31. Mai 2013

Tüfteleien ...

... mit dem Montagsherz letzthin. So sehen die Fortschritte aus ...

Während der Wochenendkuchen im Backofen der Vollendung entgegen buk,
setzten meine kreativen Gedanken rund um einen machbaren Rahmen für das
gestrickte Herz ein.

Getrocknete, zugeschnittene Zweige sollen einen Rahmen bilden. AUsgesucht
dafür habe ich die Korkenzieherhaselnuß für die linke und rechte Seite und
oben und unten möchte ich die rauhen Zweige vom Lavendelstrauch, der leider
nicht mehr duftet.

Die Zweige wird mein Mann dann vorsichtig aufeinandernageln und ich
befestige die Strickseiten mit Bastelklammern oder auch mit kleinen
Nägelchen. Das ist für das Wochenende vorgesehen ...

Und hier der frisch angeschnittene Wochenendkuchen:
Ein Apfeltarte mit Nüssen, Zucker und Zimthaube.





In der Zwischenzeit liefen die Nachrichten im Fernsehen und ich
erwischte unsere Fanny beim intensiven fernsehen. Sie guckt dann ganz
konzentriert ... falls das bei einer Mieze möglich ist ... 
auf den Bildschirm, legt das Köpfchen schräg und
schnabelt. Wüßte zu gerne, was in ihr dabei vorgeht!


Das Bild ist leider mies, da es schnell mit dem Handy
aufgenommen wurde.


Habt es alle fein und ein schönes Wochenend
wünscht herzlich

Heidrun





30. Mai 2013

Regentropfen ...

 

Und der Regen fällt

Heut, ums Haus herauf,
Geht die Sonn' nicht auf.
Regen auf den Steinen,
Ihre Bäcklein weinen.
Berglein und die Hecken
Voller Tränen stecken.
Kein Ding hält am Ort,
Nebel trägt es fort.
Weinend kommt die Stund,
Lebwohl sagt der Mund.
Und die Trän' sagt: bleib!
Und das Herz im Leib
Dreht sich schluchzend um,
Nur der Fuß geht stumm.
Weiter rollt die Welt,
Und der Regen fällt.

Max Dauthendey


29. Mai 2013

Fragen ? ... Antworten !

 
  
Mittwochs freue ich mich besonders



... Inside_7 mit folgenden Gedanken, die uns Annelie heute bringt
und ich habe dafür in mich hineingeguckt und herumgeschaut ...



Furchtlos ... meinen Fuß aus dem warmen Bett gestreckt, aberwitzig früh, der Wecker zeigte 10 vor 5 Uhr, gefroren und schnapp vom kleinen Raubtier herzhaft gebissen worden!
Das ist nämlich die tägliche plus/ minus 15 Minuten-Zeit, wenn Luzie das erste Mal am Tag hinaus möchte ... Bäh! Aber sonst beißt die Luli-Miez nicht! Was war denn heute los?

Hemmungslos ... verschlafen, weil frau nach dem Bedienen unserer Haustiere wieder in die Federn kroch und beinahe den ersten Termin versäumte. Gerade noch so die Kurve gekriegt.

Respektlos ... wie manche Typen, die durch die Strassen sausen im Affenzahn, ohne Rücksicht den Kreisverkehr für sich beanspruchen, obwohl sie hätten warten
Dich zum Bremsen zwingen oder auch schräg mindestens auf zwei Parkplätzen stehen ... 

Ahnungslos ...
 Fühle ich mich manchmal hinterher, wenn so ein obergscheiter Zeitgenosse meint mich und andere übervorteilen zu müssen! Aber ehrlich, dann bleib' ich lieber ahnungslos als so respektlos zu sein
siehe oben.

Fassungslos ... und erbost über unsere Politiker zur Zeit, auch das gehört unter die Rubrik Respektlosigkeit gegenüber den Wählern, dem Wahlvolk.

Kostenlos ... 
Doch: die inside7 am Mittwoch
verriet uns Annelie. Okay, sage ich und vielen Dank dafür, Annelie. Aber nicht, dass Du auf den Gedanken kommst und doch noch Eintritt verlangst. Dann würde ich Dir glatt noch meinen Käskuchen-Gugglhupf schicken.

Einfallslos ... und immer öder wird das Fernsehprogramm.


Das war`s für diesen Mittwoch!
Wünsche eine schöne Restwoche

Heidrun


28. Mai 2013

à la Ludwig Thoma ...

Ein Ausflug in die Dachauer Gegend mit Einkehr im
Gasthaus Schmaus in Langengern.


Nach Ausflug den Rasen gemäht und eine erste klitzekleine Fahrradtour,
das war mein heutiger Tag ...

Ein Tag, wie im Bilderbuch!

Maimorgen

So mag sich wieder blinde Nacht
zum reinsten Morgen klären,
sich Lebensglück aus Lebensmacht
in neuem Glanz gebären.

Der Nebel flieht, als ob er Ried
und Wald auf ewig flöhe,
und meine Seele ist das Lied
der Lerchen in der Höhe.

Christian Morgenstern
 
 









Über diesen Gasthaus Schmaus: 

Ein bairisches Wirtshaus wie aus dem Bilderbuch, Ludwig Thoma würde einen Juchzer lassen vor lauter Freude.
Eine kleine, überschaubare Wirtsstube mit vier Wirtshaustischen,
eine Kneissl-Stubn (*),
blankgescheuerte Tische, holzgetäfelte Wände, in Jahren gedunkelt
als es in Bayern noch kein Rauchverbot gab.


 
Wer ein bairisches Wirtshaus im Postkartenidyll mit Alpenblick, mit von der Brauerei en Gros angelieferten Pseudo-Dreschflegeln und -heugabeln und Schubkarren-Speichenrädern an der Wand erwartet, wer 08/15 - Bayern-Look im Speisesaal erwartet, der ist hier fehl am Platz.










 An den Wänden das, was seit Jahrzehnten da hängt: ein paar gerahmte Fotos
aus den Anfängen der Wirtschaft, ein Kruzifix, Erinnerungen hinter Glas.

Die Speisekarte ist von der Wirtin von Hand geschrieben.

Und der Wirt kocht selbst und setzt sich hernach auch an den Tisch zu den Gästen.
Da pflegt man bairische Lebensart und plaudert über Vornamen,
dem Dammerl  -  der abgeleitet von Thomas ist.
Es wird vom Kater erzählt, dem wir wie oft schon draußen im
Flur und Biergarten begegnet sind.






 Vielleicht sollte man die Trockenblumen an den Tischen ab und zu erneuern ...



Habt es alle fein,

Heidrun

(*) Was ich vom Räuber Kneissl weiß, erzähl` ich ein anderes Mal!

27. Mai 2013

Montagsherz ...

... bringt bei mir heute ein selbst gefertigtes Herz ...





Ein Herz aus ... Wolle

Angeregt wieder einmal die Stricknadeln zu bewegen,
fiel mir ein, für die Vase eine Verkleidung,
{ein zur momentanen Temperatur passendes} Mäntelchen sozusagen

zu fertigen.


Gedacht, getan  — die Nadeln gesucht, ein Rest Wolle herausgekramt
einfach losgelegt, um ein Muster zu probieren.



Ehe ich mich versah, einige Reihen gestrickt, entwickelte sich
dieses Gebilde. Der letzte Schliff erfolgt demnächst noch:
Es kam nämlich die Überlegung, nach vorsichtigem in Form ziehen,
dass dieses Herz auch als Bild in einem Rahmen ansehnlich wäre! 

Außerdem ...

Eine rührende Geschichte  - letzthin im Autoradio gehört:
"Mind The Gap"
Hier nachzulesen

Londoner U-Bahn schenkt Witwe die Ansage ihres Ehemanns






Und einmal steht das Herz am Wege still

Häuser und Mauern, welche die Menschen überdauern,
Bäume und Hecken, die sich über viele Menschenalter strecken,
Dunkel und Sternenheer, in unendlich geduldiger Wiederkehr,
Kamen mir auf den Hügelwegen in der Sommernacht entgegen.

Nach der Farbe von meinen Haaren, bin ich noch der wie vor Jahren,
Nach meiner Sprache Klang und an meinem Gang
Kennen mich die Gelände und im Hohlweg die Felsenwände.

Viele Wünsche sind vergangen, die wie Sterne unerreichbar hangen,
Und einmal steht das Herz am Wege still,
Weil es endlich nichts mehr wünschen will.

Max Dauthendey

 ....  ....  ....  ....

Habt es alle fein,

Heidrun

 

26. Mai 2013

Parade ...

... erst einmal ohne {viele} Worte ...












Ein Freund erzählt mir.

»Ich sah auf der Wiese –– Oskar ist Zeuge –
Eine Dame sich aus der Kniebeuge
Langsam erheben
Und vor ihr etwas wie Segeltuch schweben.

Eine tausendköpfige Menge gafft
Nach dieser Lady in Hosen aus Loden.
Dann, langsam, bläht sich das Segel und strafft
Seine Taue. Die ziehen die Dame vom Boden.
Und hoch in die Wolken. Grotesk anzuschauen.
Das Weib schwebt unter dem Schirm an den Tauen.

Dann schließt sich der Schirm, aber trägt dennoch sie
Höher und höher, man weiß gar nicht, wie.
Dann zeigt sich ein Flugzeug. Die Tür der Kabine
Steht offen, und aus der Öffnung sieht
Ein Mann mit einer Ringelnatzmiene.

(Es gibt doch wahrhaftig nicht viel solcher Nasen!)
Und wieder plötzlich – nein, alles geschieht
Ganz langsam –– also unplötzlich neigt
Der Schirm sich nach unten. Die Dame steigt
Fußoberst weiter. Und solchermaßen,
Im Bogen, schweben der Schirm und die Dame
Ins Flugzeug hinein. Und sie oder du,
Einer von euch schlägt die Türe zu.« 
~~~~
Joachim Ringelnatz




Fachbegriffe rund um den Schirm

  • Arretstift 
- Dieser Stift sitzt am oberen Teil des Schirmstockes und verhindert beim Aufspannen, dass der Schirm zu weit hoch geschoben wird und überklappt.
  • Bezug 
- Das ist der Stoff mit dem der Schirm bespannt ist und wird meist aus Polyester hergestellt, weil Polyester in seiner Dehnung im nassen wie im trockenen Zustand unverändert bleibt. Es wird aber auch Nylon oder Baumwolle eingesetzt. Außerdem werden plastifizierte Stoffe verwandt, die aber bei Kälte sehr sperrig werden. Das eleganteste und hochwertigste Material ist Reine Seide.
  • Brigg
 - Das ist der Schirm aus England von Swaine, Adeney, Brigg der zum Inbegriff des englischen Gentleman gehört.
  • China-Importe
 - Der größte Teil aller Schirm auf dem deutschen Markt (über 90%) werden in China produziert. Die billigsten Modelle werden selbst bei den niedrigen Löhnen dort in Heimarbeit produziert.
  • Designerschirme - 
Es gibt echte Designerschirme, das sind Dessins, die tatsächlich aus den Designstudios von Girgio Armani usw. kommen und pseudo Designerschirme. Diese benutzen normale Stoffkollektionen und versehen die Dessins mit einem Designer-Logo, ohne hierbei eigene Entwürfe zu benutzen.
  • Durchgehende Stöcke
 - Das sind Holzstöcke, die aus einem Stück bestehen und naturgewachsen sind. Im Prinzip handelt es sich um Spazierstöcke, deren Griffe in monatelanger Handarbeit über Wasserdampf gebogen werden. In jedem Fall haben die edelsten Schirme durchgehende Stöcke aus den verschiedensten hochwertigen Hölzern.
  • Duomatik
 - Ein Öffnungssystem, das per Knopfdruck den Schirm öffnet und auch wieder schließt. Der Schirm muss nach dem Schließen per Hand zusammengeschoben werden, um die Feder für die erneute Öffnung zu spannen.
  • Einbindedraht - 
Mit diesem Spezialdraht werden die Stangen an der Krone und am Schieber befestigt.
  • Federn
 - Automatik-Schirme haben eine extrem starke Feder, die bei Taschenschirmen den Stock und die Stangen auseinanderdrückt. Das ungewöhnliche der Automatik-Federn ist, dass die Feder und deren Druckpunkt sich in gleicher Richtung bewegen. In den Duomatik-Schirmen wird eine Kombination von im Stock liegenden Gummizügen, Seilen und Spiralfedern benutzt.
  • Fritzkrücke
 - Das ist ein Griff der nicht gebogen ist sondern fast rechtwinklig zum Stock angebracht ist. Dieser Griff erleichtert das Abstützen. Den Namen hat der Griff vom Preußen-König Friedrich dem Großen, der einen silbernen Griff in dieser Form populär machte.
  • Golfschirme
 - Das sind übergroße Schirme mit Stangenlängen von 67 cm bis 75 cm. Die Schirme haben einen geraden Griff, um im Golfbag nicht in Kontakt zu den Golfschlägern zu kommen. Außerdem passen die Griffe dann in einen Adapter, um sie am Golf-Caddy zu befestigen.
  • Gestell
 - Das sind alle Teile am Schirm außer dem Dach und dem Griff. Die Unterschiede 10-teilig oder 8-teilig geben Auskunft über die Anzahl der Stangen. Üblicherweise werden 8-teilge Gestelle bei Lang- wie bei Taschenschirmen eingesetzt. Bei den Mini-Taschenschirmen (Piccolo usw.) werden auch 6-teilige Gestelle eingebaut. Besonders stabile und hochwertige Schirme haben 10-teilge Gestelle.
  • Holzstock - 
Lang-Schirme haben oft einen Holzstock. Denn Holz und Baumwolle erzielen die dort erwünschte rustikale Optik. Das Problem der Holzstöcke ist, dass diese nicht zum Aufstützen geeignet sind weil der Griff auf einem kleinen Zapfen aufgeleimt ist. Das ist aber bei einem durchgehenden Holzstock (siehe dort) natürlich nicht so..
  • Imprägnierung - 
Fast alle Schirmstoffe werden heute mit Teflon beschichtet. Das macht die Schirme regendicht, die Stoffe werden vor der Verschmutzung weitestgehend geschützt und die Beschichtung ist nicht sichtbar. Die Farben der Stoffe bleiben erhalten und die Stoffe behalten ihren weichen Griff.
  • Krone
 - Das ist der zentrale Punkt am Schirm. Die Mitte des Schirmdaches, an der alle Stangen mit dem Einbindedraht befestigt werden. Die Krone ist direkt auf dem Stock befestigt. Heute werden fast ausschließlich Kronen aus Kunststoff eingesetzt. Ganz hochwertige handwerklich gefertigte Schirme haben eine Metallkrone.
  • Kirschholz - 
Kirsche ist das schönste und durch seine Maserung und Farbe auch das ausdrucksvollste Holz, das neben der Esche, der Kastanie, dem Hickory, dem Ebenholz und vielen anderen benutzt wird.
  • Langschirm oder Long - 
Alle Schirme, die nicht klappbar sind. Der Begriff wird aber überwiegend für lange Damenschirme benutzt. Die Schirmdächer bei sind bei Langschirmen größer als bei den Taschenschirmen.
  • Malacca-Rohr - 
Aus Malacca-Rohr werden viele hochwertige und leichte Schirmgriffe produziert. Es ist ein in sehr langen glatten Stufen wachsendes Rohr aus Asien. Besonders schön kommt die natürliche Maserung durch das Lackieren mit mehreren Schichten Bootslack zum Ausdruck.
  • Mini-Schirme
 - Kleine Taschenschirme, deren Stöcke mehrfach teleskopierbar sind und deren Stangen mehrfach geklappt werden. Jeds zusätzliche Gelenk oder das mehrfache Verjüngen des Stockes geht natürlich zu Lasten der Qualität.
  • Nieten
 - Mit den Nieten werden die einzelnen Teile eine Stange verbunden und beweglich gehalten. Die Niete funktioniert dabei wie eine Achse bei einem Rad. Die Nieten nehmen einen gewaltigen Druck auf und müssen sehr präzise gearbeitet sein. Das erreicht man am besten mit nichtrostenden Massiv-Nieten aus Messing. In einfacheren Schirmen werden Hohlnieten eingesetzt. Das Problem ist bei Fiberglas-Stangen nicht so gravierend.
  • Öffnen
 - Alle Schirme ob Automatik oder Handöffner werden durch das bewegen des Schiebers geöffnet.
  • Platine
 - Die Platine sitzt über der Krone auf dem Schirmdach und soll das Regenwasser vom Stock auf das Dach leiten, so soll kein Wasser den Stock entlang laufen. Zur Verbesserung der Dichtigkeit wird zwischen Dach und Platine noch eine Rosette aus dem gleichen Stoff des Schirmdaches gelegt.
  • Piccolo
 - Piccolo (klein) werden Mini-Taschenschirme genannt, die kleiner als 20 cm im zusammengelegten Zustand sind.
  • Portierschirm - 
(auch Gästeschirm und Golfschirm) Ein Schirm in der Größe der Golfschirme, der seinen Namen durch die Hotelportiers erhalten hat. Im Gegensatz zum Golfschirm hat er er einen Rundhakengriff.
  • Sitzschirm - Der Sitzschirm ist ein rustikaler Schirm auf einem dicken (meist 20 mm) Unterstock. Der Griff ist ausklappbar und kann dann als Sitz benutzt werden. Am End des Stockes ist eine Metallzwinge mit einem starken Dorn, der beim Benutzen als Sitz das Wegrutschen verhindert.
  • Spitze - Die Spitzen sind am Ender der Stangen aufgesetzt. An den Spitzen wird das Schirmdach befestigt. Das Annähen einer Schirmspitze ist der gleiche Vorgang wie das Annähen eines Knopfes
  • Stützschirm
 - So nennt man Schirme, die als Ersatz für einen Stock benutzt werden. Die Schirme haben besonders starke Stöcke und Griffe in der Form der Fritzkrücke. Die Schirme sind kleiner als Modeschirme und haben einen
    Gleitschutz (Gummizwinge) am Stockende.
  • Schieber
 - Sowohl der Atomatikschirm als auch die handgeöffneten Schirme werden durch das Bewegen des Schiebers auf dem Stock geöffnet und geschlossen.
  • Stangen
 - Stangen oder Schienen sind die Teile des Schirmes, die das Dach Tragen. Die Stangen sind durch den Schieber und die Krone mit dem Stock verbunden. Als Material werden Stahl, Fiberglas, Aluminium und auch Bambus eingesetzt. Die Stärke der Stangen und das Material sowie die Form der Stangen bestimmen zum größten Teil die Stabilität des Schirmes. Besonders stabil sind Stangen aus Federstahl.
  • Schulterschirme
 - Eigentlich Langschirme mit einem veränderten Griff und Topp, an dem ein Riemen befestigt ist, um die Schirme über der Schulter tragen zu können.
  • Stock
 - Der Stock ist das Teil, auf dem der Griff sitzt und das Gestell montiert ist. Stöcke sind aus Stahl, vernickelt, vermessingt oder lackiert; aus Fiberglas; aus Aluminium; aus Kohlefaser aus Rohr und aus Holz. Die hochwertigen stabilen Schirme haben einen durchgehenden Stock, sind also vom Ursprung elegante Spazierstöcke.
  • Topp
 - Der Topp ist bei einem Taschenschirm das abschraubbare obere Teil über der Krone.
  • Taschenschirm - 
Alle kleinen faltbaren und teleskopierbaren Schirme nennt man Taschenschirme. Der erste Taschenschirm ist vor über 80 Jahren von Knirps auf den Markt gekommen.
  • Trocknen
 - Alle Schirme müssen wenigstens über Nacht aufgespannt getrocknet werden. Metalle trocknen schlechter als die Bezugsstoffe und wenn der Schirm zusammengelegt ist, schließt die Decke das Gestell luftdicht ab. Die Fehler beim Trocknen sind die Hauptursache für defekte Schirme.
  • U-Profil oder Paragon-Stange - U-Profil oder Paragon-Stange bezeichnet die Form einer Stahl- oder auch Aluminium-Stange. Durch die U-Form wird die elastische Stange stabilisiert.
  • Windproof
 - Der Begriff "Windproof" bedeutet, dass der Schirm bei einem eventuellen Überschlagen bei zu starkem Wind oder einer Bö wieder zurückgeholt werden kann. Windproof bedeutet nicht, dass der Schirm dem standhält. Der Begriff wird bei Import-Schirmen aus Fernost verwandt. Eigentlich sollte der Schirm möglichst lange dem Wind standhalten und nicht überschlagen.
  • Zwinge
 - Wenn der Langschirm zum Abstützen benötigt wird, kann die Rutschsicherheit auf glatten Böden durch das Überstülpen einer Gummi-Zwinge auf den Stock verbessert werden. Holzstock-Schirme haben am Stockende eine Plastikzinge und sehr gute Schirme eine echte Hornzwinge Zwinge. Unsere Oertel Handmade haben eine massive Edelstahlzwinge, die aus einem Stück Stahl heraus gedreht wurde.



Habt es alle fein

Heidrun

... und das ist ein Sonnenschirm ...


25. Mai 2013

..: Neues :..

... und Altes ...

Aus unserem Garten

Bin zwischendurch  - je nach den Regentropfen - immer noch dabei, die Beete aufzumöbeln. Überflüssiges muss raus und dann wird Rindenmulch aufgeschüttet.

Und, welch` ein Wunder: Das erste Mal, dass unser Rhododendron blüht.

Eine Premiere!



Ein richtiger Blütentraum!





Fahrt nach Wertingen

Freitags, ein glücklicher Begleitumstand des Schichtdienstes,
fahren der Lieblingsmann
und ich gerne nach Wertingen, um
a) Pizza zu essen, spart sich frau die Kocherei bis hin zum Abwasch,
b) den Einkaufsbummel für das Wochenende zu erledigen
und
c) natürlich zu Fotografieren ...



Resultat sind diese im Bild festgehaltenen Eindrücke
über das dortige Storchennest wieder zu berichten,



Was soll ich sagen; wir sind mindestens dreimal um die Kirche herum gelaufen,
bis sich der Bursche endlich sehen ließ.

Wahrscheinlich dachte der Storch: "Bei dem Wetter bleib`ich im Bett!"
oder  eben im Nest ...






Nach kurzer Putzerei ...




Startklar für den {ersten} Rundflug.

Weiter ...

... die Mühle in Wertingen mit dem ganz besonderen Kinderkarussel
Wobei leider nichts weiter zu erkunden gab, als ohnehin schon auf diesen Tafeln steht.
 






Wie das geht? Ganz einfach: Kind stellt sich rechts auf den
kleinen Vorsprung und links muss die Mama oder der Papa pumpen.

Dadurch wird über Wasserkraft der Kreisel bewegt!




und ein Gedicht ... oder besser zwei ...

Großvater und der Storch

Ich halte meine Mittagsruh
Und hör' dabei den Enkeln zu.

Die tollen ohne einen Schimmer
Von Schonung in dem Nebenzimmer;
Doch wie ich endlich ihnen will
Den Lärm verbieten, wird es still,
Und Mausi sagt: „Der Storch bracht' gestern
Nebenan zwei kleine Schwestern."

„Der Storch?" lacht da im Kennerton
Meiner Tochter ältster Sohn.
„Der Klapperstorch kann Frösche schlingen;
Doch Kinder kann er keine bringen."
„Wer tut es denn?" ruft Mausi da.

„Das weiß doch besser die Mama.
Die muß es ja viel besser wissen;
Er hat sie doch ins Bein gebissen."
„Ja, Mausi, sieh, das sagt sie dir;
Doch Großpapa, der sagte mir ..."

„Was sagt denn der?" — „Ja, was er sagte?
Wie gestern nach dem Storch ich fragte,
Da nahm er mich zu meinem Beet.
Guck, sagt er, wie der Mais da steht,
Den wir im Frühling erst gesät,
War klein und ist nun groß wie du.

So geht's auch bei den Kindern zu.
Der Storch bringt keine Kinder!" — „Was?
Der Großpapa, der sagte das?

Ich glaube, Großpapa, der sohlt.
Der Storch ist's, der die Kinder holt!"
Die Sache war damit erledigt,
Und nur mein Ruf war arg beschädigt.

Adolf Ey




... ein Blumengruß, der Sonne bringen möchte
bei diesem ach so trüben Herbstwetter. 


Ich habe tatsächlich überlegt meine Handschuhe und den Schal zu reaktivieren ...



Storch und Spatz

Es hat der Storch sein Nest gebaut;
Und als er froh umher nun schaut,
Hoch über allen Häusern,
Da sitzt vor ihm ein kleiner Spatz
Und bittet um ein wenig Platz
Zum Nestchen in den Reisern.

Da spricht der Storch: Mein Nest ist groß,
du bist ein kleines Vöglein bloß,
ich tu dir nichts zuleide,
du bist in gutem Schutz bei mir,
kein Mietgeld nehme ich von dir,
´s Platz da für uns beide.

Das Spätzlein dankt und baut sich an
Der Storch hat ihm kein Lied getan
Und hat ihn nicht verstoßen.
So wohnten beide lange Zeit
In Frieden und in Ewigkeit
Der Kleine bei dem Großen.

Karl Enslin


Habt es alle fein und ein wundervolles Wochenende

Heidrun


23. Mai 2013

Gartengruß ...

... kurz und bündig ...



Bilder aktuell aus dem Garten und ein Gedicht

Tauben und Sonne

Über den Dorfdächern lebt nur der Rauch gekräuselt,
Und ein Windzug in einer herbstlichen Baumkrone säuselt,
Wenn eine Taubenschar mit rauschendem Flug
An die blendende Nachmittagluft anschlug.

In der Tauben Reich, über die braunen Dachziegel,
Ist die Sonne gesetzt als der Stille Siegel.

Und die Tauben und Sonne geben sich Zeichen,
Schreiben Schatten, die über die Dorfstraße streichen.

Weil alle Dinge sich verstehen müssen,
Wie geheime Verliebte, die sich verstohlen grüßen.

Die sich mit ihren Blicken stärken,
Und kein Mensch kann es sehen, noch merken.

                                      Max Dauthendey

22. Mai 2013

Fragen ? ... Antworten !

Scharre nicht mit den Hufen ... Hi, Hi

Dafür sind die Finger umso flinker auf der Tastatur, um die
heutigen Fragen zu beantworten.


Nach längerer Abstinenz freue ich mich besonders:



... die ersten Inside_7 in diesem Blog, meinte Annelie heute ...








Ärgerlich ... Sei doch froh, liebe Annelie wenn es klingelt, möchte ich
Dir tröstlich zurufen! ... 

Bei uns war heute (wieder einmal) die Leitung tot und das bis Mittag.
Über das Handy langwierige, teure Terminvereinbarung sind wahrlich
kein Grund zur Erbauung.
 

erfreulich ...
wären ein paar Grad wärmer, gehe wieder mit meinem
grünen Freund, der flauschigen Kermit-Froschwärmflasche in die Federn.


gemütlich ...
mache ich es mir trotzdem und das Kuscheltier Fanny

hilft dabei.
Außerdem gibt es ja noch den Earl ...


fröhlich ...
stimmen mich liebe Menschen, um mich herum,

die an mich glauben und aufrichten.
 

komisch ... finde ich manche "Falschparker" ...
Rücksicht wird dann wohl so geschrieben:
Nach-mir-die-Sintflut!?


traurig ...
über unsere kranken Angehörigen.


nörgelig ... 
oder gleich zickig bin ich auch gerade, mein
Nervenkostüm ist transparent geworden -
aber der Lieblingschatz-Mann an meiner Seite trägt es
mit Fassung und holt mich gut runter von der Zickenleiter.




Das war`s für diesen Mittwoch!
Wünsche eine schöne Restwoche

Heidrun