6. Februar 2016

Zitat im Bild...

...oder kurz gesagt: ZiB am Samstag, 
eine sehr gerne besuchte Aktion,
ein sehr schönes Projekt von  Nova. 

...ebenfalls geteilt mit Image-in-Ing

Frühjahrsmüde?

Gut geschlafen, ausreichend gefrühstückt und trotzdem müde.
So begannen die Tage dieser Woche. Voller Tatendrang zwar
aber gehemmt durch gähnenden Mut, durch erlahmende
Muskeln und brennenden Augen.

Da stellt sich eventuell die Frage — schließlich tobt da
irgendwo der Fasching — ob ich die Nächte durchtanzte.

Nein, entschieden Nein.

Es muss ein Anfall ausgiebiger

Frühjahrsmüdigkeit

sein!






Ja, dort, wo die Zitronen blühen, reifen,
der milde Südwind noch im Winter spielt,
möcht’ gern mein Blick im Sonnenlichte schweifen,
fern dieser dichten, feuchten Nebelstreifen
und jenes Tags, der nur ins Graue zielt.

Da duften der Jasmin, Orangenbäume.
Azurblau glänzt der Himmel, lässt das Meer
des Blaus Nuancen spiegeln. Zärtlich träumen
wir in dem Boot; am Bug die Wellen schäumen
und tragen unsren Nachen sanft daher.

Es singt das Licht dort liebestrunken Lieder
und flößt den Farben helle Leuchtkraft ein.
Sanft öffnet Glanz die wintermüden Lider.
Des Lebens Freude neu beglückt uns wieder
und schenkt sich hier im klaren Sonnenschein.

© Ingrid Herta Drewing, Februar 2015

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses schöne Gedicht.

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!



Wenn es uns so erschlagend müde zumute ist, warum sollten sich
unsere  vierbeinigen Lieblinge anders fühlen?!



Habt es alle fein und ein wundervolles Wochenende,

wünscht

Heidrun

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Joined this week's Photo Friday

4. Februar 2016

Weiberfasching...

...tobt heute in Köln und Düsseldorf
eventuell auch anderenorts.


Bei uns in Augsburg geht es dagegen sehr verhalten zu.

Keine Jecken weit und breit, die ihre Fröhlichkeit zur Schau stellen,
kein Konfetti, keine Kamellen. Vielleicht liegt es an der Uhrzeit...

...einzig, das in manchen Firmen noch den Männern die
Krawatten abgeschnitten werden. Das gibt es bei meinem Mann
ebenso und entsprechend wird jeweils am sogenannten 
Unsinnigen Donnerstag eine billige Krawatte umgebunden.

Der unsinnige Donnerstag.

Weitere Bezeichnungen für den Fastnachtsdonnerstag sind der "gumpiger Donnerstag".
Sie stellen vor allem den Aspekt heraus, dass an diesem Tag überall die
Narreteien beginnen. 

Das Wort "gumpig" leitet sich übrigens von dem mittelhochdeutschen Wort "gumpen" ab.
Es bedeutet "sich auf und ab bewegen", "hüpfen" oder im weiteren Sinne "Possenreißen". 



Die nachfolgenden Bilder wurden heute am lumpigen Donnerstag
morgens gegen 9 Uhr an der Kahnfahrt aufgenommen. Sie
zeigen die frühe Stimmung, wenn die Stadt erwacht...

Wiki weiß Bescheid...

Die Möhnen sind die Frauen, die an Weiberfastnacht das Regiment in den Städten und Dörfern übernehmen.


Im Bonner Stadtteil Beuel feiern traditionell die Frauen die Beueler Weiberfastnacht. Einen Tag im Jahr ruhte die Arbeit in den Beueler Wäschereien, und zwar am Donnerstag vor Karneval. 1824 schlossen sich die Beueler Wäscherinnen zum Alten Damenkomitee von 1824 e. V. zusammen, um eine Teilnahme am bislang rein männlichen Karneval zu erfechten.

Während anderswo die Weiberfastnacht nur eine Vorfeier ist, wurde
und blieb sie in Beuel die Hauptsache.

Auch heute noch stürmt nach einem großen Weiberfastnachtsumzug
die Beueler Wäscheprinzessin mit ihrem Damenkomitee das
Beueler Rathaus und übernimmt symbolisch die Macht.

Der Sturm auf das Rathaus wird vom WDR-Fernsehen live übertragen.
Die Erstürmung der Rathäuser durch die Frauen ist in vielen Städten
und Gemeinden im Rheinland und in Westfalen Tradition geworden.


Fastnachtsgestöber

Ins kunterbunte Fastnachtstreiben
mischt Winter sich, lässt seinen Schnee
inmitten des Konfettis bleiben,
das wirbelnd hier fällt aus der Höh’.

Begeistert stehen kostümiert
die Narren dort am Straßenrand;
sie schunkeln, lustig animiert,
so mancher außer Rand und Band.


Helau! Helau! schallt ’s in den Gassen,
wo farbenfroh der Faschingszug
sich prächtig nun hat sehen lassen,
der Karneval im Höhenflug.


Da passen Winters rote Nasen
gut in die Zeit, so mancher Clown
den Schneemann gibt; auf weißem Rasen
verirrt sich schalkhaft auch ein Faun.

Wie’s scheint, lässt sich wohl niemand stören
durch Winters frostiges Gesicht.
Heut gilt ’s dem Frohsinn zu gehören;
da fühlt man Schnee und Kälte nicht.

© Ingrid Herta Drewing, 2013

Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses schöne Gedicht.

Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,
dort findet man weitere herrliche Gedichte!
...wird hier der Ball flach gehalten...

Habt es alle feinwünscht

Heidrun

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2. Februar 2016

Alles für die Katz`...

...besagt, dass es sich rund um
die kleinen Lieblinge handelt!

Im Winter.

Für die Katzen scheint der Winter einerseits schlimm zu sein,
insbesondere wenn ich mir unsere Fanny ansehe, die "wie der Storch
im Salat" einige Schritte, Sprünge in den kalten weißen Untergrund
im Garten hinaus wagt, dann schnellsten wieder in das warme
Wohnzimmer gallopiert.

Währenddessen unsere Luzie gerne
im Schnee tollt, nach den herunter tanzenden Flocken schnappt.

Fröhlich von der einen Ecke in die andere Ecke des heimischen
Gartens rennt.


Unsere beiden Schätzchen werden behütet.

Anders läuft es beim Nachbarskater, der die meiste Zeit bei Wind und
Wetter draußen bleiben muss. Wer will schon einen Streit vom Zaun
brechen und sich mit den Nachbarn anlegen!?

Aber, Hand aufs Herz, ein gutes Gewissen habe ich dabei auch nicht!

Mein Mann vertritt die Auffassung, dass wenn wir Remmidemmi
machen wegen dem armen Kater, dass sie es an unserer Luzie
auslassen könnten - abwegig ist es wirklich nicht...

...so liegt er Stunde um Stunde draußen auf unserer Terrasse
und verschläft träge den ganzen Tag.







Hausgeist,
geschmeidig, eigenwillig,
gewährt seinem Menschen
die Ehre der Anwesenheit.
Katzenfreundlichkeit.

© Ingrid Herta Drewing, 2013


Dankeschön, liebe Lyrikfreundin für dieses schöne Gedicht.


Der Titel ist wieder auf die Webseite von Dichterei verlinkt,


dort findet man weitere herrliche Gedichte!



Hier wird der kleine Kater geherzt, das muss ab und zu sein!
Und er dankt es mit heftigem Gehopse vor der Terrassentür
sobald er uns gewahr wird.


Helau!
und
Alaaf!



Habt es alle fein, wünscht

Heidrun


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