29. Februar 2016

Am Wegesrand...

...kann man oft einiges entdecken.


Bilder die im Archiv noch schlummerten...

Als Teil des Projektes Lebensraum Lechtal wurde
der Naturerlebnispfad Fohlenweide angelegt.

Künstlich angelegt wurde auch der Dehner-Blumen-Park.
Vom 29. Mai bis 23. August 2009 fand die bayerische
Regionalgartenschau Natur in Rain statt.

Wir spazierten dort schon mehrfach entlang, im
Frühjahr oder auch im Winter.


Natürlich sind die gefundenen bunt bemalten Holzteile

auf diesem Naturerlebnispfad

ideal für die S/W-Aktion von der lieben Christa!

Christa`s Aktion

S / W-Fokus_2016




Wintermorgen

Zart grüßt der Tag;die Morgenröte
im Osten mischt sich ins Türkis.
Als ob ein Aquarell er böte,
die Farbe in Pastell zerfließt.

Vom Reif die Landschaft angehaucht,
ein Silberweiß, nur sanft Kontrast.
Sich kräuselnd tanzt ein zarter Rauch,
der überm Dache Himmel fasst.

Im Frost ruht vieles noch erstarrt.
Auf der Kastanie kahlen Ästen,
da sitzen stoisch, doch apart
zwei Krähen still als Wintergäste.

Wenn Sonne wärmend sie belebt,
erheben sie die schwarzen Schwingen;
und kurz ihr knarrend Krächzen schwebt
mit ihnen über allen Dingen.

© Ingrid Herta Drewing, 2015


Dankeschön, liebe Lyrikfreundin
auch für dieses schöne Gedicht.


Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!







S/W mit dem Grünfilter


Bearbeitet im S/W-Modus mit einer sog.
Füllmethodenänderung



Der Fokus auf die Blüten gesetzt.



...und noch einmal das ursprüngliche Bild!


Dieser Post wird zusätzlich mit

Sue Roth und WEDNESDAY AROUND THE WORLD geteilt. 

Habt es alle fein und ein erfolgreichen Start in die neue Woche,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leiderso viele Spams
auf jeden Post in der Mailbox landen.




28. Februar 2016

Monatsrückblick...

...ist wieder angesagt und ich überlege, 
was der Monat mit sich brachte!


Was [emp]fand ich im Februar?


Dieser Monat sollte wohl noch winterlich sein und brachte in unserer

Region entsprechend die Kälte, jedoch auch viel Regen.

Nun verinnerliche ich meine persönlichen Eindrücke in der
Monatscollage für die beliebte Aktion bei Birgit.

Die Collage für die Aktion von  Birgitt  auf
dem Blog  Erfreulichkeiten ...


Weiterhin verlinkt mit Jaelle`s Aktion Alles für die Katz`

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,
kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen
Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich
alle Katzenfans über schöne Bilder.




Faschingstreiben in Deutschland, das wegen Sturmgefahr (?) teilweise abgesagt worden war, heftige Winde, kaltes Wetter mit Regen jedoch ohne Schnee —  mein Mann wagte eine erste Motorradfahrt — ich trauerte über den plötzlichen Tode von Roger Willemsen, den ich gerne sogar sehr gerne gesehen habe mit seiner wachen Präsenz in Fernsehsendungen bei Premiere und im ZDF die  Talkshow Willemsens Woche (Wikipedia erzählt, dass die Fernsehkarriere 1991 beim Bezahlsender Premiere begann . Er moderierte mehr als 600 Ausgaben der Interviewreihe 0137, benannt nach der Telefonvorwahl, unter der sich Zuschauer an der Live-Sendung beteiligen konnten.) — unserer Katze Fanny ging es wochenlang schlecht, wir wussten uns keinen Rat, sie magerte zusehends ab obwohl ihr körperlich nichts fehlte; das wenige das sie zu sich nahm, erbrach sie wieder! Es war schrecklich — Treffen mit verschiedenen Freunden und Freundinnen, die Geburtstage im Februar häuften sich. Festliches Begehen mit Kaffee und Kuchen oder zünftig mit Leberkäse und Brezen — eine weitere Todesnachricht, David Bowie`s erfuhr ich unterwegs im Autoradio, seine Musik begleitete meine Teenagerzeit — Häkelarbeiten — ...und natürlich meine vhs-Kurs-Vorbereitungen und bereits umfangreiche Planungen für Kurse im Herbst 2016!




 Das war mein persönlicher  Monatsrückblick für den Februar!

Die Collage für die Aktion von  Birgitt  auf dem

 Blog  Erfreulichkeiten ...




Gut gewollt –
auch gut bedacht ?


Menschenströme, Gram-Geleit
aus diversen Gründen,
in das Land jetzt münden,
hoffen, dass sie jederzeit,
sicher in Geborgenheit,
Heil und Glück hier finden.

Kurz ist da die Anlaufzeit,
schnell gilt’s einzuspringen,
ordnend zu bedingen,
dass trotz großer Schwierigkeit,
mancherlei Unwägbarkeit
Hilfe nicht misslinge.

Helfer, willig und bereit,
sich ganz einzubringen,
sorgen für’s Gelingen.
Doch auch Raum,Verfügbarkeit
sind begrenzt, und insoweit
muss man viel erzwingen.

Schlangen, kilometerweit,
Wut will sich entzünden,
weckend alte Sünden.
Und trotz reger Mitarbeit
ist zu lang die Wartezeit,
mag in Trübsal münden.

Weit entfernt von Frust und Leid,
sicher in den Pfründen,
lässt sich leicht verkünden,

dass das Land sei stets bereit,
mit Asyl bei Dringlichkeit
Not zu überwinden.

© Ingrid Herta Drewing, 2015

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses Gedicht.


Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!






Habt es alle fein und einen schönen Sonntag,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.





Geteilt mit Birgitt`s Aktion
und mit Jaelle Alles für die Katz`

27. Februar 2016

Zitat im Bild...

...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,

eine sehr gerne besuchte Aktion,

ein sehr schönes Projekt von  Nova. 


Ein kurzer Post...

Noch weitere Pflichten rufen heute. Das ist auch der Hintergrund
für meinen speziellen Augenmerk auf einen Satz aus dem
Gedicht...





Ermunterung

Nun, Traum verlassen, graut der Morgen.
Was noch zur Nacht den Sternen nah,
im Dunkel samten schien geborgen,
muss stellen sich des Tages Sorgen,
die bald im Lichte offenbar.

Du kannst der Pflicht dich nicht entziehen;
jedoch dir bleibt die Phantasie.
Sie lässt die Illusionen blühen
und schenkt dem Sehnen ohne Mühen
des Frühlings frohe Melodie.

© Ingrid Herta Drewing, 2014

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses Gedicht.


Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!



Einen Satz betone ich hier besonders für das Zitat am Samstag.








Habt es alle fein und einen schönen Samstag und Sonntag,

wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.





Joined this Image-in-Ing

26. Februar 2016

Liegengeblieben...

...die Stürme, Regen und Kälte 
halten weiterhin an.

Geteilt mit Image-Ing
Am Dienstag 18° C und mittwochs 1° Grad.
Heute scheint wieder die Sonne!

Und: Irgendwie, meine ich jedenfalls, passt dieses
wechselhafte Wetter zur momentanen Großlage in
der Politik hier in Deutschland, europaweit: Ein
Auf und Ab — keiner will die Verantwortung
mit allen Konsequenzen tragen.

Gerade dachte, hoffte ich noch endlich den Sack mit
Streusalz aus dem Windfang in unserem Haus endlich
entfernen zu können. Nun kommt das Streuen von
Salz wieder Sinn, nicht auszurutschen...





FREUDE

Freude ist unsäglich mehr als Glück, 
Glück bricht über die Menschen herein,
Glück ist Schicksal,

Freude bringen sie in sich zum Blühen, 
Freude ist einfach eine gute Jahreszeit über dem Herzen;
Freude ist das Äußerste, was die Menschen in ihrer Macht haben.


Rainer Maria Rilke






Den Weg zum Arzt greife ich nochmals auf.


...zuvor möchte ich mich jedoch einmal für die vielen
netten Kommentare bedanken und sage mit dieser
kalligrafisch bzw. im Stil des Lettering geschriebenen
Karte: Dankeschön.





Gleichzeitig noch ein Blumengruß aus unserem Garten
für alle Blogfreunde!





Also an der Ecke Gänsbühl bog ich ab (das letzte Bild vom
vorigen Post. Es ging dann weiter in Richtung
Vincentinum, zu meinem Doktor...



Wikipedia gibt Auskunft

erwarben 1890 das Gelände des ehemaligen Klosterbräuhauses
der Franziskaner (OFM) in der heutigen Franziskanergasse
nördlich von St. Max. 1892 wurde ein Altenheim, das
St.-Vinzenz-Pensionat
eröffnet.

1903 wurde es teilweise als Krankenhaus umgebaut. Von
1914–1917 und im Zweiten Weltkrieg diente es z.T.
als Lazarett. 1996 wurde der Altbau abgebrochen und
durch einen Neubau ersetzt. Die Kongregation der
Barmherzigen Schwestern, die ihr Mutterhaus in der
Gögginger Straße hat, ist heute noch Trägerin der Klinik.




Entsorgung.

Diesen entsorgten Haushalt fand ich auf meinem Weg
zwischen dem geparkten Fahrzeug und meinem Termin.

Spontan kam mir der Verdacht, dass es sich hier nicht um
eine Entrümpelung handelt, sondern dass hier
a) der lästig gewordene, vielleicht untreue Mann samt
seinem Computer etc. vor die Türe gesetzt worden war

b) vielleicht jemand die Miete nicht bezahlt hatte; und

c) natürlich kann eine Räumung auch im Todesfall erfolgt
sein....






Haushaltsfrage

Wie kann, wer selber hoch verschuldet ist,

viel Geld sich leihen, andrer Schulden zahlen?

Das will mir scheinen aberwitz’ge List

und macht die Nacht mir schlaflos, fühle Qualen,

dass sich hier einspinnt eine Schuldnerzunft,

die emsig jene schwarzen Löcher füllt

und, fern von aller praktischen Vernunft,

die Zukunft unsrer Kinder damit killt.

© Ingrid Herta Drewing, 2011


Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses Gedicht.

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!
















Wer nicht genug hat, weil er sich nicht genügen lassen

oder haushalten kann,

ist noch in tieferem Sinn ein armer Teufel

als der, dem es wirklich am äußerlich Notwendigen gebricht.


(1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung




Habt es alle fein, wünscht

Heidrun

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25. Februar 2016

Schnee...

...kam wieder vom Himmel,
über Nacht!










Bäume

Könige seid ihr,
denn die Erde liebt euch am meisten,
darum hält sie euch
innig fest.
Nährt aus unversiegbarer Fülle
die heiligen Wurzeln.
Aber auch der Himmel liebt euch
im ewigen Kusse,
und der Wind
spielt mit euren Kronen,
oder beugt den schlanken Leib
in mächtiger Umarmung.
Nach des Regens
gütigem Segen
glänzen die Blätter
in schönerem Grün.

Dankbar ist der Fremdling,
der wegmüd
in des Baumes Schatten sinkt,
sein Haupt
an den braunen Stamm lehnt,
wie an eine große Geliebte.
Besänftigendes
steigt in seine Seele.
Nach des Tages Wanderung
schließen sich schwer
die rosigen Lider,
neigt sich
ein Wunderbares
in seinen Traum.
Über dem einsamen Schläfer
tönt das ewige Rauschen ...


Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
schwebe, sinke –
breit alles in Schweigen
und Vergessenheit!

Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?
Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
die Schritte des Lautesten
in leise?


Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
den Menschen, den Tieren! –
Weißeste Feier
der Abgeschiedenheit.

Francisca Stoecklin, 1894 - 1931






Habt es alle fein, wünscht Euch allen

Heidrun


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20. Februar 2016

Zitat im Bild...

...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag,

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ein sehr schönes Projekt von  Nova. 




Schön schreiben hasste ich regelrecht zu meiner Schulzeit.

Kein Wunder!

Der heimtückische Füller, der unkoordiniert Kleckse auf das reinweiße Papier brachte, die vom Fräulein unter Tränen mit dem sogenannten Tintentod weggetupft wurden... Das reinweiße Papier sah innerhalb kurzer Momente wie ein Schlachtfeld aus. Also wurde - verbotenerweise - die Seite aus dem Heft gerißen, was zu Folge hatte, dass die Doppelseite getrennt wurde und das zweite Blatt damit auch heraus fiel. Das Heft verjüngte sich heimlich Seite für Seite. Aus dem Doppelheft entwickelte sich ein "normales" Heft, das durch die lockere Bindung zu denken gab.


So weit mein gedanklicher Segelflug in die frühere, längst in Vergessenheit gesunkene Schulzeit.

Wie kam's zutage?

Durch den anstehenden Kalligraphie-Kurs in der vhs-Augsburg!



Schrift, im Besonderen der durch das Corporate Identity (CI) festgemeißelten Font begleitete viele Jahre meinen Berufsalltag mit meinem eigenen Satzstudio...



Inzwischen verlagerte sich dies wiederum zur Handschrift im künstlerischen Schaffen. Einer langer Weg. Der regelmäßiges Arbeiten erfordert, um die
Hand, wie soll ich sagen, geschmeidig zu halten und in Übung zu bleiben.

Das ist auch so ein wunder Punkt!

Manch` ein Teilnehmer meint, er/ sie könne diese Fertigkeit in kurzer Zeit erlangen. Möglichst im Kurs zur Perfektion kommen. Ein Gewaltakt, der die künstlerische Entfaltung versiegen lässt, die ganze Freude an der Schrift verdirbt.





Darum ist dies mein Wahlspruch, den ich meinen Teilnehmern an`s Herz lege. Ergänzend kann natürlich hinzugefügt werden: Übung macht den Meister!


Übrigens: Dieses Sprichwort soll aus dem Mittelalter stammen. Es wurde geprägt, um die Lehrlinge zu fleißiger Arbeit anzuhalten.




Mit einem blauen Blümchen verabschiede ich mich ins

wohlverdiente Wochenende.


Habt es alle fein und einen schönen Samstag und Sonntag,

wünscht

Heidrun

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Joined this week's Photo Friday