24. Mai 2015

Pfingsten 2015

so wie jedes Jahr ...


Nun, vielleicht heuer doch demütiger, nachdenklich und dankbarer.
Dankbar, dass Leib und Leben vom Tornado verschont blieben.

Und ...
Dankeschön für all' die lieben Kommentare, die mich freuen und beflügeln.



// gesehen ____ The Station Agent \\

// gehört _____ Jaques Brel "Les Marquises" \\

// gelesen _____ Ringelnatz \\



Pfingstbestellung .....

Ein Pfingstgedichtchen will heraus
                        ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
                         ins Neue, ins Grüne.


Wenn sich der Himmel grau bezieht, mich stört's nicht im geringsten.


Wer meine weiße Hose sieht, der merkt doch: Es ist Pfingsten.


Nun hab ich ein Gedicht gedrückt, wie Hühner Eier legen,
... und gehe festlich und geschmückt – Pfingstochse meinetwegen – dem Honorar entgegen.

... so schrieb dereinst der Ringelnatz und dachte sich bestimmt etwas dabei!

21. Mai 2015

Mitte Mai ...

... und der Frühling wandelt sich:
Langsam wird es Sommer, jedoch
es ist sehr kühl.

Dankeschön.

Für all` die  reizenden, anteilnehmenden Kommentare möchte
ich nochmals Dank sagen. Die Bilder des Tornados gingen durch die
Fernsehnachrichten, die Presse und bewegten alle Gemüter sehr.
Mich persönlich machte es sehr betroffen und nachdenklich...

___________________________

Heute wieder ein bißchen hiervon und ein bißchen davon ...

... Bilder und Sätze zu dieser Woche aus meinem Alltag
zuhause und von unterwegs!

 

Mein Blumengruß für meine Blogfreunde!
Nur-zu-gerne-würde-ich-euch-allen-auch-diesen-Duft-weiterleiten ...




 

Die Zerstörungen druch
den Tornada am 13. Mai 2015

Die SZ berichtet dazu den
aktuellen Stand (Link) ...








Aufnahmen, die ich zwei Tage nach dem Tornado
bei meiner Fahrt zum Einkaufen aufnehmen konnte.










Abgerissene
Baumstümpfe und
-äste, die gen Himmel
klagen ...

Froh, dass wir so glimpflich davon gekommen waren ...

 

Der Alltag geht inzwischen weiter.

... bei uns im Garten: Die Schnecken kommen nach dem starken Regen
zuhauf aus der Erde und fallen über das junge Grün her.




 Zarte Apfelblüte ...

... und erste Ansätze vom Apfel.



Kehrt nach Tagen  der Alltag zurück?!

Die Betroffenen in dem hiesigen Tornadogebiet
werden das nie vergessen und noch lange brauchen, bis ...

... das jeweilige Haus neu gebaut werden kann!





This is my contribution to Orange you Glad it's Friday
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Geteilt mit


Floral Friday Fotos und Skywatch Friday  und Friday Finds




... den Schirm brauchen wir gerade oft ...



Verrücktes

Es hecheln lustvoll Paragraphen,
von Steuersündern aufgeweckt.
Der Wolf, gejagt von wilden Schafen,
sich schnell im Ziegenstall versteckt.
Lernt meckern, lässt ganz sein Geheule;
der Vollmond ist ihm gelber Käs’.
Der Ratte Schläue kränkt die Eule;
sie isst jetzt Maus mit Majonäs’.

Der Eber färbt sich kühn die Borsten,
die Bache hält den Malertopf.
Die Adler fliehen ihre Horste;
sie zieren Euros, platt geklopft.

Und Bäume tanzen, die, entwurzelt,
den Tango in den Lüften drehen.
Wer noch aus dem Tornado purzelt,
der kann hier nun Land unter sehen.

Befindet sich im Binnenmeer,
wo tagelang die Wolkenbrüche,
die Flüsse über Deich und Wehr
gefüttert aus der Wetterküche.

© Ingrid Herta Drewing, 2010
mmmm
Dankeschön, liebe Dichterfreundin für

dieses mahnende, zugleich zeitnahe Gedicht.
  mmmm
  Der Titel ist auf die Webseite von  Dichterei verlinkt,
 dort findet man weitere herrliche Gedichte!


Gemeinsachftsgeist.

Der Maibaum in Affing: Das Bild ist zwar vom letzten Jahr,
der Sinnspruch jedoch aktueller den je!
Wir wissen von Freunden in Affing nach dem Tornado, wie
beispielhaft die Nachbarn zusammengerückt sind und man
sich gegenseitig half ...

... Daher erinnerte ich mich an diese Bilder!










Ein Kommentar fragte zum letzten Post, ob sich die Pfingstrosen in unserem
Garten befänden: Es sind Aufnahmen, die ich in unserem Viertel machte, wenn
wir, mein Mann und ich, unsere obligate kleine Runde drehen.

... wenn ich mit der Kamera über den Zäunen hänge ...


Zuhause.

... wieder einmal gezeichnet ...




Zitat im Bild ...

... ein sehr schönes Projekt von der lieben Nova und
mitmachen kann jeder, wenn Zeit und Lust besteht.
mmmm
Dabei soll ein eigenes Foto mit einen Zitat geschmückt werden,
beides soll eine Einheit bilden.
mmmm

 Bei Nova ist alles nachzulesen und es sind weitere interessante Zitate


im Bild sind zu finden von netten Mit-Blogger/Innen.



Ein Zitat von  Karl Ferdinand Gutzkow

(1811 - 1878), deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer
Quelle: »Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche«,
Stuttgart: Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1869 – Originaltext –


... und Storchenbilder, die im Archiv (fast vergessen auf mich gewartet hatten),
und die extra für Christa herausgesucht wurden ...

Storch in Wertingen




Mit einem irischen Wort wünsche ich allen

Frohe Pfingstfeiertage

Mögest du dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.







... selten, d i e s e  Eintracht ...

Alles für die Katz`

Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte,

kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen

Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle

  Katzenfans über schöne Bilder.




Habt es alle fein und
ein schönes Feiertagswochenende

Heidrun

 

14. Mai 2015

unser Feiertag ...

... wurde von uns auf den Mittwoch
 verlegt, weil wir beide frei haben!

Feste feiern.

Man sagt zwar immer: Man soll die Fest feiern, wie sie fallen, jedoch
zwingt uns der Alltag gesundheitlich oder beruflich oft andere Regeln auf.
Den am Vatertag musste der Göttergatte wieder ins Büro ...

Wir fuhren also nach Rain am Lech (einmal wieder), um dort
im Café Gut zu frühstücken.

Nomen est omen! 

Es war wirklich gut und reichlich
... und vor allem durch die anderen
munteren Gäste auch noch sehr lustig!

 Ein kleiner Spaziergang nach dem ausgiebigen Frühstück
führte uns durch die belebten Straßen von Rain am Lech.


Einen Pfingstrosengruß für die Blogfreunde!




Ärgerlich.

Denn unser Fahrzeug hielt uns diese Woche ordentlich zum Narren:
Es zeigte ein Warnsignal, das dann geheimnisvoll wieder verschwandt,
kaum das der Wagen in der Werkstatt angemeldet worden war ...

... da es sich um ein Gasauto handelt, sind wir verunsichert!



Hier fuhren wir durch das
restaurierte Stadttor ...

... Die erste Erwähnung der Stadt
in einer Urkunde des Klosters Niederschönenfeld datiert 
vom 4. Juli 1257.

Rain am Lech wird als „civitas nostra“, als herzogliche Stadt, bezeichnet.


Seit 2009 liegt Rain /Lech aufgrund einer Änderung der Streckenführung an der Romantischen Straße.

Quelle: Wikipedia 






Hinter dem Café befindet sich das Heimatmuseum.

Ein berühmter Mann.

Georg Tannstetter wurde in Rain am Lech geboren.
Als Geburtszeit gibt Graf-Stuhlhofer „Mitte April 1482“ an,
ermittelt aufgrund von Angaben auf Tannstetters Grabstein,
auf Bildern von Tannstetter, in Briefen an
Joachim Vadian sowie in seiner medizin-astrologischen Vorlesung
(gedruckt als Artificium …).

Sein Vater Gabriel war Pfleger des Klosters Niederschönenfeld (von 1480 bis 1500).
Der Sohn Georg nannte sich (da Rain auch Grenzpfad bedeutet) latinisiert
Collimitius. In seinen Werken finden sich Bezugnahmen auf seine Geburtsstadt,
so im Verfassernamen Georgen Tannstetter von Rain am Lech, oder als
Georgius Tanstetter Collimitius.

Manchmal fügte er seinem Namen „Lycoripensis“ bei, zusammengesetzt
aus Lycus (Lech) und ripa (Ufer), also bezogen auf das Lechufer.

Quelle: Wikipedia

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Paarweise

Ach, wie soll er sie bloß finden,
sie, die mit ihm wird ein Paar;
vieles sollte sie verbinden,
eine Liebe wunderbar.
mmmm
Und er wünscht, er fände eine
praller Busen, lange Beine,
die kess wie die Monroe wär’
ihn heiß liebt, ihr’n Teddy-Bär.
mmmm 
Auch sie träumt, es käme wer,
sagt: “Mein Schatz, ich lieb dich sehr,
ich kann nicht mehr von dir lassen,
find’ dich herrlich, du bist klasse!“
 mmmm
Würde sie auf Händen tragen;
auch wenn Kräfte ihm versagen,
spielt’ er doch für sie den Held,
obendrein hätt’ er noch Geld.
 mmmm
Er nimmt sie, die kleine Dicke,
nebenbei gesagt, ’ne Zicke,
merkt das erst spät hinterher.
Partner wählen, das ist schwer.
 mmmm
Sie ist aus dem Traum erwacht,
weil er ihr flugs klar gemacht,
dass er nicht ihr Traumprinz ist,
Couch-Potatoe, ohne Biss.
mmmm 
Was die beiden dann getan,
sich geeinigt, nicht mehr sah’n,
kann und will ich nicht berichten.
Ihr kennt alle die Geschichten.
 mmmm
© Ingrid Herta Drewing, 2015
mmmm
Dankeschön, liebe Dichterfreundin für

dieses bezaubernde Gedicht.
  mmmm
  Der Titel ist auf die Webseite von  Dichterei verlinkt,
 dort findet man weitere herrliche Gedichte!
 

mmmm


 ... durch die Fensterscheiben bei einem Optiker in Rain aufgenommen ...


Erinnerungen wurden wach, die Kindheit mit einem Teddy-Bären. 

Im Jahre 1877 eröffnet Margarete Steiff in ihrem Heimatort Giengen an der
Filzkonfektionswarengeschäft, in dem sie selbstgenähte
Kleidungsstücke und Haushaltsartikel verkauft.

Dieses entwickelt sich im Laufe der Jahre zu einem kleinen Unternehmen
mit mehreren fest angestellten Näherinnen.



Zitat im Bild ...

... ein sehr schönes Projekt von der lieben Nova und
mitmachen kann jeder, wenn Zeit und Lust besteht.
mmmm
Dabei soll ein eigenes Foto mit einen Zitat geschmückt werden,
beides soll eine Einheit bilden.
mmmm

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im Bild sind zu finden von netten Mit-Blogger/Innen.



Welch` böse Erfahrungen muss er gemacht haben, stellt
sich mir die Frage?! Für mich klingt es einerseits lustig
und andererseits frage ich mich, welch` verschobenes
Weltbild bezüglich der "Weibsbilder" damals galt.



Brummt das Weib den ganzen Tag,
so geht der Mann zum Schwarzen Bären.
Abraham a Santa Clara

(1644 - 1709), eigentlich Johann Ulrich Megerle, deutscher Augustiner-Barfüßer, hielt in
Augsburg, Graz, Wien als Kaiserlicher Prediger volkstümliche, drastische, durch Witze
und Wortspiele belebte Predigten, Schillers Vorlage zur Kapuzinerpredigt in »Wallensteins Lager«







Neben dem Rathaus bzw. vor der Polizeistation steht ein geschmückter
Birkenbaum. So ganz anders als sonst mit einem traditionellen Maibaum,
der die ansässigen Handwerker und Vereine mittels Tafeln symbolisch
vertritt.



... Und ein hungriges Spätzchen, das sich nicht abhalten ließ
beim fleißigen Picken nach der Breze, während ich fotografierte.



Der kleine Spatz
       und die Elster



Ein kleiner Spatz flog, sehr bewegt,
nach Futter suchend unentwegt,
auf eine große Bank im Park
und fühlte sich da recht erstarkt,
als er dort fand ein Butterbrot.
Doch hatte er die liebe Not,
den großen Batzen mitzunehmen.

Als Helfer wollte sich bequemen
die Elster, die dort kam vorbei,
das große Stück nahm, war so frei,
nicht ohne ihn streng zu belehren ,
dass ihr das ohnehin gehöre.
Dies wäre nämlich ihr Revier,
und Spatzen dulde man nicht hier.
Der Spatz hielt nur ein Krümchen fest,
flog flugs zurück zu seinem Nest.

Es wurde ihm sehr schnell bewusst,
für Kleine bringt die Bank nur Frust,
du musst ein großer Vogel sein,
dann ist wohl auch ein Batzen dein.

© Ingrid Herta Drewing, 2010
mmmm
Dankeschön, liebe Dichterfreundin auch für

dieses bezaubernde Gedicht.
  mmmm
  Der Titel ist auf die Webseite von  Dichterei verlinkt,
 dort findet man weitere herrliche Gedichte!




Übrigens: In Rain drehte seinerzeit der Regisseur Franz Xaver Bogner
die Außenaufnahmen seiner Serie: Der Kaiser von Schexing.

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Unwetter.

Dieser Post war am Mittwoch geschrieben und fast fertig bebildert.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ereilte uns hier in der
Region ein heftiges Unwetter!

Tags darauf, am Vatertag riefen besorgte Freunde an, wie es uns
ginge. Und wir riefen unsererseits den Schafkopf-Freund an, der
unterwegs war und half die abgedeckten Dächer in seinem Heimatort
Affing notdürftig zu versorgen.

Seine Frau erzählte: Es sieht gerade aus, wie nach einem Bombenangriff.

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Habt es alle fein, wünscht Euch mit einem

  guten Wochenende ohne Unwetter und deren Folgen

Heidrun