29. November 2012

Schnee ...

... zwar nicht der erste in diesem Jahr und trotzdem ein Verkehrschaos pur prägen den heutigen Start in den Tag!


So kam ich mit deutlicher Verspätung zu meiner Reha an und versäumte gleich mein HWS-Training  -  macht nicht so viel: Schließlich zählt doch das Schneeschippen auch! 

Oder etwa nicht?!

... der Blick aus dem Küchenfenster ...



 





Morgen steht die Verlosung an zum ersten Giveaway und wenn möglich "engagiere" ich dafür eines der Nachbarskinder, Jonas oder Maja oder die kleine Lucy ...

Dann heißt es Kontakt aufnehmen und die kleinen Geschenke auf den Weg bringen: Spannende Angelegenheit! 



Schnee

Zwischen den Bahngeleisen
Vertränt sich morgenroter Schnee.
Artisten müssen reisen
ins Gebirge und an die See,
nach Leipzig - und immer wieder fort, fort.
Nicht aus Vergnügen und nicht zum Sport.
Manchmal tut's weh.

Der ich zu Hause bei meiner Frau

so gern noch wochenlang bliebe;
mir schreibt eine schöne Dame:
"Komm zu uns nach Oberammergau.
Bei uns ist Christus und Liebe, und unser Schnee leuchtet himmelblau." -
Aber Plakate und Zeitungsreklame befehlen mich leider nicht dort-,
sondern anderwohin. Fort, fort.

Der Schnee ist schwarz und traurig
in der Stadt. Wer da keine Unterkunft hat, den bedaure ich.

Der Schnee ist weiß, wo nicht
Menschen sind. Der Schnee ist weiß für jedes Kind.
Und im Frühling, wenn die Schneeglöckchen blühn,
Wird der Schnee wieder grün.

Beschnuppert im grauen Schnee ein Wauwau.
Das Gelbe,reißt eine strenge Leine ihn fort.
Mit mir in Oberhimmelblau wär's ungefähr dasselbe.

                                                                                        Joachim Ringelnatz

Allen, die hier vorbeisehen wünsche ich einen 
guten Freitag und rufe Euch zu: Fahrt`s vorsichtig!

Heidrun


28. November 2012

Inside_7

... heute einmal wieder und gleichzeitig - Hurra - bereits Halbzeit in meiner Reha! Wie doch die Zeit verfliegt.


Nebel ... 

... schleicht sich morgens hier durch die Gässlein und untertags verfllüchtigt leicht, weicht dem Novembergrau. Zeit für Kerzenlicht und Rückzug zu heißem Tee und süßem Zeug.

 

Weihnachtstern ...   

... muss `mal überlegen: Einerseits eine Pflanze, die nach relativ 14 Tagen sämtliche Blätter abwirft und sich dann gänzlich verabschiedet, noch jedes Jahr (... die lieben Hausgäste schenken sie mir immer wieder ...)  -  andererseits Basteleien, die begonnen der Fertigstellung harren wenn ich mit meinen Haushaltspflichten dafür noch Kraft finde.


„Erfahrungen vermehren unsere Weisheit,
  verringern aber nicht unsere Torheiten.”
                                               Josh Billings

 

Lichterglanz ...  

... erfreut durch verschiedene dicke Kerzen; das warme Licht, das sich zum Luftzug bewegt ist einfach wunderschön. Künstliche kleine LED`s (... statt dem Teelicht ...) versteckt unter den Häuschen, der kleinen Kirche und einem Tannenbaum gaukeln Leben vor im Weihnachtsdorf aus Porzellan, das jedes Jahr liebevoll aufgebaut wird.

... Da wären noch, der gute alte Schwibbogen und ein hölzerner Engel mit zwei kleinen Kerzen, die ich stets ängstlich beobachte und eigentlich nur kurz leuchten lasse ... 

Fanny hilft beim Dekorieren - ich hänge auf und sie räumt ab ...


Lebkuchen ...  

... lockten bereits Ende August / Anfang September. Bei uns liegen noch gar keine - wird Zeit, dass ein paar Schokoladenlebkuchen (... bevor diese in den Läden vergriffen sind ...) eingekauft und bei uns den Kuchenteller schmücken. Statt dessen freuen wir uns seit gestern über einen Panettone, der typisch italienischen Kuchenspezialität ...

ich lese gerade ...  

... Zeitungen und nur Zeitungen. Die Tageszeitung, Illustrierte etc. - bedingt durch manche Wartezeit von einer Behandlung zur nächsten verkürzt die zähen halben Stunden. Resultat: Ich weiß inzwischen über sämtliche europäischen  Königshäuser und Promis wirkliche alles ...

Mein Buch "Der Flug der Störche" wartet  inzwischen auf dem Nachtkästchen!

 

ich wünschte ...  

... ja was eigentlich?! So manches tut sich da auf und wäre wünschenswert! Den Arm endlich wieder "normal" hochheben zu können ... und ... und ...

 

ich befürchte ...  

... es bedarf weiterer langwieriger, schmerzhafter Übungen bis ich meinen Arm wieder vollends einsetzen werde können!


Danke,  liebe Annelie für die Vorgaben - interessante Fragen, hat wieder einmal Spaß gemacht darüber nachzudenken!




Erbauliche Bescheidenheit

Sehr schlecht befand sich Mutter Klöhn.
Sie kann nicht gehn, ist krumm und lahm
und liegt zu Bett und rührt sich nicht.

Seit zwanzig Jahren hat sie schon die Gicht.
    Herr Küster Bötel, welcher häufig kam,
um gute Beßrung ihr zu wünschen,
erzählt ihr auch des weitern,
um sie ein wenig zu erheitern,
die Mordgeschichte, die man jüngst verbrochen.

    Ja, denken Sie nur mal,
der Präsident von Frankreich ist erstochen
von einem Strolch mit einem Dolch.
Ist das nicht ein Skandal?

    Oh, Lüh und Kinners, rief sie voller Graun:
Wat gift et doch vär Minschen.
Sau wat könnt eck doch nich e daun!

    Herr Bötel sprach und sah sie freundlich an:
Dies Wort von Ihnen mag ich leiden.
Ein guter Mensch ist niemals unbescheiden
und tut nicht mehr, als was er kann.
Adieu, Frau Klöhn!
Auf fröhlich Wiedersehn!

Wilhelm Busch


Auf dass es Euch allen gut gehen möge!

Heidrun

25. November 2012

Vorbereitungen ...

... für die kommende Woche und natürlich auch für den ersten Advent. Ab Montag beginnt meine zweite Reha-Woche und beansprucht meine Zeit  - sowieso  - und vorallem Kraft.


Sternchen ...

gestalten: Die Produktion läuft auf Hochtoueren und ich hoffe, dass ich es schaffe und in dieser Woche davon berichten und ein paar Bilder zeigen kann - `mal sehen, wie es zeitlich passt.

Der Stern

Hätt` einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland

Und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest

Seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht.

Er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.
Wilhelm Busch






Ansonsten ...

Ideen suchen und sich inspirieren lassen. Bei unseren zahlreichen Spaziergängen sieht das eine oder andere Schaufenster einladend schön gestaltet aus und bringt mich auf neue Kreationen. 

Aufgefallen dabei, dass es so viele Gutscheine gibt. In den Parfümerien, in den Modegeschäften überall  - sogar im Schaufenster (siehe Bild oben) bietet ein Ladenbesitzer Geschenk-Gutscheine an. 

 Ein Zeichen dafür, meines Erachtens, dass die Leute
a) bereits alles aber auch wirklich alles haben und man / frau keine eigene Vorstellung, was zu schenken wäre - was Freude machen könnte
b) keine Zeit sich um den anderen Gedanken zu machen, etwas zu basteln oder irgendetwas selbst herzustellen 
c) die Ansprüche der Leute steigt von Jahr zu Jahr - es steigert damit ebenfalls die Unzufriedenheit
und
c) der bekannten Umtauschaktion vorbeugt! 



Allen einen wunderbaren Start in die neue Woche ...

„Es kommt darauf an sich von anderen zu unterscheiden; ein Engel im Himmel fällt niemanden auf.”
George Bernard Shaw
 
 
Heidrun




PS: Dran denken - in dieser Woche kommt es zur Verlosung der Giveaway`s

22. November 2012

Inside_7 ... verspätet ...

... nur einmal einen Tag später, weil die Reha mich so vollkommen in Beschlag nimmt, dass alles andere - so auch die Bloggerei - eben leider zu kurz kommt!



Am 03.93.2010 fing es wohl an mit Inside_7 heute bzw. gestern war kein runder Termin und dennoch ein wenig Nostalgie  -  finde ich ich ganz fantastisch! Ab und zu den Blick zurück zu werfen und es braucht dazu eben wirklich keinen "Runden" ...

vor dem Fenster ...

... sehe ich in unserem Garten immer noch herbstbuntes Laub - die Farben leuchtend gelb, orange, rot in verschiedenen Abtönungen - einfach wunderschön!

gerade bemerkt ...

... dass die Buchhaltung noch erledigt und zur Post getragen auf mich wartet - hier fehlen einmal mehr die tatkräftigen Mainzelmänner ...

ich würde jetzt gerne ...

.... alle Viere von mir strecken und am Strand liegen, die Sonne und Wärme geniessen mit einem leckeren Drink in der Hand und natürlich meinem Mann an der Seite!

nicht vergessen ...

... dass heute noch der Zahnarztstuhl auf mich wartet!

ich lese gerade ...

... oder soll ich sagen immer noch "Den Flug der Störche". Komme einfach nicht voran ...

ich trage ... 

... meine Büro-Bequem-Kluft in der modischen Variation winterwarm ...



ich hoffe ... 

... gemäss der blöden Fernsehwerbung sagen zu dürfen "Mama, Mama - er hat gar nicht gebohrt!"







Wünsche allen eine super-gute Restwoche

Heidrun




20. November 2012

November ...

... Vorbereitungen für Weihnachten?!

Am Wochenende so total verschlafen, fiel das posten für meinen ersten Blog hier erst einmal aus. Und JA, es existiert noch ein weiterer: Mein Kunstblog nämlich.

Macht auch nichts, dachte ich versöhnt mit mir  - stattdessen gepflegt in zauberhafter Gesellschaft Kaffee getrunken und mit reichlich Kuchen den Nachmittag versüßen lassen und genossen ... und gewundert ...




 Überall schon Engleins und mehr!


Als Beispiel:
Hier zu sehen das linke Schaufenster vom Atelier Gertie Huber  -  die damit eine süße Kinder-Aktion ins Leben ausstellt.

Das Kinder-Kunst-Fenster ...

Was ich äußerst bemerkenswert finde und unter den Facebookern bekannt: Es gefällt mir!



Wo und

              Was?

Diesmal der Spaziergang also in Friedberg und hier tobt seit Jahren der sogenannte Friedbär genau genommen seit dem 23. Mai 1995 ergötzt der Pegursus Friedbergensis Poetikus. Wer es nicht glaubt, der darf getrost hier nachlesen ...




Ansonsten standen bereits die Weihnachtsbuden, die Strassen bereits dekoriert - komisch empfinde ich das schon. Gerade liegen noch die Kürbisse an den Obst- und Gemüseständen im Supermarkt, tauchen dazwischen Engel und Julböcke auf.




Na, dann hoppeln sicher in vier Wochen die ersten Osterhasen durch die Gegend.

 










Soweit für heute und 
ein Gedicht dazu ...

November

Solchen Monat muß man loben;
Keiner kann wie dieser toben,
    keiner so verdrießlich sein,
    und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
keiner so mit Sturmwind graulen!
     Und wie naß er alles macht!
    Ja, es ist ´ne wahre Pracht.
Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
    wie sie tanzen in dem Wind
    und so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
und die durcheinanderwirbelt
    und sie hetzt ohn´ Unterlaß;
    Ja, das ist Novemberspaß!

        Heinrich Seidel (1842-1906)

 

Habt es alle fein und gute Tage
Heidrun

 







14. November 2012

Glühbirnen ... und Inside_7

... die Mischung macht`s. Aber Spaß beiseite: Wir brauchten in dieser Woche Glühbirnen für die Deckenleuchte (zwei Birnen hatten sich gemeinsam verabschiedet) in der Küche und ...

Sparbirnen

kosteten mich über 4 Euro das Stück! Allein bei dieser Lampe in der Küche kommen dann schlappe 28 Euro zusammen. Von der Umweltverträglichkeit ganz zu schweigen: Ist nun in meiner neuen Glühbirne Quecksilber drinnen oder nicht? Alles drehen und wenden der Verpackung brachte mir hier keine Aufklärung. Vielleicht sollten wir auf Kerze / Laterne umsteigen?

Frage: Wo und wie ist hier wirklich gespart? Und die Umwelt entlastet?!


Inside_7

Bin gerade am Haushalten (... kochen, waschen, putzen ... Tralala ...) und muss schnell etwas für mich zur Freudebringung beitragen!

Da kommen die Fragen  - Danke, liebe Annelie -  gerade zur rechten Zeit:

... mein Gute-Laune-Herbstlaub ...

gestern ... 

... also am Dienstag fand unser Sonntag statt. Wie das funktioniert? Nun, durch den Schichtdienst von meinem Schatz, der immer wieder an den Sonn- und Feiertagen im Büro arbeitet, fällt dafür ein Wochentag an. Der gehört dann uns - wenn ich es von meiner freiberuflichen Tätigkeit jeweils einrichten kann.

Der freie gemeinsame Tag fiel ausgiebig mit einer kleinen Tour nach Friedberg und Kaffee trinken zu unserem Vergnügen aus.

heute ... 

...  holt uns der Alltag wieder ein. Die Mittagspause gilt dann kurz Inside_7.

... mein Gute-Laune-Herbstkuchen ...

morgen ... 

... und der Rest der Woche sehen arbeitsreich aus bis unter die berühmte Hutschnur.

mir fehlt ...  

... die Zeit, für mich selbst. Der Friseur schlägt vermutlich die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich antanze ...

rein rechnerisch ... 

... sollte wieder  - wie bereits sachte angedeutet - den Friseur besuchen. 

aufgeschoben ... 

...  liegt so manches auf Halde, was frau erledigen sollte - doch da die besagten Heinzelmänchen in die Jahre gekommen bzw. nur im Märchen herumspringen und sonst auch niemand vorbeischaut, der mir meine Aufgaben abnimmt  -  gehe ich es langsam an. Dann bleibt eben etwas liegen. Was soll`s ?!

ich werde gleich ...  

...  die Wäsche aufhängen und die Trommel erneut füttern, kurz in den Garten und das Laub - ohne Gebläse, sondern manuell  -  aufsammeln, die Mahlzeit für uns vorbereiten ...

... mein Gute-Laune-Herbstrad mit Sonnenblumen ...


Habt es alle ganz, ganz fein für heute und die kommenden Tage!

Heidrun


Zur Erinnerung:

      ... meine Giveaway-Aktion läuft noch weiter ...

 
Wer mitmachen möchte, bitte einen Kommentar bis zum
                                30. November 2012
hier hinterlassen  -  keine anonymen Nachrichten -  als Zusatz das
aufgeführte Gedicht (... einfach oben auf das Bild klicken - die führt dann zum bewußten Gedicht ...) zu benennen, wo er / sie es kennengelernt haben - oder auch nicht kennen ...

13. November 2012

Fleckerl ...

... gibt es überall, die besonders schönen - die mir auffallen - einmal mehr hier vorgestellt: Eines davon wieder in München.

On Tour ...

Am letzten Wochenende fand ein Weißwurstessen in München mit den Biker-Freunden statt. Das Wetter hielt einigermaßen und es kamen dementsprechend drei mit ihren Piaggio MP3-Rollern!



Wir überlegten bis kurz vor der Abfahrt hier in Augsburg und fuhren dann doch mit dem Auto - die Dusche seinerzeit auf der Rückfahrt über Bad Tölz weckte in der Erinnerung doch die Vorsicht.

Treffpunkt war die Wirtschaft an den Großmarkthallen - eine echt Münchnerische Adresse.

Die sog. Großmarkthalle München in Sendling ist ein seit 1912 bestehender Großhandelsmarkt für Lebensmittel und Blumen nahe der Isar und in unmittelbarer Nähe des südlichen Mittleren Ringes. Neben dem Großmarkt von Rungis bei Paris und dem Unidad Agroalimentaria de Barcelona gehört der Großmarkt von München zu den größten europäischen kommunalen Märkten für Lebensmittel und Blumen.
Übrigens ...
Der Name Großmarkthalle München bezieht sich auf den Gesamtbetrieb, während der Name Großmarkthalle das gesamte Betriebsgelände meint. Als klassische Großmarkthallen werden nur die Hallen 1 bis 4 bezeichnet.
 


Natürlich in aller Eile ein kurzer Rundgang bevor es zur Weißwurst ging ...

... dabei  Straßenkunst entdeckt! 





Die Weißwürst und alles andere -  vom feinsten. Toll war`s - oder anders ausgedrückt: Richtig griabig!


Ein Hauch von Frost...

Ein Hauch von Frost in der Herbstnacht.

Ich ging übers Feld
und sah wie sich der Kupfermond
über eine Hecke lehnte:
Ein rotgesichtiger Bauer.

Ich blieb nicht stehen,
um zu sprechen, nickte nur.

Und ringsum blickten die Sterne sehnsüchtig
mit blassen Gesichtern wie Großstadtkinder.

Thomas Ernest Hulme


 





Fanny und ich sagen Servus

habt es fein und bis bald ...

Heidrun






Zur Erinnerung:

      ... meine Giveaway-Aktion läuft noch weiter ...

 
Wer mitmachen möchte, bitte einen Kommentar bis zum
                                30. November 2012
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11. November 2012

... Blog `mal wieder ...

... wichtig: Die Verkehrsregeln ... oder eben hier die Blogregeln!


Einerseits die Nettiquette zu beachten und Höflichkeit walten zu lassen. Andererseits die Privatsphäre zu achten.

Warum ich das heute zum Thema auserkoren habe?



Wie alles begann ...

Nun, weil es sich für mich nach dem 100. Post auch nach einem gewissen Rückblick - einem Fazit anfühlt.


Bei mir steht das Bloggen aus  Spaß im Vordergrund wie auch bei manchen Mitbloggern  - bei anderen hat es zum Teil mit kommerzielle Gründe. Volkommen in Ordnung!

Bei mir - wer die ersten Gehversuche miterlebt und gelesen - weiß, dass es ein reiner Zeitvertreib aus meiner Unbeweglichkeit nach der OP startete. Inzwischen mutierte dies zum Hobby:  Aus Begeisterung schreiben und Bilder ins Netz stellen - in erster Linie für mich selbst und nette Freunde.


Aus der Statistik sehe ich, dass am Tag zwischen 30 bis über 100 Personen hier reingucken und nicht jeder mag kommentieren. Das ist für mich Okay - Resonanz erhalte ich genug über Facebook und meine Freunde aus der "echten" Welt sprechen mich auch auf den einen und anderen Post an ...



Liebe Kommentare ...

   ... sind immer willkommen!

Wer mag und auf meinen Blog reagiert und einen Kommentar schreibt - es freut mich, ist herzlich willkommen.

Was ich nicht dulden werde sind Einmischungen und sogenannte gute Ratschläge. Bin alt genug, um zu wissen wer ich bin und was ich mache!

Bei anonymen Kommentaren reisst es mich hin und her: Verstehe, dass nicht jeder im Netz auftauchen möchte und vorsichtig ist - aber die beigefügten Pseudo-Web-Adressen stören mich.

Also, nehme ich mir auch die Freiheit: Mein Blog  - meine Regeln, dass ich nicht alles veröffentliche, was mir unter "Anonym" zugesandt wird!

... gesehen bei nicety.livejournal.com

Nebelweben

Der Nebelweber webt im Wald
ein weisses Hemd für sein Gemahl.

Die steht wie eine Birke schmal
in einem grauen Felsenspalt.


Im Winde schauert leis und bebt

ihr dämmergrünes Lockenlaub.
Sie lässt ihr Zittern ihm als Raub.

Der Nebelweber webt und webt ...

Christian Morgenstern

Allen einen guten Start in die kommende Woche - 
und es geht weiter Richtung 200. Post !

Eure
       Heidrun

8. November 2012

... alle Wetter ...

... fast wie im April zeigt uns dieser Monat November in diesem Jahr: Gestern noch Sonnenschein und Temperaturen im zweistelligen Bereich und dann bitterkalt ...

... ein Künstlerhaus entdeckt in Wolnzach!
Hier musste sofort die Fahrt unterbrochen und ein Bild geschossen werden - auch die Einwände, dass wir eventuell zu spät ankommen könnten, zeigten dabei kein Einsehen - wie zu sehen: Das Bild liegt vor!

Die kleinen weissen Flecken sind dabei wirklich Schneeflocken -
keine Irritation der Kamerafrau oder so ...
 
So traffen sich die Bikerfreunde trotzdem - allerdings ohne Roller - in Wolnzach zum Spanferkelessen und zur Jahresplanung für diverse Ausfahrten im kommenden Jahr 2013.



Wir verbrachten lustiges Stunden, interessante Gespräche und nette Leute ... immer wieder schön mit den Bikerfreunden!

Der Wetterhahn

Wie hat sich sonst so schön der Hahn
Auf unserm Turm gedreht
Und damit jedem kundgetan,
Woher der Wind geweht.

Doch seit dem letzten Sturme hat

Er keinen rechten Lauf;
Er hängt so schief, er ist so matt,
Und keiner schaut mehr drauf.

Jetzt leckt man an den
Finger halt
Und hält ihn hoch geschwind.
Die Seite, wo der Finger kalt,
Von daher weht der Wind.

Wilhelm Busch


In diesem Sinne, auch Euch allen viel Spaß - und vergesst nur nicht Euch hier wegen dem Giveaway einzutragen ...

Heidrun


7. November 2012

Giveaway ... und Inside_7

... zum 100. Postbeitrag sollen hier drei Giveaways zur Verlosung kommen.

Wie schnell doch die Zeit verfliegt  - kaum angefangen mit dem Bloggen und nun bereits den hundertsten Beitrag. 

Wahnsinn!  

Und dankeschön an viele nette Kommentare und Aktionen ...





Erstes Giveaway

... eine Zusammenstellung von 10 Künstler-Postkarten, die es so im Handel nicht gibt.


zweites und drittes Giveaway ...


                                 ... denke mir zwei hübsche Überraschungen aus!


Wer mitmachen möchte, bitte einen Kommentar bis zum
               30. November 2012
hier hinterlassen - keine anonymen Nachrichten und als Zusatz das
unten aufgeführte Gedicht zu benennen, wo er / sie es kennengelernt
haben - oder auch nicht kennen ...

Übrigens:

Bin auch hocherfreut, wenn ihr das Buidl - will sagen mein Giveaway-Bild in einem eurer Posts in den nächsten Tagen aufnehmt !

Inside_7

Eine Aktion, die gerne am Mittwoch wahrgenommen: Die  Inside_7  Fragen zu beantworten. Danke auch heute wieder, Dir liebe Annelie!

 
ungeduldig ... 
... das bin und das werde ich wohl auch bleiben!

Es gehört, so denke ich, zu meinem Temperament und ist manchmal lästig und andererseits auch als Motor eine Treibkraft, die mich (... trotz meiner Arthrose-Schmerzen ...) nach vorne zieht.

Novemberwetter ...
 
.... vom Sommer Abschied nehmen - nun der November leitet dann endgültig die kalten und dunklen Tage ein. Jetzt gilt es Aktiviäten (... z.B. einen schönen Post-Beitrag schreiben und mit Bildern aufzumöbeln ...) aufzunehmen, um nicht dem Trübsinn zu verfallen!

Wieder mehr lesen, den einen oder anderen Film (... ich verweise auf meinen letzten Post mit dem Hinweis zu der alten Serie "Der Doktor und das liebe Vieh" ...) 


im Keller ...
 
... liegt jede Menge Arbeit. Hier müssen wir dringend ausmisten. So viel angesammeltes Zeug ... Ach, das Teil können wir sicher noch brauchen! ... - der Spruch ist bekannt, also von demher spricht Annelie ganz richtig von diversen Leichen im Keller.


Hunde ...
 
... begleiteten mich mehre in meinem Leben: Zu nennen Struppi, der Familienhund, ein gefrässiger Cockerspaniel, der dann leider überfahren nicht mehr zu retten war. 
Später meine liebe, süße Quenny - ein eigener Hund, ein Yorkshire Terrier allerdings ohne das obligate Schleifelchen (!). Quenny ging mit über 14 Jahren in den Hundehimmel ...  ... Dann viele Jahre ohne Begleitung bereicherte schließlich Arcas, ein Chow-Chow unser Leben und erreichte ebenfalls ein nahezu biblisches Alter für einen so großen Hund.

Auf den Hund gekommen ... Nein, inzwischen tanzen zwei kleine Raubtiere, Fanny und Luzie uns kräftig auf der Nase herum. Und wir lieben das so sehr!

 
Düfte ... 
... ganz wichtig - so sinnlich und eine Bereicherung, wenn sie im angenehmen Bereich bleiben!


Weise Worte ...
 
... fallen mir als Redewendungen ein, die zum Teil noch von meiner lieben Oma herrühren - andererseits auch weise Worte, die sich in meinem Leben, durch Begebenheiten und / oder anderen Menschen entwickelt haben.

Die vielleicht wichtigste Devise lautet meinerseits: "Leben und leben lassen!"

 

Kleine Auszeiten ...
 
... eine Umstellung  - Auszeiten gönne ich mir zunehmend öfter! Früher in der Selbständigkeit gut und gerne 60 Stunden in der Woche gearbeitet und mehr ... hinterlässt Spuren und nun geht so manches nicht mehr oder nur noch eingeschränkt.





Abschließend noch das Gedicht zu meiner Giveaway-Aktion, das ich für euch herausgesucht hier zeige.

Wer kennt es von euch? Wer hat es wann und wie gelesen ...


Die Geschichte vom fliegenden Robert
Wenn der Regen niederbraust,
wenn der Sturm das Feld durchsaust,
bleiben Mädchen oder Buben
hübsch daheim in ihren Stuben.

Robert aber dachte: Nein!
Das muß draußen herrlich sein!
Und im Felde patschet er
mit dem Regenschirm umher.

Hui, wie pfeift der Sturm und keucht,
daß der Baum sich niederbeugt!
Seht! den Schirm erfaßt der Wind,
und der Robert fliegt geschwind
durch die Luft so hoch, so weit.

Niemand hört ihn, wenn er schreit.
An die Wolken stößt er schon,
und der Hut fliegt auch davon.
Schirm und Robert fliegen dort
durch die Wolken immerfort.

Und der Hut fliegt weit voran,
stößt zuletzt am Himmel an.
Wo der Wind sie hingetragen,
ja, das weiß kein Mensch zu sagen.

Heinrich Hoffmann


Herzliche Grüße und wünsche allen eine feine Zeit

Heidrun