30. Januar 2016

Zitat im Bild...

...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag, 

eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von  Nova. 





Während der Vorfrühlung auf dem heimischen Fensterbrett Einzug
halten durfte, wartet die Natur gelassen was die Winde
in den nächsten Wochen
alles bringen mögen.















Habt es alle fein und ein wunderschönes
Wochenende, wünscht

Heidrun


Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.


Zusätzlich geteilt mit Image-In-Ing...

29. Januar 2016

Burg und Rüstung...

...kommen abschließend zur Geltung:

Rüstung.

Sich mit spezieller Kleidung zu schützen, ist so alt wie die
Menschheit selbst.

Von diesem Rüstzeug bedienen sich viele Sprichwörter,
die wir heute noch kennen und einsetzen.

Was sagt ihr dazu? Fällt euch ein Sprichwort ein?!


Da ich zuletzt einiges über die Harburg gepostet habe,
soll nun abschließend der Burghof, eine Rüstung
und einiges darum herum gezeigt und beschrieben sein.




Mit einem Espresso neben dem Laptop lässt es sich
noch einmal so gut posten, finde ich...

...und mein Mann serviert ihn mir liebevoll in einer
für sich selbst sprechenden Art.


Doch zurück zum Thema: Zurück zur Burg!




Wie gesagt, der Aufstieg erwies sich als große Herausforderung
für mich. Ein kurzes Verschnaufen, ein Blick hinunter zum Ort
am Fuß des Berges der sich wirklich lohnt!





Wiki weiß mehr...

Oberhalb der Stadt Harburg (Schwaben) steht die
gleichnamige Burg Harburg, eine umfangreiche
mittelalterliche Anlage aus dem 11./12. Jahrhundert.

Der Zustand des 18. Jahrhunderts ist in wesentlichen Teilen erhalten.

Die Höhenburg auf480 m ü. NHN gehört, wie auch die Schlösser
Wallerstein und Baldern, dem fürstlichen Hause
Oettingen-Wallerstein.






Die erste schriftliche Erwähnung der Harburg stammt
aus dem Jahr 1150 n. Chr. Damals schrieb der
13-jährige Staufer Heinrich (VI.), Sohn und Mitkönig
von KönigKonrad III., einen Brief nach Konstantinopel
an seine Tante, Kaisertochter Irene von Byzanz,
und deren Gatten Manuel Komnenos, in dem er
von der Schlacht bei Flochberg berichtete.

Dabei erwähnte er, dass er sich zu dem Zeitpunkt
auf der Harburg aufhielt.

1299 wurde die Burg von König Albrecht I. aus dem
Haus Habsburg an die Grafen von Oettingen verpfändet.

Nach dem Aussterben der Linie ging sie 1731
an das Haus Oettingen-Wallerstein.











Wiki weiß mehr...

Die deutschen und fränkischen Fußkämpfer und Ritter
trugen im 8. Jahrhundert eine aus gepolsterter Leinwand
oder Leder gefertigte, vom 13. Jahrhundert ab mit
aufgenähten eisernen Ringen, Ketten, Metallplatten
oder dicken, vernieteten Nagelköpfen häufig gitterförmig
besetzte ärmellose Panzerjacke Brünne, Bruunika
oder Haubert genannt, die bis zur Hüfte reichte
und noch lange von unbemittelten Edelleuten und
Schildknappen getragen wurde.

Die Fußkämpfer trugen eine Art Überwurf, die Kutte (cotte),
der Hals und Oberarme deckte.






Obligat ist sonst im Post stets ein Gedicht.

Heute jedoch füge ich ein irisches Gebet ein, das mir meine
liebe, liebe Freundin Olivia unlängst zugedacht hat.

Mach mich langsam Herr.

Verlangsame, bremse mich.
Beruhige die schweren Stöße meines Herzens
durch die Besänftigung meiner Gedanken.

Festige mich mit der Vision vom ewigen Maß der Zeit.

Gib mir, mitten in der Zerstreuung meiner Tage,
die Ruhe der immerwährenden Hügel.

Löse die Spannung meiner Nerven mit einem Blick
auf den sanften Fluss der Ströme.

Hilf mir, die wiederbelebende Kraft des Schlafes zu erfahren
und lehre mich die Kunst,
Ein-Minuten-Urlaube zu nehmen.


Mach mich langsam, um auf eine Blume zu schauen,
mit einem Freund zu plaudern
oder ein paar Zeilen in einem Buch zu lesen.

Erinnere mich jeden Tag, dass mehr zum Leben gehört
als seine Geschwindigkeit zu erhöhen.

Lass mich in die Zweige der großen alten Bäume schauen
und wissen, dass sie langsam und gut gewachsen sind.

Mach mich langsam Herr und beseele mich,
so dass ich meine Wurzeln in den Boden senke
bis hin zu den bleibenden Werten des Lebens.

Damit ich wachsen darf, den Sternen
meiner größeren Bestimmung entgegen.

Mach mich langsam Herr, mach mich langsam,
bremse, beruhige mich.
Amen






...mein Blumengruß vom Fensterbrett

für alle Blogfreunde!




Habt es alle feinwünscht

Heidrun

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und bin dabei bei Photo Friday

23. Januar 2016

Der Eiszapfen...

...am nachbarlichen Haus.

Wintertraum.

Herrlich zeigte sich am Freitag morgens die Natur:
weiß angehaucht, die Autos verkleidet und
alle Gehwege und Straßen.

Eisig frisch nadelte der Windhauch die Wangen,
als ich mich auf dem Weg zum Wagen befand.

Kleinste Graupel bummelten vom Himmel herunter.

...und ein kleiner Umweg brachte mir nach einer
anstrengenden Woche die Lust aufs Wochenende...



...wieder einmal der Fünffingerlesturm in Augsburg
in der Nähe der Kahnfahrt, ein erstrebenswertes Ziel,
wenn frau ein paar Schritte laufen möchte...







Wenn es Mittag ist, 
sehe ich den großen Eiszapfen des Nachbarhauses angezündet.

Mit der Regelmäßigkeit eines Sekundenzeigers
lösen sich alsdann Tropfen von ihm ab,
und jeder Tropfen bedeutet diesem Gebilde,
dass es um eine Sekunde Daseinsdauer geschmälert ist.

(1835 - 1896), deutscher Schriftsteller
und Hofbibliothekar in München







Zitat im Bild...

....am Samstag, eine sehr gerne 
besuchte Aktion, ein
sehr schönes Projekt von  Nova. 


Zusätzlich geteilt mit Image-In-Ing...


Worte, die diesmal von mir kommen...



Habt es alle fein und ein wunderschönes
Wochenende, wünscht

Heidrun

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20. Januar 2016

Die Harburg III. ...

...und ihre Kirchen.

Geteilt mit
// Outdoor Wednesday
// Wednesday around the world
und bin dabei bei Photo Friday


Besichtigung.

Nach einem wunderbaren Mittagessen, für mich gab es Wild,
gingen wir seitlich vom Rathaus den Fußweg hinauf zur Burg...

...wenn ich geahnt hätte! Wäre ich vermutlich nicht diesen Weg
gelaufen. Er war matschig durch das nasse Laub auf dem Pfad,
ich hatte die vollkommen falschen Schuhe an (!) und
teilweise fehlte das Geländer zur Absicherung, um sich
festhalten zu können.


Aber wir gaben nicht auf!







Zuvor in der Linkskurve lag noch eine hübsche Kirche auf 
dem Weg und ich dachte sofort an die Aktion von Nova!

Das soll dann gleichzeitig mein Februar-Beitrag werden.




Was für ein herrlicher Tag in Harburg im Dezember.

Jetzt da ich diesen Post schreibe ist es bereits wieder
finster, kalt und grau - Januar eben...

Frühlingssehnen

Verstrickt im Wintergrau,
das hier den Tag bestimmt,
wo matt das Leben glimmt,
ersehnst du klares Blau,
das hell den Himmel stimmt.

Die Luft dir, mild und lau,
des Frühlings Kunde bringe,
schon früh der Vogel singe!
Der Duft der Blütenschau
erquickend zu dir dringe!

Noch heißt es hier, zu warten,
bis Lenz sich bettet lind,

kein kalter Regen rinnt,
und Sonnenlicht im Garten
die goldnen Fäden spinnt!

© Ingrid Herta Drewing, 2016


Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses schöne Gedicht.


Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!





Pfarreien dieser Pfarreiengemeinschaft:








Neugierig probierte ich die Tür zu öffnen, siehe da sie war

nicht abgeschlossen.



Innen wurde gerade die Kirche gereinigt und ich fragte,

ob ich eine Aufnahme machen dürfte.

Es war in Ordnung!











...die andere Kirche beim Aufstieg sichtbar, ist nämlich Hlgst. Herz Jesu










Wikipedia weiß mehr...

Die um das Jahr 1000 entstandene Burg ist der älteste Teil der Siedlung.

In ihrem Schutz entwickelte sich der Ort infolge der ausgezeichneten Lage
als Eingangspforte für die von Italien, über die Schweiz und Augsburg
kommende und weiter zum Ries und nach Nürnberg führende wichtige
Heerstraße.

Es entstanden Gewerbebetriebe, bäuerliche Anwesen und der Markt.
Zwischen 1150 und 1250 wurde dieser Markt von den Staufern
als Herren von Burg und Markt zur Stadt ausgebaut.

Um Markt und Kirche am Fuße des Burgberges standen die fünf Stadttore,
die fünf Straßen des Ortes abriegelnd, auf verhältnismäßig
kleinem Raum: die Entfernung der einzelnen Tore in
nordsüdlicher Richtung betrug etwa 300 Meter,
die in ostwestlicher etwa 150 Meter.



Der natürliche Schutz nach Osten durch den Fluss und nach Westen
durch den Burgberg, machte eine großangelegte Stadtmauer überflüssig.

Der vorgegebenen Geländebeschaffenheit gemäß entwickelte sich
die Stadt hauptsächlich nach Süden und Norden.
Die Stadt war im Mittelalter als Reichsgut und Mittelpunkt der
umgebenden Landschaft Sitz kirchlicher und weltlicher Ämter.

Nach der Verpfändung der Stadt (1251) an die Grafen von Oettingen
ging das Stadtrecht bald verloren, die Bedeutung des Ortes zurück.


Harburg blieb bis 1806 ein den Grafen und späteren Fürsten
zu Oettingen-Oettingen, seit 1731 zu Oettingen-Wallerstein
gehöriger Markt.

Die Burg kam nach und nach, seit 1407 endgültig, ebenfalls durch
Verpfändung, zu den Oettingern, wurde von 1493 bis 1549
Residenz, nach 1731 Oberamt und Fronfeste, nach 1806 Sitz eines
Justizamtes, seit 1818 fürstliches Herrschaftsgericht und 1848-52
Sitz einer königlichen Gerichts- und Polizeibehörde.









Etwas freundliches zum Schluss...

...mein Blumengruß



Habt es alle feinwünscht

Heidrun

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18. Januar 2016

Die Harburg II. ...

...der Ort und die Örtlichkeit.

Die Erdgeister.

Wir parkten vor dem Restaurant, in dem wir zu Mittag aßen.
Gestärkt begann danach der Rundgang im Ort und den
steilen Berg hinauf zur Burg.



Unser Besuch fand wie erwähnt im Dezember vor Weihnachten statt.
Natürlich war der Ort entsprechend geschmückt...




Oberhalb der Stadt Harburg steht die gleichnamige
Burg Harburgeine umfangreiche mittelalterliche
Anlage aus dem 11./12. Jahrhundert.

Der Zustand des 18. Jahrhunderts ist in wesentlichen
Teilen erhalten. Die Burg gehört dem fürstlichen
Hause Wallerstein.

Das Bild des Tores nochmals ohne Zitat.






Diese Statuen vor dem Rathaus sind von
und stellen die Erdgeister dar.

So viel war auf der Plakette zu lesen.

Meine Recherche ergab dann, dass es sich bei den Statuen um
Juragestein handelt und dieses Kunstwerk etwa drei Tonnen wiegt.





Dafür erfuhr ich ergänzend, dass es ein Heimatlied gibt.

Harburger Heimatlied

Du sollst mir gegrüßt sein du Krone von Stein,
wie schaust du so trutzig ins Land hier hinein,
in Felsen gefüget hoch über dem Feld,
als hätt' unser Herrgott dich selbst hingestellt.
Dir uralte Trutzburg kein Lied noch erklang,
laut will ich dich preisen, dir töne mein Sang.

Wie leuchtest du rosig im Frühsonnenschein,
wie zärtlich spinnt silbern der Nebel dich ein!
Bist sagenhaft heimlich und rätselerfüllt,
wenn nächtliches Dunkel in Schatten dich hüllt.
Umflammen dich Blitze mit magischem Licht –
du trotzest den Wettern, sie brechen dich nicht.

Beglücktes Bild du, wenn über dir lacht
Der Mond und die Sterne in glitzernder Pracht,
wenn maifrisch die Bäume im Lenz dich umsteh´n,
wenn rotgoldne Blätter im Herbst dich umweh´n,
und zaubert dir Rauhreif ein silbern Gewand,
als Märchenschloss grüßt du den Winter im Land.

Fest steh´n deine Mauern, verwittert und grau,
Jahrhunderte ragen die Türme ins Blau.
Sie sah´n manche Fehde, manch blutigen Streit,
sind schweigsame Zeugen aus dunkelster Zeit.
Heut´ trägt dich mit Stolz unser Heimatrevier
Als schmückende Krone, als köstlichste Zier.

Text von Hedwig Schwerdtfeger
Musik von A. Wiedemann





Für Christa`s schöne Aktion

S / W-Fokus_2016















Habt es alle fein und einen guten Start in die dritte Januarwoche,
wünscht

Heidrun

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