26. Juni 2016

Immer wieder Sonntags...

...hieß nicht ein alter Schlager so?!
Ja, ich meine mich zu erinnern!

Verlinkt mit SundayInspiration
und dem Sonntagsglück



Neu dagegen sind unsere Tagesordnung,
Bedürfnisse und Planungen!

Das andere Leben begann dieser Tage, unspektakulär
aber unwiderruflich:
Die passive Altersteilzeit.



Neu ist mein Blog Aged and Engaged

der diese Umstellung in meinem Leben begleiten wird...

...innerlich tauchen Fragen auf, die nach Antworten
Ausschau halten. Andere Senioren, die diese
Hürde genommen haben, stelle ich Fragen.
So wie meiner überaus geschätzten Lyrikfreundin.
Weitere Blogviews sollen folgen.

...und ohne nun in einen blinden Aktionismus verfallen
zu wollen, suche ich nach befriedigenden Aufgaben.

Aufgaben, die ich alleine oder auch gemeinsam mit
dem geliebten Mann, der in wenigen Tagen sechzig
Jahre jung wird, genussvoll zufrieden zu leben.


Im Netz gibt es längst ähnlich Blogs, die sich mehr
oder minder mit dem Alter beschäftigen.

Davon distanziere ich mich schon ein wenig!

Denn: Ist die Zahl sechzig magisch?!
Eher nicht, behaupte ich!

Denn aus guter Erfahrung weiß ich, dass der mental rationale
Typus Einfluss entscheidend auf unser Seelenleben über den
Kopf nüchtern, kalt abläuft, während bei anderen Menschentypen
das Bauchgefühl dominiert. Das Eine wie das Andere lässt
sich bewusst trainieren, in die gewünschte Richtung lenken.


Und das habe ich vor: Einen glücklich-erfüllten Ruhestand,
voller Phantasie, vielen Begegnungen, kreatives Ausleben.







So wie das Kastanienblatt allmählich in den Herbst wandert,
gezeichnet, so ist`s wohl auch mit uns Menschen.

___________________

Um Nachsicht bitte ich für die kommende Woche, die
erfüllt mit den Geburtstagsvorbereitungen mich mit
Sicherheit gänzlich fordert. Das Kommentieren und
reflektieren von Kommentaren erfolgt dann eben später.


Habt es alle fein und hoffentlich
ein sonnig-sommerlichen Wochenstart,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

25. Juni 2016

Sommer..

...in der Stadt, gefühlt in Augsburg.

Endlich.

Sommer 2016, der sich lange gut versteckt hielt, der lange auf sich
warten ließ.

Hurra!

Nun scheint er gekommen, mit satten 30 Grad, leider teilweise
begleitet von heftigen Gewittern und schwüler Feuchtigkeit, die an
andere Gefilde auf unserer Erde erinnern.

Die Luftfeuchtigkeit betrug am Freitag (gestern) gemessen um 9 Uhr früh
satte 60,7% bei 26° C und verringerte sich dann im Laufe des Tages
gen 40%. Die Daten entnahm ich übrigens der Anzeige der
Wetterstation Mühlhausen, nördlich von Augsburg gelegen.


Zu der Luftfeuchtigkeit, der Schwüle kommt in diesen
Tagen eine weitere richtig "heiße" Sache angerollt: der Brexit,
der Ausstieg von Great Britain aus der europäischen
Euro-Gemeinschaft.

Dieser Tage läuft Geschichte ab, die dereinst in den von
den Nachfahren beurteilt wird.



...in der historischen Altstadt von Augsburg


Sommer in Augsburg mit kurzen Hosen, einem Eis in der Hand,
schlendernd mit Freunden plaudernd durch die Altstadt flaniert,
aufgehalten durch die im Umbaufieber brodelnd innerstädtische
Straßen und vor allem auch deren Fußwege blockiert — na ja, das
darf frau einfach nicht zu eng sehen.

Werde ich im zunehmenden Alter milde?!




Zitat...

...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,

eine sehr gerne besuchte Aktion, ein sehr schönes Projekt

von Nova, wo andere blogführende Zitatefreunde weitere

tolle Sätze mit Bildbegleitung posten. 


...wir hatten gut lachen: Unterwegs mit Freundinnen...




Spaziergang nach dem Einkauf in der Innenstadt an
der Kahnfahrt.

Bilder mit Wasserspiegelungen





Habt es alle fein und hoffentlich
ein sonnig-sommerlich angenehmes Wochenende,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Joined this week's Photo Friday
and Image-in-Ing 

23. Juni 2016

Kurze Unterbrechung...

...und ein Hinweis in eigener
Sache: Mein neuer Blog!


In der Blogpause keineswegs müde, entstand die Idee und entsprechend
die Umsetzung zu einem neuen Blog. Auslöser war selbstredend der
persönliche Umstand, dass mein Mann nun in die Lebensphase des
Vorruhestandes einpassierte. Vielleicht gerade weil es nicht freiwillig in
unser Leben passt, gilt es nun umso mehr sich damit auseinanderzusetzen.


Und wir sind auf diesen neuem Wege...

...vor Wochen scherzten wir beide noch untereinander
"Pappa ante Portas".



So beschreibt der berühmt komisch-ernste Film von Loriot, bürgerlich
Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow den
Hergang (ebenfalls unfreiwillig - allerdings anders wie bei uns) wie ein
schneller Renteneintritt private Folgen nach sich ziehen kann.





Mittlerweile befinden wir uns in der Phase des sich Einrichtens
und kommen gut zurecht: Harmonisch wie es gegen Ende des
Films glücklich zum Happy End findet.

Der neue Blog, was keineswegs unterschlagen, unter den Teppich
- oder wie bei Herrn Lohse aus dem Fenster geworfen - heißt demnach








Im Alter werden wir doch weise,
vorbei des Hochmuts Eitelkeit.
Nun am Beginn der letzten Reise
erkennen wir andächtig, leise,
was wirklich wichtig im Geleit.

Da lässt du alles Horten, Hasten,
erfährst dein Leben intensiv.
Befreist dich von den alten Lasten,
die deinen Tag so oft erfassten,
obwohl die Muße „Warte!“ rief.

Nun wehrst du dem Diktat der Uhr,
begehst beschaulich deinen Tag.
Im großen Kreislauf der Natur
erschaust du Lebens lichte Spur,
und siehst erblühen Park und Hag.

© Ingrid Herta Drewing, 2011

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses schöne Gedicht


Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!





Habt es alle fein und hoffentlich
ein sonnig-sommerlichen Wochenausklang,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

16. Juni 2016

Natur...

...brauchen wir als Gegensatz zu
unserer hektischen Welt.

Unersetzbar, das Wasser.

Mein Schwerpunkt, wie erwähnt, liegt bei der Macht des Wassers.
Und das Thema passt gut zu Jutta`s Aktion  Natur.

Wer möchte, kann meine Sammlung von Wasserbildern
auf Pinterest betrachten.

Wasser (H2O) ist eine chemische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O)
und Wasserstoff (H) - so lernten wir dereinst diese Weisheit im
Chemieunterricht.

Wasser ist als Flüssigkeit durchsichtig, weitgehend farb-, geruch- und
geschmacklos. Wasser ist die einzige chemische Verbindung auf der
Erde, die in der Natur als Flüssigkeitals Festkörper und als Gas
vorkommt. Die Bezeichnung Wasser wird dabei für den
flüssigen Aggregatzustand verwendet.

Im festen Zustand spricht man von Eis, im gasförmigen Zustand
von Wasserdampf.

Wasser ist Grundlage des Lebens auf der Erde.


_________________


Wir sind wie eine Schüssel auf dem Wasser.
Die Bewegung der Schüssel auf dem Wasser
wird nicht von der Schüssel,
sondern vom Wasser bewirkt.









Habt es alle fein!

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

15. Juni 2016

Die lieben Tiere...

...bereichern unser Leben, 
sorgen für reichlich Abwechslung 
in unserem Alltag!


Eine meiner Kurzgeschichten aus unserem Katzen-Alltag
für die beliebte, schöne Aktion von Jaelle.

Ebenfalls vorgebloggt kann dieser Post heute pünktlich ins Netz.



Wir haben neuerdings Charlotte im Haus.
Es sind genau genommen inzwischen sogar bestimmt drei, eher
vier Monate (oder sogar länger?), dass Charlotte bei uns einzog, hier wohnt.

Vielleicht sollte ich kurz ausholen, erzählen, dass die jüngere Katze Luzie doch
sehr aufgeschlossen kess ist, im Gegensatz zur ängstlichen, zurückhaltenden Fanny.

Kein Wunder, Fannyli wurde als Jungtier einmal in den Pool geworfen oder man
hatte den Wasserschlauch auf sie gerichtet; seither ist sie verschüchtert, ängstlich - schade,
dass ich seinerzeit nicht herausfinden konnte, welcher Tierhasser dies in der
Nachbarschaft gewesen war. Sie kam pitschnass nach Hause und wir machten
uns diesen Reim darauf! Luzietiger dagegen, asphalterprobt geht sie taff jeden Tag
hinaus und behauptet ihr Revier.

Doch zurück zu Charlotte. Irgendwie niedlich klein, rund wie ein Reifen im chicen
Bordeauxrot, so dass Charlotte eigentlich jederzeit zu meiner Kleidung, meinem
Outfit passen würde. Sie ist eigentlich charakterlich sehr zurückhaltend, friedfertig
bis frau auf einen bestimmten Knopf drückt.

Die Aufschrift besagt den Tathergang: Clean!


Und sanft summend bewegt sich Charlotte auf vorgegebener Route und saugt alles
auf, was sich auf dem Teppichboden oder den Fließen und dem Laminat unerlaubter
Weise niedergelegt hatte.

Während Fanny, die sonst den gesicherten Platz unter meinem Schreibtisch aufsucht, nun
neugierig den neuen Mitbewohner untersucht  - Luzie dagegen davonstiebt.

Fazit:

Wenn Du meinst Deine Katze zu kennen, wundere Dich nicht,
wenn sie Dich eines anderen belehrt.




Habt es alle fein, wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
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Verlinkt mit...

10. Juni 2016

Zitat...

...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,
eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von Nova

Ebenfalls geteilt mit Image-in-Ing
und mit FridayFlowersPiercedWondering


Ein vorgebloggter Post, da noch bis auf weiteres meine Blogpause besteht.

Mit einem herzlichen Blumengruß für die Blogfreunde
als Dankeschön für die vielen netten Kommentare
möchte ich starten.





Die Thematik rund um das Wasser setze ich fort, an der Stelle, da
wir — mein Mann und ich — in der Kahnfahrt den Samstag genossen
hatten. Viele Leute, Augsburger und Tagesbesucher kommen gerne
vorbei, um hier zu essen und eine Bootsfahrt rund um die Anlage
zu unternehmen.


Am 01. Juni fand nämlich der Tag des Wassers im übrigen
in Augsburg statt und etliche Wassertürme und -anlagen
standen mit offener Tür — teilweise kostenfrei — einladend
zu Verfügung.

Der Link führt auf einen Flyer eine Veranstaltungsseite





Die Weltweisen

Der Satz, durch welchen alles Ding
Bestand und Form empfangen,
der Kloben, woran Zeus den Ring
der Welt, die sonst in Scherben ging,
vorsichtig aufgehangen,
den nenn` ich einen großen Geist,
der mir ergründet, wie er heißt,
wenn ich ihm nicht drauf helfe –
er heißt: Zehn ist nicht Zwölfe.


Der Schnee macht kalt, das Feuer brennt,
der Mensch geht auf zwei Füßen,
die Sonne scheint am Firmament,
das kann, wer auch nicht Logik kennt,
durch seine Sinne wissen.

Doch wer Metaphysik studiert,
der weiß, dass, wer verbrennt, nicht friert,
weiß, dass das Nässe feuchtet
und dass das Helle leuchtet.

Homerus singt sein Hochgedicht,
der Held besteht Gefahren,
der brave Mann tut seine Pflicht
und tat sie, ich verhehl` es nicht,
eh` noch Weltweise waren;
doch hat Genie und Herz vollbracht,
was Lock und Descartes nie gedacht,
sogleich wird auch von diesen
die Möglichkeit bewiesen.


Im Leben gilt der Stärke Recht,
dem Schwachen trotzt der Kühne,
wer nicht gebieten kann, ist Knecht,
sonst geht es ganz erträglich schlecht
auf dieser Erdenbühne.

Doch wie es wäre, fing der Plan
der Welt nur erst von vornen an,
ist in Moralsystemen
ausführlich zu vernehmen.


Der Mensch bedarf des Menschen sehr
zu seinem großen Ziele,
nur in dem Ganzen wirket er,
viel Tropfen geben erst das Meer,
viel Wasser treibt die Mühle.

Drum flieht der wilden Wölfe Stand
und knüpft des Staates daurend Band.«
so lehren vom Katheder
Herr Pufendorf und Feder.

Doch weil, was ein Professor spricht,
nicht gleich zu allen dringet,
so übt Natur die Mutterpflicht
und sorgt, dass nie die Kette bricht
und dass der Reif nie springet.
Einstweilen, bis den Bau der Welt
Philosophie zusammenhält,
erhält sie das Getriebe
durch Hunger und durch Liebe.


(1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
Quelle: Schiller, Gedichte. Erstdruck 1795















Das Zitat entnommen aus dem Schiller`schen Versen, das ich
hintergründig noch auf das Scheitern des Stadthafens beziehe:
Hätten damals alle Beteiligten dem Vorhaben der Hafenanlage
mitgewirkt und zugestimmt, wäre der Plan erfolgreich ausgeführt
worden!


So wie es auch mit manch` anderen Dingen aktuell auf
der politischen Bühne passiert...









Habt es alle fein und hoffentlich
ein sonnig-sommerliches Wochenende,
wünscht

Heidrun

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5. Juni 2016

Immer wieder sonntags...

...hieß nicht ein alter Schlager so?!
Ja, ich meine mich zu erinnern!

Verlinkt mit SundayInspiration
und dem Sonntagsglück


Der obligate Sonntagsbraten, denn es früher gab, ist wohl längst
aus der Mode, meine ich. Zumindest bei uns!

Wir ließen uns hier im Ort Harburg, nördlich von Augsburg,
im landschaftlich schönen Donau-Ries verwöhnen.


Sonntags gibt es dafür etwas einfaches...

...ohne zeitaufwendige Kocherei!




Zeit

Seid mir nur nicht gar so traurig,
dass die schöne Zeit entflieht,
dass die Welle kühl und schaurig
uns in ihre Wirbel zieht;
dass des Herzens süße Regung,
dass der Liebe Hochgenuss,
jene himmlische Bewegung,
sich zur Ruh begeben muss.
b
Lasst uns lieben, singen, trinken,
und wir pfeifen auf die Zeit;
selbst ein leises Augenwinken
zuckt durch alle Ewigkeit.


(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller
Quelle: Busch, Gedichte. Kritik des Herzens, 1874


____________


Und in nächster Zeit lasse ich es ruhiger angehen,
mache eine zeitlang Blogpause. Eine Posts sind noch
auf Halde, die ich ins Netz stellen werde...

...zu Kommentaren versuche ich indes vorbei zu kommen.



Habt es alle fein und einen sonnig-sommerlichen Sonntag,
hoffentlich ohne Unwetter 
wünscht

Heidrun

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4. Juni 2016

Wochenticker...


Es wird wieder Zeit für den   Wochenticker,



...meine Woche in Stichpunkten

Montag:  Der allererste Tag in der Altersteilzeit. "Guten Morgen, Herr
Rentner!" sage ich ausgeschlafen fröhlich gelaunt... "Nein, das mag ich noch
nicht hören!" kam die prompte Antwort vom Herrn des Hauses.

Na, dann warten wir noch einmal damit. Bis später irgendwann...

Hand aufs Herz: Wenn wir am Traualtar stehen und bewusst "Ja" sagen,
wissen wir — mehr oder weniger — was wir tun, was auf uns zukommt.
Doch zur persönlichen  Altersteilzeit wurden wir weder gefragt,
noch hätten wir dies freiwillig bejaht!

So ist nämlich das Leben 4.0

Nach unseren Politikern sollten wir locker-flockig bis 73 Jahre
Alter arbeiten. Ein Zynismus, der seinesgleichen sucht.
Die Unternehmen wollen jedoch nur junge, dynamische Mitarbeiter.
Leute die jenseits der 40er Grenze aufschlagen, lehnen
die verantwortlichen Manager, Personalchefs und die
Eigentümer der Unternehmen zu gut 90% ab. ]

Was ich hier schreibe, meine eigene Meinung äußere,
will weder polemisieren noch manipulieren!






Dienstag: Erledigungen, Arbeiten im und um das Haus
herum  — und einmal wieder die Buchhaltung, die erledigt
werden mussten — so manches lässt sich eben nicht vertagen.

Und natürlich meine Physio-Therapie. Es sind viel zu kurze Minuten,
die inzwischen von den Krankenkassen abgesegnet werden.

Eine gute Therapeutin, wie es meine Rebekka ist, hilft mir trotzdem
ein Stück weiter, dem Alltag gewachsen zu sein. ]


  Mittwoch: Der Schatz fährt mit der Triumph Tiger nach Wertingen und
besucht den ehemaligen Kollegen. Eigentlich wollte ich selbst unterwegs sein,
überlegte es mir jedoch anders. Der Garten rief nach meiner Hand. Das Wetter,
Petrus war mir gewogen, trotz der Androhungen, dass es regnen und stürmen
würde; es blieb trocken. ]


Donnerstag: Ich kann den Schatz dazu bewegen, mit mir in Affing die neue
Pizzeria auszuprobieren! Und um die Bilder für Glockenturm-Post noch in den
Kasten zu bekommen. Nachmittags, nein eigentlich den ganzen Tag über kam es
zu Regenfällen. Es donnerte und blitzte sogar und ich musste meine kleine Fanny
trösten, die sich schrecklich fürchtete (so ähnlich wie zu Silvester mit den Rakenten).
Und:Geputzt, weil es sein muss. ]


 Freitag:  Ein Ausflug in Richtung Donauwörth. Im landschaftlich
überaus schönen Donau-Ries liegt  die kleine Ortschaft Mündling, wo wir
einen empfohlenes Gasthaus testen möchten. Das ist so üblich, wenn wir eine
Motorrad-Route abfahren und planen. Allerdings wollen müssen wir mit dem Auto fahren...
Die Gefahr mit dem Motorrad, der Goldwing in ein Unwetter zu geraten, will nicht ausprobiert werden. ]







Rotes robustes Blumen-Glöckchen, das auf unserem Balkon steht...

...leider weiß ich nicht, um welche Pflanze es sich handelt.





Die Zeit ist unendlich lang
und
ein jeder Tag ein Gefäß,
in das sich sehr viel eingießen lässt,
wenn man es wirklich ausfüllen will.


(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

Quelle: Goethe, Autobiographisches. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit,
1811-1812, 2. Teil, 8. Buch





Habt es alle fein und ein angenehmes Wochenende,

wünscht

Heidrun

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Zitat...

...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,
eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von Nova

Ebenfalls geteilt mit Image-in-Ing


Wieder ist`s soweit und ein Zitat geht auf die Reise im Internet.


Die Freundinnen riefen an, es schien mir jeweils Gedankenübertragung

zu sein. Und in den letzten Tage dachte ich viel an eine gute Freundin in

Stuttgart (der ich das letzte Zitat gewidmet hatte), Gedanken flogen auch nach

Dillingen und zu meinen AquaFit Damen, dem Nixen-Club...


...auf dem Balkon sitzend, sinniere ich!






Es kamen Gespräche, Verabredungen ein um das andere Mal zustande.

Jetzt könnte man dies natürlich als Übertreibung abtun, als Phantasterei.

Jedoch ist`s schon so oft passiert, dass im Guten wie im Bösen
Regungen von Freund und Feind an das Tageslicht kamen,
als zuvor diejenige Person unvermutet
durch den Kopf spazierte, anklopfte und sich meldete.


Nein, ich glaube an solche Phänomene und lasse
mir das nicht nehmen.

...mit dem I-Pad aufgenommen...


Ein Zitat von Emerson soll es diesmal sein, der übrigens seinen soundsovielten
Geburtstag im Mai gefeiert hätte, geht für mein Dafürhalten
genau auf diese unwirkliche Funktion
zwischen den Menschen ein.


Ralph Waldo Emerson (* 25. Mai 1803 in Boston, Massachusetts; † 27. April 1882 in Concord,
Massachusetts) war ein US-amerikanischer Philosoph, Schriftsteller und Führer der
Transzendentalisten in Neuengland.

In seinen zahlreichen Vorträgen und Schriften betonte Emerson in vielfältiger
Form seine Forderung nach einer radikalen Erneuerung und geistigen
Selbstbestimmung der amerikanischen Kultur und Literatur und begründete
damit eine Traditionslinie, die nicht nur die amerikanische Literatur-,
sondern auch die Philosophiegeschichte der Vereinigten Staaten, vor
allem in der Rezeption durch William James, maßgeblich beeinflusste.

Quelle: Wikipedia


Ich möchte es gerne auch wie unsichtbare Spinnfäden sehen, die zwischen all
den Menschen verwoben sind, die irgendwann und irgendwie miteinander
zutun hatten, deren Wege sich gekreuzt hatten.



Dabei denke ich gerade viel an die Opfer der Unwetterkatastrophe,
die Menschen, die ihre Angehörigen noch vermissen, sich ängstigen.
Kann verstehen, nach der erfahrenen Tornadogefahr, wie es in dem
einen oder anderen Menschen seelisch aussehen könnte.

Wir wurden im letzten Jahr umgehend von Angehörigen angerufen,
die sich sorgten. Unsererseits telefonierten wir, erfuhren von der
Katastrophe in Affing, von unserem Schafkopffreund...




Hier entnommen, der gesamte Text von Emerson.

Da eilst du, um einen Freund zu suchen. 
Lass` deine Füße ruhig laufen, dein Geist braucht
es nicht zu tun. 

Wenn du ihn nicht findest, dann sei ersichert,
dass es so am besten ist. 

Denn es gibt sowohl in dir als auch in ihm eine Kraft,
die euch zusammenführen würde,
wenn es für euch beide das Beste wäre.

Glaub es mir, so wahr du lebst: Jeder Ton, der irgendwo
auf der Erde erklingt, wird mit seinen Schwingungen
dein Ohr erreichen, wenn du ihn hören sollst. 

Jedes Sprichwort, jedes Buch, jedes kleinste Wörtchen,
wird auf geraden oder verschlungenen Wegen
zu dir gelangen.

Jeder Freund, den nicht dein launischer Wille,
sondern das große, liebevolle Herz in dir herbeisehnt,
wird dich in seine Arme schließen.






Pfingstgedanken

Nicht Mauer sein, nicht Wall, der alles trennt,
die Tür sein, die in Freiheit, Weite führt,
die Brücke, die verbindet, was getrennt,
ein Mensch sein, den die Nächstenliebe rührt.

Nicht Feuer sein, im Wahn die Welt zerstörend;
doch Frühlingsregen, der die Erde netzt,
sie hegend, auf des Lebens Stimme hörend,
der Sonne gleich, die sie ins Blühen setzt.

Mit wachen Augen durch das Leben gehen
und Fehler nicht nur bei den Andern sehen,
von Eitelkeit geblendet und gehemmt.

Sich nicht im Starrsinn dumpf ums Ego drehen,
versuchen, andre Menschen zu verstehen,
erscheinen sie zunächst auch noch so fremd.

© Ingrid Herta Drewing, 2011

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses schöne Gedicht



Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!












Habt es alle fein und hoffentlich
ein sonnig-sommerliches Wochenende,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.