28. Juli 2016

Monatsrückblick Juli...

...ein denkwürdiger  Monat!

Es wird wieder Zeit für den Monatsrückblick. Zu meiner eignen Überraschung,

bin ich diesmal gut in der Zeit mit diesem gedanklichen Rückblick.


Ein herzlicher Blütengruß für die Blogfreunde und (m)ein

Wink zu dem interessanten Interview  *klick mit einer tollen Frau!





Was [emp]fand ich im Juli?


Der runde Geburtstag meines lieben Mannes und unser Hochzeitstag wirkten noch in den Juli hinein. Es gab einige nachträglichen Feiern und schöne Begegnungen; ein Präsent der Freunde, nämlich je ein Restaurant-Gutschein, das alles durchwirkte sehr angenehm noch den Juli hindurch.

Ansonsten sind wir richtig dankbar um jeden Tag, an dem es unserem Fanny-Liesl gut geht. Wenn die geliebte kleine Maus zufrieden spielt, munter mit im Garten sogar auf den Lieblingsbaum klettert, ja das macht uns froh!

Weiterhin verlinkt mit Jaelle`s Aktion


Wer sich gerne am Projekt Alles für die Katz beteiligen möchte,
kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen
Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich
alle Katzenfans über schöne Bilder.



Was uns alle negativ stimmte, waren selbstredend die Anschläge, die Verunsicherung. Ein neues Kapitel für die Geschichtsbücher und neue Gefühle für uns, in der unmittelbaren Umgebung den Terror zu ahnen, zu spüren, dass jeder unbeschwerte Tag ein echtes Geschenk ist.

Nun verinnerliche ich erneut meine persönlichen Eindrücke in der
bunten Monatscollage für die beliebte Aktion bei Birgitt.

Die Collage für die Aktion von Birgitt auf dem Blog Erfreulichkeiten.



Erfreuliche Ereignisse bewusster wahrgenommen, das Basteln in der Papierwerkstatt. Oder auch entspannt auf dem Balkon zu sitzen, zu lesen...



...meine Vignette, mit der seit einigen Monaten meine Bilder für den Blog gekennzeichnet sind, zeigt ausgesprochen meine Haltung an!






Leben

Wenn ich bedenke, wie unendlich groß
die Welt, das All, so gänzlich alles ist,
erkenne ich, wie klein mein irdisch Los,
das sich an Nichtigkeiten täglich misst.

Und dennoch ist dies‘ eine kleine Leben
in sich etwas, das wirklich, wunderwahr,
auf diesem Erdenball hier mit zu schweben
im dunklen All und doch im Lichte klar.

Ein „Spiel der Zeit“, so nannten es die Alten,
dies‘ Menschenleben, das sich hier erfüllt
im Sinnen, Lieben,Walten und Gestalten,
ein helles Dasein, Fragen ungestillt.

Geschenk des Schöpfers, das auch ich gewann
und freudig, dankbar darf ich’s nehmen an.

© Ingrid Herta Drewing, 2016

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses Gedicht

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!

Übrigens: Wer möchte, kann das interessante Interview mit meiner
sehr geschätzten Lyrikfreundin auf Agend-and-Engaged lesen!




Habt es alle fein, wünscht

Heidrun

Die Kommentare werden weiterhin von mir moderiert, da leider
so viele Spams auf jeden Post in der Mailbox landen.

Ein Besuch...

...in Anhausen, dabei habe ich eine besondere
Kirche  gefunden und fotografiert.

Geteilt mit 


Die Bilder im Post sind der gerne besuchte Aktion gewidmet,
ein sehr schönes Projekt von Nova.


Da bedingt durch die wechselhaften Wetterverhältnisse, uns zwischendurch ein sonniger Tag überraschte, beschlossen wir spontan alles, wirklich alles liegen und stehen zu lassen, die Goldwing vor dem Rückfall in den zweiten Winterschlaf in der Garage zu bewahren und eine Tour zu fahren.

Keine große Ausfahrt, sondern in unsere Augsburger Peripherie. Mein Mann grübelte, ich grübelte - kurze Diskussion und dann stand es fest: Anhausen, westlich gelegen von Augsburg.

Wir wollten die stets stark befahrene B300 vermeiden und kurvten durch verschiedene kleinere Dörfer, kamen trotz des Umweges zügig und sicher am angepeilten Ziel pünktlich zu Mittag an: Das Gasthaus "Zur Traube", Anhausen. Dort aßen wir hungrig im schattigen Biergarten zu Mittag.

Nach dem Essen galt es meinen Wunsch zu erfüllen, quasi als Nachtisch, die Kirche in unmittelbarer Nähe zu erkunden, zu fotografieren und zu Hause dies früher oder später in einen Post zu formulieren, Bilder - zumindest von außen - ergänzend zum Text zu bieten. Welch` Zufall, die Kirche stand offen!





Doch zunächst ein Abriss zum Ort selbst.
Gegründet war der Ort im 6. bis 7. Jahrhundert worden:
Der Alemanne Anno gründete mit seiner und zwei weiteren Familien südlich von Diedorf in einem Nebental der Schmutter eine Siedlung, die sich fortan Annohuson, Anneshusa, schließlich Anhausen (bei den Häusern des Anno) nennt.

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortsnamens findet sich im Jahr 1067.

Volcmar de Anneshusa ist Zeuge in einer Schenkungsurkunde des
Augsburger Bischofs Embrico an das Kollegiatsstift St. Peter (am
Perlachturm) in Augsburg. Die Bezeichnung de Anneshusa, also von
Anhausen, ist kein Ortsadel, sondern nur Unterscheidung für Träger
gleicher Vornamen aus verschiedenen Ortschaften. Bis zu seiner
Aufhebung im Jahre 1803 hatte das Domstift Augsburg die Grund-
und Ortsherrschaft inne.
Seit 1944 war Anhausen der Wohnsitz des Malers Otto Michael Schmitt.
In seinem Anhauser Atelier entstanden u.a. auch die Entwürfe für die
Augsburger Weberhausfresken (1959–61).
Am 1. Mai 1978 verliert die Gemeinde Anhausen ihre Selbständigkeit
und wird nach Diedorf eingemeindet. Diedorf ist seit 1996 ein Markt
mit ca. 10.000 Einwohnern.








Die Gastwirtschaft war uns von Freunden empfohlen worden.

Ein lohnendes Ziel an einem so herrlichen Tag, den schönen Biergarten in der herrlichen Landschaft von Anhausen aufzusuchen.







Kirche St. Adelgundis

Die katholische Pfarrkirche Sankt Adelgundis Anhausen wurde 1716 eingeweiht. Turm, Chor und Langhaus sind Arbeiten des domkapitelischen Werkmeisters Hans Georg Mozart (ein Ur-Großonkel von Wolfgang Amadeus Mozart). Die quadratischen spätgotischen Turmgeschosse stammen von einem Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert. Im Seitenaltar befindet sich der Sarkophag des sogen. „Adelgundisgrabes“ von 1496. 




Der weithin sichtbare Kirchturm mit seiner silbernen Zwiebelspitze ragt 37 Meter in die Höhe und trägt vier Glocken.
Die erste Glocke der Anhauser Pfarrkirche wurde bereits im Jahre 1459 gegossen. Die Glockeninschrift für diese (damals zweitgrößte) Glocke besagte: „Anno Domini 1459 jar in den eren sant Adelgundis ward ich gegossen“ (d.h., „Im Jahr des Herren 1459 zu Ehren der heiligen Adelgundis wurde ich gegossen“).

Die größere Glocke trug die Inschrift: „1508 gos mich maister Sebold“. Die Glocken befanden sich demnach bereits in dem Vorgängerbau des heutigen Kirchenturms, da dieser erst im 18. Jahrhundert in der vorhandenen Form grundlegend umgestaltet wurde.
Die zwei kleineren Glocken stammten aus dem 16. Jahrhundert. Alle vier Glocken wurden im Jahre 1896 von dem Glockengießer Hamm in Augsburg umgegossen. Das Glockengewicht betrug 17,4 Zentner, 8,9 Zentner, 5 Zentner und 3,2 Zentner (In Kilo: 870 kg; 445 kg; 250 kg und 160 kg).
Die drei kleineren Glocken wurden im Ersten Weltkrieg im Jahre 1917 abgenommen und eingeschmolzen. Die Glockengießerei Oberacher aus München ersetzte diese drei durch neue. Die feierliche Weihe der neuen Glocken erfolgte am 6 August 1922. Das Glockengewicht betrug nun 11; 6,8 und 5 Zentner (550 kg; 340 kg; 250 kg).
Im Zweiten Weltkrieg wurden im Jahre 1942 erneut drei Glocken eingeschmolzen. Jetzt traf es die drei größeren Glocken. Diese wurden im Jahre 1949 wiederum ersetzt. Die kleinere Glocke der heute (2012) noch vorhandenen vier Glocken stammt demnach aus dem vorherigen Bestand von 1922[3].
Die größte Glocke trägt die Aufschrift: „Sancta Adelgundis – ORA PRO NOBILIS“; auf der zweitgrößten steht: „Salve Regine“. Am unteren Rand der beiden größeren Glocken hat der Glockengießer sich selbst genannt: „ Meister Benjamin Grüninger, Villingen, Neu-Ulm“. Die Firma existierte bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts.









Die Kirche und der Kirchturm wurden gegen Ende des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt. Am 28. April 1945 schlug gegen 3 Uhr nachmittags eine amerikanische Granate in das Kirchendach ein.

Eine zweite Granate riss ein Eck des Kirchturms unterhalb der Schalllöcher weg. Etwa 25 weitere Granaten flogen Richtung Kirche und Kirchturm und landeten in den dahinter liegenden Wiesen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Kirchendach, Turm und Kircheninneres wurden schwer beschädigt, sämtliche Fenster waren zerborsten. Als Ursache für den Beschuss wurde vermutet, dass die von Richtung Gessertshausen herannahenden Amerikaner eine Person auf dem Kirchturm ausgemacht hatten.

Die Soldaten vermuteten offenbar einen deutschen Beobachtungsposten auf dem Turm und nahmen Kirchturm und Kirche unter Beschuss.
Quelle: Wikipedia




St. Adelgundis ist die römisch-katholische Kirche in Anhausen (Diedorf) bei Augsburg. Die Verehrung der hl. Aldegundis ist hier erstmals durch eine Inschrift auf einer Glocke aus dem Jahre 1459 bezeugt. Die Glocke wurde aber 1942 eingeschmolzen.

Die heilige Aldegundis oder Adelgundis (* um 630 in Coulsore, Frankreich; † 30. Januar 684 bzw. 695 oder 700) war die Gründerin und Äbtissin des Doppelklosters Maubeuge. Die Heilige wird in der katholischen Kirche als Nothelferin bei Krankheit und Todesgefahr angerufen.

Ihr Gedenktag ist der 30. Januar. Die Verehrung Aldegundis verbreitete sich ab dem 8. Jahrhundert, vor allem in Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Deutschland. Die heilige Aldegundis wird häufig zu den Nothelfern gezählt und angerufen bei Fieber, Krebserkrankungen, Kopfschmerzen, Epilepsie, Kinder-, Augen- und Geisteskrankheiten sowie allgemeiner Todesgefahr. Eine bekannte Fürbitte in diesem Zusammenhang ist: St. Adelgundis uns bewahr vor Fieber, Krebs und Todesgefahr.

Quelle: Wikipedia



Abschließend noch
das Glockenläuten von St. Adelgundis.




Die Ereignisse der letzten Wochen bewegten mich diese Zeilen zu schreiben.

Ausnahmezustand?!

Spielt man mit Waffen in einem Land,
reagiert die Hand, ruht der Verstand.
Gefühle, die uns alle dann bewegen,
beherrscht von Ängsten, die sich regen.

Der Alltag in einem normalen Leben,
durchsetzt vom Nehmen - kein Geben.

Zurück zu einem guten Miteinander fein,
sollte dagegen unser aller Streben sein.

©  Heidrun Stallwanger 07/2016





Habt es alle fein und einen guten Ausklang der Woche,
wünscht

Heidrun

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Verlinkt mit Nova`s ZiB. 

26. Juli 2016

Sensitiv...

Mit meinen Augen -
zuhören.
Mit meinen Fingern -
sehen.

Blog-Aktion 
mit WednesdayAroundTheWorld geteilt

Die Papierwerkstatt.

Längst versprochen und nun schiebe ich einfach noch ein paar Bilder nach, die zur Papierwerkstatt gehören. Das Motto - passend zum Mühlenmuseum, beziehungsweise der Umgebung - thematisch umgesetzt mit viel Motiven aus der Natur, vornehmlich dem Wald. Dabei dachte ich an unsere heimischen Tiere, die für Kinder eine Freude sind, wie ich es zuletzt auch in Augsburg im Zoo beobachten konnte.




Also den Bleistift gespitzt, die Umrisse von einem Hasen gezeichnet, einem kleineren Vogel und einer Eule (HuuuHuuuu) wie sie auch bei Harry Potter vorkommt. Zusätzlich ein paar Bäume und Zelte, wie sie bei den Indianern vorkommen.



Das Ausschneiden ging bei der Stärke der Kartonage schwer mit der Schere. Also mussten die verschiedenen Skalpells zur Hand genommen werden, um die Tiere herauszuritzen. Wer kein Skalpell zur Hand hat, nimmt ein Teppichmesser.
Allerdings kann man weder das Skalpell noch das Teppichmesser ohne weiteres an Kinder zum Basteln aushändigen.









Meine Figuren waren als Muster gedacht, entsprechend groß und aus stärkeren Karton. Die Tipis habe ich aus den Milchkartons gefertigt, da die Wiederverwendung von den Materialien für mich selbstverständlich sind.

Die Blüten sind aus Eierkartons entstanden.


Da die Ferien wettermäßig sicherlich mit Regentagen durchwachsen sein
dürften, ist das Werken mit Papier und Karton sicher eine willkommene Abwechslung, eine schöne Beschäftigung, finde ich.

Freilich lassen sich die Tiere, oder wie zu sehen das Indianer-Zelt abschließend auch gut bunt mit Farbe bemalen! Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt.




Endlich Sommerferien

Sommertage, unbeschwerte,
warme, milde Lüfte,
Kräuter-Blütendüfte,
grün und blühend lockt die Erde,
fern sind Trübsal-Grüfte.

Freudig in den Morgen ziehen
frohe Kinderscharen,
wollen an den klaren
Tagen aus der Enge fliehen,
wo sie zu lang‘ waren.

Bäche, Seen und kühle Wälder,
wogend grüne Wiesen,
tausend Blumen sprießen
Singend wandern wir durch Felder,
Lerchen lassen grüßen.

© Ingrid Herta Drewing, 2012

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses Gedicht

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!

Übrigens: Wer möchte, kann das interessante Interview mit meiner
sehr geschätzten Lyrikfreundin auf Agend-and-Engaged lesen!



Habt es alle fein und einen guten Mittwoch, 
wünscht

Heidrun


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