



neue Aquarelle


Montag - Es regnet, ist angenehm erträglich zum Durchatmen. Der Haushalt will wieder bedient werden. Es ist einmal mehr großer Waschtag. Die Fenster ... zumindest eines habe ich geputzt. Das Fensterputzen gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten.

Dienstag - Besuch beim Heilpraktiker. Was interessante Erkenntnisse brachte: Die Taubheit, die Entzündung in den Ohren zum Beispiel im Kontext der Gürtelrose vom letzten Jahr zu sehen. Die Arthrose im Umfeld einer rheumatischen Erkrankung zu betrachten, was von Rheuma-Internisten nie anerkannt, geschweige denn behandelt worden war. Die krankhaft auftretenden Schübe jedoch auch das Indiz dafür untermauern. Nachmittags musste ich zum ersten Mal wieder in meinem ungeliebten Jöbchen arbeiten. Es ist ja anderweitig noch nix in trockenen Tüchern. Ein sehr harter Tag.

Mittwoch - Den harten Arbeitstag verdauen und trotzdem noch leben! Ein weiterer HNO-Termin mit Hörtest und Blutuntersuchung. Zuvor jedoch noch auf dem internen Parkplatz des Vincentinums einen netten Kontakt erlebt mit einem alten Ehepaar, das sich mit dem Parkautomaten quälte und dankbar meine Hilfe annahm. War richtig süß, verschönte meinen Tag. Ach, da war auch in der Radiosendung ein Bericht über Leli, die beiden Girls, die Lip-Sync betreiben. Was? Ihr kennt Leli nicht?! Angesehen und für goldig befunden.

Donnerstag - Hurra, heute steht kein Termin auf der Liste. Wir gehen chinesisch Essen und danach wird gegammelt. Mein mitgeschleiftes, schwer vernachlässigtes Verhalten aus meiner Hippie-Jugendzeit.

Freitag - Physiotherapie und am Abend großes Theater auf der Freilichtbühne in Augsburg. Die berühmte Bühne am Roten Tor. Es wird aktuell die "Rocky Horror Show" gespielt.

Samstag - Einkaufen, vorkochen und chillen. Die Rocky-Nacht, das Treffen mit den Freunden will verdaut werden.






...und weiterhin geteilt mit dem Gartenglück, ein Projekt von
Loretta und Wolfgang, das ich sehr, sehr schön finde!


Unser Kirschbäumchen mit Früchten


Leben

Das Leben ist ein Schmetterling,
so lind und farbenschön,
ein Spiel, das sich in Zeit verfing,
zeigt’s sich auch als zerbrechlich‘ Ding,
wenn es muss früh vergeh’n.

Jedoch, solange Leben währt,
schenkt es das größte Glück.
Trotz Leid viel Freude wird beschert,
und jedem Wesen ist es wert
als eigenes Geschick.

© Text / Ingrid Herta Drewing, 2017

Dankeschön, liebe Dichterfreundin für dieses Gedicht.
Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
 dort findet man weitere herrliche Gedichte!



Die Goldulme in der linken Ecke vom Garten...

...und der Buchs rund um den ehemaligen Kräuterbereich.


Spuren - Tropfen vom wohltuenden Regen im Garten auf unserer Buchshecke.



Weiterhin verlinkt mit Jaelle`s Aktion Alles für die Katz`

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen
Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich
alle Katzenfans über schöne Bilder.





Habt es fein, ich wünsche einen schönen Sonntag
und sende liebe Grüßle

Heidrun



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