31. August 2012

Fisch ...

... sollte es heute Mittag geben. Also war ich zu unserem Fischändler gefahren voller Vorfreude, voller Erwartung - und stand vor verschlossener Tür. Die hatten noch Ferien!




Also bin ich ein wenig spazieren gegangen - natürlich bewaffnet mit der Kamera und konnte noch ein paar Spinnennetze und anderes fotografieren. Ha, das hat wieder einmal Spaß gemacht. Alles andere war vergessen ...

Die Bilder werden natürlich mitfließen in den letzten Post zu Pfui Spinne! Wie gesagt, die Architektur dieser Netze ist grandios.


Auf dem Rückweg, schließlich wartete der hungrige Wolf zu Hause ... hörte ich im Autoradio eine Rezension über das neueste Buch von Arezu Weitholz.



 Klang sehr interessant. Hier ein kurzer Abriß: 
Eine ganz einfache Geschichte, die Arezu Weitholz in ihrem Debütroman Wenn die Nacht am stillsten ist  erzählt:
Mädchen trifft Junge. Anna trifft Ludwig, in Hamburg. Beide berichten aus der Unterhaltungsindustrie, als Popjournalisten. Er: Rational, arrogant, erfolgreich. Ein Kopfmensch aus bürgerlichem Elternhaus. Ein Kontrollfreak, der nicht trinkt und Drogen verabscheut. Sie: Musikjournalistin, aufgewachsen in der Provinz. Getrieben, orientierungslos: "Bevor ich hierher zog", erzählt sie Ludwig, "bin ich durch die Welt geirrt, wie ein verloren gegangenes Paket."

Es ist eine ganz einfache Geschichte. Doch was Weitholz daraus macht, gehört zu dem Besten diesen Spätsommer.
Wer mehr darüber erfahren möchte - das Buch (oben) ist wieder verlinkt. Das Buch werde ich mir wohl bestellen ... wenn ich dann `mal endlich fertig bin mit dem Flug der Störche, von Jean-Cristophe Grangé (...der Autor von den Purpurnen Flüssen, übrigens ...)

Mein lieber Fisch ...

In irgendeinem vergangenen Post wollte ich bereits einmal ein Gedicht von Arezu Weitholz aus folgendem kleinen Büchlein einfügen, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme. 

 
 

Frau hatte - nicht faul - kurzerhand Kontakt mit Arezu Weitholz aufgenommen und sie hätte mir auch gerne eines ihrer hübschen Gedichte für den Blog "geliehen" - nur sind über den 
Verlag solche Veröffentlichungen nicht erwünscht.

Dann eben anders ...




Von einer lieben, lieben Autorin  - hier darf ich ab und an (... was ich sooo gerne mache ...) ein Gedicht von ihr einstellen:



 Das Gedicht ist verlinkt mit der Website von Ingrid Drewing.



... damit es wenigstens hier auf dem Blog ein bisschen Fisch gibt ...


Ich wünsche allen ein wundervolles Wochenende - 
wir haben wieder volles Programm
und daher sage ich: 
Bis die Tage ...

Heidrun










30. August 2012

Blog-Label ...


Stück für Stück dringe ich in die Tiefen des Blogger-Daseins ein und der damit verbundenen Technik / Software. 
Teilweise ein mühsames Spiel, muss ich schon auch einmal sagen, wenn es zwischendurch beim Speichern irgendwelche Meldungen gibt ...

... Inzwischen bin ich bei den sog. Labeln gelandet und versuche hier eine hauseigene Historie aufzubauen.

Die Label oder Etiketten verleihen den ganzen Posts eine "Schublade" ...



Eines meiner Label ist das



... und ich erzähle hier wie es dazu kam. S`Fensterl zum Hof war einst - wie lange ist das her - eine sehr beliebte Vorabendserie im Ersten Programm [wobei es insgesamt sowieso nur drei Programme gab] mit der Schauspielerin Elfie Pertramer (1924, † 16. November 2011). 
Sie guckte dabei aus ihrem Fenster und erzählte Geschichten und lieferte Anfang der 60er Jahre bereits einen Voyeurismus, der mit dem charmanten Münchner Ton aber nie daneben lag. Ich mochte diese Sendung sehr. 

Wer kann sich daran noch erinnern ...

Im Andenken daran nenne ich nun eines meiner Label entsprechend "s`Fensterl zum Hof"

Und gucke hier ein wenig in andere Bereiche als nur meinen eigenen Garten ...

Dahoam

erklärt sich - so meine ich praktisch von selbst. Es sind die Blicke in mein Zuhause.

Selba g`macht

ist ein Begriff, der für DIY bei steht - und den ich bislang mehr oder minder vernachlässigt habe, dafür sind wir mit unseren  Touren einfach zu viel unterwegs. 

Woiperdinga

sind gar wunderliche Geschöpfe. Eigentlich als Wolpertinger bekannt aber Woiperdinga ist einmal mehr die Mundart.
Es handelt sich beim Wolpertinger um eine Art Fabelwesen, wie sie bereits aus der Antike bekannt sind. Allerdings gab es kein festes Schema, d. h. es wurden zum Beispiel Eichhörnchen mit Entenschnäbeln versehen oder Hasen mit Entenflügeln ausgestattet.

Nachgelesen ...

... Bereits die Gebrüder Grimm erzählen davon in der ersten Deutschen Sagensammlung von einem Wesen, das 1753 als sog. Kreißl geläufig war.

Später hat der Sprachforscher Schmeller die Verbindung zum heutigen kreischen hergestellt.

Die Herkunft der Bezeichnung Wolpertinger ist ungeklärt. Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in München führt die Bezeichnung auf Glasmacher aus der Ortschaft Wolterdingen bei Donaueschingen zurück. Diese fertigten Schnapsgläser in Form von Tiergestalten, die allgemein Wolterdinger genannt wurden. Durch sprachliche Abschleifung soll daraus der Wolpertinger entstanden sein.
Der heutige Name kann leicht variieren, je nach Gegend heißt er auch Wolperdinger, Woipertinger, Woiperdinger, Volpertinger, Walpertinger oder Wulpertinger. In Teilen Niederbayerns wird das Fabelwesen als Oibadrischl bezeichnet, in der Oberpfalz als Rammeschucksn, in Niederösterreich und Teilen Salzburgs ist der Begriff Raurackl in verschiedenen Schreibweisen geläufig; der Schriftsteller Ludwig Ganghofer bezeichnete das Wesen als Hirschbockbirkfuchsauergams.

Bei meinem Blog hier sind die Posts unter dieses Label einfach wunderliche Begebenheiten ...



Desweiteren heißt ein Label "Woast scho" und steht als Synomym einer Ratschkathl, eine nie fehlende weibliche (... Männer unterhalten sich ...) Bühnenfigur auf den sog. Brettl`n, den Kleinkunst- bzw. Volksbühnen. 

Das ist meinerseits nicht herabwürdigend, gar böse gemeint sondern g`hört eben einfach dazu.

Dös ratsch`n meng ma hoid ...

... das sich Unterhalten mögen wir halt - für Ungeübte Bayern  *Zwinker*





... und dann sind da auch die "Schmankerln" ist gleich Singular als ein Label.

Dieses Schmankerl aber bezieht sich nicht alleinig auf das leibliche Wohl beziehen, sondern folgendermaßen zustande kam: Ursprünglich wurden die süßen Mehlspeise so genannt, heute gilt er als Ausdruck für insbesondere regionale Delikatessen oder Leckerbissen.

Der Duden bezeichnet Schmankerl als tirolerisch für leckeres Essen.
Mir wichtig: Im übertragenen Sinn kann Schmankerl die Bedeutung für etwas Besonderes darstellen, das es eben nicht alle Tage gibt.




Zamperl

erklärt sich - und steht liebevoll für unsere vierbeinigen Freunde.


Touren

erklärt sich - sie stehen für unsere Rollerfahrten durch ganz Bayern - bis zum Achensee ...

Nicht zuletzt:

z`Minga

erklärt sich - und steht für meine Heimatstadt München. Es wird so gesprochen ...

... das sind die wichtigsten Erklärungen zu meinen Labeln ...

Ich wünsche einen wundervollen Tag

Heidrun



29. August 2012

Schneckentempo ...

... diese Gangart liegt mir gerade selbst sehr ...

... wieder einmal meine E300 herausgezogen ...


































Und ein Gedicht habe ich auch noch gefunden!

Quodlibet

So geht es in Schnützelputzfingen,
Wo die Schnecken Bücher verschlingen,
Wo die Ochsen die Hymne singen:
Da ist der Esel Minister geworden,
Da grasen auf der Wiese Heerden von Orden,
Da speist man gebratene Titel.

So geht es in Schnützelputzfingen,
Wo die Schnecken Bücher verschlingen,
Wo die Ochsen die Hymne singen:
Da geht der Marder als Pfaffe herum,
Und macht die Gänse und Hühner dumm,
Das Kameel ist da Deputirter.

So geht es in Schnützelputzfingen,
Wo die Schnecken Bücher verschlingen,
Wo die Ochsen die Hymne singen:
Da ist den Vögeln das Singen verboten,
Der Esel, der liefert ihnen die Noten,
Und darnach dürfen sie piepen.

So geht es in Schnützelputzfingen,
Wo die Schnecken Bücher verschlingen,
Wo die Ochsen die Hymne singen;
Da hat der Löwe alleine Verstand
Die Lerchen, die sind aus dem Reich' verbannt,
Die Faulthiere sitzen im Staatsrath.

So geht es in Schnützelputzfingen,
Wo die Schnecken Bücher verschlingen,
Wo die Ochsen die Hymne singen:
Da hungern die Schafe und laßen sich scheeren,
Und erzeigen ihren Hütern viel Ehren,
Den Wölfen und den Hyänen.

So geht es in Schnützelputzfingen,
Wo die Schnecken Bücher verschlingen,
Wo die Ochsen die Hymne singen!
Ich wüßte der Dinge noch viele zu sagen,
Die zu sich in Schnützelputzfingen getragen,
Gar lächerlich über die Maaßen.

(c) Adolf Glaßbrenner


Glaßbrenner - Biografie & Lebenslauf

Adolf Glaßbrenner (Georg Adolph Glasbrenner; weiteres Pseudonym: A. Brennglas *27. März 1810 in Berlin; † 25. Oktober 1876 in Berlin) war ein deutscher Humorist und Satiriker.

Nachdem er mit 14 Jahren das Gymnasium verlassen musste und eine kaufmännische Lehre begann, beschloss er Journalist und freier Schriftsteller zu werden. Seit 1832 war er Herausgeber des "Berliner Don Quixote". 
Wegen politischer Anspielungen wurde er ein Jahr später mit einem Berufsverbot belegt. Daraufhin wurde er Verfasser sehr erfolgreicher Groschenhefte, die meist im Berliner Dialekt erschienen. Wegen seiner politischen und sittlichen Satire wurde er immer wieder zensiert. Glaßbrenner lebte seit seiner Heirat mit der Schauspielerin Adele Peroni in Neustrelitz in Mecklenburg, wo er in der 1848er Revolution zu den führenden Demokraten zählte und dann auch des Landes verwiesen wurde. 

Ab 1850 gab er in Hamburg humoristische Zeitschriften heraus. Erst 1858 kam er wieder nach Berlin und verlegte seit 1868 die "Berliner Montagszeitung".

Übrigens: Glaßbrenner verfasste die allgemein bekannte Redewendung Es ist (aller)höchste Eisenbahn.

Habt es alle fein, sende sonnige Grüße

Heidrun

Ach ja, plane für den September einige Posts zum Thema Kunst.
Wer Interesse hat, kann reinlesen und mitmachen.
So verrate ich einiges, z.B. über die Bearbeitung mit Farbe bzw. Pigementen ...

28. August 2012

Quergelesen ...

... Besser sollte ich sagen: Kreuz und Quer - denn so fühle ich mich seit einigen Tagen, ach was, das geht bereits seit Wochen. 

Aber: Gelernt ist gelernt und so versuche ich mich nicht unterkriegen zu lassen. Frau hat aber ebenfalls gelernt nachzugeben und so trete ich ein wenig langsamer - im eigenen Interesse - auf. Es sind die ständigen Schmerzen, in der Schulter und so weiter, die mich ausbremsen ...
Liebe Claudia, Du weißt wovon ich spreche - ich denke an Dich und auch ohne Kommentar hier auf dem Blog von Dir - wir telefonieren einfach einmal wieder!



Meine Medizin ...

Den Blog zu schreiben, lenkt mich jedenfalls ab und macht mir immer noch Freude!

Gelesenes ...

... hatte ich mir hier für den Post Ende Augsut aufgehoben. Quasi als Rückblende auf verschiedene Ereignisse während des Monats, die mich persönlich und meinen Mann und die Familie, liebe Freunde und Bekannte zuletzt bewegt haben - die als Gesprächsthemen bei uns kursierten. 

Gelesenes in der Tageszeitung, im Internet ... aber auch was mir an eMails und per Facebook so Tag für Tag hereinkommt.




   Sonnige Grüße an alle
von Heidrun






25. August 2012

Kardemumma

... oder 
Arabisch : Hal, hab'ha - Burmesisch : phalazee - Chinesisch : Oai-tou-k'ou -Englisch : Cardamom - Französisch : Cardamome - Hindi : illaichi - Indonesisch : kapulaga - Italienisch : Cardamomo - Japanisch : Karudamon - Malaiisch : buah pelaga - Niederländisch : Kardemom - Norwegisch : Kardemomme - Portugiesisch : Cardamomo - Russisch : Kardamon - Schwedisch : Kardemumma - Singhalesisch : enasal - Spanisch : Cardamomo - Thailändisch : kravan 
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit...
Kardamom soll heute hier Einzug in die Küche halten! 

Geteilt mit der Aktion Bloggerlecker von Petra!




Kardamom

Elettaria cardamomum

Allein der Name klingt schon so malerisch! Hier dazu ein Link in die Ayurvedischen Welten ...
 

Nachgelesen in meinem Gewürzbuch: 

Zu erfahren war, dass die getrockneten Fruchtkapseln des Kardamomstrauches zu den ältesten, teuersten und feinsten Gewürzen gehören. Die Kardamompflanze wächst mit länglich, grünen Blättern und lilaweiß gefärbten Spitzen, gehört übrigens zur Familie der Ingwergewächse.

Kardamom wird heute vor allem auf Ceylon sowie in Indien, Guatemala und Tansania kultiviert. In den schilfartigen Stauden reifen kleine, grüne Fruchtkapseln heran, die von Hand geerntet werden müssen. Im Inneren der Fruchtkapsel liegen die braunschwarzen, klebrigen Samen. Die grünen Kapseln werden noch vor der Reife geerntet und sofort getrocknet. 

Das kostbare Gewürz wurde schon im Altertum aus Indien importiert und soll lange vor Christus in Babylon angebaut worden sein. Um 1200 kam es dann nach Mitteleuropa und gehört seitdem auch hier zu den begehrtesten Gewürzen.


... Vor ca. zwei Jahren auf der Gewürzausstellung in Rosenheim im Lokschuppen habe ich dieses Gewürz pur probieren können und war begeistert.

Zusätzlich zur genannten Ausstellung, mit einer sehr interessanten Führung, gab es die Rezeptkarten von Schuhbeck, die ich hier - nach und nach - vorstellen möchte.



karda mom&dad

Ein Rezept, mit witzigem Titel und lecker für den Sommer - wie ich meine ...

Zubereitet habe ich statt der Hähnchenbrust mit Putenfilet, weil wir hier in der Nähe eine Putenfarm haben und dort hole ich oft und gerne Pute für uns.




Hoffentlich lässt sich das einigermaßen lesen - sonst muss ich es noch absschreiben ...


allgemeine Verwendung ...

Kardamom gibt es als geschlossene Fruchtkapseln, als ganze Samen und gemahlen.

Wenn die Fruchtkapseln mitgemahlen werden, dann ist die Kennzeichnung „in bzw., mit der Schale gemahlen” gesetzlich vorgeschrieben. 

Kardamomkapseln, halbiert oder zerstoßen, würzen Suppen und Saucen, orientalische Reis und Currygerichte sowie geschmortes und gebratenes Fleisch. 

Kardamom verfeinert ausserdem Desserts, aber auch Glühwein, Punsch, Bowle und arabischen Katfee. 

Kardamom-Pulver ist ein Muss in zartem Weihnachtsgebäck, z. B. Spekulatius, Lebkuchen und Stollen - und ich gebe es auch gerne in meine Kuchen: Jetzt zuletzt in mein Birnentarte für unsere lieben Biker-Freunde, die wir heute bei uns zu Gast hatten. 


Noch einen wundervollen Sonntag wünscht Euch allen
mit sonnigen Grüßen

Heidrun

  

 In einem Bild ist ein alter Sommersong versteckt

 

Geplante Posts im August ...

  • Etwas Quergelesenes aus Zeitung - Internet etc.
  •  Hoffentlich - es wird langsam Zeit - eine Aufschlüsselung der verschiedenen Labels, die hier auf meinem Blog immer wieder auftauchen













22. August 2012

Pfui Spinne ...

... hatte ich mir gestern noch gedacht, weil mir früh morgens eine große, fette Spinne über meinen Weg lief - ich war unterwegs zur Kaffeemaschine in die Küche ...

Natürlich, wir leben auf dem Land. Damit hat frau zu rechnen. Aber muss es wirklich  früh um 5 Uhr vor dem Kaffee schon sein, einer Spinne zu begegnen?



Nur gut, dass meine kleine Beschützerin - mein Liebling Fanny - nebenher lief und die Jagd aufnahm.



Heute früh im Garten - herrlich die Sonne durch die Zweige blinzelnd, ein wenig morgendliche Frische vom nächtlichen regen noch erhalten - Atmen vor der großen Hitze des Tages ...  ... wollte frau gerade die langsam reifenden Äpfel fotografiern und wieder eine Spinne ... im Netz ... direkt vor meiner Nase.






Mutig, die Kamera gezückt und abgedrückt ... Gar nicht so einfach, dieses Spinnen-Model  ;-)


... und meine liebe Fanny saß daneben und hat aufgepaßt!



... Pfui Spinne ...


da denkt frau zur Zeit jedoch hauptsächlich an die aus den Fugen geratenen Benzinpreise. Habe letzthin für den Liter 1,75 € gezahlt und verstehe die Welt nicht mehr. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass wir nur ca. 4x im Jahr Benzin tanken müssen, denn wir sind vor eineinhalb Jahren auf ein Hybridfahrzeug umgestiegen und fahren mit Autogas ... aber auch das ist um einiges teurer geworden ...


Die Republik der Spinnen

Dem Spinnenvolke fiel es ein,
In Zukunft sicherer zu seyn,
Und nicht Jedwedem zu vergönnen,
In ihrem Schloß herum zu rennen,
Sie wohnten eben dazumal
In einem großen wüsten Saal,
Durch dessen offne Fensterbogen
Stets Mücke, Schwalb' und Sperling flogen.


Wir wollen (murreten die Spinnen)
Den Vortheil euch wohl abgewinnen;
Und zogen in die Läng' und Quer'
Viel Fäden vor den Fenstern her.
Doch Schwalb' und Sperling kamen bald
Und fuhren dreist und mit Gewalt
Durch diese leichten Spinnenweben,
Und nur die Mücken blieben kleben.

Ganz so, wie diese Spinnennetze,

Sind oft im Staate die Gesetze.
Kein Mächt'ger wird darin gefangen,
Nur bloß der Schwache bleibt d'rin hangen.

Justus Friedrich Wilhelm Zachariae

Justus Friedrich Wilhelm Zachariae, auch geschrieben Zachariä (* 1. Mai 1726 in Frankenhausen/Kyffhäuser, † 30. Januar 1777 in Braunschweig) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber sowie Komponist. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für die sog. schönen Wissenschaften. Er gehörte zum Kreis der Bremer Beiträger, einer Gruppe von Literaten, die sich gegen striktn Regeln auflehnten.

Habt einen schönen Tag
und
Grüssle von Heidrun

Nachtrag vom 31. August 2012




Geplante Posts im August ...

  • Kulinarisch: Schuhbeck`sches Rezept "karda mom & dad"
  • Und etwas Quergelesenes ..  ..
  •  Hoffentlich - es wird langsam Zeit - eine Aufschlüsselung der verschiedenen Labels, die hier auf meinem Blog immer wieder auftauchen










21. August 2012

Grillen ...

... sind wieder unterwegs. Eine folgte sogar bis in die Küche ...

Und sitzt frech auf dem Messergriff.
























Und weiterhin ein wunderliches uraltes Gedicht:

An Herrn Hahn

den 22. Juli 1714 - Svidnic in der Amtspredigt

Ich, Blaß, Charisius und der verbuhlte Bock,

Der, weil der Hundsstern brennt, nechst einen Haubenstock
Vor seine Liebste grüßt, sind jezo gleich beysammen,
Die Grillen durch ein Thee bey Knaster zu verdammen,
Da unterdes Herr Scharff noch auf der Canzel schwizt
Und sich um halber zehn durch Lehren starck erhizt.
Wir alle grüßen dich und Wincklern Lobesan,
Und wo der lezte nur vor dem Studiren kan,
So soll er auch einmahl bey einem kalten Schincken,
Kommt's ihn gleich sauer an, auf unser Wohlseyn trincken.

Johann Christian Günther


Wesentlich einfacher und gut zu verstehen dagegen diese Zeilen, wieder eines von Ingrid Drewings wundervollen Gedichten:

Sommermorgen-Idylle

Ein Sommertag im Sonnenkleide
erglänzt in Wiese, Wald und Feld,
und blauer Himmel schirmt die Welt.
Der Tau licht funkelt; sein Geschmeide
aus Perlen Pflanzen wohl gefällt.

Der Lerche dient ’s zum Morgentrunke,
bevor sie sich in Höhen schwingt,
ihr Lied hell in die Lüfte singt.
Die Frösche und im Teich die Unke
still schweigen, hören wie ’s erklingt.

Auch du erfährst es, hingerissen,
wie alles hier sich neu erhebt,
im Lichte krabbelt, läuft, fliegt, schwebt;
die Erde, trunken noch von Küssen
des Morgens, nun erwacht und lebt


© Ingrid Herta Drewing


Wünsche mir und allen, die hier vorbei hüpfen einen schönen Sommerabend

Heidrun

 




18. August 2012

FlipFlop ...

... würde ich nicht unbedingt als gutes Schuhwerk betrachten wollen, geschweige denn unter einem modischen Accessoires ansiedeln ... und trotzdem: Die Dinger haben etwas an sich. 

Direkt kultig!





Zitat:

Wer die Gras Flip-Flops gut pflegt und giesst, soll rund 4 Monate Freude daran haben. Leider ist die Krispy Kreme Aktion auf UK beschränkt, aber allemal eine spannende Inspiration.

Übrigens: Wer weitere Details dazu erfahren möchte, der Link ist wieder im Bild versteckt ...

Ansonsten werden bereits fleißig die Kataloge zur Herbst / Wintermode in unsere Briefkästen verteilt. Gerade freut sich frau über die Sonne, draussen sitzen, Roller fahren, Eis essen (!) auf der Promenade ... und da kann ich nicht an warme Kleidung denken!

Es dauert auch gar nicht mehr lange - wir haben nun Mitte August - und ich rechne in etwa 4 - 5 Wochen mit den ersten Lebkuchen im Supermarkt. Kein Kommentar ...


Ein wenig Mode
                hatte ich angekündigt ...

... hier ein paar Stücke, die mir als Landlady besonders gefallen bzw. zu meinem eigenen Barbour - / Burberry-Stil passen. Diese Modelle von Peruvian habe ich seit geraumer Zeit im Visier und finde sie wunderschön.

Übrigens, die Bilder sind verlinkt - einmal auf die Website und ebenfalls auf deren Blog!

Die Peruvian Company hat nicht nur herrliche Modelle, sie pflegen auch die Kultur:

Ausschnitt:

About Peruvian Connection

Since 1976, we’ve been dedicated to the preservation and perpetuation of luxurious textile designs from all over the world.
These gorgeous knit and woven pieces are made from luxury fibers native to the Andes—silky soft alpaca and Peruvian pima cotton. Although our core design inspiration springs from Peru, our varied collections celebrate ethnographic textiles from cultures all over the world.
The result is what you see here: some of the most exquisite handcrafted garments to be found anywhere on earth.
Welcome to Peruvian Connection.




... hier gehts zum Blog
... hier gehs zur Website ...











Interessant zu lesen und über die Entstehung
zu erfahren. Auch ein Blog ist übrigens dabei ...






















... hier die wundervolle Bordüre im Detail ..







... für eine kühlen Sommerabend auf der Terrasse ...












Übrigens: Unser Roller-Ausflug heute war der große Hit und ich bin mit über 200 Bildern erst einmal eine Weile beschäftigt, die webgerecht aufzubereiten und in Form zu bringen ...

Morgen fahren wir wieder eine wundervolle Tour ! Hurra, das freut mich jetzt schon.

Ich sende viele Grüße

Heidrun

... und hier noch mein Dankeschön für popeyetalk




Geplante Posts im August ...

  • Kulinarisch: Schuhbeck`sches Rezept "karda mom & dad"
  • Und etwas Quergelesenes ..  ..
  •  Hoffentlich - es wird langsam Zeit - eine Aufschlüsselung der verschiedenen Labels, die hier auf meinem Blog immer wieder auftauchen