2. März 2015

Eine neue Woche beginnt ...

Montagsgefühle und ein
neuer Monat: März









Februar - März

Es taut in allen Fluren,
das Wasser rieselt schon,
auf seinen harten Sohlen
der Winter zieht davon.

Er muß den Lichtern weichen,
die hoch am Himmel stehn,
den leicht beschwingten Lüften,
die mild vom Hügel wehn.

Die kleinen Meisen pfeifen
dem alten Winter nach
und rufen in die Auen:
Erwach', o Lenz, erwach'!

Die gelben Primeln nicken,
Schneeglöckchen läuten ein:
Nun will es Frühling werden,
vergangen ist die Pein!

Die blauen Anemonen,
die Veilchen sind dabei
und freun sich, dass vom Eise
die grüne Erde frei.

O lasse, Mensch, zergehen
das Eis auch im Gemüt!
Bedenk', dass Lenz und Leben
so bald, so bald verblüht!

Fritz Lemmermayer
(1857-1932) Schriftsteller, Journalist
 
 


Für Christa`s schöne Aktion

S / W-Fokus_2015








... habt es alle fein und ein wundervollen Start in diese erste Woche
vom März wünscht euch 

Heidrun


1. März 2015

Monatsrückblick ...

... für den Frostmonat Februar
und Gedanken voraus an James Joyce,
dem sehr verehrten irischen Dichter.

Was [emp]fand ich im Februar.

Frost. Schnee. Eis.

In den vergangenen Jahren schneite es deutlich mehr und blieb liegen.
Vertragen wir sie nicht mehr, diese schneebeladenen Monate?!

Das Klima verändert sich zusehends, es wird deutlich wärmer - das
ist hinreichend bekannt. Snowfarming dagegen kennt
wohl kaum jemand ... Mir war es bis dato auch fremd!
Der Link führt zu weiteren Informationen bei Deutschlandradio.


Völlig losgelöst.

Ein Songtitel. Und eine ur-bayrische Stimmung auf dem Nockherberg.

Sehenswert allemal .... Bemerkenswert das sogenannte "derbleckn" der
Politikergilde von der Mama Bavaria und in anderen Aufzügen.

156 Minuten Unterhaltung in der Mediathek  des BR.

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FÜNFTAGEFOLGE IM FEBRUAR - I.

Das schleirig blaue Himmelsdach
recht mittagweit, doch winterflach
noch um das Schlummerfeld gebogen,
noch sind die Äste ungewogen,
die Kronen, Reis an Reis gesteckt,
sind ganz von Sonne eingeheckt.

Das unaufhaltsam milde Licht
rührt noch die kleinen Knospen nicht,
noch sammelt sich das Herz der Stille
in einer einzigen Pupille,
der warme Sonnenstrahl bedrückt
das Auge, daß es schimmernd blickt.

Und schimmernd rückt der kleine Baum,
rückt das Gespinst und rückt es kaum,
so rückt das Kindlein seine Decke,
als ob ein fremder Blick es wecke,
bis es, mit einem Mal erwacht,
den Blick des Vaters kennt und lacht.

Konrad Weiß, 1920



Rückblick und Vorausschau.

Der Blick zurück: Das Kyoto-Protokoll, das am 16. Februar 2005
verfasst worden war ... Ein Treffen zum 10jährigen.

Hinweis auf eine interessante, präsante Sendung: Der Klimawandel.
Er kratzt bereits an unserer Tür bzw. an der Küste Frankreichs.
Die Verlinkungen führen zu weiteren Informationen bei Deutschlandradio.


FÜNFTAGEFOLGE IM FEBRUAR - II.

Und heute mittag geht ein Wind
wie Hunger schluckend um die Bäume,
den Himmelsplan hinüber rinnt
ein wasserträchtiges Geschäume,
das Kränze wirft um stilles Blau
und wuchtet an dem tiefen Bau.

Ein Odem unerfaßten Ruchs
weht klingend, und die Wolke funkelt,
es wird so hell im Winterwuchs,
die Bläue, immer mehr gedunkelt,
hängt schwer, wie Kindes Weinen schweigt,
bis plötzlich heiß die Wange steigt.

Ach, fiel vom düstren Himmel nicht,
als wollte sich die Welt verkehren,
zur Erde um so größres Licht,-
es will den stummen Blick verzehren,
da sättigt Odem sich und Ton:
blüht nicht das erste Veilchen schon?

Konrad Weiß, 1920

 

 

The Oscars goes to ....

Die lange Oscar-Nacht verschlief ich selig träumend. Das ließ sich
alles tags darauf in Radio, Fernsehen und der Zeitung nachlesen,
ansehen und hören.

Es gibt genug Filme die ohne Auszeichnung sehenswert sind, die von ganz
hervorragenden Schauspielern und Schauspielerinnen getragen,
fantastische Geschichten erzählen!


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Heute steht meine Collage für die Aktion von  Birgitt  auf
dem Blog  Erfreulichkeiten und für Pieni Lintu.










27. Februar 2015

Von Eisbären bis Zahnöl ...

klingt seltsam, jedoch gibt
es dennoch einen Übergang 
von einem zum anderen Thema ...



1.) Der Eisbär.

Einen Eisbären brachte ich unlängst vom Einkaufen mit nach Hause.
Einen flauschigen kleinen Plüschbären nämlich, der nun darauf wartet an
eines der Nachbarskinder verschenkt zu werden.

Dieser Eisbär mit einem Hockey-Schläger bewaffnet, wurde mir beim
Erwerb diverser Getränke (für die ich keine Werbung macheals Kaufanreiz geschenkt.


... doch zuerst einen lieben, lieben Blumengruß an alle Bloger/Innen,
die mir so reizende Kommentare senden ... 

 

Eisbärenmässig ist unsere Wetterlage weiterhin in der Region:

2.) Wetterbericht.

In Augsburg gibt es Montagmorgens leichten Schneefall
und die Temperaturen liegen zwischen 0 und 1°C.
Im Laufe des Mittags kommt es zu leichtem Schnee-Regen und die
Temperaturen erreichen 2°C. Am Abend ist es in Augsburg bewölkt und
die Luft kühlt auf -1 bis 3°C ab. In der Nacht ist es bedeckt bei
Tiefsttemperaturen von -2°C.
Der Wind weht leicht aus nordwestlicher Richtung mit Geschwindigkeiten
bis zu 8 km/h.

Mich friert es eben!
Und vielleicht auch, weil ich Halsschmerzen habe.
Und natürlich beschlägt es mich am Wochenende .... 
Wie könnte es auch anders sein.

Genug gejammert!




Mein Weg geht ab sofort in Richtung Frühling. Basta!


3.) Frost in der Küche ... 

Pflaumen aus dem Gefrierfach.








Letzte Woche wieder ein Spaziergang an der von mir geliebten
Kahnfahrt bzw. dem Oblatterwall, beim Fünffingerlesturm vorbei ...

3.) Die unendliche Geschichte.

Es stand wieder der nicht enden wollende  Streit  um die Außentreppe des
Fünfgratturms in der Zeitung. Nun soll also die Treppe entfernt werden.
Vielleicht sollte noch erzählt sein, dass der Zwist seit 2008 besteht und
nun bundesweit zur Lachnummer mutiert!

Mich erinnert dieses Gezeter stark an die Schiltbürger ....





Vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer
noch gar kein festes Eis;
das Büblein steht am Weiher
und spricht so zu sich leis:
Ich will es einmal wagen,
das Eis, es muss doch tragen.-
Wer weiß?

Das Büblein stampft und hacket
mit seinem Stiefelein,
das Eis auf einmal knacket,
und Krach! Schon brichts hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
als wie ein Krebs und zappelt
mit Schreien.
O helft, ich muss versinken
in lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
im tiefen, tiefen See!
Wär nicht ein Mann gekommen,
der sich ein Herz genommen,
o weh!

Der packt es bei dem Schopfe
und zieht es dann heraus,
vom Fuß bis zu dem Kopfe
wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
der Vater hats geklopfet
zu Haus.

von Friedrich Güll (1812-1879)



Der Kanal am Fünfgratturm ist zugefroren und irgendjemand hatte sich
den merkwürdigen Spaß gemacht und Orangen auf dem Eis verteilt.



Das gab  orange Farbtupfer!

Geteilt mit




Außerdem verlinkt mit  Floral Friday Fotos


und  Skywatch Friday
und für PieniLintu zum Thema  Nature  .... und

Wednesday around the World






4.) Zahnöl.

Wie gesagt, mich plagte eine angehende Erkältung ....
Als würde dies nicht reichen,
kamen dann noch Zahnschmerzen dazu.

Ein altes Hausmittel fiel mir wieder ein: Das Nelkenöl.

Also holte ich mir dieses Zahnöl aus der Apotheke. Und es half tatsächlich!




mmmm
Wer seine Gedanken nicht aufs Eis zu legen versteht,
soll sich nicht in die Hitze des Streites begeben.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
mmmmmmmm
mmmm

Zitat im Bild ...

... ein sehr schönes Projekt von  Nova  und
mitmachen kann jeder, wenn Zeit und Lust besteht.
mmmm
Dabei soll ein eigenes Foto mit einen Zitat geschmückt werden,
beides soll eine Einheit bilden.

Bei Nova ist alles nachzulesen und weitere interessante Zitate
im Bild sind zu finden von netten Mit-Blogger/Innen.
 mmmm


 mmmmmmm
mmmm

Zu Haus half mir das geliebte Kuscheltier, Fanny beim Fotografieren ...
... und spielte vergnügt mit dem Kameraobjektivdeckel!

mmmmmmm
mmmm

mmmmmmm
mmmm

... habt es alle fein und ein wundervolles Wochenende
bevor es in den März geht; wünscht euch 

Heidrun