15. April 2014

Frühling, Fragen und Fenster ...

... sicher nicht in dieser Reihenfolge!

Fange ich doch gleich mit den Fragen an. Und ich kündige es lieber vorher an:

Warnung: Dies ist ein sehr langer Post heute!




Zuerst, wie gesagt, die 11 Fragen von Mella von Stil Spur



1. In welches (Dir noch unbekanntes) Land würdest Du sehr gerne reisen?

Es ist weniger ein Land, das mich interessiert!
Vielmehr würde ich gerne die weitestgehend unbekannten Tiefen im
Meer erkunden wollen.
Vielleicht, wie einst die Entdecker, die sich nach Westen, nach Süden etc.
aufmachten, in ein wirklich unerforschtes Gebiet: Das würde mir gefallen ...




2. Was ist Dein Leibgericht?

 Im Winter liebe ich Kohlrouladen, so wie sie meine Oma
zubereitete und im Sommer frischen Fisch und Salat.




3. Kaffee oder Tee?

Kaffee -- Espressp
Tee -- Earl Grey




4. Wer ist Dein(e) Lieblingssänger/in?
A wie Aretha Franklin
B wie Bob Marley
.
.
T wie Tina Turner
... and so on!





5. High Heels oder Sneakers?

Im Moment nur flache Schuhe!




 
6. Lebst Du lieber in der Stadt oder am Lande?
 Bin in der Großstadt aufgewachsen und liebe das Landleben,
da ich ein Irland-Fan bin.




7. Bist Du der Meer oder Berg-Typ?
 Im Frühjahr und im Herbst die Berge,
ansonsten gerne am Meer.




 8. Deine Hobbies sind
Ich hatte das seltene Privileg meine Hobbies als Beruf
ausüben zu können, mit Fotografieren, zeichnen etc. ...


 
9. Gärtnerst Du gerne?
 Ja!


 
10. Dein Lieblingsfilm?
Die Blues Brother`s


11. Was ist Dein Traumberuf?

... siehe oben ...

So weit: Den Award weiter zu reichen, vertage ich auf die Zeit nach Ostern.
Ich bitte um Verständnis. Zu viel ist wegen meiner Zerrung liegen geblieben.


 Ein Fenster darf es wieder einmal sein für Vera`s

interessantes Projekt: Fenster in Augsburg ...


Ich führe in dieser Woche durch ein Viertel in der Nähe vom Dom,
mache einen Bogen bei den Sieben Kindeln, vorbei auch am
Wohnhaus von Berthold Brecht ...

Hier in dem Springergässchen zeige ich einen weiteren
ehemaligen Wasserturm, der wenig bekannt ist.




Im Springergässchen wurde gegen 1538 ein ehemaliger
Wehrturm mit drei Geschossen zum Wasserturm mit
einer Druckhöhe von 35 Metern ausgebaut.

1626 erhöhte man diesen Turm um weitere drei Geschosse und
in den Jahren zwischen 1674 oder 1684 erneuerte man den Turm und
baute eine Balustrade an.

In diesem Wasserturm befand sich im 16. Jahrhundert die
Machina Augustana. 1737 soll dann der Innenausbau durch
den Stadtbrunnenmeister Caspar Walter stattgefunden
haben: Er war 1728 Obmann des "Unteren Brunnenturms"
geworden und hatte 1736 die Meistergerechtigkeit erhalten.


Im Stadtarchiv Augsburg ist eine Federzeichnung des
"Unteren Brunnenturms"
erhalten, die er 1737 fertigte. Sie verdeutlicht,dass er Turm
von ihm innen und außen instand gesetzt wurde und er ihn so
ausrüstete, dass er mehr Wasser an die Stadt liefern konnte.

1870 hat man dem Wasserturm einen gußeisernen Pavillon aufgesetzt,
in den man den Wasserbehälter einbaute, um einen noch höheren
Wasserdruck zu erzeugen.




... und hier das Fenster für Vera ...




Frühlings-Sonntagmorgen


Im Osten wird es hell;die Vögel singen.
Ein Frühlingstag erwacht mit klarem Blick;
und zart beginnt im Blau die Welt zu singen.
Von ferne leise Sonntagsglocken klingen,
und strahlend glänzt der Sonne golden Glück.

Da öffnen sanft die Blumen ihre Blüten,
verströmen ihren lieblich süßen Duft.
Schier unerschöpflich scheint die Wundertüte,
aus der Natur schöpft ihres Reichtums Güte,
ein Grünen,Blühen, warme, milde Luft.

Du nimmst die Welt jetzt wahr mit allen Sinnen.
Dies neue Werden, Wachsen dich berührt.
Dein Tag mag leichter nun im Licht beginnen;
du spürst und fühlst, das Leben wird gewinnen
und traust der Hoffnung, die dich lächelnd führt.


© Ingrid Herta Drewing, 2014

Vielen Dank, liebe Dichterfreundin für diese in

Worte gefassten herrlichen Empfindungen!


Das Gedicht ist mit der Webseite verlinkt:
Hier sind viele weitere wunderbare Verse zu den
verschiedensten Jahreszeiten und Themen zu finden.





Alles für die Katz` meint Kalle!


An jeden 01. und 15. des Monats können Beiträge gepostet werden, 
die “für die Katz” sind; d.h. Katzenbilder, Dinge für,
von und mit Katzen – egal ob neue Fotos, oder aus den Archiven.


Mitmachen darf und soll jede/r!
Es muss nicht regelmässig sein, sondern ganz wie frau/man(n) Zeit und Lust hat.


Luzie sitzt im Garten und fängt sich eine Ameise ein ...


... jedefalls hatten wir dies gedacht!


Da beißt etwas!






Christa`s Photoaktion

S / W-Fokus_2014

 ... mit Bildern vom Apfelbaum: Die Apfelblüten.














So das war es für diese Woche, ich melde mich nächsten Montag

wieder mit einem Herz und mehr ...

Heidrun







14. April 2014

Herzen, Hasen und noch mehr ...


Mella von Stil Spur nominierte meinen Blog ...
... und die Antworten kommen separat.
_______________




Am Montag Herzen zu posten, besitzt inzwischen Kultcharakter.

Und es macht natürlich Spaß, immer weitere Herzmotive im Alltag zu entdecken!
Der Kontakt mit den Mitbloggern, 
deren Fundstücke zu bewundern, gehört dazu  ... 

... ein Herz  für  Frau Waldspecht`s  Aktion


Und etwas aus dem Garten für  Le chateau des fleurs


 Am Wochenende, am Sonntag erzählte ich von unserer Tour nach Dachau.
Von dort bringe ich diesmal ein leckeres Herz:

Eine Torte mit vielen Herzen.


Es war ein Geschenk eines Kunden bzw.  dessen Frau, die diese Torte
gebacken hatte. So viel erfuhr beim Fotografieren am Kuchenstand.



Eine Jubiläumsveranstaltung, wie unschwer zu erkennen!


Übrigens war das nicht der einzige Kuchen. Es gab noch viele andere süße
Verführungen, wie leckere Auszogne, Obstkuchen, Muffins mit Kokos ...






 ... und Hasen hoppelten auch noch dazwischen ...





Schwere Maschinen, die - zugegebenermaßen - wirklich toll aussehen.




Gruß aus unserem Garten


... und Dekoration auf meinem Küchenfensterbrett




Habt es alle fein und einen guten Start in die
vorösterliche Woche

Heidrun


13. April 2014

Immer wieder sonntags ...

Totz meines lädierten Fußes (der in allen Farben kräftig schillert ...
gerade von schwarz nach grün-gelb ...) waren wir wieder unterwegs,
zum Treffen mit den Bikerfreunden diesmal in Dachau.

Außerdem war ich bei einer lieben Freundin, von der ich hier ein wundervolles
Engelsbild zeige und führe euch abschließend in unseren Garten,
um den Frühling zu würdigen.

Womit fang ich an?

Nun, als erstes ...


Von allen Seiten schön, daher sollte man
so manches rundherum betrachten!


Meint zumindest Arti und schuf das passende Photo-Projekt!
Ich fand in Dachau bei dem Treffen diese alte Zündapp

  von allen Seiten sehr schön ...



Eine alte Zündapp!

Wir wollten gerade wieder fahren, als dieses Zündapp-Modell auftauchte und
sein Fahrer es von allen Seiten bewundern ließ.










Fritz Neumeyer, Großvater des Unternehmenschefs, begann zunächst mit der Fabrikation
von Dampfmaschinen und Spielwaren.

Zusammen mit der F. Krupp AG (Essen) und der Gebr. Thiel GmbH, einem Uhren- und Werkzeugmaschinenhersteller aus Ruhla in Thüringen, gründete Neumeyer 1917 in der Lobsingerstraße 8 in Nürnberg die Zünder-Apparatebau-GmbH, die 1918 in seinen
Alleinbesitz überging.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden verschiedene technische Geräte ohne besonders großen Erfolg gefertigt. Nach der Berliner Automobil- und Motorradausstellung 1921 beschloss Neumeyer, sich auf die Produktion praktikabler Gebrauchsmotorräder zu konzentrieren.

Durch Fließbandfertigung konnte er mit der Z 22 die erste Maschine preiswert auf den Markt bringen und baute ca. 1500 Stück dieses Motorrades bis 1922.

Ab 1928 wurde ein neues Werk in der Nürnberger Dieselstraße gebaut. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens wurde auch durch Neumeyers Tod 1935 nicht aufgehalten, Ende der 1930er-Jahre war Zündapp eine der fünf bedeutendsten Motorradfabriken in Europa.




Dann

sende ich das Engelsbild  #21

... für Sabienes Aktion: Send me an Angel

 

 

Geduld

Es zieht ein stiller Engel
durch dieses Erdenland;
zum Trost für Erdenmängel
hat ihn der Herr gesandt.


In seinem Blick ist Frieden
und milde, sanfte Huld;
O folg' ihm stets hienieden,
dem Engel der Geduld.

Er führt dich immer treulich
durch alles Erdenleid,
und redet so erfreulich
von einer schönern Zeit.


Denn willst du ganz verzagen,
hat er doch guten Mut;
er hilft das Kreuz dir tragen,
und macht noch Alles gut.

Er macht zu linder Wehmut
den herbsten Seelenschmerz,
und taucht in stille Demut
das ungestüme Herz.


Er macht die finstre Stunde
allmählig wieder hell;
er heilet jede Wunde
gewiss, wenn auch nicht schnell.

Er zürnt nicht deinen Tränen,
wenn er dich trösten will;
er tadelt nicht dein Sehnen,
nur macht er's fromm und still.
Und wenn im Sturmes Toben
du murrend fragst: Warum?
So deutet er nach oben,
mild lächelnd, aber stumm.


Er hat für jede Frage
nicht Antwort gleich bereit;
sein Wahlspruch heißt: Ertrage,
die Ruhstatt ist nicht weit!
So geht er dir zur Seite,
und redet gar nicht viel,
und denkt nur in die Weite,
an's schöne, große Ziel.

Karl Johann Philipp Spitta


Der Theologe Philipp Spitta

(* 1. August 1801 in Hannover, † 28. September 1859 in Burgdorf)
war ein deutscher Komponist, Theologe und Dichter

Einer französischen Hugenottenfamilie entstammend, begann er nach dem Besuch des Gymnasiums eine Lehre als Uhrmacher. Nach dem Abbruch dieser Lehre studierte er Theologie an der Universität Göttingen.

Einer seiner Weggefährten zu dieser Zeit war übrigens Heinrich Heine, dem er in einem poetischen Freundeskreis begegnete.

Nach dem bestandenen Examen übernahm er die Stellung eines Hauslehrers. Tätigkeiten als Hilfsgeistlicher 1828 in Sudwalde, später als Gefängnisseelsorger und Garnisonprediger in Hameln folgten. Nebenher war er als Sekretär für den “Christlichen Verein im nördlichen Deutschland” tätig. 1836 übernahm er eine Pfarrstelle in Wechold. Im Jahre 1847 übertrug man Spitta die Position des Superintendenten in Wittingen. Sechs Jahre später wechselte er nach Peine, um dort ebenfalls den Posten eines Superintendenten wahrzunehmen.


Ein Gedicht rund um die Geduld, weil mir die so gänzlich fehlt im Moment ...

... und, wie angekündigt Bilder aus unserem Garten!





 Von Mela von Stil Spur wurde ich mit einem Award bedacht
und bedanke mich mit dieser roten Tulpe aus meinem Beet dafür.

Ich werde versuche die Fragen zu beantworten und
weiter zu senden!


... Gartenarbeit, als mein Fuß noch in Ordnung war ...



 

 

Habt es alle fein und noch einen schönen Sonntagnachmittag

Heidrun