31. Oktober 2016

Montag...

...zwischen Wochenende und Feiertag:
Ein willkommener Fenstertag.

Geteilt mit Image-in-Ing


Viele Farben Gelb.

Der Goldene Oktober neigt sich mit dem 31. Tag unweigerlich dem Ende zu. In den letzten 14 Tagen fing ich mir immer wieder herbstliche Bilder mit der Kamera ein, unter dem Schwerpunkt der schier unendlichen Nuancen von Gelb.


Blätter und Zweiglein aus unserem Garten.

- Der Lebkuchenbaum -

Die Kuchenbäume (Cercidiphyllum), auch Katsurabäume genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Cercidiphyllaceae innerhalb der Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales). Der deutsche Trivialname Kuchenbäume rührt daher, dass abgefallene, welke Blätter einen ausgeprägten Duft nach (Leb-)Kuchen entwickeln. Sie werden als Zierpflanze und Holzlieferant genutzt.




1// Nach dem Frühstück genüsslich durch die Zeitung blätternd, kopfschüttelnd & wundernd
über die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten.


Was kommt auf uns in Europa zu?

Welche Auswirkungen zieht die Wahl, dem Einzug ins Weiße Haus nach sich?

Was hat der neue Präsident respektive die erste Präsidentin im Gepäck?



Nun, wir als Otto-Normalverbraucher müssen mit der Entscheidung leben. Es wird einmal mehr Geschichte geschrieben. Wenn man meint die USA wäre weit weg, so las ich aktuell über die wirtschaftliche Verquickungen.






2// Natürlich der Reformationstag, der zwar heute kein Feiertag mehr sein darf, dennoch für die evangelische Kirche bedeutend dies in diesem Jahr und in 2017 ein Jubiläum: Es sind vor 500 Jahren von Luther die Thesen in Umlauf gebracht worden. Die Historizität des Thesenanschlags, bei dem Luther seine 95 Thesen am 31. Oktober 1517 eigenhändig an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt haben soll, ist jedoch in Fachkreisen umstritten.



Der Reformationstag ist in Deutschland ein regionaler Feiertag: In den neuen Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist der 31. Oktober 2016 ein gesetzlicher Feiertag und damit arbeitsfrei. In Baden-Württemberg ist der Reformationstag schulfrei. In einigen anderen Bundesländern sollen evangelische Schüler vom Unterricht befreit werden, wenn sie den Gottesdienst besuchen wollen.



In Österreich und der Schweiz ist der 31. Oktober 2016 kein gesetzlicher Feiertag: In Österreich haben evangelische Schüler am Reformationstag allerdings schulfrei, evangelischen Arbeitnehmern muss ein Besuch des Gottesdienstes ermöglicht werden. In der Schweiz wird der Reformationstag am ersten Sonntag im November gefeiert, im Jahr 2016 also am 6. November 2016 und nicht wie fälschlicherweise geschrieben der 1. November - Dank Dir, liebe Elisabeth für den Hinweis.










Die gelb und roten Dahlien spiegeln sich

Die gelb' und roten Dahlien spiegeln sich
Im flachen Wasser, das im Parkgrün glänzt;
Die Luft ist wie das Wasser unbewegt.

Die Seele allen Bäumen längst entwich,
Sie stehen nur noch unbewusst bekränzt;
Das Uferbild sich matt zum Spiegel legt.

Schwertlilienkraut fiel um, sein Grün verblich;
Und von metallnen Wolken eng begrenzt
Ein Stückchen Blau sich wie ein Auge regt,

Ein blauer Blick, der sich zum Wasser schlich.
Manch' Wolke, wie ein Drache wild beschwänzt,
Mit grauem Leib den blauen Fleck durchfegt.

Und unter Wolken treffen Menschen Dich
Denen die Lieb' den Sommer neu ergänzt,
Dass ihn kein Herbst aus ihrem Auge schlägt,
Denen das Leben dann wie nur ein Tag verstrich.

Max Dauthendey

Aus der Sammlung Lieder der Vergänglichkeit

Quelle: Die Deutsche Gedichte-Bibliothek

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Habt es alle fein und ein wundervollen Herbstag,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider so viele Spams
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29. Oktober 2016

Monatsrückblick Oktober...

...ein kunterbunter Monat!




Was [emp]fand ich im Oktober?


Es wird wieder Zeit für den üblichen Blick über die Schulter, zeitlich nach hinten,

dem Monatsrückblick bei Birgitt.



Verschiedenes steht ohnehin in den einzelnen Posts für den Monat Oktober, was jedoch in keinem eigenen Post zu finden war, erzähle ich noch nebenbei hier zum Monatsrückblick.

Der sogenannte Goldene Oktober zeigte sich anfangs regnerisch und wurde bis zum Ende, der Neige in den November zunehmend sonniger und ungewöhnlich warm mit Temperaturen im zweistelligen Bereich.



Herbstrascheln...

...findet bei Frau Vabelhaft statt,
mitmachen erwünscht!
Meine kunterbunte, tonmalende Blätterfühlerei biete ich hier zum zweiten Male mit meinen
Bildern, ein wenig bisschen mehr Text  –  zu persönlichen Alltäglichkeiten  – und Versen dazu an.


Kinder lieben es durch Pfützen zu laufen... Pitsch  Patsch
Kinder lieben auch durch das Laub zu gehen... Ritsch  Ratsch

Drum, komm` einfach mit!
Lass'  uns noch einmal Kind sein.

Und wie unschwer zu erkennen, tobe ich mich tatsächlich - wie oben im Bild zu sehen - im rotbuntem Laub aus.



Der Oktober bot eine Theateraufführung in Augsburg-Göggingen im wundervollen Parktheater. Ein Pantomine, Ennio Marchetto, zeigte seine Parodien zu den verschiedenen Musikstilen und -künstlern. Auch Politiker, wie Obama und unsere Bundeskanzlerin mit obligater Haltung der Hände wurde karikiert.


Daneben gab es ärgerliche Situationen, etwa als der Wagen sich nicht mehr starten ließ und der Nachbar half in anzuschieben, ihn gar den Hügel hinunter schubste, damit er ansprang...

...oder als mein lieber Mann in die frisch gebackenen Cantuccini biss und eine Plombe dabei herausfiel!


Kunterbunt eben.


Die Geschichte von "kunterbunt" ist selbst auch ein wenig "kunterbunt". Seine Herkunft hat jedenfalls nichts mit Farben zu tun. 
Es stammt ab von dem musikalischen Begriff "Kontrapunkt", der etwa mit "Vielstimmigkeit" wiedergegeben werden kann (mehrere Stimmen werden gleichberechtigt nebeneinander her geführt). Über das mhd. "contrabund" geht er weiter zurück auf lat. "contrapunctum" bzw. "punctus contra punctum" = "Note gegen Note" (lat. "punctus" = "Note"). Irgendwie machten (wahrscheinlich) musikalische Banausen, die dem "Durcheinander" an Stimmen nichts abgewinnen konnten, daraus die Bezeichnung "kunterbunt" für "durcheinander". Und so wurde aus "kontra" "konter" (vergl. "Kontermutter") und schließlich "kunter" und "bunt" passte ja ganz gut dazu. 
Quelle: Etymologie 





Den chicen Wagen entdeckt beim Spaziergang durch unser Viertel
und gerade noch ein Bild erhascht.




Ein ganz, ganz herzlicher Blütengruß an all` die freundlichen, aufmerksamen Blogfreunde, die mich immer wieder überraschen und erfreuen mit deren Kommentaren.

Eine Blüte, die ich in der Augsburger Altstadt entdeckte:
Es handelt sich um eine Blüte der Schokoladenblume.

Somit sende ich schoko-süße Grüße!




Die verflixte Zeitumstellung im Oktober, die uns sicherlich eine geschlagene Stunde kostet bis wieder alle Uhren im Haus, im Wagen etc. richtig ticken!

Tick-Tack...



Auszugsweise aus dem Gedicht von Gustav Freytag.

... ... ...

Der Künstler ist ein Kind der schnellen Stunde,
Sein Leben ist ein Traum; nur eine Stunde,
Wenn die Gardine rauscht, die Lichter flammen,
Dann kommt ihm das Erwachen, Gluth und Leben,
Dann schlägt Begeistrung über ihm zusammen,
Was er im Herzen fühlt, will er euch geben,
Die Seele zuckt, er kann nicht widerstreben;
Und fordert ihr das Höchste, seht, er schafft es,
Und steigt zum Himmel auf der Kunst Gefieder;
Und heischt ihr das Gemeine, ach, er rafft es
Euch von dem Boden und sinkt selbst darnieder.
Er muß; ihn zwingt der wirre Ruf der Stunde,
Ein Laut, ein Hauch zwingt ihn aus eurem Munde.
Er wird ein Gott, wenn ihr das Große liebt;
Er wird zum Knechte, wenn er Schlechtes übt,

Und seine Kunst gleicht einer schwachen Dirne,
Die dem Geliebten nicht zu wehren weiß,
Doch selbst bei seinem Kusse glüht die Stirne,
Von tiefer, inn'rer Schaam ihr roth und heiß.
Der Mime giebt euch Alles, wirft sein Streben,
Wirft seiner Seele heiligste Gefühle
Euch willig hin zum schnellverlass'nen Spiele,
Er giebt euch Alles, seiner Seele Leben.

... ... ...





Alles für die Katz.

Es ist einmal wieder so weit, dass ein Post rund um die kleinen

Lieblinge fällig wird — meine ich!

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen.

Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken:
Und schon freuen sich alle Katzenfans über schöne Bilder.



Ein Theater, wenn man es salopp ausdrücken möchte, war im Oktober eine schrecklich Nacht: Wir fürchteten unsere Fanny zu verlieren! Sie fraß nichts mehr, trank keinen Schluck Wasser - wir wachten abwechselnd die Nacht an ihrer Seite. Jetzt fragt der geneigte Leser eventuell, warum wir sie nicht sofort zur Tierklinik gebracht haben?! Dann muss verstanden werden, dass es jedesmal eine Gratwanderung ist, unser geliebtes Tier in die Transportbox zu bringen! Sie hat enorm viel Angst davor und wehrt sich vehement - mit anderen Worten, sie wäre uns vermutlich in diesen Augenblicken gestorben.

Es war die Nacht vor dem Erntesonntag. Und ich musste tags darauf in die Thierhauptener Mühle, hatte mich bindend verabredet. Ich hatte keine ruhige Minute, war in Gedanken nur an der Seite von Fannyli. Jedoch brachte die liebevolle Pflege meines Mannes, Telefonate mit der Tierklinik dann doch die Wende!

Uns beiden fiel ein Felsbrocken von der Seele...







Die Katze


Als meine Katze, die mir schwesterlich gesinnt,

Jählings aus ihrem indischen Traum erwachte,
Da sah sie sich so wirr unfassbar um,
Dass ich ihr derb ins furchige Antlitz lachte.

Sie kam von einer hasserfüllten Jagd.
Ihr stand das Maul noch breit von fetten Lüsternheiten.
Es troff noch ganz von Schilf und Dschungelduft ihr Fell.
Schweif und Gebiss aus höllischen Gebreiten.

Nun saß sie aufrecht da mit einem Rucke
Kraft ihrer eingestemmten erzgeschärften Klauen
Wie ein gefoppter Nachtmahr der auf Tücke sinnt,
In böser Rachlust funkelnd anzuschauen.

Als jedoch plötzlich sich in mystischem Entschlusse
Das Ofenrohr zum Raupenbuckel spannte
Und auf dem Teppich blau und gelber Blitze Zucken
Ein Feuerspiel im Ornament abbrannte,

Als auch der Perpendikel aus dem Eingeweid der Uhr
Heraushing blutig wüst, ein ärztlich Instrument aus Messingblechen
Und sich die Bilder an der Wand verschoben
Wie großer Geisterhände sacht vorhandene Flächen,

Da schwang der grünen Bestie maßlose Erregung
Sich pfeifend auf des Spiegelschrankes Bogen,
Den Rücken hochgekrümmt wie Augenbrauen,
Die sich japanische Prinzessen vormals zogen.


Quelle: Die Deutsche Gedichte-Bibliothek

Biografie: Hugo Ball (* 22. Februar 1886 in Pirmasens; † 14. September 1927 in Montagnola, Schweiz) war Autor und Mitbegründer der Zürcher Dada-Bewegung. Er war Freund und Biograf von Hermann Hesse. Im Mai 1915 emigrierte er aufgrund des Krieges mit seiner Lebensgefährtin Emmy Hennings in die neutrale Schweiz nach Zürich. Ball wuchs in gut bürgerlichen Verhältnissen in einer streng katholischen Familie auf. Die Lehre in einer Lederhandlung brach er ab, holte das Abitur nach und studierte 1906–1910 Germanistik, Soziologie und Philosophie in München und Heidelberg.

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Habt es alle fein und ein wundervollen Herbstsonntag,
wünscht

Heidrun

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Wer hat an der Uhr gedreht...

...wurde in einer Zeichentrickserie
regelmäßig gefragt!


Keine Sorge, es gibt heute keinen Post über diese oder jene Kindersendung.
Eine gute Portion Komik ist dennoch im Gepäck, die an Wilhelm Busch festmacht, den ich von jeher verehre, der in meinen Augen der Erfinder der Comics schlechthin ist. Wer sich jedoch mit ihm vertiefend anfreundet stellt fest, dass er auch Ernsthaft kann und ein fabelhafter Kenner der variantenreichen menschlichen Seelen ist.

Ein herzlicher Blumengruß aufgenommen vor Wochen für die Blogfreunde.




Eins zwei drei, im Sauseschritt läuft die Zeit;
wir laufen mit. –


(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller
Quelle: Busch, Bildergeschichten. Julchen, 1877






Zitat im Bild...


...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,
eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von  Nova. 



...ebenfalls geteilt mit Image-in-Ing

Diese unsere Zeit.

Wie leben wir heute in diesen Tagen, möchte ich fragen? In der Nacht von Samstag auf Sonntag dürfen wir erneut eine Stunde länger schlafen und vergleichbar Paulchen Panther springt man von einem Raum in den nächsten, um die diversen Uhren umzustellen - es funktionieren nicht alle unsere Uhren automatisch, verdrehen ihre Zeiger wie von Geisterhand gerührt.

Was bringt uns die Zeitumstellerei?! Eine Erinnerung wird plötzlich in meinem Kopf wach und ich muss in meinem eigenen Blog die Posts durchblättern, die sich inzwischen gegen 900 summieren. Hatte ich im Frühjahr eventuell schon darüber geschrieben? Allein das Gedächtnis spielt einen Streich; ich muss tatsächlich nachsehen...

...und nach gefühlter Ewigkeit der Suche: Kein Ergebnis! Also kann ich getrost berichten, was mir im Radio in puncto Zeitumstellung zu Ohren gekommen war.

Es wurden verschiedene Personenkreise befragt. Unter anderem auch ein Landwirt, der erzählte, welch` großes Ärgernis für ihn der Unsinn mit der Vor- beziehungsweise Rückstellung dieser einen Stunde auswirkt. Er muss nämlich seine Kühe entsprechend früher respektive später melken, damit die Milch entsprechen pünktlich an die Molkerei geliefert werden kann. Nur, die armen Kühe müssen mitmachen. Sie haben bekanntlich einen eigenen Bio-Rhythmus, der sich folgerichtig nicht nach menschlichem Gutdünken verstellen lässt.



Wir hatten im Frühjahr, genau am 27. März die Uhr eine Stunde nach vorne
gestellt und nun wird muss dies entsprechend rückwärts passieren.


Kirchturm mit Uhr in Friedberg



Scheint dir auch mal das Leben rauh,
sei still und zage nicht,
die Zeit, die alte Bügelfrau,
macht alles wieder schlicht.





Kirchturm mit Uhr in Augsburg-Stadtbergen




Seid mir nur nicht gar so traurig,
dass die schöne Zeit entflieht,
dass die Welle kühl und schaurig
uns in ihre Wirbel zieht;

Dass des Herzens süße Regung,
dass der Liebe Hochgenuss,
jene himmlische Bewegung,
sich zur Ruh begeben muss.

Lasst uns lieben, singen, trinken,
und wir pfeifen auf die Zeit;
selbst ein leises Augenwinken
zuckt durch alle Ewigkeit.










Es tut die viel geschmähte Zeit

doch mancherlei, was uns erfreut;

und, was das Beste, sie vereinigt

selbst Leute, die sich einst gepeinigt.








Lasst uns lieben, singen, trinken,
und wir pfeifen auf die Zeit;
selbst ein leises Augenwinken
zuckt durch alle Ewigkeit.





Kirchturm mit Uhr in ?  - Ich vergaß...




Als mir die Zeit entgegenkam,

erschien sie mir hübsch wundersam

und angenehm und lecker.

Sie ging vorüber, und – oh weh! –

Nun, da ich sie von hinten seh',
bemerk' ich ihren Höcker.





Kirchturm mit Uhr in Oberschönefeld und mein Mann






Die Zeit, die wesenlose,

Verschwindet als wie ein Traum.








Rathausturm mit Uhr in Wertingen


Wie erwähnt bewundere ich Wilhelm Busch. Es gibt jedoch zu diesem Thema Zeit in der Literatur, auf der Bühne, im Film & Fernsehen bemerkenswerte Werke: Der Mensch befasst sich seit jeher mit der Zeit und im Besonderen mit seiner eigenen Lebensuhr.

Egal ob ein Mensch berühmt oder einfacher Natur ist:
Das Werden und Vergehen nimmt uns seelisch in Anspruch.

Meine Gedanken, meine Einstellung habe ich versucht in diesem folgenden Satz zusammenzufassen.






... nochmals Kirchturm mit Uhr in Friedberg zum Abschluß!



Hartnäckig weiter fließt die Zeit,
die Zukunft wird Vergangenheit.

Aus einem großen Reservoir
ins andre rieselt Jahr um Jahr.





Habt es alle fein und ein wundervolles Wochenende,
trotz der Zeitumstellung;

wünscht

Heidrun

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27. Oktober 2016

Freitag...

...der letzte Arbeitstag der Woche:
Einstimmung für das Wochenende.



Einmal mehr Bilder, die an der Kahnfahrt in Augsburg aufgenommen wurden.
Hier entlang zu spazieren ist zu jeder Jahreszeit erquickend...

...morgen früh noch einmal zeitig aufstehen, arbeiten und dann abtauchen
in das verlängerte Wochenende mit Allerseelen und Allerheiligen!
Gemäß dem Trend "Slow Living", was ich versuche einzudeutschen
beziehungsweise auf gehoben bairisch: "Mir machans uns griàbig"















Obgleich die Welt ja, so zu sagen,
Wohl manchmal etwas mangelhaft,
Wird sie doch in den nächsten Tagen
Vermutlich noch nicht abgeschafft.

So lange Herz und Auge offen,
Um sich am Schönen zu erfreun,
So lange, darf man freudig hoffen,
Wird auch die Welt vorhanden sein.


(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller
Quelle: Busch, Briefe. An Josef Peter, 1907
























Mein Blumengruß für die Blogfreunde.




Und weiterhin geteilt mit FridayFlowers
und PiercedWondering







Habt es alle fein und ein wundervollen letzten Arbeitstag

wünscht

Heidrun

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25. Oktober 2016

Der Garten...

...im herbstlichen Licht - Teil I.


Ein Leuchten im Herbst, dass uns Kraft und Energie für die kahle, karge und kalte Dunkelheit des Winters schenkt. Unsere Sinne werden geradezu schmeichelhaft verwöhnt. Ein Geschenk der Natur.

Für Jutta`s Aktion in dieser Woche: Natur
und dem Streifzug am Mittwoch bei Gabriele







Die Zweige von Erika- und Perückenstrauch im morgendlichen Licht.







Herbstliche Wege

Des Sommers weiße Wolkengrüße 
zieh'n stumm den Vogelschwärmen nach, 
die letzte Beere gärt voll Süße, 
zärtliches Wort liegt wieder brach. 

Und Schatten folgt den langen Wegen 
aus Bäumen, die das Licht verfärbt, 
der Himmel wächst, in Wind und Regen 
stirbt Laub, verdorrt und braun gegerbt. 

Der Duft der Blume ist vergessen, 
Frucht birgt und Sonne nun der Wein 
und du trägst, was dir zugemessen, 
geklärt in deinen Herbst hinein.


(1883 - 1934), eigentlich Hans Bötticher, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler








Habt es alle fein und ein wundervollen Herbsttag,
wünscht

Heidrun

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