29. April 2017

Hüter der Zeit...

...bewusst im Sein - sich entschleunigen.

Verlinkung mit dem Gartenglück

Die Natur ist die große Ruhe gegenüber
unserer Beweglichkeit.

Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben,
je feiner und beweglicher er werden wird.

Sie gibt ihm die großen Züge,
die weiten Perspektiven und
zugleich das Bild einer bei aller unermüdlichen
Entwicklung erhabenen Gelassenheit.

(1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

____________________

Unlängst bei Ulla im Blog einiges gelesen; nun war ich als Leserin dieses privaten Moments,
den sie gefühlvoll beschrieben hatte auch in den
Genuss ihrer wahrgenommenen Melodie gekommen.

Ulla beschrieb nämlich den Moment, als sie auf ihrem Weg einen
Straßenmusikanten vorfand.

Ich höre nun in mir den Klang der Noten, weil jeder von uns im Laufe des
Lebens einen Straßenmusikant gehört hat und schwinge mit...

Fazit:

Durch ein kleines Verweilen eine wichtige Erkenntnis gespürt und erlebt.
Nämlich, dass wir Hüter unserer Zeit sein können, wenn wir es in die Hand
nehmen mögen.

Wer kennt nicht den zeitlichen Stress!?

Man müsste öfter vier Hände haben und der Tag 48 Stunden.
In diesen atemlosen Augenblick einige Sekunden die Augen schließen
(jedoch nicht während des Autofahrens!) sich an einen geheimen,
geliebten Ort beamen.

Mehrfach intensiv durchatmen!

Ja, das ist tatsächlich meine eigene Technik, die ich in der Selbstständigkeit
für mich entwickelt hatte.

Sich selbstbewusst artikulieren, ein Stopp-Signal dem
stressenden Menschen gegenüber signalisieren, das war mein nächster Akt.

Den Wind aus den Segeln nehmen mit dieser Frage: "Was sollte zuerst fertig werden?!" Meine Stärke lag stets darin in turbulenten Zeiten einen absolut kühlen Kopf bewahren zu können, was rettend hilft.

Das "Flattern" der Nerven kam meist hinterher!





Wie ward ich oft gebrochen, brach mich selbst,
Und dennoch leb ich, unverwüstlich stark;
Was alles liegt in mir geknickt, verdorrt,
Doch unaufhaltsam wächst es drüber hin.


(1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer






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wo es weitere Zitate mit Bildern zu lesen, zu bewundern gibt!




Neue Bildungen,
der Natur vorgeschlagen

Der Ochsenspatz
                die Kamelente
der Regenlöwe
die Turtelunke             
die Schoßeule
                der Walfischvogel
die Quallenwanze                 
der Gürtelstier
                     der Pfauenochs
der Werfuchs              
die Tagtigall
                 der Sägeschwan
der Süßwassermops             
der Weinpinscher
                 das Sturmspiel
der Eulenwurm               
der Giraffenigel
                    das Rhinozepony
die Gänseschmalzblume            
der Menschenbrotbaum.

Christian Morgenstern





Die Tamariske steht auf der rechten Seite von der Terrasse aus, in unserem Garen.

Jetzt beginnt deren Blütezeit.



Eine rosasanfte Wolke von Blüten - unbeschreiblich schön.

Die Tamariske (Tamarix) ist im Mittelmeerraum sowie in Asien heimisch, aber auch in den trockenen Gebieten Afrikas und zählt zur Familie der Tamariskengewächse. Sie umfasst etwa neunzig verschiedene Arten. Die Tamariske ist ein sommergrüner Strauch mit filigranen, schuppenartigen Blättchen. Etwa ab Mai - bei uns schon früher - bildet sie in fedrigen Blütenständen kleine rosafarbene Blüten aus. Tamarisken wachsen meist sehr ausladend mit überhängenden Zweigen und können Wuchshöhen von einem bis zu zehn Metern erreichen.

Die Triebe erinnern sofort an das Heidekraut. Es eignet sich die Tamariske u.a. für Bauerngärten. Auch als Hecke sorgt sie für einen guten Sicht- und Windschutz. Was für mich ein wesentlicher Punkt ist: Die Tamarix lockt eine Vielzahl von Insekten, auch Schmetterlinge und Bienen an.



Mit dem Abblühen entwickeln sich die nadelartigen Blättchen,
die jedoch weich im Anfassen sind.

Unsere beiden Lieblinge mögen sich gerne auf den Zweigen
austoben: Wer kann nun besser klettern!?

Es ist eindeutig die ältere unserer beiden Fellnasen, die auch ohne
Probleme wieder herunter kommt. Während Luzie eher ungeschickt ist.


Aber Psssst - das bleibt bitte unter uns.



Habt es alle fein und ein angenehmes Wochenende!

Heidrun


25. April 2017

Monatsrückblick...

...April, der seinem Ruf gerecht, sich verrückt benahm.

Aus meinem kunterbunten Alltag berichtet


Was [emp]fand ich im April?


Es wird wieder Zeit für den üblichen Blick über die Schulter,

zeitlich nach hinten, dem Monatsrückblick bei Birgitt.

Verschiedenes steht ohnehin in den einzelnen Posts für den Monat April, was jedoch in keinem
Post zu finden war, erzähle ich noch nebenbei hier zum Monatsrückblick.




Die Oper CARMEN mit den Freundinnen im Papiertheater besucht. Wobei die Musik und der Gesang vom Band läuft und entsprechend die Dramaturgie der Papierpuppen minutiös parallel auf der Bühne, in der Kartonkulisse abläuft  + + + Überraschende liebe Geschenke vor Ostern und auch danach + + +  Natürlich die Osterfeiertage verlebt und zwar in der angestrebten Gemütlichkeit!  + + + Einen JAGUAR in der Tiefgarage entdeckt, anderweitig einen MASERATI —  den Wunsch kurzfristig gehabt, mit so einem heißen Schlitten über die Piste zu brausen   und wieder verworfen + + + Mit der heißgeliebten Fanny beim Tierarzt gewesen. Mit Erfolg! Die Aufbauspritze wirkte wahre Wunder  + + +
Einige sehr nette Gespräche mit wildfremden Menschen auf der Straße, dem Parkplatz und im Aufzug geführt  + + +  Mit der Freundin gemeinsam einen Friseurtermin wahrgenommen + + + Mehrere Geburtstage gefeiert, darunter auch einen runden Geburtstag, der meiner ältesten Freundin — dabei eine andere Schulkameradin mit Mann wieder getroffen und herzig gefreut, wir werden uns nicht mehr verlieren! + + +  Warten im Wartezimmer geübt... und manches mehr!



Im Aufzug.

Durch den unüblichen Stau auf meiner Strecke war ich knapp in der Zeit auf dem Weg zur Physiotherapie, sah den offenen Aufzug beim Hineinstürmen ins Gebäude und rief dem bereits im Aufzug stehenden Mann zu: "Hallo! Ich möchte bitte mitfahren!"

Er hielt die schließenden Aufzugtüren geistesgegenwärtig auf und
ich durfte mit in den Lift steigen.

Was spricht man so im Aufzug!?

Glotzt eventuell stur auf die elektronische Anzeige um
den Ausstieg nicht zu verpassen?

Nun, ich beobachte, dass er hintereinander sein rechtes Auge abtupfte und fragte.
Ja, er wäre auf dem Weg zum Termin beim Augenarzt. Die Augenarztpraxis, die sich
nebenbei erwähnt gleichermaßen wie mein Physiotherapeut in dem von uns
gedrückten dritten Stock befindet.

Während wir uns kurz austauschten hielt auch schon der Lift und wir stiegen
beide noch plaudernd aus. Um sofort wieder zurückzukehren. Irgendjemand
hatte uns nämlich im zweiten Stock (!) anhalten lassen.

Der mir immer noch fremde Mann sagte nur mit trockenen Humors:
"Das wäre jetzt ja beinahe ins Auge gegangen!"

Wir lachten beide ausgelassen über diesen witzigen Moment, seinem Esprit zufolge. Natürlich kam dann sofort der dritte Stock, das angepeilte Ziel und jeder folgte der Bestimmung seiner Richtung... 

Mit den Freundinnen ausgiebigst telefoniert...

Erster April

April, April! Der Winter will
den Frühling hier noch necken
und holt aus den Verstecken,
was er gespart im Januar,
lässt Holle schütteln aus ihr Füll.
Und nun wirkt Lenz doch sehr bizarr.

Ihr Blütenköpfchen recken,
blauäugig aus dem Schnee,
die Veilchen in die Höh’,
und der Forsythien Blütenschar,
sonst leuchtend hier so goldenklar,
will weißer Pelz bedecken.

So soll’s nicht bleiben! Sonne heißt
den Winter, zu verschwinden,
will alles hier entbinden
von dieser kühlen Sternenschar.
Ihr Licht nun strahlend heiß hier gleißt,
macht Frühling wieder wahr.

© Ingrid Herta Drewing, 2014





Mein Besuch bei der Freundin als es schneite...

...und unten meine Collage insgesamt.





Hier im unteren Bild das erwähnte Buch, das

demnächst in der Rezension eingehender vorgestellt

wird.




Apriltag II

Es herrscht ein grauer Tag in Wald und Flur.
Sogar die Vögel schweigen, sind im Neste,
wo doch die Frühlingszeit in Konjunktur
berauschen sollte, feiern frohe Feste.

Erwartungsvoll, geschmückt mit Blüten, Bäume,
auf ihre Bienengäste eingestellt;
doch die sind weit entfernt von Honigträumen,
denn hier zeigt sich noch immer kalt die Welt.

Wild fegt der Sturmwind durch die Blütenzweige
und bietet sich hier forsch als Tänzer an.
Er reißt die Blüten mit, die Bäume schweigen
und nehmen stumm ihr grausam Schicksal an.

Mein kleiner Apfelbaum jedoch steht windgeschützt,
bewahrt sein Blütenkleid auch noch bei Sturm und Blitz.

© Ingrid Herta Drewing

Mein herzlichstes Dankeschön,
 liebe Lyrikfreundin für diese schönen Gedichte.
  
  Der Titel ist auf die Webseite von  Dichterei verlinkt,
 dort findet man weitere herrliche Gedichte!



S0, nun bin ich schon neugierig gespannt auf die Bilder, die Collagen der
anderen Mitblogger zum Monatsrückblick.

Habt es fein & liebe Grüßle von

Heidrun



Verlinkt mit  Image-In-Ing  

22. April 2017

Regen und Kunst...

...hängen mitunter dichter beieinander, als
man für möglich hält, stelle ich fest!

Verlinkung mit dem Gartenglück  

Die Temperaturen gingen zuletzt tief in den Keller.
Es hatte nicht nur geregnet zu den (Feier-)Tagen sondern überdies
 in unserer schwäbischen Region — und bayernweit — geschneit.

Ein heftiger Wind rumorte in unserem Garten, zerrte an den zarten
Blüten des Apfelbaums, den armen Kirschblüten, schüttelte unwirsch
die frisch geschlüpften Blätter heftig durch, beugte die Äste des
seitlich stehenden Lebkuchenbaumes bald
nach links und dann wieder nach rechts.

Das unwirtliche Stürmen draußen hatte dennoch sein Gutes — wenn
man so will. Sicher, der Garten sehnte sich längst nach dem Regen,
der Wind war als ungebetener Gast mit in den Garten geschlüpft.

Ich mich dagegen nach Ruhe. Das Haus war leer. Der geliebte Mann
bereits wieder im Büro. Gerne hätten wir, wie vormals erwähnt, eine Tour unternommen.

So galt es sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
Den Nachmittag alleine zu verbringen und...

Lebenskunst, die Kunst sich das Leben angenehm zu gestalten.


...zu pflegen, mir selbst einen gelungenen Feiertag zu bieten.

Verlinkt mit der Aktion Farbe Rot bei Jutta

Ich sehe Rot



Balkonbepflanzung

Alone

Alone everybody is nice Or wonderful. –
Dass ich auch deutsch das sagen könnte, weiß
ich, und behaupte 2 mal 10 ist Null.

Doch was ist jedermann? Und was sind die,

about wir schelten?

Vielleicht sind alle sie
an einer Stelle einzig oder selten.

Freundin, raff deine Röcke übers Knie
und gehe leise, ohne Melodie
und nur bei Dunkelheit
mit mir durch all die Welten.

Joachim Ringelnatz





Durch das Alleinsein konnte ich nun bügeln oder
mich ungeniert den beiden Büchern widmen,
die ich abwechselnd lese. Einmal der bereits erwähnten
Biografie von Peter Scholl-Latour, die sich angenehm
flüssig und unterhaltsam lesen lässt.

Dann ein weiteres interessantes Buch:

"So geht Kunst!"

Von allgemeinem Interesse. Doch definitiv aus der englischen Sicht.
Mehr darüber demnächst in meiner Rezension...

...nebenbei höre ich mir die EAGLES an! Mehrfach den Hit
Hotel California und träume mich in die eigene Teenagerzeit.

———————

Ein richtiges Kontrastprogramm über die Osterfeiertage!

Kontrast ist das Stichwort zur Überleitung zu  Paleica's 
"12 magischen Mottos"
Thema im April.



Wie verhält sich Kontrast?

Gegensätzliches zieht sich an, wird behauptet. Tatsächlich wären
wir schnell ermüdet alles nur in Rosarot beispielsweise betrachten
zu müssen. Nein, da kann man für die Farbenvielfalt durchaus
dankbar sein, die in der Natur so wunderbar vorhanden ist.

Ein Kontrast sei dabei heraus gepickt. Der Schwarz-Weiß-Kontrast.

Schwarz/Weiß fotografiert minimiert, zeigt eine gewisse Härte
und gleichzeitig Ästhetik.




Durch die Kamera lässt sich bereits ein S/W-Filter mit Körnung
erzeugen. Oder auch wie oben im Bild erkennbar nachträglich
mit der Bildbearbeitungssoftware.


Kontrast (aus dem italienischen contrasto „Gegensatz“ zu lat. contra „gegen“
und stare „stehen“ entlehnt) bezeichnet den Unterschied zwischen hellen
und dunklen Bereichen eines Bildes (es unterscheidet helle und dunkle
Farben).

Umgangssprachlich wird auch von Brillanz gesprochen, die aber im
Unterschied dazu technisch nicht definiert ist.

erzählt Wikipedia











Verlinkt mit dem ZiB: Ein beliebtes Projekt von Nova
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Die Natur bedarf keiner Erläuterung;

um ihre Schönheit zu verstehen,

genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt.

(1836 - 1876), Pseudonym von Klara Bauer, Romanschriftstellerin
Quelle: »Benedikta«, Otto Janke Verlag, Berlin, 1876






Ansonsten: Andere Blogs besucht und kommentiert – dazwischen: Regen,
der weiter vom Himmel plätschert, dann schiebt jedoch plötzlich
eine unsichtbare Hand die Regenwolken beiseite, lächelnd treffen
Sonnenstrahlen in den Garten.

Der Regen ist, wie gesagt, so notwendig für den Garten, doch genauso
die liebliche Sonne, gemeinsam das Wachstum anzuregen.


Zwischen meinen Wänden

Ich danke dir: Ich bin ein Kind geblieben,
ward äußerlich auch meine Schwarte rauh.

Zu viele Sachen weiß ich zu genau
und lernte mehr und mehr die Wände lieben.

Doch zwischen Wänden, wenn die Fantasie
ein kleines Glück so glücklich zu erfassen
imstande ist, dass wir uns sagen: Nie
uns selber lieben! Nie das andre hassen!

Nur einsam sein! – –

Spricht oft mein Innerstes zu solcher Weisheit: Nein!

Denn all mein Sinnen lauscht, ob fremde Hände
jetzt etwa klopfen werden an mein einsam Wände,
und wenn's geschähe, rief es laut: Herein!!!





Habt es alle fein und herzliche Grüßle,

Heidrun

15. April 2017

Eine "Oase"...

...die ich in Ruhe genieße

Verlinkung mit dem Gartenglück 

Zwischen den Feiertagen.

Diese Woche vor Ostern war kurz — und heftig zugleich. Zwei Tage Arbeit im
ungeliebten Jöbchen. Danach Erledigungen und ich persönlich war dann auch so
richtig erledigt. So reif für die Insel, wie es so schön passend heißt.




Nimmt dieses Empfinden zu, je älter man wird?!

Ich fürchte fast, es ist so.

Ausschlafen funktionierte dieser Tage nicht wirklich.
Nachts geweckt von einem Geräusch, das vermutlich eine der
beiden Miezen verursacht hatte. Also stand ich auf, guckte nach
den geliebten Tieren und versuchte wieder zu schlafen...

...der Gründonnerstag, der mir als Feiertag mit der Grünen Soße zu Mittag
genussvoll im Gedächtnis, wird heute als normaler Arbeitstag begangen.
Wir, mein Mann und ich hatten frei. Freilich ich war vormittags noch
beim Arzt – der Vertretung von meiner Hausärztin - dann noch in der
Apotheke, nach Hause gehuscht, gekocht, zwei Trommeln Wäsche
gewaschen, Staub gewischt – so das übliche Tun, was eben
einer Hausfrau anheim fällt.



Die Apfelblüten.



Freitag dagegen verhieß morgens bereits eine himmlische Ruhe.

Kein Autolärm, kein Rasenmäher, laute Stimmen, Geschrei oder gar
Gepolter – es war heute früh einfach still.

Die Vögel selbst, meldeten sich im Gesang verhalten.

Herrlich!



Die Kirschblüten.




Der Göttergatte fuhr auf der neuen Triumph Explorer eine kleine Runde, warm angezogen wohlgemerkt.

Und ich ging bewaffnet mit der Kamera in den Garten, gefolgt von Katze No. I.,
dem geliebten Fanny-Lieslchen. Rückte den Blüten des Apfelbäumchens näher,
den Kirschblüten und beobachtete das Gesumse zu meinen Füssen. Nach dem
Hallo-wach-Kaffee waren Telefonate geplant. Zum Postkartenschreiben hatte
es mir nervlich nicht mehr gelangt.


Als nächstes standen Telefonate auf dem Plan:
Wenn rufe ich als erstes an?!

Ist`s noch zu früh am Feiertag?

Oder eventuell ausgeflogen...

...nein, ich sprach lange, lange mit meiner lieben Seelenfreundin.

Die Freundin, deren zwei genauer gesagt, die eine in Stuttgart, die andere
in Pforzheim. Bekannt und geliebt seit etwa 1985!


Das Ich und das Du des Alltags diskutierend, familiäres und Beruf.

Schließlich landeten wir beide bei unserem Lieblingsthema: Der Lyrik.
Gegenseitiges vorlesen und infolge ein Schwelgen in den Zeilen, die für
uns beide gleichbedeutend Kleine Oasen der Ruhe sind.



Verlinkt mit dem ZiB: Ein beliebtes Projekt von Nova
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Leicht und beschwingt trat ich schließlich meinem Mann entgegen.


Habt das Leben bis in seine unscheinbarsten
Äußerungen hinab lieb,
und ihr werdet bis in eure
unscheinbarsten Bewegungen hinab
unbewusst von ihm zeugen.







Basteleien auf meinem Fensterbrett im Büro.


Und der Blick in den Lebkuchenbaum.


Habt es fein, frohe Ostern
und liebe Grüßle von

Heidrun



Verlinkt mit  Image-In-Ing  


11. April 2017

Vor den Feiertagen...

...heißt es tüchtig sein!

Für das leibliche Wohl sorgen und etliches,
was es zu erledigen gibt.


Der Weg führte mich in die Augsburger Altstadt, um - endlich - meine
renovierte Lederjacke bei Aigner abzuholen.

Der Autoradio erzählte vom Weltgeschehen, von möglichen
Konsequenzen, dazwischen Musik.
Es hat nur sechs Grad Celsius, mit anderen Worten:
Es ist zwar sonnig zugleich frühlingshaft frisch.




Das Traditionsgeschäft wurde unlängst im
Post erwähnt...





Nun ein weiteres Mal in Bildern, mit dem bewussten Blick
nach oben unter das Dach, da der Trockenboden für die
gegerbten Leder zu sehen ist.




Es geht um die Farbe Rot bei Jutta`s Aktion.

Ich sehe Rot 




Frohe Ostern.

Wir wünschen einander unbeschwerte, schöne gemeinsame Feiertage mit der Familie, mit Freunden und/ oder auch Verwandten, je nach Belieben.

Es sind Ferien für die Kinder, das Wetter das sich dieser Tage von einer frühlingshaften Seite bestens blicken ließ, taucht zum Wochenende unter. Regen verkündet der Wetterdienst, kühlere Temperaturen - eventuell Wind.

Uns, meinem Mann und mir winkte zunächst eine erste gemeinsame Ausfahrt am Ostersamstag mit der neuen Triumph, die vor wenigen Tagen abgeholt worden war. So fällt diese Tour zunächst ins Wasser.

Dafür hatte mir mein Schatz neue Biker-Handschuhe mitgebracht, mir geschenkt.






Geschenke.

So viele nette Zuschriften, per Mail, mit der echten Post, die mich erreichten und sehr viel Freude bereitet haben. Wie lieb von jedem einzelnen, jedes Wort, jeder Gruß, der für mich eben auch als Geschenk angesehen wird, meinem Mann und mir gut tuen.


Was ich hiermit gerne erwidere und allen ganz, ganz herzlich Danke sage.



Ein trolliges Gedicht...

Ostergedicht

Wenn die Schokolade keimt,
wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
›Glockenklingen‹ sich auf ›Lenzesschwingen‹
endlich reimt,
und der Osterhase hinten auch schon presst,
dann kommt bald das Osterfest.

Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen
Ostern naht auf Lenzesschwingen, – – –
dann mit jenen Dichterlingen
und mit deren jugendlichen Bräuten
draußen schwelgen mit berauschten Händen – – 
ach, das denk ich mir entsetzlich,
außerdem – unter Umständen –
ungesetzlich.

Aber morgens auf dem Frühstückstische
fünf, sechs, sieben flaumweich gelbe frische
Eier. Und dann ganz hineingekniet!
Ha! Da spürt man, wie die Frühlingwärme
durch geheime Gänge und Gedärme
in die Zukunft zieht,
und wie dankbar wir für solchen Segen
sein müssen.
Ach, ich könnte alle Hennen küssen,
die so langgezogene Kugeln legen. 

(1883 - 1934), eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler






In einem Blog den so schönen Satz von
dem sehr verehrten  Wilhelm Busch

(bei Sadie´sGedankenfülle gefunden)

entdeckt, gelesen und abgenickt...

"Der Frühling hat eine erlösende Kraft."


Habt es alle fein und ein gesegnetes Osterfest,


wünscht allen Blogfreunden

Heidrun


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