29. Mai 2016

Immer wieder sonntags...

...hieß nicht ein alter Schlager so?!
Ja, ich meine mich zu erinnern!

Verlinkt mit SundayInspiration
und dem Sonntagsglück



...hier hatten wir zu Mittag gegessen,

am Oblatterwall, die sogenannte Kahnfahrt in Augsburg...

Idylle pur, vor allem wenn gerade 'mal nicht so viel los ist,
wir hatten richtig Glück. Vielleicht lag es an den noch immer währenden 
Pfingstferien, dass die Leute doch wieder mehr wegfahren?!

Egal, wir haben es sehr genossen!





Sonntag am See


Du mit deinen Sternenhänden,
Amberbaum, im grünen Licht,
kannst mir schattig Ruhe spenden,
sticht mich hier die Sonne nicht.

Unter deinen frischen Zweigen
lieg ich träumend da im Klee,
blicke, ohne mich zu neigen,
auf den nahen , blauen See.

Wo zwei kleine Segelboote
kreuzen weiß und schnell im Wind.
Standhaft bleiben sie im Lote,
eines nun an Fahrt gewinnt.

Doch das zweite folgt, im Tanze
scheinen beide dort zu sein,
in der Sonne hellem Glanze
auf dem See, im Blau, allein

Ingrid Drewing, 2009


Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses

schöne Gedicht


Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!

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Habt es alle fein und einen sonnig-sommerlichen Sonntag,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

28. Mai 2016

Eine Woche, ein Monat...

...voll von Magic


Es wird wieder Zeit für den Monatsrückblick und selbstredend
noch den  Wochenticker.


Vier Wochen, in denen sich der Mai
ziemlich verrückt benommen hat: Jeden Tag Wetterkapriolen.


Düstere Erinnerungen an den Tornado vom Mai letzten Jahres
in unserer Region - dies kann hier kein Mensch wirklich vergessen.





...meine Woche in Stichpunkten

Montag: Der Blick auf die letzte Arbeitswoche meines Mannes vor der Altersteilzeit. Es fühlt sich magisch und gleichzeitig seltsam an, wir sind im Gespräch mit ehemaligen Kollegen, die bereits vorher ausschieden und ihre Erfahrungen kundtun.  ]

Dienstag: Immer wieder notwendigerweise meine Physio-Therapie. Wie die Wochen zuvor. Und trotzdem irgendwie anders. Die Gedanken kreisen nur um das Thema Altersteilzeit - oder eben auch das Alter als solches. Wir, der Schatz und ich, witzeln untereinander: Papa ante portas lässt grüßen.  ]

  Mittwoch: Der Schatz hat frei, für den zuvor gearbeiteten Sonntag - ein allerletztes Mal in seinem Arbeitsleben in Vollzeit. Wir beschlossen daher spontan, dies zumindest im schmalspurigen Modus feiern zu wollen und gingen in die bekannte N8stallung beim Schlachthof, zum Pizza essen.  Die N8stallung war uns von den Schafkopffreunden empfohlen worden.  Wir wollten die Lokalität, den Service und freilich auch die Küche testen, bevor wir ein Treffen mit den Biker-Freunden organisieren. ]

Donnerstag: Feiertag, für die katholischen Gläubigen, für meinen Mann wieder ein Arbeitstag, wie so oft in den vielen vergangenen Jahren an einem Feiertag. Ich ruhte mich aus, war mit den Katzen teilweise im Garten bis es zum Regnen kam.  ]

 Freitag: Geputzt, weil es sein muss. ...  ]













Magic im Bagdad Café.
Out of Rosenheim

Eine Touristin aus dem bayerischen Rosenheim trennt sich im Streit von ihrem Mann
und findet Bleibe in einem abgelegenen Motel in der Mojave-Wüste.

Dort erwirbt sie sich die Sympathie der wenigen Mitbewohner und bringt mit
Zauberkunststücken den Umsatz des Lokals in Schwung.

Märchenhafte Komödie über eine Selbstbefreiung aus der Borniertheit des Alltagstrotts
und die menschlichen Qualitäten in einem jeden; witzig und mit großer Liebe
fürs Detail inszeniert und gespielt.

Wieder einmal angesehen...
...mit größtem Vergnügen!






Was [emp]fand ich im April?



Das Wetter habe ich bereits abgehakt.

Ein möglicher Umzug rückt näher.

Pfingsten - mit kurzer Pause und Arbeit.


Nun verinnerliche ich erneut meine persönlichen Eindrücke in der
bunten Monatscollage für die beliebte Aktion bei Birgit.


Die Collage für die Aktion von Birgitt auf dem
Blog Erfreulichkeiten.



Weiterhin verlinkt mit Jaelle`s Aktion

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen
Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich
alle Katzenfans über schöne Bilder.

Unsere Fanny muss weiter behandelt werden, die
Tabletten wirken nicht mehr - sie ist sichtlich mager
geworden, was uns traurig stimmt.

Ein erneuter Tierarztbesuch ist unumgänglich.






Wir waren im April das erste Mal gemeinsam wieder mit der Goldwing on Tour:
Pöttmes mit Storchennest-Besichtigung. Im Mai dagegen

war es zu regnerisch, erneut zu kühl.


Dafür war ich mit Freunden unterwegs, um in einer
Führung den wenig rühmlichen Umstand des
Scheiterns des Stadthafens in Augsburg zu erfahren.


Last but not least: Das Mühlenfest am Pfingstmontag,
von dem ich separat noch posten möchte.

Es war ein fantastisches Erlebnis für mich persönlich und
alle waren begeistert, die Tageszeitung berichtete davon!


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Habt es alle fein und ein entspanntes Wochenende,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.


Joined this week's Photo Friday


Zitat...

...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,
eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von  Nova. 


...ebenfalls geteilt mit Image-in-Ing 

Wieder ist`s soweit und ein Spruch mit einer
mutigen Katze kommt heute...

...Spruchkarten zum Umklappen: ein Geschenk einer
so reizenden, lieben ganz langjährigen Freundin.

Ich denke dieser Tage viel an sie und klappe bewusst diesen Text zum Thema
Mut für sie auf.




Habt es alle fein und ein genussvolles Wochenende,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
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25. Mai 2016

Natur...

...brauchen wir als Gegensatz zu unserer
hektischen Welt.


Für Jutta`s Aktion in dieser Woche: Natur
und zu Traude's Aktion A New Life  - ANL.

Darf ich vorstellen:
Das Mauerblümchen.

Im Tanzkurs, die übrig gebliebene junge Frau, mit der
kein junger Mann sich abgeben und tanzen wollte.

Oder ist der Begriff tatsächlich botanischen Ursprungs?!

Grund genug, dies einmal zu beleuchten...



Meine Mauerblümchen fand ich am Oblatterwall, es sind
die übrig gebliebenen Pusteblumen nach der leuchtend gelben
Blüte des Löwenzahns.

Ungern gesehen im Garten, da die er Pfahlwurzeln besitzt. Doch
mehr darüber bei Wikipedia.
Der Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze,
die eine Wuchshöhe von 10 cm bis 30 cm erreicht und in allen
Teilen einen weißen Milchsaft enthält.

Seine bis zu 1 Meter (selten auch bis 2 Meter) lange, fleischige Pfahlwurzel
ist außen dunkelbraun bis schwarz. Sie geht in eine kurze, stark
gestauchte Sprossachse über, auf der die Blätter dicht in einer
rundständigen Rosette stehen. Nach einer Verletzung des
Vegetationspunktes regeneriert sich die Pflanze aus der Wurzel und
bildet dann meist mehrere Blattrosetten. Die 10 bis 30 cm langen
Blätter sind eiförmig bis eilanzettlich, unregelmäßig stark gelappt
und tief eingeschnitten und gezähnt. Einschnitte und Zähne sind
von der Basis bis zu etwa zwei Drittel der Länge stark, weiter
zur Blattspitze häufig geringer ausgeprägt.



Mich bewog ein Geschenk, darüber heute für DND zu posten,
ich erhielt von einer lieben Bekannten
nämlich Löwenzahnsirup.

Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees als Brotaufstrich.


Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat
verarbeitet werden (Österreich: „Röhrlsalat“).

Mit einer Speck-Rahmsauce gilt
Löwenzahnsalat als Delikatesse.

Aus der getrockneten Wurzel
der Pflanze wurde in den Nachkriegsjahren ein Ersatzkaffee hergestellt (Zichorienwurzelersatz).


Löwenzahn dient ebenfalls als Tiernahrung. Ich erinnere mich,
dass wir als Kinder, meine Schwester und ich, in den Ferien
bei den geliebten Großeltern fleißig Löwenzahnblätter gesammelt
haben. Wir erhielten dann vom Bauern ein Zehnerle, das sofort
wieder ausgegeben wurde für ein leckeres, riesengroßes
Softeis.



Mauerblümchen

Im Schatten einer Mauer
wuchs zart ein Blümelein.
Es lag dort auf der Lauer
nach hellem Sonnenschein.
Und da zu seinem Glücke

entstand ein großer Riss,
und durch der Mauer Lücke
traf es ein Strahl gewiss.

Das Blümchen wuchs zur Blume
und schoss ganz hoch hinaus.
Das Ende seines Ruhmes:
Man rupft ’s als Unkraut aus.

Ingrid Herta Drewing, 2010

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses so herrlich
passende Gedicht.

Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt.







Der Begriff entstammt dem Bild der einzeln an der Mauer wachsenden Blume, die fernab von anderen Artgenossen ihr Dasein fristet, z. B. das auch Mauerblümchen genannte Zimbelkraut.

Eine weitere Erklärung stammt aus dem Mittelalter. Die Damen saßen nach dem Mahl auf den Mauervorsprüngen und warteten, bis sie zum Tanz aufgefordert wurden. Die Damen, die nicht aufgefordert wurden, nannte man Mauerblümchen.

Friedrich Spielhagen verwendete den Begriff in dieser Art, als er in seinem Roman Faustulus schrieb: „Erziehe aber eine Mutter ihre Tochter, wie es sich gehöre, und sie es vor Gott verantworten könne – da dürfe das gute Kind sicher sein, auf den Bällen als Mauerblümchen zu verkümmern“.

Eine weitere Verwendung findet sich beim Kartenspiel. Eher scherzhaft wird beim Skat ein Spieler, der mauert, sein Spiel also nicht ausreizt und unter Wert passt, als Mauerblümchen bezeichnet.



Und weiterhin geteilt mit FridayFlowers, PiercedWondering




Habt es alle fein und einen schönen Feiertag,

wünscht  Euch, Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider so viele Spams
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23. Mai 2016

Der Wasserturm...

...sollte beachtet werden!

Neben dem Rundgang an der Kahnfahrt entlang, um den
Oblatterwall bleibt der Besuch im Turm selbst. Dort, wo
die Besuchergruppe abschließend den Video-Clip sehen
durfte, die Abschlußarbeit eines Studenten, wie erwähnt.


Danach konnte, wer mochte, den roten Turm noch besteigen.

Der St. Jakobs-Wasserturm an der Kahnfahrt wurde 1609

von Elias Holl erbaut und diente bis 1879 ausschließlich

der Augsburger Wasserversorgung.



Der idyllisch gelegene Flecken in der Großstadt zog in den 1910er
Jahren oft den nah im Elternhaus beim Stadtgraben wohnenden
Bertolt Brecht mit seinen Freunden an.

Die Kastanienallee entlang der Kahnfahrt erwähnte der spätere
Dichter in seinem Essay „Bei Durchsicht meiner frühen Stücke“.





Der Aufstieg: Mühsam, Treppenstufe für Stufe...

...mit kurzen Unterbrechungen, Fotoaufnahmen und
innehalten meinerseits.




Mittendrin ein Stübchen für Lyrikfreunde


Seitlich im Treppenhaus: Bücher und Bilder





Die Mühe des Treppenaufstiegs wurde weidlich
mit der herrlichen Aussicht belohnt.










Wasser

Die Erde ist uns Menschen nur geliehen,
zur Pflege anvertraut für kurze Zeit,
sie braucht das Wasser, um schön zu erblühen
und schwebt im All so zart im blauen Kleid.

Das Wasser, das hier unser aller Leben
erst möglich macht, frisch und gesund erhält,
ist kostbar‘ Gut, drum lasst uns danach streben,
es rein zu halten für all’ Volk der Welt!

Dies Paradies aus Seen, Tieren, Bäumen
soll aller Erdenkinder Hort doch sein,
wo Lachen, Spielen, Singen, zärtlich Träumen
sie laden in das Wunder Leben ein.

Dies alles wird nur möglich auf der Welt,
wenn nicht der Mensch das Wasser hier vergällt.

Ingrid Herta Drewing, 2010

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses feine Gedicht.

Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt.





Jutta möchte etwas Rotes sehen. Diesmal sind es etliche Elemente
im Post, die die Farbe Rot enthalten.

Ich sehe Rot  #7








Oben: Noch einmal der kleine Türdurchstieg, der zum Lesezimmer führt.


Unten: Nach der Führung hatten wir reichlich Durst bekommen und
beschlossen in der Kahnfahrt einzukehren.





Gestern, montags als dieser Post zustande kam, regnete es erneut.
Nach dem sonnig-schönen Wochenende bin ich darüber nicht böse,
der Garten braucht diesen Regen.




Habt es alle fein und eine schöne Woche,

wünscht  Euch, Heidrun


Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider so viele Spams
auf jeden Post in der Mailbox landen.

Der Augsburger Hafen... II.

...ein Schiff wird kommen.


Ein geschichtlicher Rückblick, eine Führung am imaginären
Augsburger Hafen entlang, Teil II.

Ich fahre fort...
...hier nochmals der erste Teil verlinkt, falls der Bezug fehlt.
Geteilt mit http://mondaymellowyellows.blogspot.com/

Unsere Aufmerksamkeit wurde erneut in die jüngere Vergangenheit
gelenkt, unser Kenner der geplanten Augsburger Hafenanlage
berichtete:
Nach der Niederlegung der Stadtbefestigung verlor auch die
Bastion ihre Bedeutung. Sie wurde jedoch nicht wie andere Tore und
Mauerabschnitte ab 1860 abgebrochen.

Dieses Schicksal blieb dem Oblatterwall erspart, da die Flächen zu
dieser Zeit weder für den Straßenbau noch für eine Stadterweiterung
benötigt wurden. Der Stadtgraben wurde ebenfalls erhalten und im
Jahre 1876 bezog die Augsburger Kahnfahrt dort Quartier,
die bis heute derart erhalten ist.





Um sich die Anlage, den Plan des Stadthafens vorstellen zu können,
bekamen wir eine Zeichnung gezeigt (die außerdem in der
Kahnfahrt am Eingang hängt als historisches Bild).

Und später, als wir zu dem Wasserturm zurückkamen,
der der Ausgangspunkt
der Stadtführung war, durften wir uns noch ein Video-Clip
(die Arbeit eines Studenten) ansehen.




Seitlich links ist der rote Wasserturm zu sehen in dieser Zeichnung,
der Ausgangspunkt unserer Führung.

Wir spazierten einen Bogen um die dargestellte Insel, die
die jetzige Kahnfahrt bedeutet. Als Insel wäre sie im Falle
des Hafenausbaus vom Wasser umgeben gewesen.


Unten im Bild ist die südliche Seite noch mit der
Bastionsmauer erhalten.




Um die Jahrhundertwende rückten Oblatterwall und Stadtgraben
noch einmal in das Zentrum der Aufmerksamkeit.

Grund dafür war eine Vision des Augsburger Architekten
Karl Albert Gollwitzer. Seine Skizzen aus dem Jahre 1901 sahen
einen Ausbau des Stadtgrabens und den Bau eines Stadthafens mit
Gleisanschluss vor.

Auf diese Weise sollte es der Industriestadt ermöglicht werden, die
Waren und Erzeugnisse auch auf dem Wasserweg zu transportieren.




Das Hafen-Projekt scheiterte, sodass der Oblatterwall
(oder auch Blatterwall)
sein ursprüngliches Erscheinungsbild bis heute behielt.





"Wisst ihr was, jetzt stehen wir so schön beianand!" sagte unser
Augsburg-Führer "jetzt können wir ein Lied singen..."

...es wurden die Texte verteilt und dann sang die Gruppe:

Ein Schiff wird kommen

Ich bin ein Mädchen aus Lechhausen
und liebe den Hafen, die Schiffe und das Meer.
Ich lieb`das Lachen der Matrosen, ich liebe jeden Kuss,
der nach Salz schmeckt und nach Teer.

Wie alle Mädchen aus Lechhausen
so stehe ich Abend für Abend hier am Wall.
Und warte auf die fremden Schiffe
aus Hongkong, aus Java, aus Chile und Nepal.

Ein Schiff wird kommen, und bringt mir den einen,
den ich so lieb wie keinen, und der mich glücklich macht.
Ein Schiff wird kommen und meinen Traum erfüllen
und meine Sehnsucht stillen, die Sehnsucht mancher Nacht.

________

Es war ein riesiger Spaß!


An dieser Stelle stehen wir in der Bertold-Brecht-Straße
gegenüber der Kahnfahrt.


Die Wallanlage nordöstlich des ehemaligen Blatterhauses.

Es ist nicht geklärt, ob der Name von dem 1452-1496 nachweisbaren
Pulvermacher Oblatter oder dem gegenüberliegenden Blatterhaus
herrührt. Aufgrund einer gutachterlichen Empfehlung von 1519 (Basteien)
wurde 1543 an der Nordostecke der Jakobervorstadt der Oblatterwall als
Rundbastei mit Turm errichtet, der 1625 durch Elias Holl umgebaut wurde.


Die an den Oblatterwall anschließende Stadtbefestigung ist noch
in Resten (wohl 15. Jshrhundert) erhalten. 1901 war die Oblatterwall-Anlage
Mittelpunkt des von Karl Albert Gollwitzer geplanten und mit viel
Spott bedachten Projekts Augsburger Kanalhafen (in Verbindung mit der
Donauschiffahrt), woran noch heute die Kahnfahrt, ein beliebtes
Ausflugsziel, erinnert.

Quelle: Wikipedia


Während wir mehr oder minder laut sangen, kam eine andere
Gruppe des Weges: Freunde des Zweirads, ein sogenanntes Segway
(wenn ich es richtig verstanden habe)



Christa`s Aktion



Dieser Post wird zusätzlich mit

Sue Roth und WEDNESDAY AROUND THE WORLD geteilt. 




Hier nochmals die Grafik des geplanten Stadthafens
im Überblick.



Nicht zu vergessen, die versprochene Erklärung, wieso diese
Hafenplanung regelrecht ins Wasser gefallen ist damals...

...nachdem die Pläne eingereicht worden waren, die
Finanzierung gesichert war, sollten bestimmte Grundstücke
für dieses Vorhaben abgetreten werden. Doch dazu kam es
nie. Ursache war, nicht wie man etwa meinen könnte, eine
fehlende Geldquelle, sondern die Langatmigkeit der
Augsburger Stadtverwaltung zu dieser Zeit.

Sie verschoben die Genehmigung von einem Jahr in das
nächste, so lange bis sich ein anderer Interessent für die
Grundstücke meldete, der dann den Zuschlag bekam!

Somit wurde der Hafen nie realisiert...


Das war jetzt der zweite Teil mit Erläuterung zum Hafen.
Es wird nach einen weiteren dritten Post geben, der
den Wasserturm von innen zeigen wird.



Habt es alle fein und ein erfolgreichen Start
in die neue Woche,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider so
viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.