31. Januar 2013

Endlich ...

... heißt das wirklich zu Ende?!



Oder steckt dahinter eine Verschnaufpause -- bis die nächsten Flocken
vom Himmel herunter tanzen.
Bis das nächste "Irgendetwas" kommt.

Allzuwenig

Ihr lieben Fürsten, voll von Tugend,
Man sieht, daß mit der Macht ihr prahlt;
Gehts denn nicht an, daß Ihr die Jugend
Ein bischen besser doch bezahlt?


Ihr macht, daß selbst die Schlechten, Halben
Verzweifelnd unserm Banner nah'n
Und schwarz und weiß gesteckt wie Schwalben
Mitzwitschern auf der Kampfesbahn.


Ihr selbst seid Schuld, daß sie jetzt ehrlich!
Wo lebte wohl ein Christ getauft,
Der für dreihundert Thaler jährlich
Die Freiheit schändet und verkauft?

Johann Gottfried Kinkel

 



Lese gerade gerne vermehrt die
Schriften, die Gedichte von Kinkel
und finde sie sehr aktuell. 



Haben sich die Zeiten wirklich
so wenig geändert?! 

Es hat für mich tatsächlich
den Anschein ... 








 

Habt es alle fein!

Heidrun

30. Januar 2013

Freischaufeln ...

... mit längerer Unterbrechung: Heute nachmittag verflog die Zeit, mehr oder minder unproduktiv am Telefon -- aber es musste sein.

Der Sturm pfeift begleitend um das Haus und rüttelt lautstark an den Jalousien.  Und der Computer unternimmt  heute den Versuch mich wahnsinnig zu machen: Lahm bis zum Abwinken, Abstürze und Fehlermeldungen.

Freischaufeln ...


Dafür nun -- als erholsamer Ausgleich -- ein paar Reflektionen zu den Inside_7 Gedanken von Annelie ...


Lachen ... 
... fällt momentan schwer und ist eher einem In-mich-hineinschmunzeln gewichen, über einige nette Worte, einem Gentleman - der beim Tanken half, eine zufällige Begegnung mit meinem Schachpartner und einem besonderem Bild  --  einem Gemeinschaftswerk [Annelie, weiß Bescheid, was gemeint ist] ...


Ich brauche ... 
... mehr Ruhe als sonst -- echte Ruhe ohne Radio, Fernsehen und was sonst so Krach macht.

Ich lese ...
... intensiv die Tagesmeldungen in der Zeitung. Und versuche ein geeignetes Buch zur Nachtlektüre zu finden.
Bücher gäbe es genug hier im Hause ... Aber es fehlt an der Konzentration.

Ich bemerke ... 

... einige Veränderungen, die sich in meinem / unserem Leben anbahnen. Wird ein turbulentes Jahr, dieses 2013!

Ich denke ... 
... nicht viel nach, es ist eher so, dass im Moment reagiert werden muss. Spontane Impulse brauchen weniger Gedanken ... das kommt dann hinterher!

Langeweile ... 

... was soll denn das sein?

Manchmal ... 

... beame ich mich zurück in den Garten der Großeltern, dem Garten meiner Kindheit, wenn es irgend geht ...


Habt es alle fein!

Heidrun



29. Januar 2013

Berliner-Kaleidoskop ...

    ... Faschingstreiben  lässt uns kalt. Auf diese aufgemotzte Fröhlichkeit 
    auf Kommando mögen wir - mein Schatz und ich - verzichten. 

    Verzichten hier gerne und ohne Reue!


Auszugsweise ein Karnevals-Gedicht von
   Johann Gottfried Kinkel, ein deutscher Theologe, Schriftsteller und Politiker

Ihr wißt, der Fasching ist des Bürgers Fest,
Und der kein Bürger, der vom Fasching läßt.
Viel Scheidewände siehst du aufgebaut,
Daß Keiner brüderlich dem andern traut;
Uns scheidet scharf das Silber und der Titel;
Da tritt der frohe Carneval ins Mittel,
Und wie der Rausch aus seinem Kelche flammt,
So sind Ein Volk wir wieder insgesamt!
Nichts gilt die Frage mehr nach Arm und Reich,
In bunter Kappe sind wir Alle gleich.
Nicht thut's der Rang mehr, und nicht thut's das Gold
Bring guten Witz, und dir ist Jeder hold.
So hoch ist Keiner, daß die Klinge, scharf
Bon Witz, an ihm sich nicht versuchen darf:
So klein ist Keiner, dem man's nicht vergönnte,
Daß er die Pritsche rüstig führen könnte.
Doch schlägt der Carneval so glatten Schlag,
Daß nie ein Hieb zu lange fiebern mag,
Und alle Streiche, die er hat vertheilt,
Sie werden rasch und glücklich ausgeheilt.


... aus meinem italienischen Kochbuch abfotografiert ...







... hier wird gebacken ...

 

Aber ...

 ... ein Krapfen darf es sein! Diese Leckerteilchen gefallen und schmecken. Aus Lust an der Tollerei - sprich dem Krapfengenuss - entstand ein dann noch eine optische Viecherei: Das Berliner-Kaleidoskop.

   Auch eine Viecherei die Gedanken ... 

Nach Berlin und dem bunten Treiben unserer Oberen. Wie man / frau es dreht oder wendet: Es kommen nur [un]lustige Bildchen zustande. 









Ein Berliner Pfannkuchen ist ein faustgroßes Hefegebäck, 
das schwimmend in Fett gart.
Es besteht aus einem süßem Hefeteig mit einer Füllung aus Konfitüre besteht. Zur Füllung wird neben anderen Varianten traditionell Erdbeerkonfitüre oder Pflaumenmus verwendet, in Baden, Schwaben und Franken auch Hagebuttenmark, in Bayern, Österreich und Südtirol Aprikosenkonfitüre (Marillenmarmelade).
Auf der oberen Hälfte ist er mit Zuckerguss überzogen oder mit Kristall- oder Puderzucker bestreut.
In Bayern und Österreich wird dafür meist die Bezeichnung Krapfen verwendet, in Österreich, vor allem in Tirol auch Faschingskrapfen und in Hessen sowie in einigen Teilen von Rheinland-Pfalz und Thüringen die Verkleinerungsform Kräppel (auch Kreppel).
Im berlinnahen Raum oder in Sachsen wird das Gebäck als Pfannkuchen, in westlichsten Teilen Deutschlands umgangssprachlich "Puffel" und in der restlichen, übers Land verteilten, Hälfte Deutschlands und in der Schweiz als Berliner bezeichnet



Ergo ...

... Schneeschmelze im Garten, mit Spuren von Luzie ...

 

Habt es alle fein, wünscht

Heidrun

27. Januar 2013

Aussichten ...

... für mich persönlich und die Familie und überhaupt ...


                 Aber
                       auch mit dem zwinkernden Auge. 
             Denn unter den 
                                     vielen Alltagsdingen soll ein 
                     Lächeln erhalten bleiben.

... neugieriger Blick zu den Nachbarn ...

Behilflich ein Lächeln zu finden und stets zum Übermut bereit: Unsere kleine Luzie. Die hier wieder einmal den Aufstieg gewagt hat ... Zuletzt musste der Göttergatte die Mieze vom Baum holen, denn das mutige Hinaufspringen klappt, während der Abstieg mit wehleidigen Geschrei und Getue dann unseren rettenden Arm bedarf.



Geschafft!


               Wünsche allen einen ganz tollen Start in die neue Woche!

                                                 Heidrun

26. Januar 2013

Frühlingsboten ...

... laut und deutlich. Was es alles gibt?!

 
In der Zeitung, den Zeitschriften - oder eben unsere üblichen Medien wie Fernseher und Radio. Überflutende Nachrichten, 
Bilder ... alles garniert mit der oft mehr als lästigen Werbung.


Die Werbung übertrumpft sich in Lautstärke und in den Botschaften. 

Glaubt das noch irgendjemand?



Daher die "Flucht" nach vorne und wenn, dann einen bestimmten Radiosender (... für den ich hier jetzt keine Reklame vollziehe ...) --- ein toller Beitrag ...


Wer nichts hören kann, 
               kann auch 
    keine 
             Musik machen.





   
  Später nachgelesen, stand folgendes: 

                                        Hinter einer alten Metalltür liegt der Backstage Raum des Berliner Clubs SO36. Hier wartet Signmark auf sein Konzert. 



                        Der finnische Rapper hört nichts - von Geburt an. Musikbegeistert ist er trotzdem - mit acht, neun Jahren will er wissen, was die Leute da im Fernsehen singen, berichtet er mittels Gebärden-Dolmetscherin:

"Ich hatte immer einen Pianisten angeguckt und hab versucht die Worte zu verstehen, was da gesungen wird. 

... Hyazinthen bahnen sich ihren Weg im Garten ...

Dann habe ich das in Gebärdensprache umgesetzt. 

Und dann viele andere noch beobachtet. Zum Beispiel Michael Jackson, Coolio, und deren Musik hat mich sehr beeindruckt und hat mich sehr angeregt, mich weiter mit Musik zu befassen. Auch langsam hatte ich die Ideen nicht immer nur Musik von anderen zu übersetzen, sondern auch die eigene Musik und eigene Texte zu schreiben."

          Beim finnischen Eurovision Song Contest - 2009 
                           holt Signmark den zweiten Platz.


        Das Konzert beginnt - der DJ Weirdness startet die Beats über seinen Laptop.

                       Nun springen auch Signmark und Brandon auf die Bühne.

Parallel legen beide los - der eine singt mit seinen Händen, der andere mit dem Mund. Wobei Signmark oft Zwischenapplaus bekommt, indem die Fans ihre Arme in die Luft strecken und wackeln.

... soll es wieder Frühling werden!


Habt es alle ganz fein, wünscht

                     Heidrun


23. Januar 2013

Inside_7

 ... im Januar. Und ich bin heute wieder mit dabei.



Wollte jetzt eigentlich gerade einen Kuchen backen ... aber dazu fehlt entschieden der Elan. Stattdessen ein Kuchenbild, das mir zufällig in die Finger kam! Ein Bild  - viel, viel besser für die Figur ...
 Und natürlich hier die heutigen Antworten ...
Lachen ... und
            Weinen ... 

sollte ein Mensch abwechselnd können. Weder das eine noch das andere ist im Übermaß erträglich und gut. Oder es ergänzt sich auch: Ich kann mitunter Tränen lachen!
Arbeiten ... 

... fällt mir gerade schwer. Aufgaben lägen zur Gänze genug vor. Wo fange ich da am besten an?!


Kochen ... 

... erscheint immer wieder als willkommene Abwechslung; ebenso wie das Backen. Bin eben ein Genußmensch, und bereite gerne irgendwelche Rezepte zu.

Sparen ... 

... versetze ich mit einem Megagroßen Fragezeichen. Wie sollte dies auch bei steigenden Preisen nur möglich sein?!
Freuen ... 

... fällt mir gerade schwer. Aber die lieben Gesichtchen von unseren beiden kleinen Raubtieren muntert wohl auf - nicht zu vergessen, dass ich einen reizenden Mann an meiner Seite habe. Also: Doch!
Ärgern ... 

... bringt graue Haare. Also keine Herausforderungen an meine Schönheit!!
Danke, Annelie für Deine Anregungen und habt alle eine gute Restwoche

Heidrun


22. Januar 2013

Aber hier, wie überhaupt ...

... kommt es anders, als man glaubt.

Kunstgedanken über Buchstaben, Worte, Sätze. Es wird sooo viel geredet - und nichts gesagt! Die Überschrift entlehnt aus einem Gedicht von Wilhelm Busch.

Also mach ich mich selbst auf die Suche. Und plane - in unregelmässigen Abständen - über das Jahr verteilt. Einen Buchstaben zu zeigen ...
Der Buchstabe  A




Stehen wir vor einem Abgrund? Die Rede bezieht sich nicht alleine auf den Euro oder die Situation in Europa. Meine Gedanken beziehen sich auf die Menschen. Werden wir weiter oberflächlich dem kurzen Glück - vorgekaukelt durch eine Teilnahme im Dschungelcamp vielleicht - - - oder gestatten wir uns Anspruch. Den Anspruch nicht alles hinzunehem, den Anspruch zu widersprechen, den Anspruch auf eigene Ideen.

Abgrund

Sieh, wer sich so voll Wachheit selbst betrachtet
und abwägt, jeden Tag, ja, jede Stunde, -
wie sollte der nicht oft ganz Weh und Wunde
und Weinen sein, von Jammer ganz durchnachtet.

Ein Opfer, lebt er, das sich selber schlachtet
und annimmt und verwirft, je nach Befunde,
ein Richter, der sich stumm im Seelengrunde
erforscht und hier sich ehrt und dort verachtet.

Ach, kann, wer solch ein Wild, das selbst sich jaget,
sein Los mit eines Weibes Los versprechen?
er, der da weiss, wie zwölf mal er versaget.

Er würde sie n o c h mehr als sich betrüben;
denn - trüg' sie viel: eins würd' sie ganz zerbrechen:
Dies sein selbst an sich selbst Vergeltung Üben.
                                           Christian Morgenstern
Viel zu düster, viel zu negativ. Die Suche nach einem Gedicht, das sich über den Anspruch zeilenweise ergießt - leider ohne Erfolg. Allein die zeitaufwendige Suche würde früher oder später etwas zu Tage bringen. Oder es fallen mir dazu ein bis zwei Verse ein!?

Aufbruch

Das Insekt, wie frühlingsfertig,
Golden schillernd, schwebt dahin!
Wer der Lenzeslust gewärtig,
Lichte selbst den trüben Sinn!
Auch die Blütenzeit hat Flügel,
Darum auf! durch Tal und Hügel!
                                      Karl Mayer

Ein anderes Schneebild, gesandt von einer lieben teuren Freundin ... mit Ipsy.



 Habt es alle fein, wünscht
Heidrun





















20. Januar 2013

Auslegwar (e) ... ist


... eventuell ein Teppich. Oder es stellt Dinge - eben die Ware -  dar, die in einem Schaufenster ausliegen ...

Wortzerlegungen gemäß meinem Professor, der uns u.a. die Begrifflichkeit des Wortes Ratschläge näher brachte. 
Jemand der Ratschläge verteilt wäre hier sinngemäß als eine
Person zu verstehen, die eine andere mit dem  - ach so weisen Rat  -  (er)schlägt.

Damals wie heute finde ich es tiefsinnig und bin über mehrere derartige Worte immer wieder gestolpert, wie die Auslegware ...




    Wortzerlegungen  oder auch Wortzusammensetzungen  



Was bietet mein Gedächtnis da sonst noch mit an:

Zuletzt im Radio der Begriff der Weichteilsperre oder zum Jahreswechsel das Unwort des Jahres 2012 "Opfer-Abo", weiterhin folgende Worte die Begriffe "Pleite-Griechen" und "Lebensleistungsrente". Während die "Schlecker-Frauen" nicht unter den drei Unwörtern kamen.

Zitat 

Das Ziel: Ein sensiblerer Umgang mit Sprache in der öffentlichen Kommunikation

Die sprachkritische Aktion "Unwort des Jahres" möchte das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung fördern. Sie lenkt den Blick auf sachlich unangemessene oder inhumane Formulierungen im öffentlichen Sprachgebrauch, um damit zu alltäglicher sprachkritischer Reflexion aufzufordern.


Zunehmend fliege ich über diese Gedankenlosigkeiten und erachte es als erwähnenswert hier im Blog.

Irgendwie fehlt mir die Lust an ausschließlich schönen Bildern, an Bastelarbeiten etc.  - die Realität zeigt andere Bilder oder eben auch innere Anschauungen ...











Übrigens: Wer weiß denn nun was mit der Weichteilsperre eigentlich gemeint war?
Würde mich interessieren, wie populär dieser Begriff tatsächlich im Sprachgebrauch verwendet wird.

 Habt es alle fein, wünscht
Heidrun


18. Januar 2013

Gar keine Frage ...

... zugeschneit und stecken geblieben, weil es der Jahreszeit entspricht ...


Der ganz normale Wahnsinn im Januar!? Nur für Leute, die immer noch mit Sommerreifen unterwegs sein müssen; oder Leute, die vor der Ampel stehen und in der Grünphase aussteigen, um das Fahrzeug abzukehren  -  weil keine Sicht, gleichgültig. Oder aber Leute die mit 20 km/h oder 10 km/h eine Stauung verursachen, die einen Unfall oder sonst etwas vermuten lässt!


Ich bin ein Mann! – wer ist es mehr?
Wers sagen kann, der springe
Frei unter Gottes Sonn einher
Und hüpfe hoch und singe!


Nein, nicht etwa, dass eine solche Situation mich ärgert oder noch verwundern kann. Bin ich mit den Gedanken doch ganz beschäftigt mit der Aussicht, meine Bilder in einer Galerie platzieren zu dürfen.

Ich bin ein Mann, das könnt ihr schon
An meiner Leier riechen,
Sie donnert wie im Sturm davon,
Sonst würde sie ja kriechen.


Nun, vielleicht steckt doch eine Portion Ärger dahinter, da hier für den heutigen Post ein solches Gedicht einfließt ... 

Bild: MetMuseum

Welche Bilder suche ich vor meinem geistigen Auge aus, um diese auzustellen. Fragen über Fragen. Etwa eine neue Serie produzieren - zu welchem Thema ... Fragezeichen!?

          Zum Feuergeist im Rückenmark
            Sagt meine Mannheit: Bruder.
               Und herrschen beide löwenstark
                   Umarmend an dem Ruder.

Während ich also im besagten Stau stückchenweise mich vom Fleck bewege, spielt im Autoradio ein Lied ...
          Drum tret ich frei und stolz einher
            Und brüste mich und singe:
              Ich bin eine Frau! – Wer ist es mehr?
                 Der hüpfe hoch und springe.

Danach kamen verschiedene Moderationen zu diesem Lied bzw. dem Interpreten. Auf der Suche fündig geworden soll dieses Lied hier vermitteln, dass es verschiedene Ansichten gibt und frei nach dem Motto "Nimm`s Leicht" ein wenig Selbstironie -  mit einer guten Portion Selbstbewußtsein.

         

Übrigens zu den historischen Schlittschuhen ...

Ein Bild des MetMuseums
Ice skating, a well established winter pastime in northern Europe for centuries, became a craze in the United States in the 1850s and 1860s. This pair of ice skates from early in that period is as visually delightful as they are functional. The wooden foot bed is carved in an attractively slender and deeply waisted shape, and the whimsical blade is terminated by an amusing acorn tip. Basic skate design changed little in the 400-some years since the Dutch had introduced sharpened metal blades, which allowed the skater to push off with the foot instead of using long poles, as in skiing. The long curling blade is a detail which is seen since at least 1700. This is a later example of the style, as the long hooked shape proved to be an impediment for figure skating and other ice sports that were developing at the time, and had disappeared by 1900. The wooden foot bed was also being superseded, as more durable all-metal skates had been introduced by a Philadelphia inventor in 1848.


Laßt es euch allen gutgehen ...
wünscht  Heidrun

15. Januar 2013

U+N+D+I+N+G

Take I.

Ein Unding passiert sofort heute früh: Hatte verschlafen ....

Musste meinen geplanten Termin verschieben ... Hatte Glück und kam trotzdem zum Zuge!

Eigentlich ging es gestern schon los. Ich sage nur: "Tage wie diese". Wer kennt ihn nicht, den Film mit Michelle Pfeiffer und George Clooney ... Da läuft alles - aber auch wirklich alles schief!

Lebe gerade in dieser Zeitschleife ... Oder, ich denke auch an einen anderen bekannten Film, der da heißt: "Und ... Täglich grüßt das Murmeltier"

`mal gucken, was bei mir am Schluß herauskommt!

Dabei bin ich wirklich fröhlicher als sonst. Warum?

So chaotisch es auch ablief ... am Ende des gestrigen Tages rief tatsächlich eine Gallerie an und fragte nach meinen Bildern. Ob ich nicht Lust hätte diese dort auszustellen. Ist das zu fassen.

Ich fasse es im Moment noch nicht ...


Take II.

Kommt demnächst ... Inklusive einiger Bilder. Um diese zu bearbeiten fehlt im Moment absolut die Zeit. Denn ich bin hauptsächlich mit unseren kleinen Raubtieren beschäftigt. Frau gönnt sich ja sonst nichts.

Erst war unserer Großen, nämlich der Fanny zwei Tage schlecht nach der Silvester-Knallerei ... Und nun - ich vermeide anschauliche Details - spuckte unsere Kleine im oberen Stockwerk und auch unten im Flur. War nur noch am Putzen. Das ist weder lustig noch launig! 


Mache es kurz und wünsche allen: Kopf hoch, auch wenn es manchmal schwer fällt!

Liebe Grüße, von Heidrun



10. Januar 2013

Winter-Blues ...

... Gestern verlief der Tag wie in Zeitlupe. Weil es so schnell dunkel wird. Weil es trüb ist. Keine Ahnung! Weil ...

Bislang verschonte mich der Winter-Blues ... und plötzlich ist er dann doch da. Und trifft mich wie eine Keule. Dagegen muss etwas unternommen werden!

Dringend!

Also sitze ich hier und jammere ein bisschen ... Nein, das will doch wirklich niemand lesen oder sich anhören. Nein, wir sind alle fröhlich.

Gerade sitzt mein kleiner Tiger mir schnurrender Weise auf dem Schoß; so dass ich kaum schreiben kann. Das Tierchen schwingt mit den Stimmungen vom Frauchen mit und ... es hilft tatsächlich, diesen haarigen süßen Begleiter bei sich zu haben.



Wenn weitere Ideen vorhanden ... Bitte unbedingt melden ...

Herzliche Grüße von
Heidrun
 

7. Januar 2013

Raunächte ...

... sind tatsächlich zwölf Nächte.  Heute interessiere und schreibe ich in meinem Blog darüber, weil ich denke es ist ein Post wert!

Es ist der Gedanke an Brauchtum, der mich dazu veranlasst.
... beliebter Glücksbringer: Der Schornsteinfeger mit Kleeblatt am Hut ...
Freunde sind aus dem Allgäu und feiern bzw. zelebrieren diese verschiedenen Anlässe über das ganze Jahr hinweg.

Daneben gab es übriggebliebenes "Strandgut" von der Silvesternacht, das die Straßen - oder hier den Sockel immer noch ziert. Keiner fühlt sich verantwortlich aufzuräumen ...




Sie werden auch Glöckelnächte, Innernächte oder Unternächte genannt und sind die Nächte um den Jahreswechsel, denen im europäischen Brauchtum oft besondere Bedeutung zugemessen wird. Meist handelt es sich um die zwölf Weihnachtstage, zwischen Weihnachten (25. Dezember) und Erscheinung des Herrn (6. Januar).
... unsere Haustüre gezeichnet für das Jahr 2013 ...


Auch die Sternsinger waren heuer wieder mit Gesang und Kreide unterwegs.
Das Sternsingen wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich vermerkt und war bald schon sehr verbreitet. Zunächst wurde ein Kreuz auf die Türen gemalt, daraus entwickelten sich der Haussegen "C + M + B", "Christus Mansionem Benedicat", "Christus segne das Haus", welcher das Böse abhalten soll.

Um 378 wurden Wechselgesänge zwischen Maria und den Magiern bezeugt. Dreikönigsspiele waren bis in die Neuzeit beliebt.
Schon aus dem christlichen Altertum sind zahlreiche Anwendungsformen dieser Buchstabengruppe als Schutzformel überliefert, so auch zur Abwendung der verschiedensten Krankheiten vom Kinderfieber bis zur Altersgicht.
Nein, ich bin nicht abergläubisch - aber wie gesagt, das Brauchtum interesiert mich. Und vielleicht auch den einen oder anderen Besucher, der hier hereinsieht und liest.

Gerade das Andenken an so verschiedene Bräuche machen den Zauber dieser dunklen Jahreszeit aus. Im Sommer, wenn sich alles draußenabspielt, denkt kaum einer an diese ruhigen Tage vor dem Weihnachtsfest und eben auch danach ...

Gedancken über der Zeit

Ihr lebet in der Zeit und kennt doch keine Zeit /So wisst Ihr Menschen nicht von / und in was Ihr seyd. Diß wisst Ihr / daß ihr seyd in einer Zeit gebohren. Und daß ihr werdet auch in einer Zeit verlohren. Was aber war die Zeit / die euch in sich gebracht? Und was wird diese seyn / die euch zu nichts mehr macht? Die Zeit ist was / und nichts. Der Mensch in gleichem Falle. Doch was dasselbe was / und nichts sey / zweifeln alle. Die Zeit die stirbt in sich / und zeucht sich auch aus sich. Diß kommt aus mir und dir / von dem du bist und ich. Der Mensch ist in der Zeit; sie ist in ihm ingleichen. Doch aber muß der Mensch / wenn sie noch bleibet /weichen. Die Zeit ist / was ihr seyd / und ihr seyd / was die Zeit /Nur daß ihr Wenger noch / als was die Zeit ist / seyd. Ach daß doch jene Zeit / die ohne Zeit ist kähme /Und uns aus dieser Zeit in ihre Zeiten nähme. Und aus uns selbsten uns / daß wir gleich köndten seyn /Wie der itzt / jener Zeit / die keine Zeit geht ein!
Paul Fleming


Habt es alle fein.

wünscht Heidrun

2. Januar 2013

Kaum zu glauben ...

... aber wahr: Heute kommen gleich zwei Posts zustande.


... Spuren ...


Wie kommt`s? Nun, ganz einfach heute ist Mittwoch und der erste Inside_7 Tag in diesem Jahr, den ich um nichts in der Welt versäumen möchte!


Ich bin... 

... heute einmal ausgeruht und ausgeschlafen aufgestanden! Die letzten Wochen liefen unter der Rubrik "Schlaflos in ..."

Ich war... 

... letztes Jahr - allein wie das klingt - noch mit einem Projekt beschäftigt, das nun weiter laufen soll. Die ersten Gespräche dazu folgen in den nächsten 14 Tagen ...

Ich werde...

... heuer etwas mehr für meine Fitness unternehmen. Gute Vorsätze am Anfang des Jahres ... Nein, wirklich! Der Wille dazu ist vorhanden.


Ich habe... 

... weniger Zeit als mancher so meint! Mancher möchte mich für ihre/ seine Dinge einspannen ...

Ich würde... 

... gerne wieder einmal mit meinem Herzallerliebsten zum Tanzen gehen - allein das kaputte Knie bedarf weiterer Behandlung. Vielleicht wird es doch noch besser. Ich hoffe es zumindest!

Ich hätte... 

... gerne eine andere Wohnung - will sagen: Statt der vielen Treppen im Haus, alles auf einer Ebene.

Ich sollte... 

... mich wieder mehr meinem Atelier, meiner Kunst widmen! Das Atelier / meine Kunst ist definitiv in den letzten zwei Monaten zu kurz gekommen.

Danke liebe Annelie, für Deine Vorgaben.

Heidrun

Neustart ...

... in ein weiteres Jahr; weil das alte Jahr zuende erwacht vielerorts schönes Brauchtum !

Der erste Post, am 02. Januar in diesem Jahr.

Anlaß, allen die hier lesen, mir die Treue gehalten haben und allen, die einfach so einmal vorbeikommen, rufe ich ganz laut zu:
  Ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2013 !



Der Januar,

Jenner oder Jänner ...

  (lateinisch Ianua Zugang) ist der erste Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. 
In Österreich und Südtirol heißt der Monat Jänner.
Dieser Monat mit 31 Tage wurde nach dem römischen Gott Janus benannt, der laut der Sage zwei Gesichter hat. Bezogen auf die heutige (temporale) Lage des Januars sieht ein Gesicht in das neue und eines in das alte Jahr (Gute Vorsätze zum Jahreswechsel).

Benennungen ...

Alte deutsche Namen sind Hartung, Eismonat und Schneemonat
 In Osteuropa wurde der Januar früher auch Wolfsmonat genannt, da in dieser Zeit die Wölfe ihre Ranzzeit haben und leichter zu jagen waren.
Die Bezeichnung Lassmonat rührt daher, dass in früheren Jahrhunderten der Monat Januar von den Badern als der geeignetste Zeitraum für Aderlässe angesehen wurde.

Währenddessen bezeichnete der römischen Kalender den Januar als elften Monat des Jahres. 

Mit der Umstellung des Jahresbeginns vom 1. März auf den 1. Januar im Jahre 153 v. Chr. wurde der Ianuarius nach dem Gott Janus, dem doppelgesichtigen Gott des Anfangs und des Endes, benannt.
Der Januar beginnt immer mit demselben Wochentag wie der Mai des Vorjahres. In Schaltjahren außerdem mit demselben Wochentag wie der April und der Juli des gleichen Jahres, sonst wie der Oktober.

Welche Woche als erste Kalenderwoche des neuen Jahres gilt, hängt vom Wochentag des 1. Januars ab. Wenn er auf Montag bis Donnerstag fällt, gehört er zur ersten Kalenderwoche des neuen Jahres (ISO 8601), da diese Woche dann mindestens vier Tage im neuen Jahr hat.

Namenstag 

Der 02. Januar ist der Namenstag des Makarius (Macarius) von Alexandria.
Der heilige Hieronymus erzählt von diesem Heiligen eine merkwürdige Handlung. Ein Mönch hinterließ bei seinem Tode etwa hundert Taler, die er sich durch Verfertigung von Leinwand erwarb.

Da waren nun die Meinungen, wozu man das Geld verwenden sollte, geteilt. Einige glaubten, man sollte es als ein Almosen den Armen austeilen. Andere sagten, es wäre besser, wenn man es der Kirche gäbe, wieder Andere hielten es für billig, dasselbe den Eltern oder den Verwandten des Verstorbenen zu übergeben.

Makarius aber und die ältesten Väter, die wohl einsahen, von welcher Wichtigkeit es sei, den üblen Folgen eines so bösen Beispieles vorzubeugen, befahlen, man sollte die hundert Taler mit dem Verstorbenen begraben. Diese, gerechte und weise Strenge machte auf die anderen Mönche einen solchen Eindruck, dass sie es nachher als ein Verbrechen ansahen, auch nur einen Taler nach dem Tode zu hinterlassen.

Als der Heilige um das Jahr 394 oder 395 entschlief, nachdem er bis in das höchste Alter in der Wüste gelebt hatte, wurde viel seiner Verdienste und Tugenden erzählt. Leben der heiligen Einsiedler war kein müssiges und unnützes Leben, wie sich Manche einbilden und Andere glauben machen möchten.

 Aus neuerer Zeit ...

Die  privaten Wünsche ergänze ich heute mit einem altbekannten Gedicht von Peter Rosegger. Kenne und schätze seine Geschichten aus meiner Kindheit ...

Peter Rosegger war ein österreichischer Schriftsteller. Seinen eigentlichen Namen Roßegger änderte er in Rosegger, als seine ersten Veröffentlichungen erschienen.

Wünsche zum neuen Jahr ...

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass


Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du


Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht


Und viel mehr Blumen, solange es geht
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens
Besseres weiß ich nicht


Gedicht zum neuen Jahr aus "Mein Lied" von Peter Rosegger



 Einen guten Neustart, wünscht

Heidrun