17. November 2017

ZIB

...heißt es jeden Samstag!

Zitat im Bild.

Jede Woche heißt es, sich Gedanken machen. Den Alltag, Gefühle
in Wort und Bild harmonisch, lustig, gedankenvoll, inspirierend,
nachdenkenswert und schön umzusetzen.
Ein schönes Projekt von Nova; bei ihr findet man weitere
Blogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben.

. : .
:

Ein Spruch, den ich heute in aller Demut genüsslich beherzigen werde:
Diesmal bin ich als Teilnehmerin in einem Kurs.
Wir erlernen die Kunst Papierschmuck zu kreieren.
Ines Seidel aus München wird uns begleiten.
Derweil der Göttergatte das Haus hütet und die Katze.





Habt es alle fein und einen guten Ausklang der Woche,
wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Verlinkt mit Nova`s ZiB. 

16. November 2017

Gyo so bar deh!

Herbst ist Märchenzeit - eine Rezension

- Enthält Werbung -

Gyo so bar deh  -  Guten Tag

Märchen und Fabeln, die das Herz berühren, gesammelt von
einem Burmakenner, dem Autor Jan-Philipp Sendker, der hier
ebenfalls erstmals als Sprecher fungiert.
Ich liebe Märchen und ich liebe Fabeln.


Unlängst las ich einen Aphorismus

"Eines Tages wirst Du alt genug sein,
um Märchen wieder zu lesen."
- C. S. Lewis


Und möchte daher mit Freude von diesen beiden Hör-CD's berichten.

Der Autor.

Meine Recherche ergaben, dass Jan-Philipp Sendker, der im Übrigen
aus Hamburg stammt, über etliche Jahre Amerika- und Asienkorrespondent
der Illustrierten Stern war. Er lebt wohl heute mit seiner Familie in Potsdam.
Beim Verlag Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung
"Risse in der Großen Mauer".

Nach dem Roman-Bestseller "Das Herzenhören" (2002) folgten "Das Flüstern
der Schatten" (2007), "Drachenspiele" (2009), "Herzenstimmen" (2012)
und "Am anderen Ende der Nacht" (2016). Seine Romane sind in mehr als
35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern
ist er aktuell einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren - und
war mir bislang trotzdem unbekannt!

Der Inhalt.

Die Fabeln sind nach meinem Dafürhalten wirklich wundervoll für
Jung und Alt geeignet, sich manche nachmittägliche Musestunde
angenehm zu gestalten. Und das nicht nur jetzt aktuell zur
bevorstehenden Adventszeit.

Die eine oder andere Geschichte ist freilich geläufig, was dem
Genuss jedoch mit Sicherheit keinen Abbruch tuen kann.
Es sind akustisch gut vorgetragene Geschichten, die zum
Nachdenken anregen, uns schmunzeln lassen, zum Lächeln bringen.
Und die eines gemeinsam haben: Sie sind vom Kern her gar nicht
so weit entfernt den unsrigen Märchen und Mythen, wenngleich die
Herkunft der Fabeln hier auf den CD's Burma ist, wie bereits der
Titel verraten hatte. Die Figuren müssen den Autor auch zu mancher
Romanfigur, beziehungsweise Einfluss in den Verlauf des
Romans genommen haben, wie ich auch in der Recherche zum
Autor erfahren habe.

Und ich werde bestimmt in der nächsten Saison 2018 im Märchenstadel
in Thierhaupten diese CD einbringen, den Kindern wie den Erwachsenen.

Darüberhinaus - quasi als Mehrwert - sind Ausmalvorlagen, die man
wer will beim Zuhören mit Buntheit erfüllen kann.

Ich gebe sieben von sieben Lesezeichen




Das Königreich, das wegen eines Tropfens Honig verloren ging

Gesetzesmärchen

Der König und sein Staatsminister standen in übermütiger Laune an einem Fenster des Palastes. Sie aßen gebratenen Reis und Honig und lachten dabei so sehr, dass ihnen etwas Honig auf das Fensterbrett tropfte.

»Eure Majestät«, sagte der Staatsminister, »wir haben etwas Honig auf das Fensterbrett fließen lassen. Gestatten Sie mir, ihn wegzuwischen !«
Der König aber antwortete lachend:
»Mein lieber Herr, es ist doch wohl unter Ihrer Würde, das zu tun.
Ich mag auch keinen Diener rufen, denn der würde nur unsere angenehme Unterhaltung stören. Kümmern wir uns also nicht um das bisschen Honig!«

So lachten und aßen sie weiter, während ein einziger Tropfen des verschütteten Honigs vom Fensterbrett auf die Straße hinunterfiel. Der König hatte das bemerkt. »Sehen Sie, Herr Staatsminister«, sagte er und zog dabei seinen Minister leicht am Ärmel, »unten auf der Straße hat eben eine Fliege durch einen Tropfen unseres Honigs Futter gefunden!«

Als der Staatsminister hinabschaute, konnte er gerade noch sehen, wie sich eine große Spinne auf die Fliege stürzte, während einen kleinen Augenblick später
diese Spinne wiederum von einer Hauseidechse verschlungen wurde.

Da lachten die beiden am Fenster. Sie aßen und lachten auch weiter, als
sie bemerkten, wie eine große Katze mit einem kräftigen Sprung über
die Hauseidechse herfiel und sie mit ihren Krallen fing. Kaum hatte
sie die Eidechse verschlungen, wurde sie von einem bissigen Hund
angeknurrt und angegriffen Selbst als die Eigentümer der Katze
und des Hundes ihrer Tiere wegen in Streit gerieten und dabei
bald die Fäuste gebrauchten, hörten der König und sein
Staatsminister nicht auf, sich über den Vorgang lustig zu machen.

Sie freuten sich sogar noch, als die Streitenden von ihren Freunden
unterstützt wurden und sich nunmehr zwei kämpfende Parteien
gegenüberstanden. Doch recht bald verging ihnen Lachen und
Essen, denn rasch weitete sich der Streit zu einem Kampf aus,
der auf andere Straßen übergriff. In dem nun herrschenden
Durcheinander, das sich auf den Straßen abspielte, rief der
König von seinem Fenster aus den Palastwachen zu, dass sie
Ordnung und Ruhe schaffen sollten. Doch er rief vergeblich,
da seine Wachen selbst schon in den Kampf der beiden
Parteien verwickelt waren. Ihm und dem Staatsminister
half niemand. Innerhalb weniger Stunden war ein
Bürgerkrieg ausgebrochen, die Stadt brannte, und der Palast
wurde zusammen mit dem König und dem Staatsminister vernichtet.

Meine Herren Richter, bemerken Sie bitte, dass es so etwas
wie »kleine, unbedeutende Dinge« nicht gibt. Richter dürfen
nicht zögern, jede Kleinigkeit schnell und genau zu erledigen,
ganz gleich, wie unwichtig sie ihnen erscheinen möge.

Erinnert euch immer, ehrwürdige Richter, an das Königreich,
das wegen eines Tropfens Honig verloren ging !


Wenn du jemanden ohne Lächeln siehst;
gib ihm deines.
Aus Burma

...und das möchte ich hiermit tun!

Heidrun

15. November 2017

Miau...

...eine weitere Katzen-Story aus unserem Haus


Unlängst bei der lieben Angelface habe ich mich gekugelt vor lauter Lachen.
Und hatte so gar kein Mitleid mit deren nächtlichen Kater-Abenteuer!
Wir haben hatten nämlich zwei Raubtiere, die uns nicht nur um den kleinen Finger
wickeln, sondern auch gehörig auf der Nase herumtanzen.
Inzwischen ist Luzie allein hier die Königin im Haus.

Hat sie um Fanny getrauert?! Wir wissen es nicht!

Tatsache: Wochen vor ihrem Tode mied Luzie das Haus und den Garten.
Wir überlegten zu dieser Zeit, ob sie sich anderweitig eingenistet hätte.





Alles für die Katz.

Es ist einmal wieder so weit, dass ein Post rund um die kleinen

Lieblinge fällig wird — meine ich!

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte, kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen.
Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans über schöne Bilder.




Nach dem Ableben von Fanny kam sie jedoch zurück und ist verschmuster den je,
wie wir es nicht von ihr kennen. Favorit ist und bleibt mein Mann, den Luzie
regelrecht vergöttert - doch nach der Kuschelrunde mit meinem Ehemann
kommt sie wie selbstverständlich zu mir und "wickelt" sich um meinen Kopf,
liegt auf meinem Kopfkissen und bleibt bei mir während der Nacht.
Das ist zwar sehr, seh lieb aber auch unbequem.

Nicht nur Kater können "lästig" werden, wenn sie sich etwas einbilden!

Mit herbstbunten Grüßen, Heidrun