31. März 2014

Herz, Engel und noch mehr ...

 

... am Montag zu posten, besitzt inzwischen fast Kultcharakter.

Und es macht natürlich Spaß, immer weitere Herzmotive

im Alltag zu entdecken! Der Kontakt mit den Mitbloggern,

deren Fundstücke zu bewundern, gehört ebenfalls dazu  ...


... ein Herz  für  Frau Waldspecht`s  Aktion.

 

Ein Schattenherz im sonnigen Garten

Eine Weile die Katze beobachten nach dem Bücken,
dem Ausputzen der Beete.

Und siehe da:
Der Schatten des Herzens zeichnet sich im Grün des Rasens ab.

Das  Herz, das ich letztes Jahr gefertigt hatte und den Herbst, den
Winter hindurch am Baum hing. Wir sahen es stets vom Esstisch aus:
Wie es im Wind baumelte, sich leise oder auch mitunter heftig drehte.

Es hielt stand!

  

Damit sie kommen

Eine Kerze genügt. Ihr Licht, das matte,
fügt sich besser, schmeichelt mehr,
wenn sie kommen, die Schatten, die Schatten der Liebe.

Eine Kerze genügt. Das Zimmer sei heut' abend
ohne helles Licht. Tief in Träumerei versunken,
voll Empfänglichkeit und bei schwachem Licht –
so in Träumerei versunken gebe ich mich Gaukelbildern hin,
damit sie kommen, die Schatten, die Schatten der Liebe.

Konstantinos Petrou Kavafis

(1863 - 1933), griechischer Lyriker der Moderne

 

... Luzie genießt die Sonne ...

 
... ich sitze und beobachte ...






Höchste Zeit für das März-Bild mein 12 / 1 Bild.
 
Augsburg am Rathausplatz:

Trotz Baustelle sitzen hier die Bürger
draußen und genießen bei Kaffe und Kuchen die Sonne.

Typisch meine Stadt!

 












Die Frühlingssonne hat es in sich.


Das bekam den Osterhasen allerdings schlecht,
wie hier in der Auslage (am Sonntag fotografiert) einer Konditorei zu sehen!







Augsburg: Wittelsbacher Park ...

... ein Spaziergang bei Sonnenschein.


Für Christa`s Projekt

"Im Wandel der Zeit 2014 - 12 x 1 Motiv"





 
Und zuletzt ist auch ein Engerl heute mit dabei.

Ein nachträglicher Post für Sabienes Aktion:


Bilder vom Spaziergang in Friedberg bei Ausgburg
von letzter Woche

davon sende ich ein paar Engelsflügel 

 mein Beitrag #19

 

Sind die Flügel zm Trocknen aufgestellt?

Oder gar verloren gegangen?

 





Philosophie wird Engelsflügel stutzen,
mit Zirkel und Lineal Mysterien bezwingen,
die Luft von Geistern,
die Höhle von Dämonen leeren.

John Keats 

(1795 - 1821), englischer Dichter




 

Habt es alle fein und einen guten Start in die
neue Woche, wünscht Euch

Heidrun

 

27. März 2014

Orange on Friday ...


Bild [er] für das Freitagsthema von Maria

Orange you glad it´s friday ...

Bilder von der Eröffnung der Ausstellung im Holbein-Haus

Die Einladung erfolgte über den Kunstverein Augsburg


Daniel Richter

"mamillen, spandrillen, ronald"

 
http://www.kunstverein-augsburg.de/ausstellungen/einzelansicht/article/35/mamillen_spandrillen_ronald.html?tx_ttnews[year]=2013&cHash=fa3353fce07f74aad45f9af0a38c335e




 

Meine Bekannte und ich besuchten die Eröffnungsfeier ...
... die Lichterverhältnisse waren zum Fotografieren nicht optimal!

 

 

Die Bilder sind verlinkt:

oben, das erste Bild zum Holbein-Haus

unten, zum Pressebericht.


http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Plakativ-das-eine-intim-das-andere-id27895877.html

 

Zitat

Richter lässt hier zwei visuelle Darstellungsformen
aufeinander prallen, die beide gewaltige Sprengkraft haben:
politisches Plakat vs. erotische Zeichnung.

 

Meine persönliche Meinung

Die politischen künstlerischen Ausarbeitungen von Daniel Richter
kann ich noch
akzeptieren, verstehen und achten ...

Bei den erotischen Bildern fragten wir
uns, ob ein Kind zugange gewesen war!







Eines der bekannten Bilder / Plakate


Habt es alle fein und ein hoffentlich schönes

Frühlingswochenende

Heidrun



24. März 2014

Herzen und Herzchen ...

... am Montag zu posten, besitzt inzwischen fast Kultcharakter.

Und es macht natürlich viel Spaß, immer weitere Herzmotive

im Alltag zu entdecken! Der Kontakt mit den Mitbloggern,

deren Fundstücke zu bewundern, gehört ebenfalls dazu  ...


... ein Herz  für  Frau Waldspecht`s  Aktion.

  

Langsam rückt das Osterfest näher.

Die Dekoration in den Schaufenstern erinnert uns daran ...

... zum Beispiel hier in Friedberg bei Augsburg.

 

Für die einen ist es Kitsch, und ich finde diesen Filz-Hasen, der so

niedlich das Herz hält, einfach richtig hübsch  ...  herzig eben!


Frühlingsferne

Von Osten braust ein kalter Wind,
verweht mir meine Frühlingsträume;
statt zu spazieren, geht’s geschwind
nach Haus in wohlig’ warme Räume.


Wir dürfen wohl noch weiter darben,
da Kälte herrscht statt milder Luft,
und Einheitsgrau vertreibt die Farben.

Nur das Parfüm schenkt Blütenduft.

Und auch die Osterhasen müssen,
anstatt im Walde auf dem Moos,
Geheim-Versteck im Hause wissen;
sie fragen:”Wo bleibt Frühling bloß?”


Der will wohl noch im Süden bleiben,
und herzt dort Mandelbaum, Mimosen.
Sollt ‘man ihm einen Bittbrief schreiben
und ihn mit Worten zart liebkosen?


© Ingrid Herta Drewing
Geschrieben am Sonntag, 24. März 2013 
 
Dankeschön, liebe Dichterfreundin für dieses


wunderbare Gedicht.



Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt.












Habt es alle fein und einen guten Start in die
neue Woche, wünscht Euch

Heidrun

 

... unsere Fanny eilte in den Garten ...

 

23. März 2014

Immer wieder Sonntags ...


Bilder vom Spaziergang in Friedberg bei Ausgburg

und ich sende je ein Engerl für #17 und #18. 

Ein Engel geht durchs Zimmer

 mein Beitrag #17

Eine Redewendung, der ich einmal nachspüren wollte.
Bekannt ist es: Ein Engel geht durchs Zimmer sagt man, wenn in der
Unterhaltung plötzlich Stille einkehrt, so wie beim Erscheinen eines
Engels alles betroffen schweigen würde.

Diese Redewendung geht zeitlich sehr weit zurück.
Davon später ...

Grundlegend:

Es wurde von verschiedenen Philosophen, Dichtern angenommen, dass
mit diesem Engel der Todesengel gemeint sei, zumal bei sinngleichen
Redensarten öfter Tod und Begräbnis genannt wird. 

Anderenorts, wie in der Schweiz geht auch in Frankreich, England,
Schweden, Lettland und Estland ein Engel durch das Zimmer
oder am Hause vorbei.

In Frankreich "Un ange vient de passer", in England "There is an angel
(a spirit) passing"; in Holland ein Priester" Daar gaat een dominee voorbij";
in Estland "Der Tod geht hinter dem Hause durch".

Auch für Spanien ist die Redensart bezeugt. In Amerika wird das
auftretende Schweigen, die unerwartete Stille mit einer Quäkerversammlung
verglichen: Quaker meeting. "It's twenty minutes past"; oder
"The cat has stolen your tongue".


Zeitlicher Rückblick

Diese Redensarten stehen vermutlich in einem genetischen Zusammenhang.

O d e r
Vielleicht gibt es jedoch gar keine Verbindung zwischen
diesen verschiedenen Versionen, oder es sind reine
Scherzfiktionen oder aber Survivals alter Vorstellungen?

Eine mögliche Lösung dieser Hinterfragungen zeigt eine Stelle bei
Plutarch  (46-120 n. Chr.) auf,
über die Geschwätzigkeit der Menschen:
Entsteht in einer Gesellschaft plötzliche Stille, so sagt man,
Hermes sei hereingekommen.

Ermhs epeiselhlyte


Hermes, der Herold und Bote der Götter, dem die Zungen der
Opfertiere verfielen und von dem man glaubte, er habe dem
neugeschaffenen Menschen die Zunge gegeben. Kam er zu einer
Opfelzeremonie, mußten alle schweigen.

Es ist jedoch noch nicht geklärt , wie der Zusammenhand entstand
während des allgemeinen Schweigens, einen Engel durch
das Zimmer fliegen zu meinen, oder die Quäkerversammlung
und woher der Zungenabschneider von Hermes abstammen.


Aber es zeigt sich, dass diese scheinbaren [ Scherz ] Redensarten
auf eine alte Glaubensvorstellung als Grundlage zurückgehen,
vielleicht sogar auf die jüdischen Riten der Passahnacht.

Auf dem Höhepunkt der Nacht wurden alle Gläser mit süßem Rotwein gefüllt.
Vom größten Pokal sollte Gottes Engel kosten, der in jener Nacht
in den Häusern der Juden Einkehr hielt.

Man erlöschte alle Lichter, und in der von Anbetung und ehrfürchtigen
Stille wartete man, bis der Engel dagewesen war.
Dann zündete man die Lichter wieder an und beendete schnell das Mahl.
 
   
    Auch in der Literatur wird diese Redenwendung gerne eingesetzt.
Mörike schreibt in seinem Roman "Maler Nolten": 
Ists nicht ein artig Sprichwort, wenn man bei der eingetretenen
Pause eines lange gemütlich fortgesetzten Gespräches zu sagen pflegt:
Es geht ein Engel durch die Stube!
K. L. Immermann gar in seinem Münchhausen-Roman:
Der Mythus sagt, in solchen Zeiten fliege ein Engel durch das Zimmer,
aber nach der Länge derartiger Pausen zu urteilen, müssen zuweilen
auch Engel diese Flugübungen anstellen, deren Gefieder aus
der Übung gekommen ist.

In diesem Zusammenhang fand und fotografiert ich diesen Engelskopf
an einer Haustüre in Friedberg bei Augsburg.
... mein Engel #18 ...

 Habt es alle fein, wünscht Euch


Heidrun



21. März 2014

Orange on Friday ...





Bild[er] wieder für das Freitagsthema von Maria:

Orange you glad it´s friday ...

 Im Blumentopf steckt ein Clown.

  

Weitere Frühlingsblüher:

Diesmal aus Nachbarsgarten!

  



Frühlingsmittag


Friedlich schöne Mittagsstunde!
Hier im hellen Sonnenlicht
hör’ und fühl’ ich Frühlings Kunde,
sehe, wie er lächelnd spricht.
Von des Lebens jungem Werden,
Wachsen, Grünen, Neubeginn.
Er entlockt der kleinen Erde,
zärtlich flüsternd, Blütensinn.
Froh gestimmt die Vögel singen,
fliegen leicht beschwingt, die Luft
ist erfüllt von süßem Klingen
und der Blüten mildem Duft.
Friedlich schöne Mittagsstunde!
Mir ist auch nun leicht zu Mut,
träum’ im Park bei der Rotunde,
Lebensfreude tut so gut!

© Ingrid Herta Drewing, 24. März 2011

Dankeschön, liebe Dichterfreundin für dieses

wunderbare Gedicht.


Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt.






COLOR IS MY DAYLONG OBSESSION, JOY, AND TORMENT.
CLAUDE MONET


Habt es alle fein, wünscht Euch
Heidrun

20. März 2014

Frühlingsanfang ...

... die Bilder vom gestrigen Besuch in München stehen nun,
wie versprochen im Post Wochenteiler ...


Heute zum Frühlingsanfang




Irgendwann einmal entdeckt
fotografiert
und
nun passt es heute!




Ein Spaziergang am Bach letzte Woche in Haunswies ...




  

Der Frühling ist da

Sieh, der Forsythien Sonnen-Glanz
strahlt hell in Park und Garten!
Vorbei das lange Warten
in Winters dunklem Mummenschanz,
in Nebels grauem Schleiertanz!
Froh darf der Frühling starten!

Da reihen Apfel-Mandelbaum
sich ein; ein Meer von Blüten
schenkt nun in zarter Güte
den Bienen gelben Pollenflaum
für ihren Honigwaben-Traum
in blühendem Behüten.

Auch Schmetterlinge, die für sich,
aus dem Kokon entwunden,
die Schöngestalt gefunden,
anmutig tanzen hier im Licht,
das sonnenwarm von Hoffnung spricht
und klar erfüllt die Stunden.

Der Sperling tschilpt, die Amsel singt.
Des Frühlings Liebeslieder
erklingen süß dir wieder.
Und in der Luft ein Zauber schwingt;
sein Duft in Nase, Seele dringt
und stärkt auch dein Gefieder. 


© Ingrid Herta Drewing,2014

Dankeschön, liebe Dichterfreundin für dieses

wunderbare Gedicht.


Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt.






COLOR IS MY DAYLONG OBSESSION, JOY, AND TORMENT.
CLAUDE MONET

Habt es alle fein, wünscht Euch
Heidrun