30. Juni 2014

Besuch ...

... der uns am Chiemsee in der Küche
der Ferienwohnung überrascht hatte!

Für Christa`s schöne Aktion

S / W-Fokus_2014

Das Original, eine Aufnahme vom Urlaub am Chiemsee, die mir jetzt
beim Herunterladen der aktuellen Bilder auffiel.

Ein Bild, das ich übrigens noch mit meiner Olympus fotografierte.
Inzwischen verwende ich diese Kamera hauptsächlich nur noch
mit Stativ, da sie einigermaßen schwer in der Hand liegt.


Wir waren nämlich zum Geburtstag feiern `mal eben in Italien,
im Pustertal. Der Göttergatte hatte seine Feier nach Prags verlegt.





... Kanalmixer: Schwarzweiß mit Gelbfilter ...








Sommerabend

Klar ruhn die Lüfte auf der weiten Flur;
fern dampft der See, das hohe Röhricht schimmert
im Schilf verglüht die letzte Sonnenspur;
ein blasses Wölkchen rötet sich und schimmert.


Vom Wiesengrunde naht ein Glockenton;
ein Duft von Tau entweicht der warmen Erde,
im stillen Walde steht die Dämm'rung schon,
der Hirte sammelt seine satte Herde.


Im jungen Roggen rührt sich nicht ein Halm,
die Glocke schweigt wie aus der Welt geschieden;
nur noch die Grillen geigen ihren Psalm.
So sei doch froh, mein Herz, in all dem Frieden!

Richard Fedor Leopold Dehmel

(1863 - 1920), deutscher Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor




Zusätzlich:

Die Cyanotypie, auch als Blaudruck, Eisenblaudruck bekannt,
ist ein altes fotografisches Edeldruckverfahren mit typisch
cyanblauen Farbtönen.







Der Blumengruß für meine lieben Blogfreunde
kommt von unserer Terrasse: Hier stehen diese Röslein ...





Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun

PS: Und wenn schon das Röslein nicht duftet, wenigstens einen
tollen, spannenden Fußballabend

Herz ....

.... vom Bocksberg, vom Mittsommer!



Am Montag zu posten, besitzt inzwischen längst Kultcharakter.

Und es macht natürlich Spaß, immer weitere Herzmotive im Alltag zu entdecken!
Der Kontakt mit den Mitbloggern, deren Fundstücke zu bewundern, gehört dazu  ... 

...  Herz  für  Frau Waldspecht`s  Aktion!

 

 Habt es alle fein und einen guten Start in die neue Woche
wünscht Euch

Heidrun

 

28. Juni 2014

Zitat im Bild ...


... ein Projekt von Nova  und mitmachen kann jeder,
wenn man Zeit und  Lust dazu hat.
 
 
Dabei soll ein eigenes Foto mit einen Zitat geschmückt werden, beides soll eine
Einheit bilden. Bei Nova kann man alles nachlesen und weitere Zitate im Bild finden.
 
 
 
 


Habt es alle fein wünscht Euch,

Heidrun


27. Juni 2014

Orange on Friday ...

Mein Gruß aus der Natur im Hessing-Park in Augsburg

für alle meine  lieben Blogfreunde!

 Ich ging dort vorgestern kurz spazieren,um die monatliche
Aufnahmen für Christa`s schöne Aktion 12 x 1 Bild zu fotografieren.



Das Wetter zeigte sich launisch: Es regnete immer wieder, die
Sonne kam hervor und es war doch sommerlich warm.




Am 21. Juni fand der Mitsommer statt. Wir besuchten den
Bocksberg, von dem nächste Woche gepostet wird.

Mittsommer

Der längste Tag des Jahres hat begonnen,
und golden feiert Licht, uns nun bedacht
Mittsommernacht, in Liebe lass uns sonnen,
bevor die Dunkelheit erneut erwacht.
Die Hoffnung, dass auch hier ein Sommerleben,
in Licht getaucht, sein blühend’ Lied erfüllt,
lässt uns in Harmonie nun mild verweben,
was sonst so grau die Wirklichkeit verhüllt.
Wohl wissend, dass die Sommersonnenwende
allmählich kürzt den Tag in unsrem Raum,
genießen wir dies’ Leuchten ohne Ende
wie einen schönen, lang ersehnten Traum.
Wir reichen freudig uns zum Tanz die Hände,
so als ob unser Leben neu sich fände.

© Ingrid Herta Drewing, 2014


Dankeschön, liebe Dichterfreundin für dieses wunderbare Gedicht.

  Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt; 

dort findet man weitere herrliche Gedichte!




 



Für Christa`s schönes Projekt

"Im Wandel der Zeit 2014 - 12 x 1 Motiv"

 

 Ein Miniaturbild für Christa ...

... und weitere Bilder vom Hessing-Park in einem größeren Format.



 

Zunächst geht es nochmals zurück nach Buchloe!

Auch hier waren wir in einem Park und tranken dort Kaffee.


 Die Bilder von der Parkbank postete ich bereits und nun
sind hier noch weitere Eindrücke zu sehen ...

Bild[er] wieder für das Freitagsthema von Maria:

Orange you glad it´s Friday






 ... Kaffeetassen mit oranger Musterung ...









Wir spazierten zurück zu unserem Auto und fanden
noch das orange-farbene Bürgerhaus ...


... und fleißige Männer bei der Straßenreinigung.



Uns hat es in Buchloe gut gefallen!

Vor allem war es sehr bemerkenswert, wie wir als Fremde
von allen freundlich gegrüßt wurden.

Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun


24. Juni 2014

Fenster aus Buchloe ...

... gesehen, angehalten, fotografisch eingepackt auf
unserem Ausflugsziel von letzter Woche.

 
  Jedoch zuerst der Blumengruß aus unserem Garten.
Zwischen den Pflastersteinen von der Garage in den
Garten wächst auch heuer diese zarte Jungfer im Grünen.

Bei einer Mitbloggerin konnte ich sie in der Farbe weiß bewundern.

Verlinkt mit Wednesday around the world.




Sommertage

Der Sommer hält in seinen warmen Armen
geborgen nun die kleine, helle Welt.
Die Wälder rauschen, Heuduft auf den Farmen;
der Himmel leuchtet blau und unverstellt.
Das ist die Zeit der milden Zaubernächte,
und Paare traulich unter Sternen gehen.
Als ob dies’ süße Lied nur Segen brächte,
lässt sie die Liebe in die Zukunft sehen.
Wer denkt da schon an Herbst? Die Blätter grünen,
und unterm Dach ziehn Schwalben ein und aus.
Die Sonne strahlt, als möcht’ sie Regen sühnen,
der wochenlang belastet Mann und Maus.
Jetzt wohnt im Haus das Glück, die Fenster offen,
schaut es beherzt hinaus, ein freudig’ Hoffen.

© Ingrid Herta Drewing

 

Dankeschön, liebe Dichterfreundin für
dieses wunderbare Gedicht.

  Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt;
dort findet man weitere herrliche Gedichte!

Vera's Blick zum Fenster

... und es kommen wieder einige Fenster für Vera

 Alltag einmal anders, meint sie ...

 

Und es werden viele interessante [Fenster-]Einblicke von den Teilnehmern gezeigt!

 

 

 Ein nordisches Haus im Ostallgäu? Wir befanden uns bereits auf dem
Rückweg, diesmal über die Landstraße, als sich dieses Bilderbuchhaus
darbot. Leider konnte ich über dieses imposante Haus
nichts weiter in Erfahrung bringen. Vielleicht beheimatet es ein Museum?

 

 



Holz

Jüngst sprach zu mir ein faules Holz:
»Ich bin des Pfirsichstammes Sohn,
der viel der edlen Früchte trug
vor mehr als tausend Jahren schon.«
Ich warf es lachend ins Kamin.
Was tu ich mit dem leeren Wicht,
Der prahlerisch zu seinem Ruhm
von alter Ahnen Taten spricht?


(1794 - 1827), genannt Griechen-Müller, deutscher Liederdichter
(Wander-, Müller-, Griechenlieder) und Philhellene






 

 

 






 

 

 

 Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun



 


 

 

23. Juni 2014

Herzen und mehr ...

Für meine lieben Blogfreunde ein
Blumengruß vom Feldrand: Die Ackerwinde




 

Naturnähe

Wie gut, dass wir hier hautnah noch erleben,
empfinden können alle Jahreszeiten,
dass uns Natur im Umfeld ist gegeben
und nicht nur virtuell im Bildschirmgleiten!
Dass es noch Häuser gibt, wo man die Fenster
weit öffnen kann, die frische Luft zu spüren,
und nicht im Bann geschäftiger Gespenster
sich lässt das Leben weich gespült filtrieren!
Noch ist der Mensch ein Wesen, das Natur
in Nähe braucht, nicht nur PC, Maschinen,
die leicht auch führen in des Fremdseins Spur,
obwohl die Dinge täglich nützlich dienen.
Wir mögen die Natur mit ihrem Flunkern,
verabscheuen ein Leben, grau, in Bunkern.

© Ingrid Herta Drewing


Dankeschön, liebe Dichterfreundin für
dieses wunderbare Gedicht.

  Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt;

dort findet man weitere herrliche Gedichte!




Am Montag zu posten, besitzt inzwischen längst Kultcharakter.

Und es macht natürlich Spaß, immer weitere Herzmotive im Alltag zu entdecken!
Der Kontakt mit den Mitbloggern, deren Fundstücke zu bewundern, gehört dazu  ... 

...  Herz  für  Frau Waldspecht`s  Aktion!

Der Spaziergang durch Buchloe geht weiter.
Wir hatten nach dem angenehmen Mittagessen große
Lust uns den Ort genauer zu betrachten und stromerten durch
die Straßen.

 Die Geschäfte zeigten auch hier Herzen!



Für Vera`s Fenster warteten ein paar besondere
Exemplare in Buchloe auf den Knips meiner Kamera.

Davon morgen mehr ...
 

Für Christa`s schöne Aktion

S / W-Fokus_2014

 Eine nostalgisch anmuntende Parkbank lud zum Verweilen ein.



Das Bild auf Schwarzweiß gesetzt ...



Die Parkbank mit einem Verlauf



Adäquat erscheint mir diese Bearbeitung:
Die Parkbank als Sepiabild, mit einer sehr
starken Scharfzeichnung (Filter).


 Habt es alle fein, wünscht Euch
und ein guten Start in die neue Woche!

Heidrun


22. Juni 2014

Immer wieder Sonntags ...

  Gruß aus dem Garten

Makro


Der Wochenrückblick:

Vor dem Feiertag, Fronleichnam, hatte mein Mann frei und
wir nutzen den Tag für einen Ausflug ins Voralpenland nach Buchloe
zu fahren.

Vorbei am Augsburger Fußballstadion, der SGL-Arena ...



 ... führte der Weg gen Süden in Richtung Landsberg und dann weiter
nach Buchloe. Es dauert keine 40 Minuten und wir waren angekommen.


Vor der Fahrt las ich einiges über den Ort Buchloe:

Zwischen 1100 - 1150 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt,
als die Edelfrau Bertha dem Kloster Rottenbuch ihre Güter zu Buchelon
mit den dazugehörigen Leibeigenen übergab.

Der Ursprung des Ortsnamens Buchloe ist nicht gesichert. Am wahrscheinlichsten
leitet er sich aus dem Althochdeutschen "ze den buoch-lohun" her,
was sich mit "bei den lichten Buchenwäldern" übersetzen lässt.


Im 12. Jahrhundert wechselten sich welfische mit staufischen Grundherren ab.
Zwischen 1273 und 1283 erhob König Rudolf von Habsburg den Ort zur Stadt.
Dies erfolgte wohl auf Bitten Volkmars des Weisen von Kemnat, zu dessen
Herrschaftsgebiet Buchloe jetzt gehörte. Im Jahre 1299 wurde das
Zisterzienserkloster Stams in Tirol Herr über Buchloe.


Anfang des 14. Jahrhunderts kam der Ort zum Hochstift Augsburg,
in dessen Besitz er bis zur Säkularisation 1803 verblieb.
Das Wappen von Buchloe verweist auf diese frühere Zugehörigkeit:
Ein Spätgotischer Spitzschild, der von Rot und Silber gespalten ist.



Dem aufstrebenden Ort verlieh Kaiser Karl IV das Marktrecht und den Blutbann.
Buchloe wurde damit zum Sitz eines Hochgerichts mit Stock und Galgen. 


Im sogenannten deutschen Bauernkrieg wurde der Ort durch die Soldaten
des Herzog Ludwig von Baiern 1525 zerstört. Dieser befürchtete
irrtümlich einen Angriff auf seine Stadt Landsberg durch den
"Buchloer Haufen" und wollte dem zuvorkommen. 


1587 errichtete der Augsburger Kaufmann Karl Imhof
eine Wollfabrik, in der verarmte Bürger Arbeit und Verdienst finden konnten.
Mit dieser sozialen Einrichtung war man in Buchloe der Zeit weit voraus. 


Im frühen 18. Jahrhundert wurde diese Fabrik in ein Arbeits- und Zuchthaus
umgebaut, dessen berühmtester Insasse Matthias Klostermayr, der
bayerische Hiasl, war. 


Ein entscheidendes Jahr für Buchloe war das Jahr 1848. Die Bahnlinie
Augsburg-Kaufbeuren wurde eröffnet. Buchloe wurde damit Bahnstation
an der Ludwig-Süd-Nord-Bahn. Durch die Anbindung an die Bahnlinie
erfuhr Buchloe einen enormen Aufschwung.



 Das Wetter war uns gewogen, wir speisten unter freiem Himmel
in einem mit wilden Wein umrankten Gasthof auf der Terrasse.


Einen ganzen Tisch voller Engerl in Buchloe wollte gefunden werden.
Wir stolperten vertieft in unserer Unterhaltung fast darüber:

Somit sind für Sabienes himmlische Aktion ganz viele

Engel aus Buchloe dabei ...





... der Bummel durch den Ort brachte weitere Bildmotive,

die heute und im Laufe der kommenden Woche gezeigt werden

Am Straßenrand entdeckt für Arti`s Photo-Aktion

Von allen Seiten schön







 Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun