30. September 2013

Magic Monday ... ewig

Magic Monday ... heißt es wieder, diesmal unter dem Motto

ewig

initiiert von Paleica

Für meine persönlichen Empfindungen gehört zu der Zeitlosigkeit,
die hinter dem Begriff des Ewigen steckt,
 heute mehr denn je das Tempo, die Schnelllebigkeit ...
oder auch die Flucht in die Oberflächlichkeit.

Der Gegenpart zeigt sich im Hineinfühlen des Augenblickes.

Augenblicke, die wir am Wochenende auf unserer Tour
durch das Wittelsbacher Land bis hin zu Schloß Blumenthal 
fühlten, erleben konnten.








Diese Unschärfe lag mir bewußt vor
und trotzdem, verwarf ich dieses Bild nicht sondern
finde es passend, das Tempo zu zeigen.

Das Renaissance-Wasserschloss Blumenthal hat einen
umfangreichen Wirtschaftshof und wird erstmals
1296 urkundlich erwähnt.

Es diente als Sitz einer Deutschordens-Komturei. Umbauten fanden in der
zweiten Hälfte des 16. und der ersten Hälfte des 18. Jhs. statt.
Ab 1806 befand sich die Anlage knapp 200 Jahre im Besitz der Fuggerschen
Stiftungs-Verwaltung.
Im Rahmen dieses Besitzerwechsels wurden wahrscheinlich drei
der vier Renaissanceflügel abgebrochen.

Heute befinden sich in der Anlage verschiedene Unternehmen:
Von der Gastronomie, der Freien KunstAkademie bis hin zum Modedesign.
Das nächste Bild ist wieder verlinkt auf deren Website.











  

Der Dichter Andreas Gryphius sieht den Begriff
der Ewigkeit folgendermaßen:
 
„Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen.
Mein sind die Jahre nicht, die etwa mögen kommen.

Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in Acht,
so ist der mein, der Zeit und Ewigkeit gemacht.“



Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun



Fotografiert während der Tour habe ich mit der Lumix ...

 



29. September 2013

Montagsherz ...

... zeigt bei mir von den Kunst- und Kulturtagen bei den
Maltesern: Ein selbst erstelltes Herz!

Ein  Papierstreifen-Herz
für Frau Waldspecht`s beliebte Aktion

Hier also, wie angekündigt, noch ein paar Bilder von dieser Veranstaltung
bei den Maltesern in Neusäß / Steppach bei Augsburg.



Für manche sind es nur Papierschnitzel ...
für diejenigen, die hier mitgewirkt haben,
war es der Ausdruck ihrer Kreativität.




Hier zwei Bilder, die mir zugesandt worden waren von anderen
Teilnehmern an den Kunsttagen ...



 
Künstler und Dilettant
Was den Dilettanten vom Künstler trennt?
Dass er sein Werk gelungen nennt.
Dieweil der Künstler betrübt ermißt,
wie schlecht nun sein Traum verkörpert ist.

Emil Peschkau














 




Habt es alle fein, wünscht
Euch

Heidrun

... und einen guten
Start in die neue Woche

27. September 2013

Weekendflowers ...

Möchten PilgrimTina und Nick gerne sehen und daher führe ich Euch in
den Sinnesgarten und zeige Ausschnitte von den Künstlertagen
bei den Maltesern in Neusäß / Steppach.

Shared with
and

Happy Weekend, dear Blogfriends!


Ich habe dort selbst als Künstlerin mit einem Workshop beigetragen und hier
einige Eindrücke mitgebracht. Am Montag gibt es davon weitere Bilder,
noch einen optischen Nachschlag ...


Dieser lustige Vogel, der so bedröppelt guckt, begrüßte uns alle am Eingang.



Blütenpracht im Garten ...







Hier das Plakat mit der
Veranstaltung im
Sinnesgarten.


















Eine meiner Collagen ...












... zwischendurch kam auch die Sonne heraus ...



























 

Abend im Garten

Ein milder Abend reicht dem Tag die Hände,
den Himmel rötend geht die Sonn’ zur Ruh
und streichelt zärtlich warm noch das Gelände,
bis lange Schatten decken alles zu.


Es gurrt der Täuberich nach seiner Taube.
Sie fliegt herbei, folgt seinem lieben Ruf,
gesellt sich zu ihm auf das Dach der Laube.


Sie turteln schnäbelnd, wie sie Gott erschuf.

Ich sitz’ im Garten, hör’ der Vögel Singen,
das hell erklingt, allmählich leiser tönt,
und freue mich am Abendglühen, Klingen
der Abendglocken, das von fern verwöhnt.


So kann beschaulich ich den Tag beschließen,
des Abends Ruhe andächtig genießen.

© Ingrid Herta Drewing

Dankeschön, liebe Dichterfreundin für dieses
wundervolle Gedicht, das ich für diesen Garten als so
schön passend empfinde.
Der Titel ist auf die Webseite von Dichterei verlinkt.

... Und ein Stück Himmel für http://dieraumfee.blogspot.de/search/label/in%20heaven.


Verschiedene Künstler stellten ihre Werke vor.

Etwas ganz besonderes ...

Diese Schublade, der Redewendung gemäß: "Jemanden in die
Schublade zu stecken" wurde hier entsprechend veranschaulicht und schön umgesetzt.

Die sehr
persönlichen Worte, die zu lesen waren, wenn die Schublade geöffnet wurde,
gingen
jedem unter die Haut.









Klänge im Garten erfahren ...




Kleine Hände, die mit

viel, viel Freude mitmachten ...





... eine andere Collage ...

Wer errät, was es sein soll!


Am späten Abend viele Lichter im Sinnesgarten.


Es war eine interessante und vielschichtige Veranstaltung
mit netten Gesprächen und Kennenlernen.




Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun




26. September 2013

A l l t ä g l i c h k e i t e n ...

fragt  Luise-Lotte  in ihrem Blog unter dem Projekt ab ...


... und heute zum Thema:

Hahn, was fällt euch dazu ein?

Nun, sicher einmal der Wasserhahn ...
... hier rechts oben am Rande mit dem Gartenschlauch 
 der äußere Hahn im Garten gerade noch zu sehen
mit unserer kleinen Fanny.


Dann denke ich an den Spruch:

Der Hahn im Korb sein!


Ein umgangssprachliche Redewendung, die besagt, dass ein
einziger Mann unter Frauen ist.
Der selbige Hahn im Hühnerhof erfreut sich einer ungeteilten Aufmerksamkeit.
Der Korb kann als Hühnerhof/-stall, Geflügelkorb gemeint gewesen sein.


Der Hahn ...

... als männliches Tier bei den Vögeln
Hier einige Flamingos, die wir bei unserer Tour in der Großgärtnerei angetroffen haben. Die Flamingos, wo es zwischen den Männchen und Weibchen keinerlei Unterscheidung gibt, wie es sonst in der Natur üblich ist. Das finde ich spannend und interessant - emanzipiert ...
Entdeckt in Rain / Lech.

Langer Hals und krummer Schnabel

Der Hals der Flamingos besteht aus 19 Wirbeln. Wir besitzen nur 7 Halswirbel.
Die lange Stelzbeine der Flamingos brauchen ein Gegengewicht, das sie in ihrem
langen Hals haben, um ungehindert den Boden zu erreichen.
Der Schnabel der Flamingos ist gebogen und einzigartig in der Tierwelt:
Er liegt bei der Nahrungssuche waagerecht im Wasser, sodass die
Filterfläche größer als bei einem geraden Schnabel wird.
Mit ihren Füßen wühlen sie im Schlamm und durchsieben mit dem Schnabel
das Wasser nach ihrer Nahrung.


Warum sind Flamingos rot?


Zur Nahrung der Flamingos gehören rote Krebse und Algen. Sie enthalten
Carotinoide. Das sind rote Farbstoffe, die sich z.B. auch in Karotten befinden.
Sie sind für das rosa Gefieder verantwortlich. Im Zoo erhalten die Vögel zusätzlich
mit dem Futter β-Carotin, damit das Gefieder seine Farbe behält.
Die Jungtiere haben noch ein graues Gefieder, das erst im
drittem Lebensjahr rosa färbt.

... und sie können ein Alter von 30 Jahren erreichen!




Der Hahn und der Fuchs

Ein alter Haushahn hielt auf einer Scheune Wache.
Da kömmt ein Fuchs mit schnellem Schritt,
und ruft: O krähe, Freund, nun ich dich fröhlich mache;
ich bringe gute Zeitung mit.

Der Thiere Krieg hört auf: Man ist der Zwietracht müde.
In unserm Reich ist Ruh' und Friede.

Ich selber trag' ihn dir von allen Füchsen an.
O Freund, komm' bald herab, dass ich dich herzen kann.

Wie guckst du so herum?

Greif, Halt und Bellart kommen,
die Hunde, die du kennst, versetzt der alte Hahn;
und, als der Fuchs entläuft: Was, fragt er, ficht dich an?

Nichts, Bruder, spricht der Fuchs; der Streit ist abgethan.

Allein, ich zweifle noch, ob die es schon vernommen.

Friedrich von Hagedorn (1708 - 1754)

Er verarbeitete antike, französische und vor englische Anregungen in heitere Fabeln.
Seine Lyrik ist einfach gehalten und verfolgt andere Stilideale als die Dichter des Barock.

Programmatisch markieren seine Gedichte die Abkehr von der Lebensangst und dem Weltekel des Barock. Im Vordergrund stehen Liebeslust, Weingenuss, die Dichtung und moralische Grundsätze, die jedoch in scherzhafte Form gebracht wurden.
Der Hahn als Fabelwesen, der als Henning eitel und schlau auftritt -
ein würdiger Gegner zum listigen Reineke Fuchs.


So, das war`s für heute liebe Leute und nun gucke ich nach
meinen beiden "Hühnchen" Fanny und Luzie ...

Habt es alle fein, wünscht EUch

Heidrun

25. September 2013

Ziege des Himmels ...

My Sky heißt es bei Kirstin und den Krümelmonstern   und

Ein Stück Himmel ist das Motto auf  Tina`s Blog


Vor einiger Zeit im Radio gehört, bei Deutschland Radio Kultur ...
 
Die Ziege des Himmels

und der Name klang zuerst einmal lustig und dann auch interessant.
Sie wird auch Meckervogel oder Himmelsziege genannt:
die Bekassine.

Mir war dieser bedrohte Vogel zunächst unbekannt und daher ein
Googlesuchen, um zu sehen, wie diese Himmelsziege aussieht.

Wen es ebenfalls interessiert, das nächste Bild ist verlinkt!


Und weil der Lebensraum der Bekassine bedroht ist, leben nur noch etwa
7000 Brutvögel in Deutschland.

... das ist keine Bekassine!


Deshalb wurde der clevere Schnepfenvogel
zum Vogel des Jahres 2013 gekürt.



... unser frühabendlicher Spaziergang ...




Man muß die Vögel auf den Bäumen singen hören
wenn man das Bild betrachtet!

Théodore Rousseau

1812 - 1867, französischer Maler
Vertreter der Schule von Barbizon; malte feierlich
das Beobachtete genau wiedergebende Landschaftsbilder
Vorläufer der Impressionisten



 Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun


24. September 2013

... zwei Posts auf einmal ...

 [smw✪izdd 20dreizehn]


Das Thema bei Kirstin von den Krümelmonstern lautet heute zu letzten Male

Carpe Diem

  Wie passend, für diesen herrlichen Tag im September.

Ein Blick aus meinem Zimmer sagte mir heute früh: Es wird sonnig.
Ein paar Schritte laufen, die laue Luft genießen,
durchatmen an der Kahnfahrt in Augsburg sind in meinen Augen
ein guter Auftakt für einen Tagesanfang ...









Ein oft zitierter Satz
von Quintus Horatius Flaccus, besser bekannt unter dem Namen Horaz.

Ein römischer Dichter, der vor Christi Geburt gelebt hatte.











 



































Ein kurzes Treffen mit diesem winzigen Rehpinscherbaby, das sich so gefreut hat,
wie die heftige Reaktion zeigt.

Der Kleine schnubberte an mir herum und fand mich wohl dufte mit
dem ganzen Miezkatzaroma am Hosenbein.


  So pflückte ich also diesen Tag heute vormittags ...

 

Inne halten, wenn es irgend geht!

 

Und dann ist hier wieder der zweite Beitrag, den ich hier bringen möchte.

Quotography diesmal mit dem Begriff

“Your Choice”

 Habt es alle fein, wünscht Euch

Heidrun