31. Dezember 2016

Monatsrückblick Dezember...

Ich hielt daran fest, im guten Glauben an
die süße Weihnachtszeit, an unser
traditionelles Fest: Die Heilige Nacht.

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und WednesdayAroundTheWorld



Was [emp]fand ich im Dezember?


Es wird wieder Zeit für den üblichen Blick über die Schulter,

zeitlich nach hinten, dem Monatsrückblick bei Birgitt.



Verschiedenes steht ohnehin in den einzelnen Posts für den Monat Dezember, was
jedoch in keinem eigenen Post zu finden war, erzähle ich noch nebenbei hier zum Monatsrückblick.


Rückwärts abgespult findet sich da zunächst natürlich das Weihnachtsfest, das dunkel überschattet unter dem feigen und entsetzlichen Anschlag von Berlin mit bitteren Tränen ob der zahlreichen Opfer erlitten. Dem Terror die Stirn bietend trotzdem entsprechend in zurückhaltender, stillerer Atmosphäre stattfand.





____  Oh, du fröhliche...


Der zarte Duft von Zimt, Kardamom,  Vanille und etlichen anderen Duftaromen in den Räumen, Kerzenschein, herber Harzgeruch vom Tannengrün, aufgeregte Kinder mit kältegeröteten Bäckchen, vielleicht mancherorts Schnee oder  wie hier, in unserer Region Häkelspitzen vom Frost - wie es Mascha Kaleko atemberaubend beschreibt mit wortgewandter Leichtigkeit.

Ich hatte - wie gepostet - ein großes Lebkuchenhaus gesehen in Form der uralten Museumsmühle von Thierhaupten - liebe-liebevoll mit enormer Mühe erstellt, Gesang begleitet mit den feierlichen Klängen von Trompete und Ziehharmonika.

____  Oh, du selige...


Knisterndes, buntgemustertes Geschenkpapier, das bögenweise um die Geschenke und Gaben geschlagen, sich windende Löckchen der güldenen Bändchen, fleißig bewegte Stricknadeln mit dem Ziel wärmende Socken, Handstulpen oder den Schal für den Hals - Frieden im Herzen, Leichtigkeit im Kopf, Glöckchen mit silbernem Klang - ja, all' das ist unsere Vorweihnachtszeit!






 „Das, worauf es ankommt,
können wir nicht vorausberechnen.
Die schönste Freude erlebt man immer da,
wo man sie am wenigsten erwartet.“

________  Antoine de Saint-Exupéry



Wundervolle Worte, die das Herz erwärmen wollen, den Kopf beruhigen in
dieser unsteten Zeit.

Wir hören von Opfern, sehen schreckliche Bilder - ahnen
fürchtend den nächsten Tag, erhoffen Frieden für uns, für jede Seele...





Jedoch einige Tage vor Weihnachten erschreckte uns hier die Nachricht
der Fliegerbombe in der Augsburger Innenstadt.


 ...gerade die Tränen ermahnen uns jedoch, daran zu erinnern, wie kostbar und empfindlich wir Menschlein sind. Ein Moment noch der fröhliche Weihnachtsmarkt, kurz darauf großes Leid, Not und Verlust. Ich denke an die Opfer in Berlin, in der ganzen Welt und die 54.000 Menschen in Augsburg. Denn demnächst, genau gesagt am ersten Weihnachtsfeiertag sind in der Augsburger Innenstadt in einem Umkreis von 1.500 Metern über 54.000 Menschen, die gefordert sind ihre Häuser zu verlassen. Die Vorbereitungen liefen unter Hochdruck.

Hast Du davon gehört oder gelesen?


In Augsburg die Fliegerbombe, die am Rande in der Presse, in den Nachrichten beschrieben und besprochen wenig Beachtung fand. Was das alles jedoch hinter den Kulissen bedeutete? Wer guckt da noch hin - heute!? Die Augsburger rückten zusammen. Es ging glimpflich aus, da dieses schreckliche Relikt aus dem bösen Weltkrieg keine Chance bekam seine vernichtende Kraft zu zeigen.


Was ich noch schreibe angesichts des sich müde neigenden alten Jahres 2016: Weiterhin die ansteckende Begeisterung zu behalten, die von vielen Blogs in Worten und Bildern ausgedrückt wird, was uns an Lebensfrohsinn wertvoll ist.

Die Freude an der Natur! An den Menschen, am Leben.


Wichtig ist es jetzt, trotz der Traurigkeit tapfer dem Weihnachten 2016
den Sinn, die Feierlichkeit zuteil werden zu lassen. 

Wir, mein Mann und ich feierten - wie erwähnt - verhaltener, ernster und
um ein Vielfaches bewusster.

Der zweite Weihnachtstag der in Ermangelung der Kocherei - wir waren fein essen gegangen - ein wenig Ruhe für mich bedeutete. Das war wichtigst. Die Aufregungen - und ich frage mich ernsthaft, ob es nicht eine Potenz zum Plural gibt!? - sind längst ragende Größen im Kopf, dem Körper, der kräftezehrend leidet. Nein, ich beschwere mich nicht! Im Gegenteil!

Ich frohlocke, die nächsten Wochen, ja Monate bis in den Juni sind haarscharf verplant. Es kommt vieles auf mich persönlich zu, was mich überglücklich macht - und ich erahne die weiteren Veränderungen, die in verschiedenen Ausprägungen für uns alle gelten werden: Politisch, gesellschaftlich.


Unser Leben mit Einschnitten und Einschränkungen, Umstellungen
und genialen Erfindungen, mit Mut und Heldentum (ich denke dabei
an die Bombenentschärfer).






Dagegen quasi als Gegengewicht zu nehmen, fand die stimmungsverheißende noch fröhliche Adventszeit, mit diversen typischen Vorbereitungen - und meinem eigenen Geburtstag statt.

Mein kugelrunder Ehrentag, den wir aus verschiedenen Gründen im engsten Familienkreis am Starnberger See würdig, lustig, gedankenvoll zelebrierten.

Wir hatten im Sommer bereits den 60er meines Gatten groß gefeiert und ich überlegte mir einfach etwas Anderes, etwas Besonderes. Nämlich mit dem Startdatum im Dezember mit vielen mir lieb, teuer und sehr geschätzten Menschen ein Jahr lang an deren Orten, wie beispielsweise in München, in Stuttgart und in Pforzheim oder in Hamburg etc. jeweils persönlich die Zeit intensiv zu widmen, zu feiern - ein Jahr lang zur eigenen Bewusstseinwerdung.

Den gleitenden Übergang nämlich von mitten im Berufsleben hinüber zum gemäßigten Tun in den Vorruhestand.






Bei der lieben Loretta *klick, las ich übrigens im gestrigen Freitags-Post einen interessanten Satz die Kraft der Ideen betreffend. Ich kann dies bestätigen. Es zieht sich wie der viel zitierte rote Faden durch mein Leben. Beruflich mit meiner Selbständigkeit und nun einer weiteren Karriere, meinem Privatleben und überhaupt.






Und trotzdem weiß ich - was die Wünscherei betriff und das nicht nur zum Jahreswechsel(!) - aus meiner Perspektive der Lebenserfahrung: Hüte Dich vor Deinen Wünschen! Wenn sie wahrhaftig realisiert werden, sind sie mitunter schwer bezahlbar. So gelingt mir inzwischen eine gewisse Demut, inne zuhalten, nachzudenken was ich habe, was ich brauche.
Vielleicht zurück zu blicken und zu sagen: Ich bin zufrieden.

Gehorcht unser Dasein nicht ebenso der physikalischen Formel von Newton:
Actio et Reactio?! Ich meine: Ja.





Zitat...

...ZiB heißt Zitat im Bild am Samstag und ist eine sehr
gerne besuchte Aktion. Und mir im scheidenden Jahr 2016 wichtig! 
Ein schönes Projekt von Novabei ihr findet man weitere Blogger, 
die sich mit dem Thema beschäftigt haben. 


Wohlbefinden für alle, einen glücklichen Jahreswechsel

ohne Zwischenfälle, vollkommen entspannt

und fröhlich von Herzen...


...habt es fein ruft: Heidrun

16. Dezember 2016

Der vierte Advent...

...folgt zu guter Letzt. Damit rückt der
festlichste Abend des Jahres näher.

Geteilt mit Sonntagsfreuden
dem Sonntagsglück 
Image-Ing und 
WednesdayAroundTheWorld


Geschenke und Geschichten.

Jedem etwas schenken, ein Muss, das vielen auf die Stimmung drückt.
Wieso lässt sich darüber kaum verhandeln!? Für die Kinder,
die Enkel in den Familien mag es angehen.

Für uns Erwachsene?

Wir besitzen längst alles, was man zum Leben braucht. Luxus ist
gefragt. Dabei dringt die wahre Freude doch nicht wirklich durch.
Dagegen ein selbst gefertigtes Teil, das erzählt von der Zeit, die
es dauerte zur Herstellung.


Die selbst gefertigten Dinge sind für mein Dafürhalten die wertvollsten.


Dinge die wir selbst herstellen... sie kommen aus den Tiefen des Herzens,
nehmen jeden Augenblick der Zeit der Fertigung in dessen Innerstes auf,
das sie später von Moment zu Moment dem Beschenkten spürbar
wiedergeben.

Davon bin ich überzeugt!




Bilder von mir zuhause...

...und von unterwegs.


















Wenn du einen Menschen richtig kennen lernen
und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung
bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe
zu analysieren, wie er spricht, schweigt,
weint oder von hehren Gedanken ergriffen wird.

Du brauchst ihn bloß beim Lachen zu beobachten.
Hat er ein gutes Lachen, ist er ein guter Mensch.

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij

(1821 - 1881), russischer Romanautor und genialer Menschengestalter




 ...mein Weihnachtsmäuschen grüßt alle Blogfreunde
besonders herzlich!





Bei unserem letzten Spaziergang am Sonntag nach der
Weihnachtsfeier stießen wir, mein Mann und ich auf den
nächsten Boten: Der Osterhase beginnt seine ersten
Übungen und lief auf dem Hof frei herum.

Er war bereits auf dem Rückweg; ich konnte ihn
gerade noch schnell einfangen - daher ist die
Bildqualität nix...










 Dazwischen probierte ich noch das eine oder andere
Kleidungsstück an. Eine Prozedur, die mich Nerven
kostet - die Kabinen sind meist zu eng.

Hier fand ich jedenfalls noch eine Kabine,
die dem wankelmütigen Kunden als Entscheidungshilfe
dienlich sein möchte.






Zuhause bereitete ich mich dann eilig für die Weihnachtsfeier vor.

Eine Feier der besonderen Art: Eine Mühlenweihnacht. Die so
wunderschön war, wie es kaum zu beschreiben ist - und wir haben
tüchtig gesungen, musiziert, gelacht, lecker gegessen und
getrunken und waren allesamt frohgemut.

Danke, liebe Claudia für diese Einladung!











Ward` ihr denn alle brav!?




Ist es denn so schwierig, einzusehen, dass jede
große Gesamtzahl sich aus Einzelnen zusammensetzt?

Alles würde ohne diese Einzelnen auseinander fallen,
denn sie sind es, die den Gedanken, den Glauben
und das lebendige Beispiel geben.

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij









Der Weihnachtsbaum.

Neben Stau und Nebel fand sich diesseits in Augsburg, genau genommen in
Göggingen dieses weiter unten im Bild gezeigte - geschmückte Bäumchen.

Ja, schön und gut - wir eilen mit fliegenden Schössen dem Weihnachtsabend
entgegen. Ein mager geschmückter Baum, der weniger den heutigen
Ansprüchen genügt. Es muss glitzernd leuchten, mit einem Elefanten
als modern erkennbare Glaskugel. Ausgefallen soll der Baum
daherkommen oder puristisch, mit einer einzigen Weihnachtskugel
am Ast.


Doch dieses Bäumchen steht am Flussufer - mitten in der Landschaft.
Wer es geschmückt haben mag? Es war keine Notiz daran zu finden...

...ein anonymer Spender, der sich hier weihnachtlich ausgedrückt hatte.






Ein Plausch.

Dann ging es die Woche zweimal zum Postamt,
es ist eine ehemalige Bäckerei, dessen Filiale zwar
geschlossen worden war - dagegen betreibt die Post weiterhin
den Betrieb stundenweise, damit die Postkunden
aus dem Ortsteil zufrieden sind.

Mehrere nette Damen wechseln sich mit dem Dienst
ab. Und ich muss gestehen, unter einer halben Stunde
Tratscherei ist`s nicht zu schaffen.

Diesmal erzählte eine der Damen von der Zeichnung
ihrer Tochter mit großem Stolz. Ich bekam ihre Erlaubnis
das künstlerische Werk fotografieren zu dürfen und für den
Post im Blog verwenden zu können!




Zitat...

...ZiB heißt Zitat im Bild am Samstag und ist eine sehr
gerne besuchte Aktion.

Ein schönes Projekt von Novabei ihr findet man weitere 
Blogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.




Mit diesem Post beschließe ich für 2016 meine Bloggerei 
und gönne meinem Mann und mir einige stade Tage. 
Wir werden unterwegs sein, feiern, lachen und uns freuen, 
dankbar dass es uns überblickbar gut geht.
Bevor ich abschließe möchte ich nicht versäumen auf den Blog von Rosi zu verweisen, auf eine stimmungsvolle Geschichte, die sie am 12. Dezember gepostet hatte. Wer möchte kann die Geschichte hier lesen: http://rumpelkammerxxl.blogspot.de/2016/12/als-ich-die-aventsstimmung-suchen-ging.html


Lebkuchenfeine, honigselige Grüße von Herzen

sendet Euch allen, 

Heidrun

Frohes Fest!


10. Dezember 2016

Der dritte Advent...

...uns allen erneut Freude schenkt und
steht am kommenden Sonntag bevor.


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Etwas schwante mir ... ... und
das Blaukraut landete auf dem Fußboden.

Doch zunächst: Wintertime. Wie verzaubert sieht nun der Garten aus. Der Raureif lässt alles erstarren, die Pflanze die vielleicht verlockt wurde in den letzten Wochen ein vorwitziges Knosperl treiben zu lassen, bekommt eins auf die Zweige geschlagen - unbarmherzig und hart straft die Kälte ab. Trotzdem sehen wir die Eisblüten gerne, werden gar inspiriert zu dichten - wie  Mascha Kaleko - oder zu fotografieren, wie ich es in den letzten Tagen verzückt tat...

#1 

Mein Mann unterstützt mich dieser Tage sehr bei den mehrmaligen Großeinkäufen, denn mich belasten ungemein die schweren Getränke, Unmengen an Lebensmittelbevorratung - im Besonderen für die geliebten Haustiere - und nicht zuletzt drei Gläser Blaukraut, wovon eines mit einem hellen Klatschen auf dem Fußboden vor der Kasse landete und zerbarst. Es verteilte sich zu unseren Füssen die blaue Masse samt der Flüssigkeit.
Wir, der Schatz und ich waren erschrocken. Die Kassiererin reagierte jedoch so überaus freundlich, verständnisvoll und nett, dass ich angenehm überrascht war. Zumal es einigermaßen voll war, behielt sie die Ruhe. Souverän rief sie nach der Kollegin, die Schaufel und Besen bringen sollte, während sie mit reichlich Küchentüchern grob das Malheur zusammenfasste. Wir beide, mein Mann und ich waren so erlöst, dass es keine Probleme gegeben hatte. Wem das von uns beiden passierte, vertiefe ich nicht. Der netten Verkäuferin dagegen bringe ich in den nächsten Tagen ein Präsent vorbei! Mich hinderte sie zu helfen, da sie Sorge trug, ich könnte mich an den Scherben blutig verletzen. 

#2 

Tage später, der Pannetone wurde im Angebot preislich auf den Markt geworfen und ich umkreiste die Stände im Laden entsprechend danach. Leider konnte ich in den dargestellten Mengen von Waren, dem Obst, dem Gemüse, weihnachtlichen Süßwaren etc. meinen gewünschten italienischen Kuchen nicht finden. Schließlich sprach ich einfach eine andere Kundin an, ob sie eventuell derart den Pannetone gesehen hätte. Wir kamen ins Gespräch und so suchte sie mit mir gemeinsam, wir tauschten einige Erfahrungen aus und wir lachten ausgelassen, als gäbe es nichts anderes dazwischen, wie alte Bekannte.

Zwei klitzekleine Begebenheiten aus meinem Alltag. Unspektakulär und nebensächlich! Und trotzdem so wichtig: Freundlicher Umgang untereinander und Hilfsbereitschaft, die mich jeweils berührt hatte.



Zuhause.

Augenblicke mit den beiden Katzen. Inmitten der Hektik den Espresso genießen und alle Fünfe gerade sein lassen. Entspannen, da eigentlich längst die Post fertig sein sollte - stattdessen ein Anruf. So verhelfe ich mir zu Ruhe. 
Augenblicke da ich die Blütenpracht von unserem Weihnachtsstern bewundere. der mit seinen samtigen kräftig roten Blütenblättern so viel hermacht und Freude schenkt. Er steht noch an seiner Stelle im Wohnzimmer. Das Tauchen des Blumentopfs erfolgte ohne Blattverlust und ich beginne daran zu glauben, dass dieser wertvolle Tipp für die Pflege der Pflanze richtig war. 
Augenblicke mit dem Kerzenschein, da man in früher Dunkelheit des Tages einfach innehalten möchte.









Weiteres im Fokus.


Ganz ausführlich und in Ruhe... gemäß der staden Vorweihnachtszeit,
so gehe ich gerade durch so manchen stimmungsvollen Post
und freue mich über verschiedene Gedanken, die wundervollen Gedichte, 
stimmigen Bilder und netten Ideen die zum Basteln, zum Backen etc. aufmuntern.

Eigene Gedanken...
Wir, mein Mann und ich distanzieren uns seit mehreren Jahren (trotz dem Widerstand in der eigenen Familie) von der Geschenkewelle rund um den 24. Dezember, die dann im neuen Jahr eventuell in den Umtausch mündet. 
...viele Gefühle in jedem Post, schrieb ich der lieben Angelface. Vorne angefangen beim 08. Dezember und bis hierher zurückgelesen...
Wieso fordert gerade die Advents- und Weihnachtszeit so zum Grübeln auf und fordert über gerechte respektive ungerechte Verteilung auf diesem einmaligen blauen Planeten zu diskutieren?! Das ganze liebe lange Jahr ist es nicht abgegrenzt anders. Jeder Tag ist unverrückbar gleich. Erst in Epochen gedacht würde vermutlich eine Differenz sichtbar.
Stattdessen - und es klappte in den letzten Wochen(!) unerwartet gut - suchten wir vermehrt Gespräche mit Menschen, die uns vollkommen fremd sind, denen wir vermutlich auch nie mehr begegnen werden. 

Zuwendung!

Eine Ware, die mit einem Lächeln verpackt, als Schleifchen mit einem Zwinkern, aufgedröselt die netten Worte einer kurzen Unterhaltung preisgibt.




Parkplatzsuche.

...und Entdeckungen, wie im vorherigen Post angekündigt. Zum Beispiel die Geschichte von einem Künstler, der in Pforzheim lebt und arbeitet: Gerhard Batt fand eines Tages im Jahr 2013 einen vollkommen hilflosen  jungen Schwan und adoptierte kurzerhand das Tier. Die besondere Spurensuche eines - in meinen Augen - großen Lebenskünstlers.
Gerhard Batt nannte ihn Orpheus. Und sein eigener Tagesrhyhtmus richtet sich seitdem nach diesem Geschöpf. Er ist für das Tier, das inzwischen erwachsen wurde, Vater und Mutter zugleich.
Ich verfolgte gerührt diese einmalige Begegnung zwischen Mensch und Tier. Und ich recherchierte nach der Fernsehsendung im Netz.
Wen es interessiert, kann die ganze Story bei der STUTTGARTER ZEITUNG lesen, die ich hier verlinkt habe.










Hast Du etwas Zeit? 

fragte in ihrem wundervollen Blog Blumenfrauen, Marionette Hermann! Die geradezu philosophischen Gedanken dieses Posts sind greifbar zum Nachdenken. Ein roter Faden, der über die Bilder und Zitate das Thema begleitet. Und ich überlegte und schrieb folgende Worte:
Ja, die Zeit bedeutet mir mein größtes Lebensgeschenk, neben der Gesundheit, neben meiner Kreativität - die einzig nicht rückläufig ist. Somit gleicht die Zeit, insbesondere die eigene Lebenszeit einer Waage: Die Lebensuhr tickt vielleicht links und rechts müssen wir Menschlein selbst für einen gewogenen Ausgleich Sorge tragen, damit die Ausgewogenheit stimmt, meine ich persönlich.





Zitat...

...ZiB heißt Zitat im Bild am Samstag und ist eine sehr
gerne besuchte Aktion.

Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere 
Blogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.





Die Zeit beschäftigt uns Menschen seit Angedenken und bleibt vermutlich immer ein Mysterium. So baute der Autor H.G. Wells in der Phantasie seine Zeitmaschine oder Jules Verne kroch durch Tunnel zum Mittelpunkt der Erde oder moderne Filme wie Dr. Who, der durch die Zeit reist, um den einen oder anderen Kollaps der Menschen zu vermeiden...




Sternenregen im Kaufhaus...

...und Lichterglanz zuhause.








Winterliches Vergnügen.

Wir waren einmal wieder unterwegs - kein Einkauf - ein Besuch dagegen im Gersthofer Café. Dabei spazierten wir beim künstlich angelegten Wintertraum vorbei und hielten kurz inne, die Schlittschuhläufer zu beobachten.








Der Wunschzettel

"Das Weihnachtsfest naht schon heran"
der Hansel sagt's beim Essen -,
"die Wünsche meld' ich euch jetzt an,
ihr dürft sie nicht vergessen! 

Um Ski und Schlittschuh' möchte ich
euch ganz besonders bitten;
auch fehlt, ihr wisst es sicherlich,
mir noch ein neuer Schlitten. 

Drei dicke Bücher wünsch ich mir,
Briefmarken auch daneben,
dazu ein Album und Papier,
um sie schön einzukleben.4

Ein Domino, ein Schachbrettspiel,
ein Kasperletheater -
und einen neuen Peitschenstiel
vergiss nicht, lieber Vater! 

und viele Tiere auch von Holz
und andere aus Pappe,
Indianerfederkopfschmuck stolz
und eine neue Mappe.

Ein Brennglas, eine Kamera,
ein Blitzlicht für die Nacht; -
ich knipse dann von fern und nah,
wie sich's gerade macht.

Und einen großen Tannenbaum,
dran hundert Lichter glänzen,
mit Marzipan und Zuckerschaum
und Schokoladenkränzen.

Doch scheint euch dies ein wenig viel,
so könnt ihr daraus wählen.
Es könnte wohl der Peitschenstiel
und auch die Mappe fehlen!"

Als Hansel so gesprochen hat,
sieht man die Eltern lachen.
"Was willst du, kleiner Nimmersatt,
mit all den vielen Sachen?"

"Wer soviel wünscht", der Vater spricht,
"bekommt auch nicht ein Achtel.
Er kriegt ein ganz klein wenig Nix
in einer Pfennigschachtel."


Heinrich Seidel















Mein persönliches Lieblingsbild.



Auch im Post am vierten Advent schreibe ich erneut von einer
Geschichte, die alt und neu zugleich ist...

...ich wünsche allen Lesern und Leserinnen einen honigseligen
und lebkuchensüßen dritten Advent,

 Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.