29. April 2016

Hurra...

...die Störche sind wieder da!



In Wertingen besuchten wir einen ehemaligen Arbeitskollegen

meines Mannes. Natürlich verbanden wir den Besuch gerne mit

einem Pizza-Essen bei unserem Lieblingsitaliener am Ort.



In unmittelbarer Nähe des Restaurants ist auch die Kirche,
die separat noch einmal zur Sprache kommen soll.

Dort sitzt auf einem der Türme ein Storchennest.

Vor etwa zwei Jahren, wenn mein Gedächtnis mich nicht im Stich lässt,
waren die Jungstörche wegen des anhaltenden Regens in
ihrem Nest leider ertrunken. Das machte mich sehr traurig,
als ich von diesem Unglück erfahren habe.


mein Archivbild vom Juli 2012 



Längst vermisst, in den letzten Wochen vergeblich Ausschau gehalten.
Am letzten Aprilwochenende war es überraschenderweise doch
wieder soweit:

Gut hörbar, das so typische Klappern der Störche...

...Hurra!


Die Störche (Ciconiidae) sind eine Familie der Schreitvögel,
die mit sechs Gattungen und 19 Arten in allen Kontinenten
außer Antarktika verbreitet ist. Charakteristisch für diese Vögel
sind der lange Hals, die langen Beine und der große, oft
langgestreckte Schnabel. Alle Störche sind Fleischfresser, die
Ernährung variiert aber je nach Art.

Der in Europa bekannteste Storch ist der Weißstorch
(Ciconia ciconia), andere bekannte Vertreter dieser
Gruppe sind beispielsweise die Marabus (Leptoptilos)
und der Nimmersatt (Mycteria ibis).

Quelle: Wikipedia

mein Archivbild vom Juli 2012 




...gelesen:  Der Flug der Störche von Jean-Christophe Grangé

Inhalt
Jedes Jahr im Spätsommer versammeln sich die Störche
und brechen nach Süden auf. Und jedes Jahr im Frühling
kehren sie zurück in ihre alten Nester.

Doch diesmal bleibt die Rückkehr der Zugvögel aus.

Ein Schweizer Ornithologe schlägt Alarm.

Er erteilt Louis Antioche den Auftrag, den Weg
 der Störche von Europa nach Zentralafrika zu
verfolgen. Seine Nachforschungen werden
zu einer Reise ins Grauen.


mein Archivbild vom Juli 2012 



Der Storch (La Cigogne) ist im Elsass überall zu sehen. Er ziert Tassen
und Teller, Ortsschilder, Handtücher, Babylätzchen, es gibt ihn als
Stofftier in jeder Größe.


Wir jedoch entdeckten die Störche für uns vor einigen Jahren
in Colmar - 2011 führte mich zuerst eine REHA nach
Freiburg, wo wir Colmar, Straßburg
und den Titisee an den freien Wochenenden besuchten.

Ein Jahr darauf fuhren mein Schatz und ich nochmals in
diese Gegend und besuchten Colmar. 



Am Straßburger Münster steht der Storch weniger als das
Wappentier des Elsass, sondern als eine der Versinnbildlichungen
Christi und Mariens.

In der christlichen Literatur gilt er als Verkörperung der
Nächstenliebe (Pietas), da er seine Jungen aufopfernd großzieht.


Er gilt als Feind der Schlangen und steht damit in Parallele
zu den Geschichten von der klugen und törichten Jungfrauen,
da die Schlange für die Versuchung steht. Damit gehört er
auch zur Mariensymbolik.





400. Jahre  Shakespeare...

...wird dieser Tage gedacht und dieses Jubiläum geht auch an mir nicht spurlos vorüber!

Sándor Petöfi übersetzte das heutige Zitat

1823 - 1849 (gefallen), eigentlich Alexander Petrovics, ungarischer Schauspieler,
Soldat, Student und Dichter, übersetzte u.a. Schiller und Shakespeare



Zitat im Bild oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,
eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von Nova.


mein Archivbild vom Juli 2012 


Während Großbritannien das Shakespeare-Jahr auf vielen
Kanälen würdig feiert, vergaß die spanische Regierung
den 400. Todestag des "Don Quijote"-Autors
Miguel de Cervantes völlig? 

Clerihew von Bentley:

The people of Spain think Cervantes
equal to half-a-dozen Dantes;
an opinion resented most bitterly
by the people of Italy.


Übersetzung
Den Spaniern nach gleicht Cervantes
einem halben Dutzend Dantes.
Das wär' ja noch schöner,
knurren die Italiener.








Aesop:  Fabeln - Der Fuchs und der Storch 
Kapitel 8 

Ein Fuchs hatte einen Storch zu Gaste gebeten, und setzte die leckersten
Speisen vor, aber nur auf ganz flachen Schüsseln, aus denen der Storch
mit seinem langen Schnabel nichts fressen konnte. Gierig fraß der
Fuchs alles allein, obgleich er den Storch unaufhörlich bat, es
sieh doch schmecken zu lassen.

Der Storch fand sich betrogen, blieb aber heiter, lobte außerordentlich
die Bewirtung und bat seinen Freund auf den andern Tag zu Gaste.
Der Fuchs mochte wohl ahnen, dass der Storch sich rächen wollte,
und wies die Einladung ab. Der Storch ließ aber nicht nach, ihn zu
bitten, und der Fuchs willigte endlich ein.

Als er nun anderen Tages zum Storche kam, fand er alle möglichen
Leckerbissen aufgetischt, aber nur in langhalsigen Geschirren.

»Folge meinem Beispiele«, rief ihm der Storch zu, »tue, als
wenn du zu Hause wärest.« Und er schlürfte mit seinem
Schnabel ebenfalls alles allein, während der Fuchs zu
seinem größten Ärger nur das Äußere der Geschirre
belecken konnte und nur das Riechen hatte.

Hungrig stand er vom Tische auf und gestand zu, dass ihn
der Storch für seinen Mutwillen hinlänglich gestraft habe.

Was du nicht willst, dass man dir tu',
Das füg' auch keinem anderen zu.



...nach dem Pizzaessen...



Zu manchen Storcharten haben Menschen schon lange eine
sehr positive Beziehung.

In Europa wird der Weißstorch gerne auf den Dächern von
Gebäuden geduldet. Gleiches gilt in Afrika für den Abdimstorch
und in Indien für den Buntstorch. Im Zusammenhang mit dem
Weißstorch gibt es in Europa die Legende, dass er die Babys
bringt, oder, eine ältere und heute vergessene Geschichte,
dass er sich um alte Leute kümmert.

In vielen Gegenden
Europas wird nach der Geburt eines Kindes als deren
Symbolisierung vor dem Haus eine Storchenfigur
angebracht.


Der Abdimstorch trägt in Afrika auch den Namen Regenstorch,
da seine Ankunft in den Brutgebieten mit dem Beginn der
Regenzeit zusammenfällt. Der Glaube an einen Zusammenhang
ist mancherorts so fest, dass in Dörfern rund um den Tschadsee
Podeste aufgebaut werden, die dem Storch als Nistplatz dienen
sollen.

Quelle: Wikipedia





Weiß denn der Sperling, wie's dem Storch zumute sei?


Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen
nd Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe-
und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der
oethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus dem Nachlass.
Über Literatur und Leben


Dieses Goethe-Zitat gefiel mir ebenso.
Mit anderen Worten: Es sollte ebenfalls erwähnt sein!




Diese Aufnahmen im Zoom wurden ohne Stativ gemacht. Sie sind
meinem Mann zu verdanken, der eine wesentlich ruhigere
Hand besitzt, um das Bild nicht im letzten Augenblick zu
verreißen...



Beruf  des  Storches

Der Storch, der sich vom Fisch und Wurm
in unserem Teiche nähret,
was nistet er auf dem Kirchenturm,
wo er nicht hingehört?
Dort klappert und klappert er genug
verdrießlich anzuhören;
doch wagt es weder Alt noch Jung,
ihm in das Nest zu stören.

Wodurch – gesagt mit Reverenz –
kann er sein Recht beweisen
als durch die löbliche Tendenz,
aufs Kirchendach zu ...?


(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann





Nach europäischen Legenden überbringt der Storch die Säuglinge. Mit seinem
Märchen Die Störche machte Hans Christian Andersen diese Idee sehr populär.

Nach deutscher Folkloreüberbringen Störche Babys, die sie in Höhlen oder
Sümpfen gefunden haben, in einem Korb an die Mütter oder lassen sie durch
einen Schornstein fallen. Süßigkeiten auf dem Fensterbrett für die Störche
sollten dabei helfen, den Kinderwunsch zu erfüllen. Diese Folklore hat sich
weltweit – auch bis nach Südamerika und zu den Philippinen – verbreitet.


Der Storch hat zu weiteren Legenden, aber auch zu Malereien und
Liedern inspiriert: Vielerorts gilt der Weißstorch als Glücksbringer.

Im Elsass werden die ebenfalls vom Storch überbrachten Kinder
nur abgesetzt, wo der Storch noch Elsässisch reden hört,
„wie d’r Schnawwel g’wachse isch“, sonst fliegt er weiter.

Im übrigen Frankreich kommt der Weißstorch hauptsächlich
als Durchzieher vor und brütet nur selten. Entsprechend gilt
er dort auch nicht als Bringer der Kinder.

Im Baltikum deutet man den Überflug eines Storches direkt
über den Kopf einer jungen Frau als Hinweis auf eine Schwangerschaft.

In Thüringen übernimmt der Storch die Aufgaben des Osterhasen.



Der Storch erscheint auch in einer Reihe von Märchen und Fabeln,
beispielsweise in Jean de La Fontaines „Der Storch und der Fuchs“.

Der Fabelname des Storchs lautet „Adebar“.
Häufig wird er auch als „Meister Adebar“ angesprochen. 
Eduard Mörikes Gedicht „Die Storchenbotschaft“ wurde
von Hugo Wolf vertont.


Carl Spitzweg lässt in seinem Gemälde „Der Klapperstorch“
den Weißstorch ein Baby tragen.


Der Storch hat auch die Titelrolle in Wilhelm Hauffs
Kunstmärchen „Kalif Storch“.


Die Schlechtwetterbilder von Wertingen sind aktuell von 2016, alle anderen aus
meinem Archiv herausgeholt: Aufnahmen mit blauem Himmel von 2012.

______________

Viel Freude macht es mir immer die netten Kommentare vorzufinden.
Die ich bemüht bin auch zu beantworten, nur lässt sich dies mitunter
nicht ganz zeitnah, sprich direkt am Samstag erledigen.


Habt es alle fein und ein schönes Wochenende,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.


Joined this week's Photo Friday
and Image-in-Ing 

28. April 2016

Monatsrückblick...

...ist wieder angesagt und ich überlege, 
was dieser Monat mit sich brachte!

Ebenfalls geteilt mit Monas Month

Was [emp]fand ich im April?


Dieser Monat brachte erste frühlingshafte Sonnenstunden,
aber ebenso  nochmals Kälte und Schnee - ein ständiges Auf und Ab.

Nun verinnerliche ich erneut meine persönlichen Eindrücke in der
bunten Monatscollage für die beliebte Aktion bei Birgit.

Die Collage für die Aktion von  Birgitt  auf dem Blog  Erfreulichkeiten...

Mein Monat in Stichpunkten.

Gesehen:: Die Serie "Zoo" im Fernsehen und "Our Girl"
Gehört
:: David Bowie u.a. mit Ashes to Ashes auf YouTube
Gelesen:: Meine "LANDLUST"
Getan:: kreatives für die Papierwerkstatt
Gefreut:: über den täglichen Espresso, den mir mein Schatz zubereitet
Geärgert:: über eine sehr doofe Kundin beim Einkaufen
Gelacht:: über unsere beiden Katzen, sie sind drollig





Weiterhin verlinkt mit Jaelle`s Aktion

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen
Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich
alle Katzenfans über schöne Bilder.

Unsere Fanny muss weiter behandelt werden, die Tabletten wirken
nicht jeden Tag gleich - will sagen, es gibt Rückschläge.
Ein weiterer Tierarztbesuch wird bald notwendig.




April

Das erste Grün der Saat, von Regen feucht,
zieht weit sich hin an niedrer Hügel Flucht.
Zwei große Krähen flattern aufgescheucht
zu braunem Dorngebüsch in grüner Schlucht.

Wie auf der stillen See ein Wölkchen steht,

so ruhn die Berge hinten in dem Blau,

auf die ein feiner Regen niedergeht,

wie Silberschleier, dünn und zitternd grau.


Georg Heym

Aus der Sammlung Hortus




Arbeit und Vergnügen wechselnden sich ab.

Habt es alle fein, wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
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27. April 2016

Natur...

...brauchen wir als Gegensatz zu

unserer hektischen Welt.

Für Jutta`s erfolgreiche Aktion in dieser Woche:



Diesmal ein Blick in den Augsburger Zoo, genau

genommen sind es die Affen. Rechts führt der Weg

bei dem Gehege der Affen vorbei. Vom Eingang aus

bog ich rechts ab und gelangte unmittelbar an dieses

Freigehege der Mantelpaviane und Rotbüffel.



Mantelpaviane galten im Alten Ägypten als heilige Tiere.

Der Gott Thot wurde manchmal in Paviangestalt dargestellt.
Thot war unter anderem der Gott der Wissenschaft und des Mondes
Paviane wurden dementsprechend beim Unterrichten von
Schreiberschülern dargestellt. Auch im ägyptischen Totenbuch werden
sie erwähnt, sie sitzen am Bug der Todesbarke und der Tote
wendet sich an sie und bittet um Gerechtigkeit für sich im Totenreich.

Paviane genossen Schutz und wurden nach ihrem Tod sogar
mumifiziert.

Quelle: Wikipedia







Die Affen

Der Bauer sprach zu seinem Jungen:
»Heut` in der Stadt, da wirst du gaffen.
Wir fahren hin und sehn die Affen.

Es ist gelungen
Und um sich schiefzulachen,
Was die für Streiche machen
Und für Gesichter,
Wie rechte Bösewichter.

Sie krauen sich,
Sie zausen sich,
Sie hauen sich,
Sie lausen sich,
Beschnuppern dies, beknuppern das,
Und keiner gönnt dem andern was,
Und essen tun sie mit der Hand,
Und alles tun sie mit Verstand,
Und jeder stiehlt als wie ein Rabe.
Paß auf, das siehst du heute.« -


»O Vater", rief der Knabe,
»Sind Affen denn auch Leute?« -

Der Vater sprach: »Nun ja,
Nicht ganz, doch so beinah.«

Wilhelm Busch




























Dieser Post wird zusätzlich mit

Sue Roth und WEDNESDAY AROUND THE WORLD geteilt.



Habt es alle fein und einen angenehmen Donnerstag,  wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider so viele Spams
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25. April 2016

Die fremde Wurzel...

...die einfach zum Frühling gehört.

Geteilt mit Black and White - und
Macro Monday 2

Übrigens.

Wer sich in der Theaterszene, sprich auf der Bühne auskennt weiß, dass

die Statistiken angehalten werden "Rhabarber-Rhabarber-Rhabarber "

zu sprechen. In unterschiedlichen Tönungen, lauter und leiser querbeet

durcheinander, dabei entsteht beim Publikum der Eindruck, dass sich Leute

in der Kulisse unterhalten. Background für die vorne auf der Bühne

agierenden, spielenden Schauspieler...




...ansonsten bringt das Frühjahr zu meiner größten Freude eben diese

leckeren roten Stangerln im Garten hervor.



Der Name Rheum rhabarbarum stammt vom mittellateinischen

Wort rheu barbarum in der Bedeutung einer fremdländischen

Wurzel: rheum für Wurzel und barbarus für ausländisch, fremd.

Das deutsche Wort Barbar hat mithin denselben griechischen Ursprung

wie die Pflanzenbezeichnung Rhabarber. Bei seiner Ankunft in Europa

im 18. Jahrhundert wurde die deutsche Bezeichnung aus dem

italienischen Wort rabarbaro entlehnt, entsprechend dem

französischen rhubarbe und dem spanischen sowie portugiesischen

ruibarbo.

Quelle: Wikipedia


Pelzige Zähne.

Nach dem Essen von Rhabarber empfindet man die Zähne oft als pelzig.

Das liegt daran, dass der Rhabarber mit Calcium aus Milchprodukten
Calciumoxalat bildet, das an den Zähnen haften bleibt.

Damit der Zahnschmelz nicht leidet, putzen man besser erst
nach etwa einer halben Stunde nach Verzehr die Zähne!

Hatte mich einst ein Zahnarzt aufgeklärt.



Rhabarber stammt aus dem Himalaja.

Im 16. Jahrhundert wurde er in Russland angebaut und
gelangte im 18. Jahrhundert in andere Teile Europas.
Über Frankreich und die Niederlande kam er nach
England, wo der Anbau seit 1753 belegt ist.

Die Treiberei wurde als erstes von Gärtnern in Chelsea
betrieben und später in Yorkshire perfektioniert. Der
erste gewerbsmäßige Anbau in Deutschland erfolgte
1848 in Hamburg-Kirchwerder und breitete sich von
Norden nach Süden aus.

Der Rhabarber (Rheum rhabarbarum), genauer Gewöhnlicher Rhabarber,
auch Gemüse-Rhabarber oder Krauser Rhabarber ist eine Pflanzenart
aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae).

Die geschälten oder ungeschälten Blattstiele dieser Nutzpflanze
werden unter anderem zu Kompott verarbeitet.




Blattstiele werden − je nach Sorte und Alter der Stiele −
geschält und meist geschnitten weiterverarbeitet.
Rhabarber gilt wegen seiner Zubereitung gemeinhin als
Obst, obwohl er eigentlich zu den Gemüsen
zählt. Die bekanntesten Zubereitungen sind Konfitüren
und Kompott, beides auch in industriellem Maßstab,
sowie Kuchen.

Darüber hinaus wird Rhabarber auch zu Saft oder
Most verarbeitet. Eher selten wird Rhabarber als Gemüse
verwendet. Beliebt ist Rhabarber wegen seines erfrischenden,
pikant-säuerlichen Geschmacks und des geringen Kaloriengehalts.

Quelle: Wikipedia




Rhabarber-Chutney

Etwa 4-5 Stangen Rhabarber putzen und in 2 cm große Stücke
schneiden. Wer mag kann Mohrrübchen schälen und fein
würfeln. Ingwer schälen und fein würfeln. Kardamom im
Mörser zerdrücken. Kapseln entfernen, dabei die Samen
grob zerstoßen. Alles in einen Topf geben und mit Chili
später je nach Gusto abschmecken.



Alles mit den restlichen Zutaten in einem Topf vermengen,

aufkochen lassen. Nach etwa 25 Minuten köcheln ist alles

fertig, nicht vergessen,  dabei ab und zu dieses Chutney

vorsichtig mit einem Kochlöffel umzurühren, damit
nichts am Topfboden anhaftet.




Das heiße Chutney randvoll in vorbereiteteGläser füllen,

diese sorgfältig verschließen und stürzen. Nach 5 Minuten

umdrehen und ganz abkühlen lassen.


Ungeöffnet und kühl gelagert hält sich das Chutney ca. 2
Monate, geöffnet ist es ca. 14 Tage haltbar.


Bon Appétit -





Morgenstund hat Gold im Mund


Ich bin so knallvergnügt erwacht.

Ich klatsche meine Hüften.

Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.



Ein schmuckes Laken macht einen Knicks

und gratuliert mir zum Baden.

Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs

betiteln mich ”Euer Gnaden.“


Aus meiner tiefsten Seele zieht

mit Nasenflügelbeben

ein ungeheurer Appetit

nach Frühstück und nach Leben.



(1883 - 1934), eigentlich Hans Bötticher,

deutscher Lyriker, Erzähler und Maler



Habt es alle fein und einen guten Start in die neue Woche,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.


Geteilt mit
//  S/W-Aktion 

23. April 2016

Der Löwe ist los...

...oder auch:
Gut gebrüllt, Löwe!


Ganz nebenbei:

Der Ausspruch „Gut gebrüllt, Löwe!“ stammt ursprünglich aus Shakespeares
Stück Ein Sommernachtstraum, dort heißt es in der 1. Szene des 5. Akts:
„Well roared, lion.“




Der Löwe, den ich beobachten konnte, entdeckte ich natürlich
im Augsburger Zoo. Lange ist`s her, dass mein Mann und
ich den Zoo besucht hatten — es war länger schon ein Gedanke
dort einmal wieder die Tiere zu besuchen.


Gleichwohl eine der letzten Attraktionen der kleine
Kibo ist. Ein frisch geborenes Nashornbaby!





Die gefangenen Tiere

Mit schweren Fellen behangen,
mit riesigen Hörnern dumpf
kommen sie langsam im Dunkel
gekrochen auf zottigem Rumpf.


Sie reiben sich an den Stäben,

ihr Auge ist wie ein Stein.
Und dann kehren sie um und tauchen
wieder in Schatten hinein.



Auf einmal schreit es von fern,

gekreisch, und lautes Gebrüll,
entsetzen und riesiger Schrecken.
Es erstirbt und wird still.



Doch vor den Ufern springen

Reiher flackend und schwach
gespenstisch mit mageren Füßen
unter der Bäume Dach



Wie Gestorbene wollen

ins Haus der Lebendigen ein.
Aber alles ist zu, und sie müssen
weinen im Sturme allein.


Georg Heym






Gut gebrüllt, Löwe ist jedoch außerdem den Kennern
der Augsburger Puppenkiste ein Begriff. Beliebt und auch im
Fernsehen gezeigt, gibt es etliche Serien, die Jung und
Alt begeistern — und das seit 1948.



Die Augsburger Puppenkiste ist das berühmteste

Marionettentheater in Deutschland. Verfilmt wurde es
sogar  im Film in Amerika gezeigt.



Die "Kiste" ist im historischen Heilig-Geist-Spital untergebracht in der

Augsburger Altstadt und führt seit 1948 Märchenaufführungen
und ernste Schauspiele auf. Mit ihren zahlreichen
Fernsehproduktionen (u. a. Stücke über Jim Knopf und Urmel)
erlangte die Puppenkiste seit 1953 bundesweite Bekanntheit.





Wer steckt hinter allen Geschichten der Puppenkiste!?

Hatte ich mir überlegt...

Max Kruse (* 19. November 1921 in Kösen; † 4. September 2015 in Penzberg)
war ein deutscher Schriftsteller und Kinderbuchautor.

Er wurde 1921 als jüngster Sohn von insgesamt sieben
Kindern des Bildhauers Max Kruse und der
Puppenkünstlerin Käthe Kruse geboren.

Neben der Kinderbuchreihe um das Urmel verfasste er viele
weitere, etwa die Löwe-Bücher, Der Morgenstern, Don Blech,
Im weiten Land der Zeit und Lord Schmetterhemd,
Jugendromane, Gedichte und eine große Zahl an Reiseberichten.

Er gehörte außerdem dem wissenschaftlichen Beirat der
Giordano-Bruno-Stiftung an. Ein religionskritisches
Werk ist das 2008 erschienene Buch Antworten aus der Zukunft.

Das Buch ist eine Neuauflage des 2007 unter dem Pseudonym
Friedhelm Schenitz veröffentlichten Buches En(t)dzauberung.
Herbst des Religionszeitalters.



Etliche seiner Bücher wurden von der Augsburger Puppenkiste
verfilmt, so seine Löwen- und Urmelserie. Die Drehbücher
dazu schrieb Manfred Jenning.

Kruse war Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.


Penzberg veranstaltete zu seinen Ehren alljährlich die
Max-Kruse-Tage und schreibt den Preis Penzberger Urmel aus.



"Der Löwe ist los", ist eine erfolgreiche Kinderbuchreihe
von Max Kruse. Es ist gleichzeitig der Titel des ersten Bandes.

Die Kinderbuchreihe Der Löwe ist los! umfasst 5 Bände
Löwe gut - alles gut; Der dicke Löwe kommt zuletzt)
seit 1952, Thienemann (+TB).

Die Löwen-Geschichten von Max Kruse wurden 1952 als
Roman veröffentlicht. Danach gab es in den 60er Jahren
drei sehr erfolgreiche Produktionen des Hessischen Rundfunks
zusammen mit der Augsburger Puppenkiste, die jeweils zur
Weihnachtszeit als Mehrteiler gesendet wurden: Der Löwe ist los!
(1965), dann Kommt ein Löwe geflogen (1966) und
schließlich Gut gebrüllt, Löwe! (1967).

Die Geschichte.

Die besondere Attraktion der Stadt Irgendwo, ist der Zoo
mit dem afrikanischen Löwen. Wöchentlich kommt
Tierarzt Doc in den Zoo und untersucht den Löwen.

Einmal jedoch vergisst er, den Löwenkäfig wieder zu verriegeln.

Der Löwe nutzt die neue Freiheit und macht sich auf den Weg in
die Stadt. Die Nachricht Der Löwe ist los macht in der kleinen
Stadt schnell die Runde. Die Einwohner haben Angst und
verstecken sich in ihren Häusern. Briefträger Marke trägt noch
schnell seine Post aus. Auch Frau Wißtihrschon und die
Geschwister Kim und Pips erfahren davon.

Das kleine Mädchen Pips spielt im Garten, und als der junge
Italiener Tralala sie einlädt, brechen sie zu einem Ausflug
auf. Tralala hat keine Angst vor dem Löwen, denn er
kennt angeblich einen Spruch, auf den Löwen Pfötchen
geben. Kim und andere beginnen eine Suche nach ihr.


In einer Fallgrube, in die er gestürzt ist, trifft Löwe auf Pips,
die sich mit ihm anfreundet. Dort findet sie der Suchtrupp mit
dem Bruder Kim, Tralala und Totokatapi, der aus Afrika
angereist ist, um den Löwen zu fangen. Zum Schluss
kommt der Tierarzt Doc zurück und will den Löwen zurück in
den Zoo bringen. Auf dem Weg dorthin kommen sie wieder
an der Zugbrücke vorbei.

Als der Brückenwärter Dreipfennig den Löwen sieht, springt
er vor Angst in den Fluss. Löwe will ihn retten, landet
jedoch in Totokatapis Boot und treibt damit unaufhaltsam
zum Meer in Richtung Afrika. Der Rabe Ra rettet
schließlich Dreipfennig aus dem Fluss.

Quelle: Wikipedia




Zitat im Bild oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,
eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von Nova.







Habt es alle fein und ein schönes Wochenende,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.


Joined this week's Photo Friday
and Image-in-Ing