19. Januar 2017

Von allem etwas...

...oder anders ausgedrückt: Ein
kunterbunter Mix aus meinem Leben

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und WednesdayAroundTheWorld


 ACHTUNG: Morgen am Sonntagnachmittag komme ich erst zum Kommentieren,
das füge ich hier kurz hinzu! Habe nämlich einen vhs Kurs abzuhalten...
...Es war wieder ein Sonntag, der 15. Januar, doch die Schafkopfrunde fiel diesmal aus.

Das gab meinem Mann und mir die notwendige Zeit und den Raum unsere Eindrücke über die Wohnungsbesichtigung vom vorherigen Tag - dem Samstag - zu reflektieren. Wir sind seit längerem sporadisch auf der Suche, unser Haus wird mir definitiv zu viel, um es in Schuss zu halten, salopp formuliert. Selbst zu zweit ist es mit dem Garten - Sommer wie Winter - vorne und hinten hinaus eine immer größer werdende Herausforderung. Zuletzt ging im Schlafzimmer die Jalousie flöten, das Gurtband war gerissen.
Eine Wohnung mit Balkon wäre unser Wunsch - und sie müsste bezahlbar sein. So wie die Mieten jedoch in verschiedenen Regionen explodiert sind, - und wir sind in der Region durch den Zuzug der Münchner enorm betroffen -  wird es von Jahr zu Jahr weniger tragbar für uns als Normalverdiener!


Durch eine Blognachbarin, nämlich Renee, entdeckte ich Carmen Sylva, die als neuromantische Märchenerzählerin und Lyrikerin gilt.



Ein Geheimnis ist wie ein Loch im Gewande. 

Je mehr man es zu verbergen sucht, 

desto mehr zeigt man es.

Carmen Sylva

(1843 - 1916), Dichtername der Königin Elisabeth (eigentlich Pauline Elisabeth Ottilie Luise) Prinzessin zu Wied, Königin von Rumänien, deutsche Lyrikerin und neuromantische Märchenerzählerin

 Kein Geheimnis mach` ich daraus, wo ich meinen 60. Geburtstag
im Dezember feierte. Und ich führe an den Starnberger See.
Es ist das Südöstliche Ufer, in der Nähe von St. Heinrich.







Dadurch, dass ich bis auf weiteres nur einmal in der Woche poste, sammelt sich so manches an Bildern und Berichten an.




Mein Wunsch war der Starnberger See gewesen und ich suchte ein adäquates Gasthaus für die Feierlichkeit aus. Es sollte der Buscharner Hof sein!

Nachgelesen über das Gasthaus:
Mehr als zwei Jahrhunderte bestand der heutige “Buchschamer Seewirt” als sogenannter Kleinhäuslerhof in der Tiroler Wildschönau.

Seine Bauweise – gemauertes Erdgeschoss mit aufgesetztem Balkenstockwerk, Rund-um-Balkon und angebauter Brettertenne über dem kleinen Stall – ist im gesamten nördlichen Alpenraum anzutreffen.

In Tirol musste das unwirtschaftlich gewordene Gebäude 1988 einem Neubau weichen. Kurz zuvor wurde das Abbruchhaus von der Spaten-Brauerei erworben, in seine Teile zerlegt, jeder Balken, jedes Brett nummeriert, zum Ost-Ufer des Starnberger Sees transportiert und hier Stück für Stück wieder aufgebaut.


Nun lasse ich einfach einen Teil der Bilder für sich erzählen.


,,,ein Handy-Selfie am 60er und

darunter - übrigens auch am Starnberger See bei einer Feier - in jungen
Jahren von Kollegen fotografiert...









Nach dem fantastischen Essen bot sich der sonst lebhaft gut besuchte Starnberger See in winterlicher Ruhe zum Spaziergang an. 
Kalt war`s, stad und richtig schee!
Wir hatten noch eine bestimmte Adresse angepeilt. Davon erzähle ich demnächst mehr und fuhren anschließend - nach dem Spaziergang dorthin. Auf diesem gepflegten beachtlich großen Areal befinden sich etliche exotische und heimische Gehölzer in Harmonie. Zum Beispiel die Pfeifenwinde. Wikipedia klärt auf: Die Pfeifenwinde oder auch Amerikanische Pfeifenwinde (Aristolochia macrophylla) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pfeifenblumen (Aristolochia) in der Familie der Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae). Sie kommt in den Bergwäldern in Höhenlagen zwischen 50 und 1300 Metern von Pennsylvania bis Georgia und westlich von Minnesota und Kansas in Cumberland und den Blue Ridge Mountains vor. Natürlich lässt sich jetzt zur Winterzeit nur ahnen, wie die Pflanze wirkt. Im Mai dieses Jahres werde ich das sicherlich nachholen können... Die Pflanze wurde durch John Bartram entdeckt. 1761 versandte er Samen der Pflanze nach England an Peter Collinson. Aus den Samen wurden durch den Gärtner James Gordon Pflanzen herangezogen und weiterverbreitet. 1783 wurde diese Pflanzenart als Aristolochia macrophylla durch Jean-Baptiste de Lamarck erstbeschrieben in Encyclopédie Méthodique: Botanique, Band 1, S. 255. Ein Jahr später wurde die gleiche Pflanzenart durch Charles Louis L’Héritier als Aristolochia sipho nochmals beschrieben; dieser Name gilt heute als Synonym.

Für Jutta`s Aktion in dieser Woche: Natur




Wikipedia Wissen:
Der Starnberger See (bis 1962: Würmsee) ist ein See in Bayern, 25 Kilometer südwestlich von München. Der See ist nach dem Bodensee, der Müritz, dem Chiemsee und dem Schweriner See der fünftgrößte See Deutschlands, aufgrund seiner großen Durchschnittstiefe jedoch der zweit-wasserreichste. Das Gebiet des Sees ist ein gemeindefreies Gebiet im Landkreis Starnberg. Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern, für dessen Verwaltung die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zuständig ist. 
Über Bayern hinaus bekannt geworden ist der See auch durch den skandalumwitterten Tod König Ludwigs II. 1886 durch Ertrinken. An dieses Ereignis erinnern noch heute eine Votivkapelle und ein Holzkreuz im See nahe der Sterbestelle in Berg.




...und weil wir uns trotz des hochmodernen Navigationssystems verfahren hatten, trafen wir auf diese kleine Kirche.



Glockentürme...

...sind im Fokus! Eine weitere schöne Aktion von Nova

Gotteshaus in Münsing/St. Heinrich

im Süden des Starnberger Sees

Die Kirche von St. Heinrich ist an der Stelle einer Einsiedler-Zelle entstanden, die im 12. oder 13. Jh. der selige Heinrich bewohnte, ein frommer Mann, der hier bestattet wurde und dem Ort den Namen gab.

Anfang des 14 Jh. wurde eine steinerne Kirche erbaut. Das Gnadenbild am Hochaltar, eine Figur der Maria mit dem toten Christus auf dem Schoss (Vesperbild), stammt aus dem 15. Jh. und wurde mehrfach überarbeitet. Probst Eberhard Mayer ließ 1626 das Landhaus erweitern und einen steinernen Überbau für das Grab des seligen Heinrich anfertigen. Die Deckplatte steht heute unter der Orgelempore an der Wand.








Zitat...

...ZiB heißt Zitat im Bild am Samstag und ist eine sehr gerne besuchte Aktion. 
Ein schönes Projekt von Novabei ihr findet man weitere Blogger,  
die sich mit dem Thema beschäftigt haben. 


Seid wie die Kinder! Wie schnell vergeben und vergessen sie! Ihre Übergänge sind immer Übersprünge vom Ernst zum Scherz, vom Scherz zur Freude – lauter Sonnenregen.

Jean Paul

(1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

 Die tägliche Zeitungslektüre, die Nachrichten in Funk und Fernsehen sie sind von tragischen Schlagzeilen beherrscht. Hier ein Anschlag, dort ein Unglück, Putsch und Naturkatastrophen - wie es auch Egon, das so benannte Tief gebracht hatte.
Es stimmt! Wir leben in unruhigen Zeiten! 
Leider muss ich anfügen, es ist für uns älteren Menschen schlimm, die Jugend allerdings bedauere ich noch mehr.

Wie kommt ihr mit den täglichen Nachrichten zurecht?! 

Der "Kleinkrieg" fängt doch bereits im Alltag um uns herum an: Jeder kann - oder könnte zumindest, theoretisch betrachtet - zu einer Spur Frieden seinen persönlichen kleinen Beitrag leisten, finde ich. Es ist doch einfach: Letzthin bremste ich und ließ einen Fahrradfahrer in voller Fahrt die Straße überqueren - er hatte es augenscheinlich sehr eilig. Da drehte er sich dann mehrfach um winkte mir zu, nickte mit dem Kopf und lachte vor Freude. 
Eine kleine unscheinbare Geste mit großer Wirkung. 
Mein Tag bekam dadurch einen Sonnenstrahl...













Habt es fein und ein vergnügtes Wochenende, ohne Stürze auf
dem Glatteis wünscht,

Heidrun

14. Januar 2017

Der Januar...

...noch im Taumel des Jahreswechsel. Gedanken und
Erleben rund um die ersten beiden Wochen im Jahr.

Verlinkt mit  Image-Ing für
 Frollein Pfau
und WednesdayAroundTheWorld



"Movements are born in the moments when abstract principles become
concrete concerns. The forthcoming Trump era is one such moment."
-schrieb der New Yorker  *Link  und ich gerate ins Grübeln. Mein Mann musste am ersten Sonntag, also am Neujahrstag, noch ins Büro, obwohl er im Vorruhestand ist - absichtlich verrentet weil die ganze Abteilung aufgelöst worden war. 
Nein, ich beschwere mich nicht, wir leiden keine Not, beileibe nicht. Also auch kein Jammern auf hohem Niveau. Trotzdem es reicht knapp, d.h. ohne die zusätzlichen Verdienste würde es innerhalb kurzer Zeit eng werden. Laufende Kosten, die Lebenshaltung mit der Tendenz steigend. Dann sind Ausgaben zu berücksichtigen, die nicht unbedingt vorhersehbar, sprich wenn beispielsweise der Kühlschrank seinen gewohnten Dienst versagen würde. Oder die Behandlungskosten, die Medikamente die unseren Etat stark und stärker belasten. Und nicht zu vergessen, wir haben Bedürfnisse! Einmal ins Theater oder Kino.
"Alt werden ist nichts für Feiglinge!" las ich irgendwo - aber was, wer ist hier denn feige!?



Es schneit erneut während ich schreibe.

Die Außenkatze mag den Schnee, tobt durch den Garten. Meine Gedanken schweifen erneut ab. Nachher koche ich, wenn der Schatz von seiner sonntäglichen Schafkopfrunde kommt.

Und überlege, ob es Kartoffeln oder Knödel geben soll...





Tage später fegt ein Sturmtief über uns hinweg. Der Schnee schmolz innerhalb kurzer Zeit. Die Woche dagegen verflog ebenso mit Windeseile im wahrsten Sinne des Wortes. Nun steht der Freitag auf dem Kalender. Freitag, der 13. - der mir heute nur Glück und reizende Begegnungen bescherte.

Seid ihr abergläubisch?

Was hat euch der besagte Freitag gebracht?


Nach meinem frühen Arzttermin fuhr ich zum Tanken. Mir misslang die Arretierung der Zapfpistole bei gleichzeitigem Drücken des Knopfes an der Zapfsäule für das LPG-Autogas! Innerhalb weniger Minuten schwand meine Kraft und ich unterbrach den Vorgang ging in die Tankstelle um zu bezahlen: 6 Euro und einige zerquetschte Cents. Dabei erwähnte ich eher nebenbei, dass mir das Tanken kräftemässig schwer fällt. Die junge Frau an der Kasse rief ihren Kollegen, der sich erbot, den Wagen zu betanken. Und mit ausgesprochener Höflichkeit sich mit mir dabei unterhielt. Ich bezahlte schließlich, fuhr zur nächsten Konditorei holte Krapfen und brachte sie dem netten Team! Das war jedoch noch nicht alles. Ich musste noch eine Bestellung in der Apotheke abholen. Dort gab ich mein Kärtchen ein und vertippte mich glatt zweimal. Einen dritten Versuch wagte ich nicht mehr. Und im Portemonnaie reichte das Geld nicht für die Barzahlung, es fehlten circa drei Euro. Die Apothekerin winkte ab und schenkte mir den Rest... Ein Freitag, der mich freute!




Abstrakte Momente, Sorgen, Bedenken und Nöte die sich verdichten können.
Eine Bedeutung erhalten.
Wertfrei zunächst, denn die individuelle persönliche Bewertung fügt sich später mehr oder minder automatisch dazu. Bedeutung! Was bedeuten mir die Worte im Gedicht: Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen. Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit. Das lässt sich gut fühlen, nachempfinden, greifbar und sichtbar so wie meine Knödel.
Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht Und dass die Sonne täglich neu aufgeht, Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter, Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter... Ja, da steckt Sinn dahinter, der Sinn des Lebens. So lese ich Zeile für Zeile, Wort für Wort.
Das Gedicht Sozusagen grundlos vergnügt   *Link  ist eines von vielen, das in diesen Wochen auf meinem Schreibtisch ausgedruckt vor mir liegt - greifbar. 

Begreife ich?! Die anderen Verse warten abgeholt zu werden, sie sind am Monitor zu lesen. Die Verse führen durch verschiedene Zeiten mit unglücklichen, verzweifelten, traurigsten Empfinden und dann wieder Leichtigkeit und Schönheit, Poesie und Harmonie.
Kann frau sich dahinein finden? 
Ein Versuch ist`s wert; ich bin bereits infiziert... 
Ich arbeite also gerade sehr viel und intensiv. Eine weitere große Ausstellung, die Kreise zieht, wie ein Stein, den frau ins Wasser wirft, hat mich im Bann. Dabei blättere ich auch durch vergangene Arbeiten und finde diesen Vers, der von meiner sehr geschätzten Lyrikfreundin Ingrid Drewing stammt.





Leben

Wie Wellen rinnen
in großen Kreisen,
schon im Beginnen
in Fernen weisen,
so auch unser Leben
wächst und sich weitet,
gütig begleitet,
im Nehmen und Geben,
im Hoffen und Streben,
im Können und Üben,
im Sehnen und Lieben,
zum Ufer sich wendend,
ausklingend
endet.

© Ingrid Herta Drewing, 2012


Dankeschön für diesen Lebensvers, der mich bewegte!

Der Titel ist übrigens auf die Website verlinkt: Dichterei.



Zitat...

...ZiB heißt Zitat im Bild am Samstag und ist eine sehr
gerne besuchte Aktion. 
Ein schönes Projekt von Novabei ihr findet man weitere Blogger, 
die sich mit dem Thema beschäftigt haben.



Der Sturm fegt durch die abgelegten Weihnachtsbäume, die traurig am Straßenrand ausharren, bis sie abgeholt werden. Das Leuchten der Bäumchen ist vergangen, sie sind nur noch im Weg...





Habt es fein und ein vergnügtes Wochenende, ohne Stürze auf

dem Glatteis

wünscht,

Heidrun

12. Januar 2017

Die Kunst...

...und meine Bearbeitungen in der
Post-POP-ART mit abstrakten Bildern.

Die abstrakte Kunst.

Was versteht man landläufig unter dieser Kunstrichtung?!

Ein Kriterium ist die sogenannte Gegenstandslosigkeit, zum Anderen
das unbedingte Reduzieren. Die Form der Kunst trat bereits gegen 1900,
etwa Kandinsky - in Erscheinung und wurde kennzeichnend für das
20. Jahrhundert.

Der Post wird verlinkt mit Paleica, die das Motto im Januar ausgelobt hat:

Abstrakt



Ganz konkret stapfe ich tapfer durch den Schnee...







Denn, ich verfolge mein Ziel: Eine meine Ausstellungen - wie unten im Bild
zu sehen - bei einem Augenarzt im Wartebereich. Hier stelle ich also
aktuell in 2017 aus.








Die Rolle der Frau.

Der Umgang mit sich selbst und die verschiedenen Stellungen, die
der Alltag im Leben der Frau abverlangt, die Stellung in der
Gesellschaft schlechthin.

Ein Sujet, das ich mit Sicherheit weiter verfolgen möchte.





...aus einer anderen Phase kann ich hier noch etwas zeigen:
Die gefährdete Natur!





...habt es fein ruft: Heidrun