31. Januar 2014

So oder so ...


... verbringen wir doch mehr Zeit im Wohnzimmer bei dieser
kalten Witterung. Daher ein Bild aus der Ecke des Raumes
für das Freitagsthema von Maria.


Es handelt sich um ein künstliches Pflanzenarrangement,
das ich nie gießen brauche (!) und das ich einmal zeige für






Frühlingsahnen


Es heben sich die Tulpen-Spitzen
grün aus der Erde braunem Grund;
und über Asphalts Winterritzen
des Löwenzahnes Sternenrund.


Das drängt nun alles hin zum Licht
sucht nach des Frühlings milder Süße.
Im Park versammelt, dicht an dicht,
der Krokusgrüppchen zarte Grüße.


Die Amsel singt hell voller Lust
hier lieblich ihre Flötenlieder;
und auch von dir weicht Frostes Frust,
kommt endlich doch der Frühling wieder.

© Ingrid Herta Drewing

Geschrieben am Mittwoch, 29. Januar 2014

Danke, liebe Dichterfreundin einmal mehr für
diese herrlichen Verse.


Es ist die Sehnsucht nach Licht, nach den Farben
der Natur und dem Aufkeimen der
Bäume und Sträucher.






EIne weitere Foto-Aktion:

Freies Fotoprojekt Sitzgelegenheiten

Im 2-Wochen-Rhythmus werden in dem Projekt Sitzplätze gezeigt:
Bänke, Couch, Stuhl oder Sessel ...  ... ob drinnen oder draußen.

Ich werde versuchen meinen Post dazu möglichst regelmäßig zu zeigen ...



... der vergessene Gartenstuhl in unserem Garten ...





Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun





29. Januar 2014

Wochenteiler ...

Nein, ich kann heute nicht wortlos sein!


Nach dem erfolgreichen Auftakt meiner Vernissage, zieht meine Kunst
gegen das Bienensterben weitere Kreise. So höre ich von Menschen
spontan immer mehr ihre Geschichten und Erlebnisse mit Bienen:

Eine Dame berichtete mir:

 

Auf ihrer Terrasse befänden sich Korbmöbel. Diese Korbmöbel wären verstellbar
und haben zwischen den Gelenken Zwischenräume. Hier konnte sie beobachten,
dass sich eine Biene im Zwischenraum versuchte ein Nest zu bauen.

Ein Bienennest!?

Das kam zutage, nachdem sie bei einem Imker nachgefragt hatte und
sich diese Information holte. Die Biene in Ermangelung ihres immer
dürftiger werdenden Lebensraumes suchte nach Alterniven,
sich ein Nest zur Eiablage zu bauen.
Die Biene fand sie bei den Korbmöbeln, was eher selten zu beobachten wäre.

Es ist ein Phänomen.

Ich habe mich sehr über diesen Bericht gefreut und gebe es gerne weiter.


Außerdem poste ich nochmals aus

bzw. über einen Münchner ...

mit  Outdoor Wednesday  und   Wordless Wednesday





Geistige Nahrung ist der

Adel der Seele.

Philippus Theophrastus Paracelsus
(1493 - 1541), eigentlich Philippus Aureolus Theophrast Bombastus von Hohenheim,
deutscher Arzt und Reformator der Medizin












 Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun



27. Januar 2014

Magic Monday ...


Beim magischen Montag ... heißt es heute
 
"Blau"

initiiert von Paleica.

Gelernt, ist gelernt ...

Die Farbe Blau gehört zu den sogenannten Primärfarben im Farbkreis.
Goethe befasste sich auf sein Weise mit den Farben
und schuf eine eigenes Farbschema.


Goethes sämtliche Werke! – Blättere weiter, auch über
der nächsten Seite scheint die Sonne! – Vierzig Bände Weltruhms,
zweiundachtzig Lebensjahre und nur vier Wochen ungetrübtes Glück
oder besser gesagt, eigentliches Behagen; – welch ein Trost für uns alle! –
Ein Vivat allen guten und wackeren Gesellen zu Wasser und zu Lande,
auf ebener Erde und auf den goldenen Wolken im blauen Äther,
den guten, wackeren Gesellen, die aushalten und sich
nicht irren lassen und bei jeder Witterung den Tag preisen.

Tue, was du willst, aber in allen Lagen nimm dir
ein Exempel an dem alten Geheimen Rat.

Wilhelm Raabe
(1831 - 1910), deutscher Erzähler (Pseudonym: Jakob Corvinus),
einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus





Goethe`s Farbwelt

Blau und Gelb stellten für Goethe die "Urfarben" dar.
Daraus leitete er alle anderen Farben ab.

Vorangegangen war folgender Versuch: Stellt man kleine weiße Treppen in
eine blaue Kupfersulfatlösung oder in eine gelbe Kaliumdichromatlösung,
erscheint in jeder tieferliegenden Stufe eine zunehmende
Röte des Blaus oder des Gelbs.


Wikipedia-Bild

Die Farben entstehen also nicht durch Zerlegung des Lichts,
wie Newton behauptete, sondern "am Hellen und am Dunkeln" 
  
Er stellte Rot an die Spitze des Farbkreises,

das als reines Rot "weder ins Gelbe noch ins Blaue hineinspielt" 
und nannte es Purpur, was soviel heißt wie "königliches Rot".

Er wies aber darauf hin, dass das Purpurrot blaustichig wirkt,
gemeint ist heute ein Karminrot.


Und heute halte ich die Füße still, ich mache Blau ...


  Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun


Montagsherz ...

 ... mit Bildern aus der Küche, vom Fensterbrett bei uns zu Hause.


Eine Geschenk meiner lieben Freundin, Isolde  ... ein Herz.


Für  Frau Waldspecht`s beliebte Aktion.





Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen,

dem man soeben etwas geschenkt hat.

Jean de La Bruyère

(1645 - 1696), bedeutender Vertreter der französischen Moralisten









Habt es alle fein und einen guten Start in diese letzte
Januar-Woche

Heidrun


26. Januar 2014

Immer wieder sonntags ...

Wir besuchten wieder München, zum Treffen mit den Bikerfreunden und

senden vier Putten  #10

... für Sabienes Aktion: Send me an Angel.

 

Die Mariensäule am Marienplatz

Das Denkmal erschuf Kurfürst Maximilian I. im Jahre 1637.

Er löste damit sein Gelübde ein und

dankte der Jungfrau Maria, dass die Schweden die Städte

München und Landshut verschont hatten.



 Oben auf der Spitze der Säule steht eine über zwei Meter hohe
vergoldete Muttergottes, die bereits 1598 von
Hubert Gerhard gefertigt worden war.

Die Säule ist von einer Balustrade umgeben.

An den Eckpunkten kämpfen vier Bronzeputten,
die sich allegorisch auf den Psalm 91 Vers 13 beziehen,
der in gekürzter Form auf den Schilden wiedergegeben ist:

„Super aspidem et basiliscum ambulabis et

leonem et draconem conculcabis“ 


Übersetzt:  „Über die Schlange und den Basilisken wirst du schreiten
und den Löwen und den Drachen wirst du zertreten.“

Die Engel stehen im Kampf mit vier als Tiere dargestellten Menschheitsplagen.
Der Löwe verkörpert den Krieg, der Basilisk – ein Fabelwesen –
die Pest, ein Drache den Hunger und eine Schlange den Unglauben.

Die vier Darstellungen wurden vom bis heute namentlich nicht
bekannten „Meister der Heldenputti“ (wahrscheinlich ein Wachsbildner)
gestaltet und von dem Bronzegießer Bernhard Ernst umgesetzt.






... weiter im Regen ...


Von allen Seiten schön, daher sollte man
so manches rundherum betrachten!

Meint zumindest Arti und schuf das passende Photo-Projekt

 Von allen Seiten schön ...

 Ich fand im sog. Prunkhof, im Münchner Rathaus, diesen Löwen,
den ich anschließend betrachtet und fotografiet habe.



Hereinspaziert durch das Tor in den Rathaushof ...












Durch das Turmportal oder den Eingang an der Weinstraße gelangt
man in den Prunkhof, der eine reiche architektonische Ausgestaltung besitzt.

Der in der Grundform eines Vierecks angelegte Hof ist gegen Norden vom Kassen- und
Bibliothekstrakt, im Süden vom Turm- und Treppenbau und im Westen von der
großen Wendeltreppe begrenzt.










Das Portal zur Kassenhalle (heute Rathausgalerie) ist mit einem

giebelartigen Aufsatz überdacht, in dessen Mitte
das große Münchner Stadtwappen angebracht ist.

Rechts von dem Wappen steht ein in Stein gehauener Hund mit
freundlichem Schweifwedeln, der diejenigen begrüßt, die Geld für den
Stadtsäckel bringen.

Ihm gegenüber befindet sich ein Mops, der solche anknurrt,
die Geld hinaustragen.
Auf beiden Seiten ist das Kassenportal von Figuren - einem
zahlenden Bürger und einer Frauengestalt (Allegorie der Kasse) - begrenzt.



Prunkstück des Hofes ist der große Wendeltreppenturm,

dessen Kern die "Treppe der Menschenalter" bildet.

Die vier Menschenleben, die das Menschenalter symbolisieren,
sind durch Figuren an den Strebepfeilern des Turmes angebracht:
Mutter mit Knäblein, Jüngling, Mann und Greis.

Die Konsolen dieser Skulpturen zeigen in Halbfiguren die
gleichen Phasen für das weibliche Geschlecht. Mannigfache Gestalten,
teilweise unter Verwendung bekannter Münchner Typen,
figurieren an der Wendeltreppe als Wasserspeier.

Gegenüber des Wendeltreppenturmes befindet sich
der Eingang zur Rathauskantine.


In der Sommerzeit befindet sich das Café des Ratskellers im Prunkhof.




Eine Collage zum Schluß ...



 Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun



24. Januar 2014

So oder so ...


Ein Bild vom Fensterbrett in unserem Bad.

Hier sitzt der orange Piepmatz und gibt nach und nach
seinen Wasservorrat an die Pflanze ab.






Es sagte ein Philosoph zu einem Straßenfeger: "Ich bedaure dich.

Hart und schmutzig ist dein Tagewerk."

Und der Straßenfeger sagte: "Vielen Dank, Herr.
Aber sage mir, was für eine Arbeit hast du?"


Und der Philosoph antwortete:

"Ich studiere des Menschen Geist,
seine Taten und sein Verlangen."


Da fuhr der Straßenfeger fort, zu fegen, und sagte
mit einem Lächeln: "Ich bedaure dich auch."

Khalil Gibran

(1883 - 1931), eigentlich Djubran Chalil, Djabran, Djibran,
christlich-libanesischer Dichter, Philosoph und Maler, emigrierte in
jungen Jahren in die USA, sein Lebenswerk galt der Versöhnung
der westlichen und arabischen Welt


 Habt es alle fein und ein schönes Wochenende
wünscht Euch

Heidrun



21. Januar 2014

Augsburg: Wittelsbacher Park ...

... ein Spaziergang im Januar bei Nebel.

Zwischen der Gögginger Brücke und dem Rosenaustadion liegt der
Wittelsbacher Park die größte Grünanlage Augsburgs.


Typisch meine Stadt!



Und ich beabsichtige für Christa`s Projekt

"Im Wandel der Zeit 2014 - 12 x 1 Motiv"

und für Tabea "Zeigt her Eure Foto`s"
die Bilder monatlich beizusteuern.


Überragt vom Hotelturm, finden die Augsburger viel Fläche
zum Erholen und Spazierengehen.

Mit seinen Rasenflächen und baumgesäumten Wegen bietet der Park
ein großartiges Stück Natur mit vielen teils exotischen Bäumen.

Im Winter eignet sich der neben dem Stadion gelegene Rosenauberg zum
Rodeln,  und im Sommer lockt der Biergarten am Teichpavillon
gleich neben der Kongresshalle.

Aus dem vielfältigen Baumbestand ragt u.a. im Park eine
Gruppe riesiger Rotbuchen heraus. 






 Wir, meine Freundin mit Hund Leo und ich waren im sogenannten Japangarten.

Eine Ehrung für Rudolf Diesel.



Der Rudolf-Diesel-Gedächtnishain


Hier befinden sich auf etwa 1.000 Quadratmetern, von Hecken umstanden,
mitten im Park etliche große Steine. Der Gedächtnishain wurde 1957
von dem japanischen Unternehmer Magokichi Yamaoka gestiftet.

Er wollte damit an den Erfinder des Dieselmotors Rudolf Diesel
und an die Erfindung selbst im Jahre 1897 erinnern.
Dieser Hain dürfte einer der ältesten Japangärten in Deutschland sein.

Magokichi Yamaoka ließ dafür eigens vom japanischen Fluss Inagawa
 Felsblöcke hierher schaffen. Magokichi Yamaoka war zur Zeit der Stiftung
Chef der Yanmar-Diesel-Werke, die in Amagasaki und in Nagahama,
beides seit 1959 Partnerstädte von Augsburg - auch auf seine Initiative hin.

Es waren die ersten deutsch-japanischen Städtepartnerschaften.










Der Blick, wenn auch durch den Nebel verschleiert, zeigt die beiden Türme von
der Kirche St. Anton. Die Geschichte der Entstehung liest sich interessant und
die Architektur gehört zu den bedeutensten Sakralbauten des 20. Jahrhunderts.

Die Zweiturmfassade zieht optisch an und war für uns
zielgerichtet im Nebel eine Orientierung.


Diesen Blick hinweg über die Grünfläche hatte ich mir auserkoren
für diesen
monatlichen Bildbeitrag.

Hier möchte ich die Veränderungen jeweils im Bild festhalten ...


St. Anton im Januar

Kirche St. Anton, Ausgburg


















Hierauf dem Stein steht:

Der Große lebt nicht für sich

sondern für alle.


... Leo mit Hundebekanntschaft ...




Unsterblich lebt Dein Geist
weiter in den Landen Japans.


Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun