31. Oktober 2015

Zitat im Bild...

...am Samstag, eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von Nova. 


Nachbarn gestern und heute, weil...

Weil es mich bewegt.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Sie dreht sich um unsere kurze Straße.
Hier wohnen wir seit etwa zwölf Jahren. Schräg, sehr schräg gegenüber
steht ein kleineres Wohnhaus mit drei Parteien.

Früher lebte der Eigentümer dieses Komplexes, Herr W. noch in der
Erdgeschosswohnung. Er starb vor wenigen Jahren. Inzwischen
wohnen dort Leute in der Parterrewohnung, die lautstark
sind, nicht grüßen können und meinem Mann, der seitlich
auf der Straße das Motorrad vorübergehend parkte auch
schon einmal anpöbelten, dass dies "ihr" Parkplatz wäre,
er müsse wegfahren - auf einer öffentlichen Straße.

Man muss wissen, dass die Parterrewohnung dieser unmöglichen
Leute über eine Garage
mit Vorplatz verfügt.

 
Mein  herbstlicher  Blumengruß  für alle Blogfreunde.




Im ersten Stock lebten ein iranisches Ehepaar mit zwei Kindern.
Man grüßte sich, man nahm sich gegenseitig die
Postpakete in Abwesenheit entgegen.
Es war ein gutes Neben- und Miteinander.

Die Iranerin rettete Herrn W. seinerzeit das Leben!
Der Fernseher von Herrn W. war implodiert gewesen,
es brannte das Wohnzimmer... Und er weigerte sich die
Wohnung zu verlassen, er versuchte verzweifelt
das Feuer zu löschen, das sich inzwischen mit starker
Rauchentwicklung mehr und mehr ausbreitete.
Die Iranerin zehrte ihn schließlich hinaus.



Drei Löschzüge standen in der kurzen Straße.

Wir, nichtsahnend, kamen von unterwegs nach Hause
und konnten nicht einmal vor unsere Garage fahren,
die gesamte Straße war blockiert: Die Nachbarn rannten herum,
sprachen ängstlich verschreckt in Gruppen zusammenstehend,
Rauchschwaden quollen aus den geborstenen Fenstern der
Unglücksstelle, ein Hund bellte wie verrückt, ein Sanitätswagen
versorgte den Herrn W. wegen einer möglichen Rauchvergiftung,
die Feuerwehrleute waren geschäftig mit Äxten, Schläuchen und
Decken zugange.



Und letzte Woche zogen die netten Iraner aus.

Ein anderer netter Nachbar, die Familie wohnt direkt gegenüber
von uns, half noch beim Packen, stellte seinen
Anhänger zur Verfügung.








Wir wissen nicht den wahren Grund, warum diese Familie
jetzt ausgerechnet mitten in der Schulzeit auszog,
wir stellten uns jedoch eine Möglichkeit vor,
nämlich dass sie sich nicht mehr wohlfühlten!














Lärmbelästigung

Mietwohnung,
hellhörige Bleibe,
jeder Schritt hörbar,
die Nachbarn zu nahe,
Enge.

Klavier,
ständig Etüden!
Du hörst mit.
Jetzt kommt der Fehler!
Missgriff

Dröhnen
Lautstarkes Vibrieren,
Rotieren der Waschmaschine.
Es zittern die Wände.
Belästigung

Endlich!
Lärm beendet!
Aufatmen darfst du,
wohltuend empfindest du sie,
Stille

Ingrid Herta Drewing, 2010
Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für diese
hochaktuellen Gedanken im Vers.


Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!

Habt es alle fein, und ein schönes Herbstwochenende,




wünscht Euch

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.
NOTE  ― My Memes

29. Oktober 2015

Ende Oktober...

...feiern wir verschiedene Feste.


Erinnerungen.

Erinnerungen an das Erntedankfest, an meinen Besuch
in Kornthal-Münchingen vor über zwei Jahren.


Es fiel mir wieder ein bei meinem Spaziergang am
Gänsbühl, und der Kahnfahrt...


















Halloween-Abstinenz


Von Irland nach Amerika
einst wanderte der Brauch,
durch Marketing kam er zurück,
nun feiert man hier auch.

Mich reizt er nicht, der Kürbiskopf,
das Gruselgeisterspiel,
seh’ lieber ihn im Suppentopf,
umrahmt von Kräutern viel.
Wer Freude hat, sich zu erschrecken
am Todesfratzgesicht,
als Knochenmann sich zu verstecken,
der scheu die Maske nicht.

Den Horror, den so mancher sucht,
den gibt’s das ganze Jahr,
solang die Kriege, die verflucht,
vermehren Todes Schar.

Lasst ruhn die Toten! Allerseelen
ist hier als Brauch zu Haus.
Besinnung, Stille, Andacht fehlen
bei dem Halloween-Gegraus.

© Ingrid Herta Drewing, Freitag, 31. Oktober 2014

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses herbstliche Gedicht.

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!



26. Oktober 2015

Die Stadt erwacht...

...das morgendliche Grau
und einige farbige Szenen.


Aufstehen!

Es ist doch höchste Zeit, in die Puschen zu kommen,
das Tagwerk wartet bereits...






Der Weg führt zuerst früh um 7:40 Uhr zur
Physiotherapie...




...und als nächstes Ziel, eine Adresse in der
Nähe des Oberhauser Bahnhofs.


Dort sieht es um diese Zeit zwar noch ruhig aus,
doch die Parkplätze sind für die Anwohner reserviert,
was eine längere Suche bedeutet.


 

Die Verlosung.

Gestern, am Sonntag fand nachmittags die Verlosung meiner
Coasters-Give-Away-Aktion statt und hier sind die Gewinnerinnen:

Susanne vom Blog Neststern
Klärchen vom Blog binablurei
und
Nova vom Blog casa-nova-tenerife



Das Präsent, jeweils ein Stück Handarbeit, ein Untersetzer für die
Lieblingstasse, geht dann im Laufe dieser Woche auf die Reise
zu den Empfängerinnen.

Ich hoffe, alle Gewinnerinnen werden viel Freude
mit diesem Utensil haben!






Oktoberbäume


Noch wabern dichte Nebel über Wiesen,
und Sonnenlicht ergreift nur matt die Räume,
um sanft im Dunst des Morgens zu zerfließen
und Farbenspiel zu wecken in den Bäumen.


Die schattenhaft jetzt als Konturen der Alleen
das graue Nass der Straße säumen
und ab und zu durch eines leichten Windes Wehn
erwachen aus den regenmüden Träumen.


Jedoch im Gold des Mittags sie erstrahlen
in ihrem farbenfrohen Herbstgewand,
bevor des Sturmwinds Töchter viele Male
im Blätterreigen tanzen durch das Land.


© Ingrid Herta Drewing, 2014


Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für
dieses herbstliche Gedicht.

 

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!









// MacroMonday2  und  


 // Outdoor Wednesday
// Wednesday around the world



// Der Natur-Donnerstag

 
Eine sehr schöne Aktion von Jutta.



  



Habt es alle fein, und einen guten Start in die

neue Woche wünscht Euch

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
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24. Oktober 2015

Ein Blick in die Vergangenheit... #2

...eine wahre Geschichte
aus meinem Leben.



Mit Musik geht alles besser.

Musik hören alle Menschen gerne, manche musizieren und
singen sogar selbst. Das Singen beherrschen heute wieder mehr
(ich denke da an die einschlägigen Sendungen im Fernsehen)
das Spielen eines Instrumentes jedoch nur wenige.

 Dafür verfügen wir über genug Technik im Haus,
im Wagen selbst beim Joggen mit Kopfhörer können wir uns
musikalische Darbietungen zuführen.

Zugegeben, das klang jetzt ein wenig geschwollen...
...stellt mir jedoch bequem die Überleitung her.

// Sieben-Sachen-Sonntag

Es dreht sich jedoch nicht allein um Musikboxen  *klick
aus der Vergangenheit...


Und jetzt ganz präzise, die Erklärung bzw.
meine Geschichte in diesem Zusammenhang.

Beim Kochen bespielt mich zur Unterhaltung u. a. mein Radio
aber auch ein kleiner Fernseher.

In diesem Fernseher plätscherte vor einigen
Monaten die Wiederholungssendung von
der BR-Reihe "Wir-in-Bayern"
unterhaltsam vor sich hin.








Wir, mein Mann und ich hatten gerade gegessen
als ich einen bestimmten Namen hörte,
der mir bestens bekannt war:
Es handelte sich um den Namen des
Nachbarsjungen, mit dem ich
bei den Großeltern Tür an Tür gewohnt hatte!

Der Name meines Freundes aus den Kindertagen.






Hellhörig geworden, traute ich kaum meinen Augen:
Es war tatsächlich derjenige, den ich als Kind kannte!


Ich erzählte ganz bewegt meinem Mann davon, der
sich gerade noch wunderte, warum ich so aufgeregt auf
den Beitrag im Fernsehen deutete...






Nach mehreren Jahrzehnten, in denen jeder von uns sein Leben gelebt
hatte, den Namen wieder zu hören, der als Kind bekannt war, nun als
Erwachsene sich wieder zu finden, welch' ein unglaublicher Zufall!






Alltäglich?

Unerklärliches im Leben könnte man als Schicksal,
als besonderer Umstand oder
Glücksfall bezeichnen, im Ergebnis bleibt es gleich:

Wie oft erlebt man/ frau sich dermaßen
kreuzende Lebenswege!?




...meine philosophische Frage, als Beitrag für   Nova`s
gerne besuchte Aktion: Bild und Zitat zu einer Einheit im Post.



Der Rest erzählt sich kurz und bündig: Ich nahm Kontakt auf.
Wir telefonierten und schrieben uns. Ein echtes Wiedersehen
wird es sicherlich demnächst auch noch geben.









 Ganz zufällig
in einer Schachtel
einen handgeschriebenen
Brief von einem alten Freund
zu finden: Ist das vielleicht kein Glück?
Aus China




Dies ist übrigens ein Satz, der unter Aphorsismus.de zu finden ist




Wir telefonierten also...

...und hier auszugsweise den Bezug zu den 
Wurlitzer-Musicboxen.

Alles andere betrifft uns persönlich.



...Gerade komme ich aus meiner Werkstatt, wo ich die letzten
Stunden der Mechanik einer alten Wurlitzer "das Laufen" beigebracht habe.

Wenn man so eine Mechanik komplett bis zur letzten Schraube
zerlegt, jedes Teil reinigt, einige Lagerstellen erneuert und
dann alles wieder zusammenbaut (dieser Arbeit dauert
etwa 70 Stunden), dann ist einiges zu justieren, bevor die Technik
wieder das tut, was die Konstrukteure sich vor fast 70 Jahren
mal ausgedacht hatten.


Ich habe wirklich höchsten Respekt, was diese Techniker damals
konstruiert haben und sie hatten sicher nicht geplant, dass
die Kisten nach  knapp 70 Jahren immer noch bzw. wieder spielen sollen. 

Aber sie tut es ...... die Mechanik läuft ruhig und zuverlässig.
Die letzten Justierarbeiten an so einer Mechanik sind ein
bißchen wie eine Prüfung schreiben.





In dieser Phase kommt es eben drauf an und es zeigt sich,
ob man ordentlich gearbeitet und nichts übersehen hat.
Läuft die Mechanik wieder, stellt sich bei mir immer ein
kleines Glücksgefühl ein und ich freue mich es geschafft zu haben.



Die Wurlitzer 41 ist ein Musikbox, die man auf den Tresen stellen konnte. Sie war der kleinste jemals von Wurlitzer gebaute automatische Plattenspielapparat.
Gebaut wurde sie 1940 und 1941.

Die Wurlitzer 850A ist die seltenste Wurlitzermaschine aus den 40er Jahren, gebaut nach dem Angriff auf Pearl Harbour ( 07.12.1941 ) in einer Stückzahl von
nur 456 Stück, denn Wurlitzer musste wegen des Kriegseintritts der USA gegen Japan für die Rüstung produzieren und konnte bis 1945 kaum noch Musikboxen
herstellen.



Die Jukeboxen der 40er Jahre spielten noch Schellack-Grammophonplatten mit 78 Umdrehungen pro Minute. Die uns bekannte Single-Schallplatte aus Vinyl
mit 45 Umdrehungen pro Minute wurde erst 1948 erfunden und setzte sich dann Anfang der 50er Jahre flächendeckend in USA und Europa durch, auch in den
Jukeboxen.
Als Nachtrag: Die leuchtende Jukebox auf dem zweiten Bild im letzten Email ist eine Wurlitzer 1015 aus dem Jahr 1945 / 1946, die erste nach dem Krieg gebaute
Musikbox der Firma Wurlitzer.
Die Farben der 1015 wechseln in 5 Farben (Drehzylinder) und
vor den farbigen Drehzylindern wechseln blubbernde Luftblasen
in dünnen Glasröhrchen von unten nach oben.

Bei der 1015 ist "richtig was los", allein wenn sie nur eingeschaltet ist und vor sich hin leuchtet. In einem halbdunklen Raum wirkt das Licht magisch, finde ich ......
man muss einfach zur Jukebox gehen und sie genau anschauen und Geld einwerfen um sie spielen zu lassen ...... Und das war ja auch das Ziel : den Leuten im Lokal "die Kohle" aus dem Geldbeutel zu locken.

Ein Lied kostete 5 Cent, 2 Spiele 10 Cent und für 25 Cent

konnte man 5 Lieder hören (natürlich US-Dollar).


Text und Bilder rund um die Wurlitzer sind Eigentum
von Axel Rosenberger!









Habt es alle fein, und ein schönes Herbstwochenende,

wünscht Euch

Heidrun

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22. Oktober 2015

Ein Blick in die Vergangenheit... #1

...wohlgemerkt: In meine  
eigene Kindheit.


Eine Zeitreise.

Gerade feiern die Medien den Film "Zurück in die Zukunft ",

mit Marty McFly und Doc Brown, der mit

der Zeitmaschine in einem DeLorean DMC-12 eingebaut,

experimentierte.

Link zu Wikipedia



// PiercedWondering 







Mein  herbstlicher  Blumengruß  für alle Blogfreunde.
 













Musik im Herbst

Nun hält uns Spätherbst fest in seinen Fängen;
der goldene Oktober Illusion!
Nasskaltes Wetter will uns schier bedrängen,
und ohne Schirm kommt keiner jetzt davon.

Die Bäume,noch belaubt,in warmen Farben,
jedoch zum Leuchten fehlt das Sonnenlicht.
Herbst-Himmel lässt im Einheitsgrau uns darben
und buchstabiert schon Abschied und Verzicht.

Da gilt es, selbst für warmen Glanz zu sorgen,
der in der Kälte Wohlbefinden bringt.
Musik schenkt Raum und führt uns wohl-geborgen
dorthin, wo unsre Seele freudig schwingt.

Kein Wetter kann uns da den Tag verdrießen,
wenn wir die schönen Klänge froh genießen.

© Ingrid Herta Drewing, 2015


Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses herbstliche Gedicht.
 
 Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,

dort findet man weitere herrliche Gedichte!
 
...ein Wurlitzer...


 // Orange You Glad its Friday



Die Rudolph Wurlitzer Company, kurz Wurlitzer, war ein amerikanisches
Unternehmen, das zwischen 1853 und 1985 Musikinstrumente, Drehorgeln 
und Jukeboxen herstellte. Das Unternehmen produzierte
außerdem Streichinstrumente, Harfen, Orgeln, Klaviere
sowie das berühmte Wurlitzer Electric Piano.


Es wurde gegründet von Franz Rudolph Wurlitzer (* 1. Februar 1831 in
Schöneck/Vogtl., Sachsen; † 14. Januar 1914 in Cincinnati / Ohio),
der im Juni 1853 in die USA auswanderte und am 8. Oktober 1859
US-amerikanischer Staatsbürger wurde. Im August 1856
gründete er einen Musikgeräte-Einzelhandel, der einen Auftrag
zur Belieferung der US-Armee erhielt.

1861 begann er mit der Produktion von Musikinstrumenten, 1872
wurde sein ebenfalls ausgewanderter Bruder Anton Wurlitzer
Mitinhaber der Firma, die 1890 als Rudolph Wurlitzer Company
firmierte. Ab 1880 führte das Geschäft bereits einen über 200 Seiten
starken Katalog.

Im selben Jahr wurde das erste, den Namen Wurlitzer tragende
Piano gebaut. Ein Feuer zerstörte im Dezember 1904 das
bisherige Hauptgebäude. Das rasante Wachstum der amerikanischen
Musikindustrie ließ auch Wurlitzers Firma anwachsen, so dass sie 1906
in ein sechsstöckiges Gebäude umzog. Eine der letzten Aktivitäten von
Rudolph Wurlitzer sen. war im Jahre 1910 der Erwerb eines
bankrotten Orgelherstellers, der Hope-Jones Organ Company.

Als Wurlitzer 1914 verstarb, waren seine drei Söhne bereits in der
Firma als Führungskräfte etabliert.

Textauszug von  Wikipedia



Bilder, die mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden sind.





 Einblicke.

Meine persönliche Reise in die Vergangenheit erfolgt
jedoch in Gedanken: Einblicke in meine Kindheit, die Ferienzeit
bei den Großeltern in
Waldershof/ Oberpfalz.

Lausbubenstreiche, die vornehmlich ― wie es die Bezeichnung besagt
von Jungs begangen, jedoch von mir als Mädchen häufig ausgeführt
wurden. Es war nicht immer einfach für meine Oma: Ich kletterte
auf Bäume, kam mit zerrissenen, verschmutzten Kleidungsstücken
nach Hause, brachte regelmäßig Frösche und Mäuse nach Hause,
während ich vorgab die Tierchen retten zu müssen und sie auf
jedem Fall auch behalten wollte.


Es war eine wundervolle Zeit, wild mit vielen Freuden und
Freunden, mit denen ich durch Feld, Wald und Wiese tobte...











...später zogen die Eltern mit meiner Schwester und mir von
München in Richtung Augsburg und wenige Jahre danach
folgten uns die Großeltern, sie verkauften ihr Haus in
Waldershof, sie wollten in unserer Nähe sein.

Mit diesen familären Umzügen fanden dann auch die dortigen
Ferienzeiten im Fichtelgebirge ein Ende.

Die fernen Freunde schrieben mir noch eine Weile,
dann verloren wir uns vollkommen aus den Augen.

Jeder ging seinen Lebensweg.




...wie diese Geschichte weiter geht?

Das verrate ich dann im Samstagspost!










Eine sehr schöne Aktion von Jutta.

















Habt es alle fein, und einen schönen herbstlich sonnigen Freitag
wünscht Euch

Heidrun

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so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.
 

Herr Hirnbeiß, der auf meinem Laptop wacht...
...extra für Elke!


17. Oktober 2015

Zitat im Bild...

...am Samstag, eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von Nova. 


Der goldene Oktober.

Anderenorts freut man sich über den "Indian Summer",  wir bekommen
heuer teilweise bereits Schnee. Jedoch ebenso die vielfarbige Buntheit der
Natur. Jedes Jahr dasselbe Schauspiel und trotzdem immer wieder einmalig.

Es dauert sicher nur noch wenige Wochen bis der Frost hier einsetzt und
einen weiteren Zauber über die Pflanzenwelt auf Feld, Wald, Wiese ― nicht
zuletzt in unseren Gärten verbreitet.


Rückzug und Ruhe sind angesagt, um Kraft zum Wachsen im Frühjahr zu gewinnen.
Die Stimmung, die Gemütsverfassung passt sich an. Auch der Mensch
braucht den Rückzug, entsagt zwar der Ruhe ― verplant die kommenden
Feiertage jedoch, als gäbe es kein Morgen...

...woher das kommt, wie ich das wohl sagen kann?!


Anfragen in verschiedenen Restaurants für den ersten oder zweiten
Weihnachtsfeiertag zeigten, dass ich jetzt im Oktober bereits zu spät dran bin!

// Kreativ für CreaDienstag

Ergo: Es hat System, dass bereits im August die Lebkuchen in die Regale der
Supermärkte wanderten. Es ist ansteckend, vermute ich jetzt wild drauflos.



 // Sieben-Sachen-Sonntag

Der Herbst in unserem Garten


Gedanken.

Liegt es an dieser Jahreszeit, dass der Rückzug der Natur eventuell
auch ein In-sich-kehren beinhaltet? Oder gibt es tausend andere
Gründe dafür!?


Es war der Dorian Gray, es war sein Spiegelbild, das mich u.a.
im Literaturunterricht seinerzeit fasziniert und beeindruckt hat.


Zur Erinnerung: Oscar Wilde wurde am 16.10.1854 in Dublin geboren.

Sein Vater war Arzt, seine Mutter Dichterin. Wilde studierte
in Dublin und Oxford. Seit 1879 lebte er in London.


1895 wurde er vom Vater seines Freundes Lord Douglas
wegen homosexueller Neigungen angezeigt und zu
zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.

Wilde starb am 30.11.1900 in Paris.




Gelesen im Projekt Gutenberg



 ...mein Besuch 2013 in der Kunstausstellung in Augsburg im Holbeinhaus.

Die im Holbeinhaus gezeigten Heubilder, eine Werkgruppe, an der
Holzapfel seit 2010 arbeitet, haben mit den Fachwerkskulpturen
aus Holzbalken Wesentliches gemein: Gefertigt aus
kräftigen Heuschnüren, die Bauern in Niederschlesien 
regionalen Technik gedreht haben, zitieren auch sie handwerkliche
Traditionen und verweisen gleichzeitig auf einen fruchtbaren
Austausch von Kulturtechniken.

Augsburg erinnern diese "Heubilder" in besonderer Weise an 
blühende lokale Textilproduktion.

 Auszug aus der Beschreibung der Ausstellung im Holbeinhaus


Wohlgemerkt: 

Mein heutiges Zitat ist entstanden ohne hier einen Zusammenhang
zwischen der Kunst im Holbeinhaus
herstellen zu wollen!

Tatsächlich ist der Satz eher meiner Künstlerseele entsprechend,
eine gedankliche Assoziation, vielleicht auch eine Inspiration
das Geschehen in unserer Zeit irgendwie ausdrücken zu wollen...



mmmmm
mmmmm

Gut gewollt – auch gut bedacht ?

Menschenströme, Gram-Geleit
aus diversen Gründen,
in das Land jetzt münden,
hoffen, dass sie jederzeit,
sicher in Geborgenheit,
Heil und Glück hier finden.

 mmmmm
Kurz ist da die Anlaufzeit,
schnell gilt’s einzuspringen,
ordnend zu bedingen,
dass trotz großer Schwierigkeit,
mancherlei Unwägbarkeit
Hilfe nicht misslinge.

 mmmmm
Helfer, willig und bereit,
sich ganz einzubringen,
sorgen für’s Gelingen.
Doch auch Raum,Verfügbarkeit
sind begrenzt, und insoweit
muss man viel erzwingen.

 mmmmm
Schlangen, kilometerweit,
Wut will sich entzünden,
weckend alte Sünden.
Und trotz reger Mitarbeit
ist zu lang die Wartezeit,
mag in Trübsal münden.

 mmmmm
Weit entfernt von Frust und Leid,
sicher in den Pfründen,
lässt sich leicht verkünden,
dass das Land sei stets bereit,
mit Asyl bei Dringlichkeit
Not zu überwinden.

 mmmmm
© Ingrid Herta Drewing, 2015
mmmmm

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für diesen


zeitnahen und hochaktuellen Vers.
  Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!








Mein  herbstlicher  Blumengruß  für alle Blogfreunde.
 
 

Habt es alle fein, und ein schönes Herbstwochenende,

wünscht Euch

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

NOTE  ― My Memes
// Scenic Weekends
// Monday Mellow Yellows